• Engagiert für den fairen Handel

    ©TransFair e.V.
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    Der TransFair e.V. verleiht 2018 zum sechsten Mal den Fairtrade Award. Jetzt bewerben!

    Interessierte Gruppen, Unternehmen, Organisatoren und Personen, die die Fairtrade-Idee erfolgreich umsetzen, haben ab sofort die Möglichkeit sich bis zum 15. Dezember 2017 für den Fairtrade Award zu bewerben. Bewerben können sich auch engagierte Kolpingsfamilien, Kolping-Jugendgruppen und Engagierte auf anderen verbandlichen Ebenen z.B. dözesane Arbeitsgruppen etc.

    Das Bewerbungsverfahren läuft online über die Website www.fairtrade-deutschland.de/award

    Die Jury, bestehend aus externen Experten und TransFair-Vertretern, wählt die Sieger anhand des auf der Bewerbungsseite veröffentlichten Indikatoren- und Kriterienkataloges aus. Die drei Nominierten jeder Kategorie werden im Januar 2018 informiert und erhalten eine Einladung zur festlichen Preisverleihung am 21. März 2018 in Berlin.

    Zum ersten Mal ist auch eine Bewerbung in der Kategorie „Nachwuchspreis“ möglich. Sie steht jungen Engagierten, z.B. Kolping-Jugendgruppen offen, die sich für den fairen Handel einsetzen.

    Alle Bewerberinnen und Bewerber können sich für den Publikumspreis zur Wahl stellen. Dieser wird nach Abschluss des Online-Bewerbungsverfahrens ab dem 18. Dezember 2017 von den Website-Besucherinnen und Besuchern von www.fairtrade-deutschland.de vergeben.

  • Prekäre Lebenslagen, Familiennachzug, Europa

    Der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland erklärt: Am Umgang mit diesen Themen werden wir die neue Bundesregierung messen!

    Die Erklärung finden Sie hier.

  • Gebietsversammlung und Kennenlern-Treffen des Landesverbands in Saarbrücken

    Heike Friedrich (Landesverband Saar)

    Im November wurde bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorsitzender für das Gebiet Saarbrücken gewählt.

    Dieter Gesang aus der Kolpingsfamilie Alt-Saarbrücken bekleidete das Amt bereits einmal, was vielleicht seine einstimmige Wahl erklärt. Er dankte den Anwesenden und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Bezirken und Kolpingsfamilien.

    Neben der Gebietsversammlung hatte der Landesverband Saar zu einem Kennenlern-Treffen eingeladen, um ein Kennenlernen zwischen neuem Vorstand und den Kolpingsfamilien im Saarland zu ermöglichen.

    Der Landesvorsitzende Meik Pütz freute sich trotz einiger vor allem krankheitsbedingter Absagen über gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    Stellvertretend für Vorstandsmitglied Martin Wecker stellte Heike Friedrich das Kolpingwerk Litauen vor. Sie machte deutlich, dass Spenden für Litauen nötig sind, auch wenn es sich um ein europäisches Land handelt. Die Vermittlung christlicher Werte und die Bildung (oft benachteiligter) junger Menschen sind ganz klar unsere Unterstützung wert.

    Nähere Informationen dazu gerne über den Landesverband Saar, Martin.Wecker das Kolpingwerk Trier oder seinen Fachausschuss „Lebendige Internationale Partnerschaft“.

     

  • Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

    Die Deutsche Bischofskonferenz schreibt zum zweiten Mal einen Preis für herausragendes kirchliches Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aus.
    Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden.

    Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar. Die Deutsche Bischofskonferenz will das Engagement von Katholiken, die sich gegen diese menschenverachtenden Einstellungen wenden bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten, würdigen und ermutigen. Dazu soll der „Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ beitragen.

    Der Preis soll Personen, Gruppen oder Organisationen auszeichnen, die in Deutschand aus dem katholischen Glauben heraus im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus tätig sind oder sich prägend an ökumenischen oder gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. Auch hauptamtlich bei der Kirche beschäftigte Personen können ausgezeichnet werden, wenn sie sich in besonderer Weise über das dienstlich geschuldete Maß hinaus engagieren.

    Über den Preisträger entscheidet die Deutsche Bischofskonferenz auf Vorschlag einer Jury unter dem Vorsitz von Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. Personen, Gruppen oder Initiativen können sich entweder selbst um den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Bewerbungen/Vorschläge sollten eine kurze (ca.
    2 DIN-A4-Seiten) schriftliche Beschreibung des Projekts bzw. des persönlichen Engagements enthalten, der auch schriftliche oder elektronische Publikationen hinzugefügt werden können.

    Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 3. März an das Sekratariat der Deutschen Bischofskonferenz gerichtet werden. Weitere Informationen zum Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unter:
    www.dbk.de/katholischer-preis-gegen-fremdenfeindlichkeit-und-rassismus

  • Roadshow zum Thema Integration von Geflüchteten zu Besuch am BBZ in Merzig

    Von Berlin bis zur Schweizer Grenze, vom Raum Bremen bis nach München: In auffällig leuchtendem Orange tourt das Infomobil der Kolping Roadshow derzeit quer durch Deutschland und machte in der Woche vom 28.08.2017 – 01.09.2017 Station am BBZ in Merzig.

    Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten und tragen zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Mit dieser Leitfrage ist die Roadshow im Land unterwegs, um möglichst viele Menschen direkt vor Ort auf die Thematik aufmerksam zu machen.

    Dabei hielt das Infomobil für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigte Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Das Infomobil wurde von drei Fachkräften begleitet, die für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung standen und zusätzlich zahlreiche Schulklassen geschult haben, um diese für dieses Thema zu sensibilisieren.

    Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

    Unter dem Stichwort „Kolping integriert“ will das Kolpingwerk Deutschland zusammen mit dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten schaffen. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, Geflüchtete – insbesondere unbegleitete Minderjährige – in den vier Säulen Wohnen, Begleiten, Bilden und Zusammenleben zu unterstützen. Das ist nicht nur eine große Aufgabe, sondern ganz sicher auch zwingende Notwendigkeit für die Zukunft Deutschlands. Um Geflüchteten das Ankommen und damit die Integration zu ermöglichen, ist schnelle und konkrete Unterstützung unbedingt notwendig. Nur gute Sprachfertigkeit, kulturelle Kompetenz, berufliche Qualifikation und menschengerechtes Wohnen ermöglichen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat. Die über 2.500 Kolpingsfamilien, über 170 Kolpinghäuser und mehr als 225 regionalen Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland bieten vielfältige Möglichkeiten, um Geflüchteten eine nachhaltige Integration zu ermöglichen.

  • Weihnachtsaktion für Bolivien

    Kolping-Bolivien Weihnachtsspende

    Deine Weihnachtsspende schenkt Perspektiven.

    Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion rufen wir zur Unterstützung unseres Partnerlandes Bolivien auf. Gemeinsam ist man stärker – genau das erleben die Menschen in Oruro, wenn sie unser Kolpinghaus besuchen. Denn dort haben sie einen sicheren Ort gefunden, an dem sie beisammen sein und sich austauschen können. Kolping bietet auch viele unterschiedliche Schulungen an, vom Kleinhandwerk über Lebensmittelverarbeitung bis hin zu Verkaufsschulungen.  Doch der Platz ist inzwischen zu klein geworden, um all den Menschen die Unterstützung anzubieten, die sie brauchen. Daher wollen wir die Terrasse überdachen um dort Schulungen und auch Märkte anbieten zu können. Bitte unterstütze dieses wichtige Projekt. So kannst Du helfen!

  • Erstes Netzwerktreffen zu Deutsch-Namibischen Partnerschaften in Koblenz erfolgreich abgeschlossen - Weitere sollen folgen

    Neztwerktreffen Nambia 19.11.2016

    „Es ist wichtig entwicklungspolitisches Engagement sichtbar zu machen, zu qualifizieren und zu stärken. Daher freue ich mich sehr, dass die Resonanz zum ersten deutsch-namibischen Netzwerktreffen in Rheinland-Pfalz so positiv war“, berichtet Barbara Scharfbillig, Fachpromotorin für Internationale Partnerschaften vom Kolping Bildungswerk Trier.

    Die Promotorin hatte gemeinsam mit dem Kolpingwerk Trier, dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene der evangelischen Kirche im Rheinland und der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V. zum ersten Netzwerktreffen im Liebfrauenhaus in Koblenz aufgerufen.

    18 Vertreterinnen und Vertreter von 12 Organisationen, Schulpartnerschaften, Aktionsgruppen, Vereinen und der Bundeswehr folgten dem Aufruf und tauschten sich zu ihren Kooperationen, Projekten und Aktivitäten mit Partnern in Namibia aus. Es wurden Fördermöglichkeiten von Bundes- und Landesebene vorgestellt und Anlaufstellen z.B. zur kritischen Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen benannt. „Ich wusste nicht, dass es so vielfältige Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung unserer Aktivitäten in Rheinland-Pfalz gibt“, berichtete Hans-Peter Platten, der für den Verein Kids and Poors Eyes e.V. aktiv ist, nach der Veranstaltung.
    „Für mich war das Netzwerktreffen eine tolle Möglichkeit, die anderen Akteure in Rheinland-Pfalz, die sich mit Partnern in Namibia engagieren, kennen zu lernen. Für das nächste Treffen wünsche ich mir noch mehr Platz für den Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Projekten“, erklärt Rita Kurth von der Schulpartnerschaft Gymnasiums Linz & Shambyu Combined School. Und Kathrin Schmitz vom Verein Suni e.V. ergänzt: „Ich finde es wichtig, dass angesprochen wurde, dass eine Partnerschaft auf Augenhöhe nicht immer einfach ist. In der Regel haben wir in Deutschland das Geld und damit auch eine große Macht. Oft sitzt im deutschen Vorstand eines Vereins kein Vertreter aus Namibia, der mitentscheiden kann. Das Thema  muss noch mehr in den Vordergrund.“

    Corinna Seer, die sich für das Light for the Children Center engagiert, schlägt vor: „Unsere namibischen Partner müssten auch hier sein.“

    Einig waren sich die Engagierten aus Deutschland und Namibia, dass weitere Treffen folgen sollen.

    Barbara Scharfbillig fasst die Veranstaltung wie folgt zusammen: „Dass so viele Aktive kamen, zeigt, dass der Bedarf an Austausch groß ist. Das hohe ehrenamtliche Engagement ist sehr bemerkenswert. In Zukunft sollen die namibischen Partner besserbei Treffen eingebunden werden. Und es muss Raum geben die deutsch-namibische Kolonialgeschichte zu reflektieren.“ Als Fachpromotorin für internationale Partnerschaften in Rheinland-Pfalz gehört Scharfbillig zu einem bundesweiten Netzwerk an Promotorinnen, die sich für entwicklungspolitische Themen einsetzen. Daher steht sie für alle internationalen Kooperationen im Bundesland Rheinland-Pfalz als Ansprechpartnerin beim Kolping Bildungswerk Trier zur Verfügung (barbara.scharfbillig@kolping-trier.de). Gefördert wurde das Netzwerktreffen vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) und Katholischer Fonds.

  • Bundesversammlung beschließt Memorandum zum Lebensschutz

    Das Kolpingwerk geht beim Lebensschutz in die Offensive – Bedauerlich und im Ergebnis verheerend ist der Rückzug der katholischen Kirche aus dem Beratungssystem gemäß § 219 StGB

    Zum Memorandum gibt es mehrere Anlässe. Zwei Beispiele: Zu Tausenden werden in Deutschland künstlich befruchtete Embryonen eingefroren und, falls nicht mehr benötigt, „verworfen“. – Das Gesundheitswesen prüft gegenwärtig, ob ein einfacher Bluttest als Kassenleistung eingeführt wird, dessen einziger Nutzen darin besteht, eine mögliche Behinderung des ungeborenen Kindes festzustellen, worauf in 90 Prozent der Fälle ein Schwangerschaftsabbruch erfolgt.
    Die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland hat deshalb ein „Memorandum zum Lebensschutz“ beschlossen und lenkt das Augenmerk auf diese Konfliktthemen.
    Zuerst: Über die Wahrung der Menschenwürde zu wachen und das menschliche Leben vom ersten bis zum letzten Augenblick zu schützen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des staatlichen Handelns. Die missbräuchliche Verwendung von Fortpflanzungstechniken hat der Gesetzgeber seit 1990 unter Strafe gestellt. Die Praxis der Reproduktionsmedizin hat diesen Schutz inzwischen jedoch ausgehöhlt. Über vorgeburtliche Untersuchungen von Embryonen entscheiden nicht – wie gesetzlich vorgesehen – Ethikkommissionen auf Länderebene im Einzelfall, sondern vielen tausend Fällen Reproduktionszentren.
    Und während sich viele Menschen für Inklusion und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen stark machen, prüft der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen, ob die Versicherten in Zukunft leichter und preiswerter feststellen können, behindertes Leben bereits während der Schwangerschaft ausfindig zu machen.
    Gleichzeig werden Schwangerschaftsabbrüche vielfach nicht mehr automatisch als Tötung menschlichen Lebens betrachtet, sondern es wird vielmehr das Recht jeder Frau, autonom über einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden, betont. Letzteres geschieht auch durch Organisationen, die schwangere Frauen in Konfliktsituationen beraten und ihnen einen Berechtigungsschein für einen legalen Abbruch ausstellen.
    „Bedauerlich und im Ergebnis verheerend ist der Rückzug der katholischen Kirche aus dem Beratungssystem gemäß § 219 StGB im Jahr 2001“, stellt das „Memorandum zum Lebensschutz“ fest. Der Initiative „Donum Vitae“, die aus Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und aus Trägern früherer katholischer Beratungsstellen hervorgegangen ist, sei es zu verdanken, dass es weiterhin Beratungsstellen gebe, deren Träger uneingeschränkt hinter den gesetzlichen Regelungen und den Ansprüchen des Bundesverfassungsgerichtes für eine grundgesetzkonforme Umsetzung der Konfliktberatung stehen.
    „Deshalb fordert die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland die Deutsche Bischofskonferenz auf, das bei Donum Vitae erbrachte Engagement aus christlicher Verantwortung heraus anzuerkennen. Vor dem Hintergrund des Bewusstseinswandels in der Gesellschaft und der eingetretenen Beratungspraxis empfiehlt das Kolpingwerk Deutschland eine Rückkehr in das Beratungssystem nach § 219 StGB.“
    Das Kolpingwerk Deutschland wendet sich gegen jede Form organisierter und kommerzieller Selbsttötungsbeihilfe. Das Memorandum begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages mit seinem „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ im November 2015 und sieht darin „ein starkes Zeichen für den Lebensschutz und für ein Sterben in Würde“. Allerdings sei in den Debatten und in entsprechenden Umfragen deutlich geworden, dass es durchaus starke Kräfte gegen die jetzt geltende Regelung gebe.
    Die Bundesversammlung ruft auf: „Der Lebensschutz ist nicht allein Aufgabe des Staates und der Politik, sondern der gesamten Gesellschaft. Deshalb sind alle verbandlichen Ebenen aufgerufen, durch Aufklärung, Gewissensbildung und praktische Hilfe für Frauen in Not sowie Schwerkranke am Schutz des menschlichen Lebens mitzuwirken.“
    Das Memorandum ist mit seinem Wortlaut ist angefügt.

    Das Domradio berichtet in einem Video über das Memorandum. (Zweiter Bericht unter den „Christlichen Nachrichten“ vom 25.10.2016)

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  • Trierer Delegierte beim höchsten Bundesgremium

    Die Delegierten bei der Anmeldung
    Vertreter des Kolpingwerkes DV Trier beim Festakt
    Gruppenbild der Trierer Delegation
     

    350 Teilnehmende aus allen Teilen Deutschlands – Delegierte und Gäste – trafen sich in den Sartory-Sälen im Herzen Kölns, fünf Gehminuten vom Kolpinghaus International entfernt. Das Kolpingwerk ist demokratisch organisiert. Die Bundesversammlung setzt sich hauptsächlich aus den Delegierten der Diözesan- und Landesverbände /Regionen zusammen, außerdem aus den Mitgliedern des Bundesvorstandes. Sie tagt nur alle vier Jahre und bildet das oberste Organ des Verbandes und entscheidet über Grundlegendes; außerdem wählt sie den neuen Bundesvorstand.
    Der Diözesanverband Trier war mit 8 Delegierten vertreten.

    Ein wesentlicher Beratungspunkt war der geplante Zukunftsprozess "Kolping auf dem Weg in die Zukunft". Ziel des Zukunftsprozesses ist die Aktivierung unseres Mitgliederverbandes und die Klärung und Sicherung der Rolle und des gesellschaftlichen Beitrags von Kolping in einer sich wandelnden Gesellschaft. Der Zukunftsprozess basiert und reagiert auf gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse und Entwicklungen – wie z.B. dem demografischen Wandel – und stellt sich den relevanten Fragen, die sich daraus für das Kolpingwerk Deutschland ergeben.

    Beim Festakt am Grabe Adolph Kolpings in der Minoritenkirche wurde der ehemalige Präsident des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK), Alois Glück geehrt. Ebenso die ausscheidenenden Mitglieder des Bundesvorstandes und des Finanzausschusses.

    Die Mitglieder des neuen Bundesvorstandes finden Sie hier.

    Unter anderem beschlossen die Delegierten auch die Forderung nach gleichen Beschäftigungs- und Einkommensbedingungen in Deutschland.

    Im Rahmen der Bundesversammlung wurde die bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bund Katholischer Rechtsanwälte (BKR) und dem Kolpingwerk Deutschland erneuert.

  • Thomas Gerber als Landespräses des Kolpingwerkes wiedergewählt

    Christliche Positionen in politische Entscheidungsprozesse einbringen

    Mainz / Trier (21.09.2016). – Thomas Gerber (Urmitz) heißt der alte und neue Landespräses des Kolpingwerkes in Rheinland-Pfalz. Er wurde von der Landeskonferenz in Mainz einstimmig in diesem Amt bestätigt. Er ist auch Präses des Kolpingwerkes im Bistum Trier.

    Als Vorsitzender wurde Andreas Stellmann aus Heßheim wiedergewählt.

    Christliche Positionen in den politischen Dialog- und Entscheidungsprozess einzubringen, sieht der neugewählte Vorsitzende als eine Schwerpunktaufgabe seiner dreijährigen Amtszeit an. In Rückbindung mit dem Katholischen Büro in Mainz wolle er Kolping im Gespräch mit den demokratischen Parteien in der Tradition Adolph Kolpings, der mit Bischof Ketteler einer der Väter der katholischen Soziallehre ist, politisch profilieren. Thomas Gerber hob hervor: Der Verband werde weiter Anwalt der Menschen sein, die in dieser Gesellschaft keine Lobby haben, der materiell Armen und sozial Schwachen, der Kranken und Ausgegrenzten. Kolping setze sich für eine konsequente Integrationspolitik ein, die den zu uns geflüchteten Menschen reelle Chancen für ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Junge Menschen an die Politik heranzuführen, sie ganz praktisch mit den Strukturen und Arbeitsweisen einer repräsentativen parlamentarischen Demokratie vertraut zu machen, hält Stellmann für eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Die Demokratie zu stärken gegen den wieder auferstandenen Ungeist des Faschismus, sei Herausforderung und Auftrag aller kirchlichen Verbände. Im Juni 2017 werde man deshalb zum zweiten Mal eine Jugendpolitische Praxiswoche für Schülerinnen und Schüler anbieten, die so Gelegenheit bekommen, den „politischen Alltagsbetrieb“ in der Landeshauptstadt Mainz im Rahmen einer Sitzungswoche zu erleben.

    Neue stellvertretende Landesvorsitzende wurde Jutta Schaad (Offenbach), die neue Vorsitzende des Kolping-Diözesanverbandes Mainz. Sie folgt Richard Feichtner (Trier) nach, der aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Matthias Donauer (Kindsbach), Leiter des Arbeitskreises Landespolitik, wurde erstmals in das Gremium gewählt. Zum neuen Landesgeschäftsführer wählte die Versammlung Diözesansekretär Thomas Bettinger (Kaiserslautern). Er folgte Winfried Straube (Ludwigshafen) vom Diözesanverband Mainz nach, der – nun in der passiven Phase der Altersteilzeit – für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Vorsitzender Stellmann dankte Straube für seine über Jahrzehnte reichende engagierte Arbeit um den Kolping-Landesverband Rheinland-Pfalz und überreichte dem passionierten Golfer als Präsent einen Gutschein für viel Zeit auf dem Golfplatz.

    Im Informationsteil der Konferenz stellte Barbara Scharfbillig (Koblenz), ihre Tätigkeit als Fachpromoterin für „Partnerschaften“ beim Kolping-Bildungswerk Trier vor. Frau Scharfbillig informiert, berät und unterstützt die Partnerschaftsarbeit im gesamten Bundesland. Zielgruppe sind für sie auch die Kolpingsfamilien und Kolping-Diözesanverbände mit ihren vielfältig entwicklungspolitischen Aktivitäten und festen Partnerschaften mit Gruppen und Verbänden in Afrika, Asien und Lateinamerika. Thomas Bettinger, Stv. Landesvorsitzender der ACA (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen), berichtete über die Vorbereitungen zu den Sozialwahlen am 1. Juni 2017. Die ACA mit ihren Mitgliedsverbänden Kolpingwerk und KAB werde bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, IKK Südwest und DRV (Deutsche Rentenversicherung Land) zur Wahl antreten.

    Das Kolpingwerk zählt in Rheinland-Pfalz und Saarland über 13.000 Mitglieder in 160 örtlichen Gemeinschaften, den Kolpingsfamilien. Weltweit engagieren sich im Kolpingwerk 420.000 Mitglieder in über 60 Ländern auf allen Kontinenten. Sein Wahlspruch lautet: „Verantwortlich leben – Solidarisch han

  • ACA Bundeswahlbeauftragte besucht ACA Bundesvorstand

    ACA Bundesvorstand

    Auf Einladung des Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) kam Rita Pawelski, die Bundeswahlbeauftrage für die Sozialwahlen 2017, nach Köln, um ihre Anliegen vorzustellen und um sich bei der ACA über die Vorbereitungen zur Wahl zu informieren.

    In ihrem Eingangsstatement machte Rita Pawelski deutlich, dass die Partizipation von Frauen in den Gremien der sozialen Selbstverwaltung bisher zu niedrig sei. Viel zu oft würden Gremien durch ältere Männer dominiert. Von daher ist es ihr Anliegen, auf Verbände und Organisationen einzuwirken, um dies zu ändern. Nur so könne man auch glaubhaft vermitteln, dass in den Gremien der Selbstverwaltung alle Versicherten gleichrangig vertreten sind. Als Vorsitzender der ACA konnte Hannes Kreller ergänzen, dass dies bei der ACA und den beteiligten Mitgliedsverbänden Kolpingwerk, KAB und BVEA bereits umgesetzt wird.

    Insbesondere durch ihre Vergangenheit als Bundestagsabgeordnete zeigte sich Rita Pawelski von der bisherigen Umsetzung des Koalitionsvertrages enttäuscht. Dort sei die Absicht festgeschrieben, die Selbstverwaltung zu stärken und die Sozialwahlen zu modernisieren. Laut Koalitionsvertrag hätte 2017 eine Online-Wahl ermöglicht werden sollen, um die Wahlbeteiligung (von bisher rund 30 Prozent) weiter zu erhöhen. Dort, wo es möglich und sinnvoll sei, insbesondere im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen, sollten die Auswahlmöglichkeiten durch mehr Direktwahlen verbessert werden. Durch geeignete Maßnahmen sollte erreicht werden, dass das repräsentative Verhältnis von Frauen und Männern in der Selbstverwaltung optimiert werde. Und schließlich sollte die Arbeit der Selbstverwaltung transparenter gestaltet, die Möglichkeit der Weiterbildung verbessert und die Regelungen für die Freistellung präzisiert werden. Rita Pawelski will sich entschieden dafür einsetzen, dass dies spätestens bis zu den Sozialwahlen 2023 geschieht.

    Für Rita Pawelski ist die soziale Selbstverwaltung Ausdruck der Verantwortung, die die Sozialpartner in Deutschland für die Gestaltung der Sozialversicherung übernehmen. Gerade in der Finanzkrise und mit Blick auf das Ausland habe sich bewährt, dass in Deutschland die Sozialpartner ein einem Tisch sitzen. Nur so sei der Frieden gewahrt worden. Andere EU-Länder, wie Spanien und Griechenland, hätten in dieser Phase deutlich größere Probleme dabei gehabt, die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Einklang zu bringen.

    Von daher sei die Wertschätzung, die sie den Ehrenamtlichen in der sozialen Selbstverwaltung und bei der ACA entgegenbringe, enorm. Die Aufwandsentschädigung könne den Einsatz der Engagierten nicht aufwiegen.

    Rita Pawelski lobte darüber hinaus die Werbekampagne der ACA und die damit verbundenen Aktivitäten. Diese sei vorbildlich. Enttäuscht zeigt sich die Bundeswahlbeauftragte vom ZDF, welches als öffentlich rechtliche Anstalt die Werbung für die Sozialwahlen verweigere. Aus ihrer Sicht unverständlich, stelle sich der Sender bei der drittgrößte Wahl in Deutschland quer. Sie bittet darum, diesen Umstand in der Öffentlichkeit zu skandalisieren.

    Auch ging Rita Pawelski auf die Kosten der Sozialwahlen ein. In der Öffentlichkeit würden diese teilweise emotional diskutiert. Sie plädierte für den Gedanken, dass jeder Euro, der in die Demokratie investiert werde, gut angelegtes Geld sei. Bei den Sozialwahlen 2017 seien dies gerade einmal 93 Cent pro Stimme. Soviel sollte uns die Demokratie wert sein, so Rita Pawelski.

  • Gemeinsam für Geflüchtete

    Kol­ping­werk Deutsch­land und Mis­sio be­schlie­ßen ei­ne Ko­ope­ra­ti­on

    Das Kol­ping­werk Deutsch­land und das In­ter­na­tio­na­le Ka­tho­li­sche Mis­si­ons­werk mis­sio Aa­chen ha­ben ei­ne Ko­ope­ra­ti­on im The­men­be­reich Flucht und In­te­gra­ti­on ver­ein­bart. Ge­mein­sam kön­ne man für die Ge­flüch­te­ten mehr er­rei­chen und von­ein­an­der ler­nen, teil­ten der ka­tho­li­sche So­zi­al­ver­band und das Ka­tho­li­sche Hilfs­werk am 20. Ju­li 2016 mit. Kol­ping und mis­sio Aa­chen in­for­mie­ren be­reits ak­tu­ell mit ver­schie­de­nen In­itia­ti­ven bun­des-weit über Ur­sa­chen und Fol­gen der welt­wei­ten Flucht­be­we­gun­gen und un­ter­stüt­zen die In­te­gra­ti­on von Ge­flüch­te­ten. Das 2015 ge­grün­de­te Kol­ping-Netz­werk für Ge­flüch­te­te bün­delt die Ak­ti­vi­tä­ten des Ver­ban­des. Da­zu zäh­len bei­spiels­wei­se die Be­treu­ung und die be­ruf­li­che Aus­bil­dung von zwi­schen 3.000 und 5.000 un­be­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen oder jun­gen er­wach­se­nen Ge­flüch­te­ten. Zum Kol­ping-Netz­werk ge­hö­ren das Kol­ping­werk Deutsch­land mit sei­nen rund 2.500 Kol­pings­fa­mi­li­en, der Ver­band der Kol­ping­häu­ser und der Ver­band der Kol­ping-Bil­dungs­un­ter­neh­men.

    Kol­ping plant zu­dem ei­ne Road­show, mit der es zu­künf­tig über das The­ma In­te­gra­ti­on von Ge­flüch­te­ten in­for­mie­ren wird. mis­sio Aa­chen bie­tet mit der Ak­ti­on "Wir bau­en ein Haus für Al­le" Ma­te­ria­li­en an, mit de­ren Hil­fe Ge­mein­den, Schu­len oder Kin­der­gär­ten über die Si­tua­ti­on von Flücht­lin­gen in­for­mie­ren, die Be­geg­nung zwi­schen Ge­flüch­te­ten und Ein­hei­mi­schen un­ter­stüt­zen und ge­mein­sa­me Ak­tio­nen durch­füh­ren kön­nen. Der mis­sio Flucht-Truck tourt durch Deutsch­land, um in ei­ner mul­ti­me­dia­len Aus­stel­lung die Be­su­cher das Schick­sal ei­nes Flücht­lings aus dem Os­ten des Kon­gos haut­nah er­le­ben zu las­sen. Jähr­lich be­su­chen et­wa 13.000 Men­schen den mis­sio Flucht-Truck.
    Das Kol­ping­werk Deutsch­land und mis­sio Aa­chen ent­wi­ckeln nun aus ih­ren An­ge­bo­ten her­aus ge­mein­sa­me Ak­tio­nen, die von den Mit­glie­dern und Un­ter­stüt­zern der bei­den Or­ga­ni­sa­tio­nen ge­mein­sam ge­nutzt wer­den kön­nen.


    An­sprech­part­ner Kol­ping­werk Deutsch­land: Mar­tin Grü­ne­wald, Pres­se­spre­cher, Re­fe­rats­lei­ter Öf­fent­lich­keits­ar­beit/Kom­mu­ni­ka­ti­on, St.-Apern-Str. 32, 50667 Köln, Tel.: 0221-20701-220, E-Mail: mar­tin.​gru​enew​ald@​kol​ping.​de

  • Verband zieht bei Gebietsversammlung Bilanz

    Bistum 3 Demo
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    Joachim Plitzko gibt Einblicke
    Flüchtlingslotsin Karin Hellmann-Munsch berichtet
    Petra Heusler stellt verschiedene Projekte vor
     

    Kolpinger engagiert in der Flüchtlingsarbeit

    Koblenz. Im Rahmen der diesjährigen Gebietsversammlung zogen Akteure des Kolpingwerkes in Koblenz Bilanz über vielseitiges ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

    In persönlichen Statements  gaben Joachim Plitzko (Leiter Asyl und Flüchtlinge VG Mendig) und Karin Hellmann-Munsch (Willkommenskultur Ransbach Baumbach) Einblick in ihr Tätigkeitsfeld und ließen die Zuhörer an ihren Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben.

    Der Kolpinger Joachim Plitzko versteht sich  als Flüchtlingskoordinator und Verbindungsstelle zwischen Flüchtlingen, übergeordneten Behörden und  ehrenamtliche Helfern. Im Laufe des Vortrages wurde deutlich, dass ihm das persönliche Engagement für einzelne Flüchtlinge am Herzen liegt. “Leider kommt die soziale Betreuung der traumatisierten Flüchtlinge zu kurz“.  Plitzko stellt fest, dass sehr viel gemacht wird, doch „es sei auch ernüchternd, dass durch zu viel Bürokratie die Wege oft zu lang und zeitintensiv seien…“. Sein Fazit: „Packen wir es an: Integration braucht Zeit“!

    Nach Erfahrungen von Karin Hellmann-Munsch „kostet es anfangs schon Überwindung und viel Offenheit und Empathie die unterschiedlichen Bedürfnisse  der Flüchtlinge wahrzunehmen…“. Die Flüchtlingslotsin begleitet seit 15 Monaten Familien und junge Männer zu Ämtern und vertritt dort ihre Interessen.“ Während dieser Zeit habe sie sehr viel über Abläufe, leider auch Hindernisse der deutschen Bürokratie erfahren, was sie weiterhin darin bestärke die Flüchtlinge zu begleiten und dazu beizutragen, dass die Integration schneller gehe…“. Auch sie zog positive Bilanz „Wir schaffen das mit Flexibilität, die auf beiden Seiten gefordert ist, niemand darf sich scheuen bei Unklarheiten Fragen zu stellen. Alle sind gefragt…“.

    Über die Flüchtlingsarbeit hinaus gab Petra Heusler, Bildungsreferentin, einen Überblick der Handlungsbereiche in denen Kolpingmitglieder des Kolpingwerkes Gebietsverband Koblenz Flagge zeigen. Sie hob besonders den ehrenamtlichen Einsatz im Bereich der Handwerkskammer im Kammerbezirk Koblenz hervor. Hier vertreten  Stefan Hörsch (KF Gappenach) als Vorstandsmitglied und vier weitere Kolpingmitglieder aus dem Bezirk Mayen die Interessen der Arbeitnehmer in der Vollversammlung der HWK Koblenz. Auch auf  internationaler  Ebene gibt es viele Akteure wie beispielsweise Martina Linden (Urmitz/Rhein), die als Eine-Welt- Beauftragte die internationale Partnerschaftsarbeit u.a. für das Partnerland Bolivien koordiniert und vernetzt. „Insgesamt ist es erfreulich, dass sich auch auf Ortsebene viele Akteure finden und Gesicht zeigen für soziale Zwecke wie Theateraufführungen und Basare …“ stellte Dr. Bernd Geisen, Gebietsvorsitzender, fest.

    Im Laufe der Versammlung fanden Vorstandswahlen statt: Dr. Bernd Geisen (Mendig) wurde als Gebietsvorsitzender, ebenso seine Vertreter Ute Rochlus (Plaidt) und Stefan Hörsch, bestätigt. Weitere gewählte Vorstandsmitglieder sind Heinrich Steigerwald  (Engers)und die beiden neu gewählten Bettina Hofmann (Plaidt) sowie Horst Hohn (Mülheim-Kärlich). Der Vorstand wird komplettiert durch die Bezirksvorsitzenden und Mitglieder des Diözesanvorstandes. Der Gebietsverband Koblenz zählt 3500 Mitglieder, die in 9 Bezirken zusammengefasst sind.

    Petra Heusler

  • Integration stärken – Familien zusammenführen

    Das Kolpingwerk in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland und Hessen fordert anlässlich einer Regionalkonferenz im Saarländischen Merzig die Stärkung der beruflichen Integration jugendlicher Flüchtlinge. Vor allem für die 17- bis 20-jährigen jungen Menschen muss laut Auffassung des Kolpingwerks das Instrumentarium der Bundesagentur für Arbeit und der örtlichen Jobcenter verbessert und der Zugang zu geeigneten Integrationsmaßnahmen beschleunigt werden.

    Im Beisein des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Markus Lange sprechen sich die 15 Delegierten aus drei Bundesländern, die im Kolpingwerk die „Region Mitte“ bilden, weiterhin für einen zügigen und geregelten Familiennachzug aus. Vor allem angesichts der jüngsten Entwicklungen in Syrien sei es Akt der Menschlichkeit, die zu uns gekommenen Menschen von ihrer Sorge um ihre Angehörigen möglichst schnell zu befreien. Auch sei die Integration von Flüchtlingen besser zu bewältigen, wenn diese in der auch unserer Gesellschaft zu Grunde liegenden sozialen Grundform leben. So zeigten sich Integrationsprobleme von Jugendlichen viel häufiger dann, wenn diese in Gemeinschaftsunterkünften isoliert von der restlichen Gesellschaft aufwachsen würden. Den Wert der Familie für Mensch und Gesellschaft hat bereits der Gründervater des katholischen Sozialverbandes Adolph Kolping stets betont.

    Die Herausforderungen an Gesellschaft und Staat, die die Integration der nach Europa fliehenden Menschen mit sich bringe, seien mit Geduld und den zur Verfügung stehenden Mitteln durchaus zu bewältigen, so die Kolpingvertreter in ihrer verabschiedeten Erklärung. Der Wohlstand von Deutschland und ganz Europa verpflichte zu globaler Solidarität, zu der auch die Aufnahme von Menschen gehöre, die vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Elend flüchten. Die viel zitierte „christliche Identität“ räume hier keinen Spielraum ein. In diesem Zusammenhang werden auch die eindeutigen Stellungnahmen der Deutschen Bischofskonferenz begrüßt.

    Neben Hilfe und Integration hier müsse alles in unserer Macht stehende getan werden, um die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern. In der Regel würden die Menschen lieber in ihren Heimatländern leben, wenn sie dort Frieden, Gerechtigkeit und eine sichere Existenz haben.

  • Kolpingwerk Deutschland zur Niedrigzinspolitik

    Solidarische, umlagefinanzierte soziale Sicherungssysteme sind in Zeiten niedriger Zinsen krisenfester als andere Systeme. Darauf weist der Kolping-Bundesvorstand hin:
    Als Reaktion auf den konjunkturellen Einbruch der europäischen Volkswirtschaften infolge der globalen Finanzkrise begann die Europäische Zentralbank eine schrittweise Senkung der Leitzinsen mit dem Ziel, Investitionen und privaten Konsum zu stimulieren. Während die aktuell sehr niedrigen Leitzinsen weiterhin dem Ziel dienen sollen, in Euro-Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit und schwacher Konjunktur Investitionen und Konsum zu befördern, ergeben sich  negative Effekte für die Sparerinnen und Sparer. Dies führt mitunter zu erheblichen Folgen für die verschiedenen Formen der privaten Absicherung und Vorsorge. Darauf weist der Bundesvorstand in einer Erklärung hin.

    Die Niedrigzinspolitik der Währungsunion macht in erster Linie deutlich, dass kapitalgedeckte Vorsorgemodelle anfällig sind. Die Entwicklungen um die Riesterrente und andere Produkte zur Alterssicherung, aber auch um die privaten Krankenversicherungen veranschaulichen, dass der Kapitalmarkt keine sichere Bank ist. Die Auswirkungen der Nullzinspolitik bestätigen, dass die Umlagefinanzierung in den Sozialversicherungen anderen Finanzierungsformen überlegen ist. Die Riester-Politik, die stellvertretend für die Individualisierung von Risiken steht, ist gescheitert! Was ursprünglich als die große Antwort auf den demografischen Wandel und als Beitrag zur Eigenverantwortung gefeiert wurde, entwickelt sich zu einem Seiltanz, der von den Kapitalmärken abhängig ist. Diese Art der Individualisierung von Lebensrisiken widerspricht den Prinzipien der Solidarität und des Gemeinwohls und damit der katholischen Soziallehre bzw. der christlichen Sozialethik, betont der Kolping-Bundesvorstand.

    Darüber hinaus stellt sich bei der derzeitigen Ausgestaltung der Sozialsysteme die Frage, ob die Risiken zwischen den gesellschaftlichen Gruppen gleich verteilt sind. Insbesondere die staatlich geförderte Altersvorsorge entwickelt sich zu einem Luxus, an dem Personen mit niedrigem Erwerbseinkommen kaum partizipieren können. Das Kolpingwerk Deutschland bringt in diesem Zusammenhang das Rentenmodell der katholischen Verbände in Erinnerung und fordert eine politische und gesellschaftliche Debatte über die Frage, wie die Stabilität und Gerechtigkeit der sozialen Sicherungssysteme künftig wieder gewährleistet werden kann. Der volle Wortlaut der Erklärung steht auf der Homepage kolping.de zur Verfügung.

    Ansprechpartner im Bundessekretariat: Ulrich Vollmer, Bundessekretär
    E-Mail: bundessekretaer[at]kolping.de

  • Unterschriftenaktion Südwind

    Menschenrechte vor Profit

    Die Bundesregierung soll deutsche Unternehmen verpflichten, die Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu achten. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und fordern Sie gemeinsam mit uns und einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf, sich für einen ambitionierten Aktionsplan einzusetzen.

    Werden auch Sie aktiv und unterschreiben Sie hier

    Zum Hintergrund:

    Smartphone, Markenkleidung, Schokolade - hinter diesen alltäglichen Dingen verbergen sich Geschichten von Hunger, Armus und Menschenrechtsverletzungen. Ob Landvertreibungen, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen oder Hungerlöhne - Unternehmen in Deutschland nehmen Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer globalen Lieferketten vielfach in Kauf. Die Achtung der Menschenrechte in den Auslandbeziehungen gilt als freiwillige Angelegenheit.

    Eine Chance auf Veränderung könnte der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte bieten, den die Bundesregierung im Juni vorlegen möchte. Vieles deutet aber darauf hin, dass Verpflichtungen vorsehen wird.

    Wir fordern indes für den Nationalen Aktionsplan:
    - eine gesetzlich verankerte menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen
    - Klagemöglichkeiten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen
    - die Kopplung von öffentlichen Aufträgen und Außenwirtschaftsförderung an die Erfüllung    der Sorgfaltspflicht.

    Setzen Sie sich gemeinsam mit uns für einen ambitionierten Aktionsplan ein.

    Hier geht es zur Petition!

     

    Ansprechpartnerin:

    Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND, Tel.: 0228-763698-21, E-Mail: reinwald(at)suedwind-institut.de

    Getragen wird die Petition durch die Verbände CorA, Forum Menschrechte und VENRO sowie die Einzelorganisationen Brot für die Welt, CIR, Germanwatch, INKOTA-netzwerk, MISEREOR, Oxfam, SÜDWIND, terre des hommes und ver.di

     

     

  • Spende an junge Flüchtlinge

    Ein Tisch mit Rucksäcken und der Kolpingjugend dahinter
    Rucksäcke, Schreibmaterial und Stifte - vieles kam zusammen

    Kolpingsfamilie Besseringen spendet Schulausrüstung für jugendliche Flüchtlinge

    41 Rucksäcke und Schreibmaterial spenden die Kolpingsfamilie Besseringen an die jugendlichen Flüchtlinge, die im Haus Sonnenwald in Besseringen betreut werden.
    Frau Kranz-Haupert vom Diakonischen Werk leitet die Einrichtung in Besseringen und erwähnte in einem Gespräch mit der Kolpingsfamilie, dass noch Unterstützung bei der Erstausstattung für die Jugendlichen zum Schulbesuch benötigt  wird. Spontan spendeten daraufhin Mitglieder der Kolpingsfamilie Geld und die Vereinskasse schoss den restlichen Betrag zu, sodass alle Jugendlichen mit Rucksäcken, Blöcken und Schreibmaterial ausgestattet werden konnten. Aus-und Weiterbildung gehören zu den Urgedanken der Kolpingsfamilien und gehen auf ihren Gründer Adolph Kolping zurück.
    Kurz vor Weihnachten übergab eine Delegation der Kolpingsfamilie die Spenden an das Team des Diakonischen Werks und die Jugendlichen.
        
    Von: Christine Karrenbauer

  • "Wir bauen ein Haus für Alle" - Mitmachaktion des Kolpingwerkes

    Auf der Suche nach Frieden und Heimat kommen Menschen nach Deutschland, die Kolpingsmitglieder in ihren Gemeinden und Kolpingsfamilien willkommen h eiten wollen. Sie sollen sich "in der einen Menschheitsfamilie zu Hause fühlen", ermuntert uns Papst Franziskus. Impulse und Materialien für ein gelingendes Willkommen bietet der Kolping-Kooperationspartner missio Aachen mit seiner Aktion "Wir bauen ein Haus für Alle".

    Kolpingsfamilien, die Interesse haben an diesem "Haus für Alle" mitzubauen und mit diesem Material und eigenen Ideen im September oder Oktober 2016 eine Aktion mit und für Geflüchtete durchzuführen, sind eingeladen sich zu beteiligen. Das Format ist frei wählbar: ob Gemeidefest, Tag der offenen tür oder ein Projekttag zusammen mit Schulen oder Kindergärten. Neben den vielen gelungenen Angeboten für Geflüchtete in so vielen Kolpingsfamilien bieten diese Materialien Anregungen, auch für weitete Kolpinggruppen aktiv zu werden für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen.

    www.missio-hilft.de/de/themen/fluechtlingshilfe-1/haus-fuer-alle/

  • Barmherzig wie der Vater!

    Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg als Hauptzelebrant mit Konzelebranten vor der Heiligen Pforte
    Die Bannerträger(innen) breichern die feierliche Messe

    Zum 10ten Mal pilgerten Kolpingsfamilien zum Apollinarisberg

    Seit die Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe zur Apollinariswallfahrt einlädt pilgern am ersten Montag in der Wallfahrtszeit die Kolpingsfamilien aus der ganzen Region zum Apollinarisberg. Von der Kolpingsfamilie Remagen organisiert reisen die Kolpingsfamilien mit ihren Bannern an, um die feierliche Messe zu feiern. Aus Anlass des Jubiläums war als Hauptzelebrant der Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks Monsignore Ottmar Dillenburg aus Köln gekommen. In der Predigt und den Gebeten ging es natürlich um das diesjährige Wallfahrtsthema „Barmherzig wie der Vater!“. Der Generalpräses sprach von den vielfältigen Aufgaben des Internationalen Kolpingwerks in der ganzen Welt als Werke der Barmherzigkeit und forderte auch die Mitglieder der Kolpingsfamilien auf weiterhin ihren Beitrag zur Barmherzigkeit zu leisten. Bei schönem Wetter konnten sich die Pilger noch lange im Klostergarten begegnen. Die Klostergemeinschaft und ihre vielen Helferinnen und Helfer hatten den Tisch wieder reichlich gedeckt. Alle machten sich froh auf den Heimweg und verabredeten sich schon für das nächste Jahr am 24. Juli auf dem Berg.

  • Erklärung des Kolpingwerkes Deutschland zur Integration von Geflüchteten

    Integration als gesellschaftliche Herausforderung begreifen.

    Viele Mitglieder des Kolpingwerkes Deutschland engagieren sich in der Arbeit für Geflüchtete und mit Geflüchteten. Mittlerweile liegen erste wichtige Erfahrungen aus der aktiven Integrationsarbeit des Verbandes sowie der verbandlichen Einrichtungen und Unternehmen vor. Das Kolpingwerk Deutschland will sich an der notwendigen politischen Debatte beteiligen und seine Erfahrungen in die Fachdebatten einbringen.

    Die gesamte Erklärung zum Download als PDF hier und zum Nachlesen online unter www.kolping.de/presse-medien/presse/pressemitteilungen/.

  • Erneut ausgezeichnet "Nachhaltigkeit der Kolping Recycling GmbH wird gewürdigt"

    Das Deutsche Institut für Nachhaltigkeit und Ökologie hat die Kolping Recycling GmbH mit Sitz in Fulda zum zweiten Mal in Folge für ihr nachhaltiges Handeln ausgezeichnet. Es bescheinigte dem Unternehmen, dass es eine umfassende Nachhaltigkeitsprüfung in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz erfolgreich absolviert habe. Dafür gab es erneut das „Prüfsiegel für gesicherte Nachhaltigkeit". Das Institut gilt international als führend in Hinblick auf Qualität und Akzeptanz ihrer Zertifikate und Prüfsiegel. Sein Anspruch ist die nachhaltige Entwicklung und Dokumentation von Verantwortung und Qualität zukunftsorientierter Unternehmen. Diese Attribute treffen auf den Entsorgungsfachbetrieb aus Fulda zu.
    „Wir begleiten unsere Partner und Kunden mit schlüssigen Konzepten aus Beratung und wirtschaftlichem Handeln in einem durchaus komplizierten Marktsegment“, betont der Geschäftsführer der Kolping Recycling GmbH, Stephan Kowoll. Dabei helfe es dem Unternehmen, dass es vor einem besonderen Wertehintergrund agiere. „Die Kolping Recycling GmbH ist im alleinigen Besitz gemeinnütziger Gesellschafter“, ergänzt er. „Dabei handelt es sich um Gliederungen des Kolpingwerkes.“ Dieser hat die Bewahrung der Schöpfung und nachhaltiges Handeln in seinem Leitbild festgeschrieben. Dem wolle die Kolping Recycling GmbH in ihrem wirtschaftlichen Umfeld gerne gerecht werden. „Für die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, haben die Aspekte der Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewonnen“. Deshalb freue man sich über die erneute Bestätigung im Hinblick auf die Produkt-, Service- und Beratungsqualität, die wirtschaftliche Zukunftsausrichtung, das Unternehmensmanagement sowie ökologische und soziale Verantwortung der Kolping Recycling GmbH durch das Institut. Die Beratungsleistung sei für viele der Gruppen, Institutionen oder Kommunen, mit denen die Kolping Recycling GmbH zusammenarbeite, ein besonders wichtiger Faktor. Seit über 15 Jahren arbeitet die Kolping Recycling GmbH mit karitativen und sozialen Verbänden sowie kommunalen Entsorgern zusammen. Aus den Erlösen der Sammlungen bestreiten diese viele ihrer wichtigen ehrenamtlichen Aktivitäten. „In uns finden Sie einen verlässlichen und beratungsstarken Partner“, unterstreicht Kowoll.

  • Arbeitshilfe - Kolping denkt die Arbeitswelt voraus

    Die Arbeitswelt befindet sich erneut im Umbruch. Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer kündigt sich eine neue Revolution an: Die „Industrie 4.0“. Diese Beobachtung macht der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland und veröffentlicht eine Arbeitshilfe zu dem Themenfeld. Das Referat „Arbeitswelt und Soziales“ stellt vier ausgewählte Studien vor, die sich der Frage nach den Auswirkungen der so genannten „vierten industriellen Revolution“ auf die Arbeitswelt stellen.

    Hinter dem Begriff „Industrie 4.0“ – der sich als Überschrift etabliert hat – verbirgt sich die Digitalisierung und Vernetzung wirtschaftlicher Produktionsketten. Gegenstände werden intelligent, Maschinen sprechen miteinander und Daten liegen in Wolken. Es wird vom „Internet der Dinge“ gesprochen.

    Um es an einem Beispiel plastisch zu machen: Vereinzelt pflügen schon heute führerlose Traktoren die Äcker Deutschlands. Via GPS lenkt und bedient ein Computer die Landwirtschaftsmaschine. Dabei weiß er nicht nur, wo gepflügt werden muss, sondern er weiß auch, wann der beste Zeitpunkt ist. Denn er ist mit Sensoren im Ackerboden und der Wetterstation verbunden – und natürlich meldet er auch der nächsten Maschine, dass nun die Saat ausgebracht werden kann. In diesem Szenario, das sich so immer weiter denken lässt, wird der Bauer zum Wächter, er ist Herr seiner intelligent vernetzten Maschinen. Diese Entwicklungen haben natürlich massive Auswirkungen auf die Arbeit. Es wird daher auch von der Arbeitswelt 4.0 gesprochen.

    Beschäftigungsverhältnisse flexibilisieren sich, Arbeitsmodelle digitalisieren und Anforderungen steigen. Einige US-Studien propagierten bereits, dass in 20 Jahren rund 50 Prozent der Erwerbstätigen durch Computer und Maschinen ersetzt werden.

    Auch das Kolpingwerk Deutschland beteiligt sich an der Diskussion um die Zukunft der Arbeitswelt. Unser Verband hat seit den Zeiten des Seligen Adolph Kolping den Anspruch, die Arbeitswelt aktiv mit zu gestalten. Darum hat der Bundesfachausschuss „Arbeitswelt und Soziales“ das Thema zu einem Schwerpunkt für das laufende Jahr gemacht. Ein wichtiges Thema, das Menschen auf der ganzen Welt betreffen wird.

    Weiteres unter: http://www.kolping.de/presse-medien/presse/news-archiv/news-details/news/arbeitswelt-40-geht-uns-in-zukunft-die-arbeit-aus/

  • Vortrag über Deutsch-Namibische Partnerschaften im Kloster Lioba

    Promotorin Barbara Scharfbillig steht vor einer Leinwand und erörtert bei ihrem Vortrag in Kloster Lioba anhand von Projektionen verschieden Gegebenheiten in Namibia

    Aktiv werden mussten die Teilnehmenden der Tankstelle Kloster in Lioba am Mittwochnachmittag als Barbara Scharfbillig über das Thema " Eine deutsch-namibische Partnerschaft - meine Motivation zum Ehrenamt" referierte. Die Fachpromotorin für Partnerschaften, die seit April im Kolpingwerk Trier angestellt ist, berichtetet über ihre persönliche Einstellung und Beweggründe sich ehrenamtlich zu engagieren.

    Scharfbillig gab Einblick zu Namibia und stellte die Arbeit des Vereins Suni e.V. vor, für den sie tätig ist. Suni fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Omaheke Region in Namibia, leitet ein Freiwilligenprogramm, führt Bauprojekte durch und unterstützt Brennpunktschulen mit finanziellen und ideelen Mitteln. Mit Projekten zum interkulturellen Austausch soll zudem die Sichtweise von Namibia auf Deutschland und ungekehrt differenziert und erweitert werden. Die Partnerschaftsarbeit mit gegenseitigen Besuchen, Austausch und enger Kommunikation, aber auch die Professionlität ist für den Verein besonders wichtig.

    Spannend wurde es, als die Teilnehmenden selbst über ihre Motivation ein Ehrenamt auszuführen berichteten. Laut dem deutschen Freiwilligensurvey 2014 engagieren sich die meisten Deutschen weil sie die "Gesellschaft im Kleinen verändern" möchten oder weil sie "mit anderen Menschen zusammenkommen" möchten. Diese Erfahrungen spiegelten sich auch in der Gruppe wieder.

    Zuletzt berichtete die Fachpromotorin über die Ergebnisse eines deutsch-namibischen Kunstprogrammes unter dem Namen "Kunst für Bildung", dass sie selbst stark motiviert am Ball zu bleiben.

    Barbara Scharfbillig ist zu erreichen  unter barbara.scharfbillig(at)kolping-trier.de zum Thema Partnerschaftsarbeit.

    weitere Informationen zu den vorgestellten Projekten unter www.suni-ev.de und www.kunst-fuer-bildung.org

  • Fachpromotorin für Partnerschaft - Barbara Scharfbillig neue Mitarbeiterin Kolping-Bildungswerk in der Diözese Trier

    Barbara Scharfbillig Fachpromotorin Eine Welt
    Barbara Scharfbillig Fachpromotorin Eine Welt

    Im April startete Barbara Scharfbillig als neue Mitarbeiterin im Kolping-Bildungswerk in der Diözese Trier. Ihr Dienstsitz ist das Gebietsbüro Koblenz; dort ergänzt sie das Team von Petra Heusler und Erwin Jung.  Finanziert wird die neue Stelle der Fachpromotorin für Partnerschaft über eine Projektförderung des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN).
    Das Fachpromotorenprogramm wurde länderübergreifend in Deutschland eingeführt mit dem Ziel entwicklungspolitische Themen und Anliegen in den Bundesländern in die Fläche zu tragen und Zivilgesellschaft, Institutionen, Bildungsträger, Wirtschaft und Handel sowie politische Akteure zu sensibilisieren. Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz sieben Fachpromotoren und -promotorinnen für Umwelt und Entwicklung, Rohstoffe und Rohstoffpolitik, Migration und Entwicklung, ökosoziale Beschaffung (zwei Stellen) und Partnerschaft. Die Aufgabe der Fachpromotorin für Partnerschaft besteht im Kennenlernen und in der Vernetzung von Partnerschaften auf Landesebene, der Lobbyarbeit und dem Errichten einer Plattform für Partnerschaften in Rheinland-Pfalz. In diesem Rahmen wird Scharfbillig unsere Eine-Welt-Arbeit und die Partnerschaften mit Bolivien und Litauen von Koblenz aus unterstützen.

    „Ich freue mich sehr auf die Partnerschaftsarbeit bei Kolping. Für mich ist das eine neue Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Als besonders beeindruckend empfinde ich das hohe Engagement von Ehrenamtlichen, die die Kolping-Partnerschaften mit Bolivien und Litauen beleben und gestalten.“, berichtet die gebürtige Triererin über ihren Arbeitsstart. Die studierte Erziehungswissenschaftlerin und Afrikanistik, die bisher für die Universität Köln und die Menschenrechtsorganisation Genocide Alert e.V. tätig war, ist zudem gelernte Krankenschwester und hat mehrere Auslandseinsätze in verschiedenen Ländern des südlichen Afrika absolviert.

    Im Koblenzer Kolping-Büro ist Barbara Scharfbillig mit einer 50%-Stelle tätig und unter barbara.scharfbillig(at)kolping-trier.de zu erreichen. Sie referiert auf Nachfrage gerne in den Kolpingsfamilien oder bei Treffen zu den Themen:
    -  „Faire Partnerschaft“,
    - „Kolpingpartnerschaften mit Bolivien und Litauen“ oder zu
    - „ Partnerschaftsarbeit in Namibia“.

    Wir freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit!

  • Kampagne zur Verdopplung der Weiterbildungsmittel

    Am 25.04.16 um 12.00 h begann die Kampagne der 7 staatlich anerkannten Weiterbildungsträger in Rheinland-Pfalz zur Verdopplung der Weiterbildungsmittel in dieser Legislaturperiode. Seit fast zwanzig Jahren sind die Weiterbildungszuschüsse in Rheinland-Pfalz nicht mehr erhöht worden. Nun wollen wir im Kontext der Koalitionsverhandlungen eine Verdopplung der Mittel erreichen. Daher haben wir eine Kampagne auf change.org gestartet.

    Wir bitten Sie/Dich herzlich um Unterstützung unserer Petition und um likes auf unserer Facebookseite:
    Petition auf change.org:
    https://www.change.org/p/parteien-der-koalitionsverhandlungen-in-rheinland-pfalz-weiterbildung-stärken-integrationslücke-schließen
    Webseite:
    www.rette-bildungskette.de
    facebook: 
    https://www.facebook.com/rettebildungskette/
    twitter:
    https://twitter.com/bildungskette

    Auch wir bei Kolping profitieren immer wieder von den Landes-Zuschüssen für Bildungsveranstaltungen. Darum beteiligen wir uns an der Kampagne der Weiterbildungsträger in Rheinland-Pfalz, die nach 20 Jahren Stillstand um eine Erhöhung der Mittel kämpft.

    Wir sagen im Namen aller, die Erwachsenenbildung machen und vor allem all derer, die daran teilnehmen ganz herzlich Dankeschön fürs Mitmachen!

  • Kölner Schriften Band 11 und 12 erschienen

    "Mut tut gut -  unter dieser Überschrift sind insgesamt drei Bände der Kölner Schriften erschienen, in denen drei Ausstellungsteile dokumentiert sind, die während des Kolpingtages 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

    Im Band 11 ist auf 58 Seiten die Ausstellung"Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande einsetzen - Adolph Kolping und seine Nachfolger"  dokumentiert. Der Band ist Generalpräses a.D. Prälat Heinrich Festing zur Vollendung des 85. Lebensjahres gewidmet.

    Band 12 trägt die Überschrift: "Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen" - Adolph Kolping 1813-1865. Der Band hat 92 Seiten und informiert in drei Teilen: sein Leben, der Verbandsgründer und Freunde und Förderer. Dieser Band wurde Heinz Schemken, dem Ehrenvorsitzenden  des Kolpingwerkes Deutschland zum 80. Geburtstag gewidmet.

    In Band 10 der Kölner Schriften - der bereits im Dezember 2015 erschien - zeigt den Ausstellungsteil über das Kolpingwerk heute. Der Band wurde Dr. Paul Hoffacker, dem ersten Bundesvorsitzenden des Kolpingwerk Deutschland, zur Vollendung des 85. Lebensjahres gewidmet. Der Band ist bereits vergriffen und wird demnächst neu aufgelegt.

    Die beiden Neuerscheinungen können im Bundessekretariat angefordert werden.

    Bestellungen: Stefan Sorek, Assistent der Verbandsleitung
    stefan.sorek(at)kolping.de

  • Erklärung des Bundesvorstand zum nachsynodalen Schreiben von Papst Franziskus „Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie“

    Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland begrüßt das Schreiben „Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie“ von Papst Franziskus als wichtiges Signal für eine Stärkung von Ehe und Familie sowie als Ermutigung an die Ortskirchen, geeignete Wege für eine Pastoral der Barmherzigkeit zu finden.

    Die inhaltlichen Positionen, die der Papst aufgreife, sowie die Sprache machen deutlich, wie nahe er an der Lebenswirklichkeit der Menschen sei, erklärte der Bundesvorstand des Kolpingwerkes am 9. April. In dem nachsynodalen Schreiben greife der Papst die Ergebnisse der Bischofssynoden 2014 und 2015 zum Thema Ehe und Familie auf und äußere sich verbindlich zu den entsprechenden Fragen.

    „Der Tenor dieses Schreibens ist: Niemand darf ausgeschlossen werden von der Barmherzigkeit Gottes. Ermutigt wird dazu, mit einem differenzierten Blick die Lebenssituationen der Menschen wahrzunehmen und Gewissensentscheidung mit Respekt zu begegnen“, bekräftigt der Bundesvorstand.

    Papst Franziskus hatte in seiner Abschlussrede der Synode 2015 festgestellt, dass jedes allgemeine Prinzip in die jeweilige Kultur übertragen werden muss, wenn es eingehalten und angewendet werden soll. „Dies wird in dem jetzigen Schreiben bekräftigt. Darin ist ein klarer Auftrag an die Ortskirchen zu sehen, eigenständig und mutig und im Einklang mit den Gläubigen nach Wegen zu suchen, wie Sexualität, Partnerschaft, Ehe und Familie in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und im jeweiligen kulturellen Umfeld gelebt werden können“, stellt der Bundesvorstand fest.

    Das neu gewachsene Selbstverständnis der synodalen Verfasstheit der katholischen Kirche sei ein weiteres wichtiges Ergebnis für eine den Menschen zugewandte Zukunft der Kirche in der Welt. Das Kolpingwerk Deutschland werde auch weiterhin den Weg der Ortskirchen – auf die Menschen hörend, sich ihren Hoffnungen und Ängsten annehmend – tatkräftig unterstützen und „damit Mut machen, Ehe und Familie in der heutigen Welt zu leben“.

    Das nachsynodale Schreiben des Papstes ist abrufbar unter:
    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/apost_exhortations/documents/papa- francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html

  • Der ICE „Adolph Kolping“ kommt

    Mitte September hatte die Deutsche Bahn zusammen mit ihren Handelspartnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung zur Namenssuche für die neue ICE-Generation – den ICE 4 – aufgerufen.
    Als Namensgeber waren deutsche historische Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport gesucht.

    Unter über 2.500 Namensvorschlägen hat es Adolph Kolping unter die ersten 25 geschafft. Damit wird bereits 2018/2019 ein Zug mit diesem Namen getauft.

    Zusätzlich hat die Jury weitere 75 Namen ausgewählt, mit denen bis zum Jahr 2023 weitere Schnellzüge benannt werden.

    Zu der am 27. Oktober 2017 bekannt gegebenen Entscheidung sagt Bundessekretär Ulrich Vollmer: „Wir sind außerordentlich erfreut, dass so viele Menschen für den Namen Adolph Kolping gestimmt haben. Damit wird die große Wertschätzung zum Ausdruck gebracht, die unser Verbandsgründer, der Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, in Kirche und Gesellschaft auch heute noch erfährt.“

    Mit zu verdanken ist dieser Erfolg auch dem Newsletter, der zahlreiche Kolpingmitglieder einmal wöchentlich erreicht. Darin wurde am 5. Oktober auch auf die Namenssuche der Deutschen Bahn hingewiesen. Solltest Du selbst den Newsletter noch nicht erhalten, melde Dich einfach hier an. 

  • Solidarisch und gerecht. Altersarmut verhindern – jetzt die Weichen für die Zukunft stellen!

    Erste Seite der Postkarte "Solidarisch und gerecht!" zum  Rentenmodell der katholischen Verbände

    Seit 15 Jahren setzt sich das Kolpingwerk gemeinsam mit anderen katholischen Verbänden für das Rentenmodell der katholischen Verbände ein.
    Nun hat das Rentenbündnis der katholischen Verbände (KOLPING, kfd, KAB, KLB) eine Postkarte für eine Postkartenaktion zur Bundestagswahl erarbeitet.

    Das Ziel ist eine Rentenreform, die

    ·         Altersarmut durch eine Sockelrente verhindert,

    ·         Erziehungszeiten besser anerkennt,

    ·         Pflegezeiten stärker und auch nach Renteneintritt berücksichtigt und

    ·         alle Erwerbstätigen einbezieht.

     

    Nach der Bundestagswahl wollen die Verbände gemeinsam mit dieser Postkartenaktion den Druck erhöhen und die neu gewählten Abgeordneten auffordern, sich für dieses Anliegen einzusetzen. Ziel ist es, unsere Forderungen im neuen Koalitionsvertrag zu verankern.

    Wir leben verantwortlich und handeln solidarisch!
    Alle können mitmachen. Auch Sie, Ihre Kolpingsfamilie und Ihre Bekannten.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 10 Erwartungen an den neuen Bundestag

    Kolping-Tipps für den Koalitionsvertrag: Der Bundesvorstand hat seine Erwartungen an die neu gewählten Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages formuliert.

    „Der Zusammenhalt der Gesellschaft und die Frage der Generationengerechtigkeit sind für uns von besonderer Bedeutung. Im Zuge des demografischen Wandels wird die Frage einer gerechten Verteilung von Lasten zwischen den Generationen immer wichtiger. Eine stetig wachsende Zahl älterer Bürgerinnen und Bürger steht einer geringer werdenden Zahl jüngerer Menschen im Erwerbsalter gegenüber. Dadurch stellt sich die Frage, wie für die heutigen und zukünftigen Rentnergenerationen ein auskömmlicher Ruhestand gewährleistet werden kann, ohne dass eine Generation ungerecht belastet wird.“
    Darauf weist der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland in seinen „zehn Erwartungen an die Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages“ hin. Hier die wichtigsten Aussagen:

    Der volle Wortlaut der Stellungnahme steht in der Rubrik „Positionen“ zur Verfügung

  • #myeurope! - Politik hautnah in Brüssel

    Ihr befindet euch in Ausbildung, Studium oder schon im Berufsleben? Ihr habt euch vielleicht schon mit der Europäischen Union beschäftigt, würdet aber gerne mehr über sie erfahren? Ihr schätzt Europa, aber bisher ist euch die Arbeit der EU zu abstrakt geblieben?

    Mit #myeurope! bieten wir jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, eine Woche lang Europa unmittelbar zu erfahren. 

    Hier findet ihr die Ausschreibung.

    Angesichts noch freier Plätze werden Anmeldungen auch über den 17. September hinaus angenommen.

     

     

  • Jetzt anmelden für eines der 20 Regionalforen

    Wer zuerst kommt, ist dabei!
    Ab jetzt könnt Ihr euch anmelden für eines von bundesweit 20 Regionalforen, die nach der Mitgliederumfrage ein wichtiger nächster Schritt in unserem Zukunftsprozess sind.
    Alle Mitglieder sind gefragt, ihre Erfahrungen, Meinungen und Ideen in die Zukunft unseres Verbandes einzubringen.
    Weil uns das wichtig ist, ist die Teilnahme kostenlos.
    Hier kannst du dich für eines der Foren anmelden.

    Termin in Trier: 14. April 2018, 10:30 bis 16:00 Uhr
    Also: Seid dabei!

  • Ehrenamtliche Versicherungsberatung

    Ehrenamtliche Versichertenberatung

    Bundesweit rund 2.600 Versichertenberater/-innen sorgen für eine ortsnahe, persönliche Verbindung der Versicherten zur Deutschen Rentenversicherung Bund. Rund 140 davon sind Mitglieder der ACA. Sie sind selbst Versicherte oder Rentenbezieher/-innen der Deutschen Rentenversicherung und kennen die Probleme aus erster Hand.

    Bundesweit ungefähr
    2.600
    Versichertenberater/-innen...

    Jährlich nehmen die Versichertenberater/-innen rund 200.000 Rentenanträge sowie Anträge auf Klärung des persönlichen Versicherungskontos auf. In über einer Million Beratungen jährlich informieren sie anhand der vorgelegten Versicherungsverläufe und Rentenauskünfte über die Voraussetzungen der verschiedenen Rentenarten und die Möglichkeiten zum persönlichen Rentenbeginn und zu vielen anderen Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann ein Versicherter aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen, sind auch Hausbesuche möglich.

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  • Bundesminister Peter Altmaier zu Gast bei CEB und Kolping

    Blick aus dem Publikum
    Podium

    „Werte: Was unsere Gesellschaft zusammenhält“ – unter diesem Motto veranstalteten das Kolpingwerk LV Saar und die Christlichen Erwachsenenbildung (CEB) in Hilbringen am 03. September eine Gesprächsrunde mit Bundeskanzleramtschef Peter Altmaier.

    CEB-Geschäftsführer Gisbert Eisenbarth begrüßte neben dem Bundesminister die Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern, Daniela Schlegel-Friedrich, den ersten Kreisbeigoerdneten Frank Wagner, die vielen Mitglieder der Kolpingsfamilien sowie die ebenfalls anwesenden CEB-Mitglieder, -Mitarbeiter und den Vorstand.

    Seitens des Kolpingwerkes war der Landesvorsitzende Meik Pütz anwesend. Er griff zum Thema Werte die von Adolph Kolping geprägten Ideale von Bildung, Gemeinschaft, Glaube und Familie auf. Für Kolping zählte der ganze Mensch und das Ziel konnte nur sein, Menschen in ihrer Entwicklung zu „guten Vätern, guten Christen und guten Mitbewohnern“ zu fördern. Seit Jahrzehnten unterstützen die Mitglieder der Kolpingsfamilien auf der ganzen Welt Hilfsbedürftige dabei, Bildung zu erlangen und ein Zuhause zu finden.

    Peter Altmaier sprach zunächst die während der Französischen Revolution geprägten Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit an. Die Brüderlichkeit ersetzte er durch Solidarität. Schon im Grundgesetz steht, dass jeder Mensch gleich behandelt werden soll. „Das gilt nicht nur für Christen, sondern für alle Religionen, die diese Werte achten“, konstatierte er. Wie man in der Französischen Revolution sah, kommen diese Werte Freiheit und Gleichheit nicht von selbst, daher „müssen wir um die Umsetzung von Werten kämpfen“, sagte Altmaier. Das bedeute auch, dass Menschen, die hierher kommen, diese Werte akzeptieren müssen. Dabei lobte er die Arbeit der Kolpingsfamilien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sozial Schwächeren zu helfen und sich für Solidarität einsetzen. Er stellte fest: „Der Staat kann nicht alles tun, um diese Werte umzusetzen, denn das muss vor Ort geschehen.“ Seine Partei setze sich für die Förderung von Solidarität ein, betonte er. Denn jeder habe ein Recht darauf, eigenständig zu leben.

    Altmaier lobte die Arbeit der CEB und ihre Hilfe für Jugendliche bei der Arbeitssuche. Ihm zufolge ist es das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Arbeitslosen bis 2025 auf 1,3 Millionen zu senken und für ausreichend Arbeitsplätze zu sorgen. Bisher habe man es geschafft, förderungsbedürftigen Menschen und Langzeitarbeitslosen dank der CEB und des Kolpingwerkes neue Perspektiven zu verschaffen. Außerdem möchte man Familien mit Kindern stärken, das Kindergeld erhöhen und ihnen die Suche nach einem Zuhause erleichtern. Für ihn ist „Bildung unser wertvollstes Gut, das weiter gefördert werden muss“. Selbstverständlich gelte dies auch für eine gelungene Integration.

  • Mitgliederumfrage startet jetzt!

    Der von der Bundesversammlung beschlossene Zukunftsprozess "Kolping Upgrade ... unser Weg in die Zukunft" beginnt jetzt auf breiter Basis mit einer Mitgliederumfrage.
    Dazu sind alle Mitglieder im Kolpingwerk Deutschland eingeladen, den Fragebogen im Internet auszufüllen. Hier gelangst Du zur Umfrage. Ende Juni erscheint außerdem ein gedruckter Fragebogen als Beilage im Kolpingmagazin. Er ist für diejenigen gedacht, die sich nicht an der Online-Umfrage beteiligen können.

    Folgende weiteren Schritte sind für den verbandlichen Zukunftsprozess unter dem Motto „Kolping Upgrade ... unser Weg in die Zukunft“ geplant:

    Im April 2018 werden 20 regionale Zukunftsforen durchgeführt, bei denen alle Kolpingsfamilien bundesweit zur Mitwirkung eingeladen sind.

    Im März 2019 wird als nächster Schritt an einem zentralen Ort ein bundesweiter Zukunftskonvent mit bis zu 3.000 Teilnehmenden veranstaltet.

    Weitere Infos über den Zukunftsprozess findest Du hier.

  • Große Auszeichnung für Wolfgang Berger aus Mendig

    Verleihung silbernes Ehrenzeichen an Wolfgang Berger
    Wallfahrtszug zur Fraukirch
     

    60. Friedenswallfahrt der Kolpingsfamilien nach Fraukirch.

    Auf Einladung der Kolpingsfamilien des Bezirkes Mayen trafen sich 130 Kolpinger am 18.Juni 2017 am Reginarisbrunnen zur 60. Friedenswallfahrt nach Fraukirch.

    Seit 1958 wir diese Wallfahrt, die auf Vorschlag des Mendiger Kolpingmitgliedes Adolf Köhn zurückgeht, ununterbrochen durchgeführt.

    Jährlich Mitte Juni wird diese Wallfahrt von einer der acht Kolpingsfamilien aus Mayen, Andernach, Plaidt, Kruft, Mendig, Kottenheim, Ettringen und Gappenach organisiert.

    In diesem Jahr wurde die Wallfahrt von der Kolpingjugend Gappenach vorbereitet und durchgeführt.

    Bei der Anschließenden Messe zelebriert durch Diözesanpräses Thomas Gerber, Bezirkspräses Ralf Birkenheier und Guido Lacher, Präses der Kolpingsfamilie Gappenach, fand die diesjährige Friedenswallfahrt Ihren Höhepunkt.

    In der Messe wurde der Koordinator des Bezirkes Mayen Wolfgang Berger aus Mendig für sein herausragendes Engagement für das Kolpingwerk im Bezirk Mayen durch den Diözesanverband Trier mit dem silbernen Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet. Stefan Hörsch, ebenfalls Koordinator des Bezirkes Mayen hob die Verdienste von Berger in einer Laudatio hervor. Diese hohe Auszeichnung wurde dann vom neuen Diözesanvorsitzenden Dr. Bernd Geisen und den Präsides feierlich durchgeführt.

    Anschließen verbrachten man geselligen Stunden im Fraukircher Hof.

    Stefan Hörsch

  • Sozialwahl 2017 – Christliche Verbände auf der Erfolgsspur

     „Dreifach christlich. Einfach menschlich.“ Unter diesem Motto waren die drei Verbände KAB, Kolping und BVEA zur den Sozialwahl 2017 angetreten. Nun stehen die Ergebnisse fest. Hannes Kreller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA), zum Ausgang der Wahl: „Bei der Sozialwahl 2017 haben die Versicherten entschieden, dass in unseren Sozialversicherungen auch weiterhin christlichen Werte eine Stimme haben.“

    Über 50 Millionen Versicherte waren bis zum 31. Mai dazu aufgefordert, über die Besetzung der Sozialversicherungsparlamente abzustimmen. Jetzt steht fest, dass auch die christlichen Verbände wieder mit am Tisch sitzen werden. Dazu zählen unter anderem die Deutsche Rentenversicherung Bund, die DAK-Gesundheit, die ikk classic sowie mehrere Berufsgenossenschaften. Insbesondere aber die Erfolge auf regionaler Ebene gilt es zu betonen: Bei über 28 regionalen Sozialversicherungsträgern werden in Zukunft wieder Vertreterinnen Vertreter aus den drei Verbänden mitbestimmen.

    „Das Engagement der drei christlichen Verbände wurzelt in einer langen Geschichte für mehr soziale Gerechtigkeit. Bereits seit über 110 Jahren ist die ACA hier aktiv. Die neu gewählten oder wieder bestätigten Mitglieder aus den einzelnen Verbänden stehen in dieser Tradition. Zu Ihrer Wahl gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen Kraft für die kommenden Aufgaben“, so Hannes Kreller abschließend.

    Bei den aktuellen Sozialwahlen sind ACA-Vertreterinnen und Vertreter bei den nachfolgenden Trägern in die Selbstverwaltungsgremien gewählt worden:

    Überregionale Versicherungsträger:
    Deutsche Rentenversicherung Bund
    DAK-Gesundheit
    ikk classic
    BIG direkt gesund
    Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
    Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
    Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)
    Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)

    Regionale Versicherungsträger:

    Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
    Deutsche Rentenversicherung Nordbayern
    Deutsche Rentenversicherung Schwaben
    Deutsche Rentenversicherung Rheinland
    Deutsche Rentenversicherung Westfalen
    Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
    Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
    Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen
    Deutsche Rentenversicherung Nord
    Deutsche Rentenversicherung Saarland
    Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
    Deutsche Rentenversicherung Hessen
    Deutsche Rentenversicherung Berlin/Brandenburg
    Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

    AOK Bayern
    AOK Rheinland/Hamburg
    AOK Nordwest
    AOK Baden-Württemberg
    AOK Niedersachsen
    AOK Plus
    AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
    AOK Hessen
    AOK Nordost
    AOK Sachsen-Anhalt
    Unfallkasse Baden-Württemberg
    IKK Südwest
    Unfallkasse Berlin
    IKK Gesund Plus

  • Kolpinger feiern Jahrestag im Kloster Maria Laach - Diözesanpräses ermutigt zum Handeln

    Nach dem Gottesdienst and der Johanneskapelle ( Foto: Spurzem )
    Präses Thomas Gerber beim Gottesdienst
    ( Foto: Spurzem )
    Oswald Senner bei seinem Vortrag ( Foto: Spurzem )
     

    Zum Jahrestag der Tankstelle kamen im Juni 60 Kolpinger nach Maria Laach/Mendig.

    Nach einem ermutigenden Gottesdienst mit Thomas Gerber, Diözesanpräses, in der Johanneskapelle gab Oswald Senner, KF Mülheim, Einblicke in die Bauweise und Historie der 1093 gegründeten romanischen Benediktinerabtei.

    Seine lebendigen Ausführungen zum „Paradies“ und klösterlichen Leben fanden gespannte Zuhörer.
    Die dreischiffige, doppelchörige Pfeilerbasilika ist Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler. Zu den Besonderheiten zählen die unterirdische Krypta und die Vorhalle, das sogenannte „Paradies“.

    Der Kirche vorgelagert ist das Paradies, ein fast quadratisches Atrium aus dem 13. Jahrhundert, aus drei Flügeln mit offenen Arkaden. Es ist das einzige erhaltene Atrium-Paradies nördlich der Alpen. In der Mitte des Innenhofes befindet sich ein kleiner Garten und der 1928 von Br. Radbod Commandeur geschaffene sprudelnde Löwenbrunnen.

    Das Innerste des Paradieses, den Garten mit dem kleinen Brunnen in der Mitte und ohne direkten Zugang, kann man als Bild für Intimität und für Liebe unter den Menschen und zu Gott und Jesus Christus als lebendige Sinn gebende Quelle beschreiben.
    Das Laacher Paradies, das man auf dem Weg in die Abteikirche durchschreitet, steht aber auch für die Erwartung einer neuen gemeinsamen Welt aller Menschen ohne Leid und Tränen, in Frieden und Gerechtigkeit, an der alle mitmachen und sich einbringen sollten.

    Nach dem Gang durchs Klostergelände begegneten  sich die Kolpinger im Seehotel Maria Laach. Zum Abschluss der Veranstaltung führte Petra Heusler, Bildungsreferentin, gemeinsam mit Präses Lothar Brucker eine Verlosung mit Produkten aus Lateinamerika durch.

     

     

  • Roadshow zum Thema Integration von Geflüchteten am 30. April und 1. Mai zu Besuch in Trier

    Bischof Ackermann beim Kickerspiel
    Bischof Ackermann beim Kickerspiel
    Roadshow-Mobil Kolpingwerk Deutschland
     

    Bischof Ackermann war einer von über 160 Besuchern der Kolping Roadshow die vom 30. April bis 1.Mai auf dem Domfreihof zum Thema Integration informierte.

    Kolping sensibilisieren damit für die Belange von Geflüchteten und trägt zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei. Dabei hält die Roadshow für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Das Infomobil wird von einer Fachkraft begleitet, die für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung steht.
    Im Rahmen der Kolpingwallfahrt wurde die Roadshow von vielen Kolpingern in Trier besucht. Bischof Stefan Ackermann ließ es sich nicht nehmen gemeinsam mit Kolpingern und Geflüchteten eine Runde Kicker zu spielen.

    Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

                                                                 

    Unter dem Stichwort „Kolping integriert“ will das Kolpingwerk Deutschland zusammen mit dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten schaffen. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, Geflüchtete – insbesondere unbegleitete Minderjährige – in den vier Säulen Wohnen, Begleiten, Bilden und Zusammenleben zu unterstützen. Das ist nicht nur eine große Aufgabe, sondern ganz sicher auch zwingende Notwendigkeit für die Zukunft Deutschlands. Um Geflüchteten das Ankommen und damit die Integration zu ermöglichen, ist schnelle und konkrete Unterstützung unbedingt notwendig. Nur gute Sprachfertigkeit, kulturelle Kompetenz, berufliche Qualifikation und menschengerechtes Wohnen ermöglichen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat. Die über 2.500 Kolpingsfamilien, über 170 Kolpinghäuser und mehr als 225 regionalen Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland bieten vielfältige Möglichkeiten, um Geflüchteten eine nachhaltige Integration zu ermöglichen.

  • Kolpingwallfahrt 1. Mai 2017

    Kolpingwallfahrer mit Bischof Ackermann vor dem Dom in Trier
    Kolpingbannerträger im Dom

    Fast zweihundert Kolpinger kamen gemeinsam am 1. Mai zur Maiwallfahrt im Rahmen der Heilig-Rock-Tage nach Trier. Damit war Kolping am Tag der Verbände überproportional vertreten und erfüllte unser Motto „FLAGGE ZEIGEN“. Gemeinsam zogen die Bannerträger zur Messe ein, unsere neue geistliche Leiterin Elke Grün las die Lesung während Otto Gerhard das Evangelium verkündete und zwei weitere Konzelebranten Kolpinger waren. Bischof Stefan Ackermann nahm sich daher nach der Messe Zeit für ein Gespräch mit den zahlreichen Kolpingsfamilien und besuchte zudem die Kolping Roadshow.

    Für das nächste Jahr soll die Kolping-Wallfahrt erneut im Rahmen der Heilig Rock Tage stattfinden. Geplant ist eine zusätzliche Kolping-Aktivität nach der Messe, um die Wallfahrt abzurunden.

    Danke an Elke Grün und Thomas Gerber für die tolle Vorbereitung der Veranstaltung.

  • Kulinarische Reise durch Bolivien

    „gutes Essen“ und dabei „gutes Tun“

    In Deutschland kann man italienisch, türkisch, griechisch und chinesisch Essen gehen, aber haben Sie schon einmal bolivianisch gegessen? Der Kolping Eine-Welt-Ausschuss hat nach der Bolivienreise ein Kochbuch mit leckeren Rezepten erstellt. Daraus möchten wir zusammen mit Ihnen am 01. Juli 2017 ein paar Rezepte ausprobieren.

    Durch das Kochen und Essen werden andere Kulturen und Geschmäcker entdeckt.

    Wer hat Interesse mit uns zu kochen? Wir treffen uns um 17 Uhr im Untergeschoss der Grundschule St. Georg Urmitz. Die Unkosten für Lebensmittel und Getränke werden an dem Abend auf die Teilnehmer umgelegt. Gerne kann der Partner zur späteren Stunde die gekochten Köstlichkeiten probieren kommen und den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.

    Natürlich besteht die Möglichkeit, nicht nur an diesem Abend, das Kochbuch für 3,00 € zu kaufen. Der Erlös wird für ein soziales Projekt in Bolivien gespendet. Mehr Infos und Anmeldung für den Kochabend mit Unterstützung der kath. Erwachsenen Bildung bis zum 15.06.2017 bei Gerlinde Hoefer, Tel.Nr. 02630 6155 oder gerlinde.hoefer@t-online.de

     

     

  • Zukunft (mit-)gestalten

    DiVers 2017 -Blick in die Versammlung-
    A.Heinrich mit Präses Thomas Gerber
    DiVers 2017 -Blick in die Versammlung-
    Gratulation neuer Vorsitzender Dr. Bernd Geisen
    DiVers 2017 -Blick in die Versammlung-
     

    Kolpingwerk Diözesanverband Trier beschäftigt sich mit wichtigen Zukunfts-Themen und wählt neue Vorstandsmitglieder

     

    Neuwied /Trier. Das Kolpingwerk Diözesanverband Trier stellte am Wochenende die Weichen für die Zukunft. Gastgeber war die Kolpingsfamilie Neuwied.

    Im Rahmen der jährlichen Diözesanversammlung wählten die Delegierten mit Dr. Bernd Geisen aus Mendig einen neuen Vorsitzenden. Zu seinen Stellvertretern wurden gewählt Harald Schmillen (Remagen) und Arndt Eisenhut (Freisen). Neben dem Präses - Thomas Gerber - und seinem Stellvertreter - Otto Gerhard - gibt es nun auch eine geistliche Leiterin: Elke Grün aus Schwalbach.

    Nach 10 Jahren als Vorsitzender und mehr als 20 Jahren im Vorstand wurde Andreas Heinrich gebührend verabschiedet. Die stellvertretende Bundesvorsitzende, Klaudia Rudersdorf überreichte das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland und einige seiner (internationalen) Weggenossen grüßten per Videobotschaft. Persönlich dankte die Vertreterin des Bistums, Stephanie Nickels für die gute Zusammenarbeit und das Engagement, unter anderem im Bereich der Flüchtlingshilfe. Andreas Heinrich wird sich weiterhin in seiner Kolpingsfamilie in Besseringen und für das Kolpinghaus Warsberger-Hof Trier engagieren.

    Oberbürgermeister Nikolaus Roth dankte in seinem Grußwort dem Kolpingwerk für seinen Einsatz für Demokratie, Gleichheit und Solidarität. Es sei heute wichtig, dass es solche Mahner gäbe, denn viele Menschen täten sich schwer mit den immer schwerer durchschaubaren politischen Entwicklungen und seien von den Herausforderungen unserer Zeit verunsichert. Er wünschte der Versammlung, dass sie einen Beitrag zur Stärkung des Verbandes liefere.

    Mit Blick auf die kirchlichen Umbrüche äußerte Dechant Thomas Darscheid ähnliches: Kolping könne in den größer werdenden Pfarreien ein spirituelles und emotionales Zuhause sein.

    Achim Hallerbach, Kolpingmitglied und stellvertretender Landrat ging ebenfalls auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ein. Er gab der Versammlung auch mit: „Die Zukunft liegt in der Herkunft.“

    In seinem geistlichen Wort rief Präses Thomas Gerber dazu auf, Flagge zu zeigen und nach dem Kolping-Wort „Wer Mut zeigt, macht Mut“ unsere Mitmenschen zu ermutigen, sich selbst, die Kolpingsfamilie und die Kirche anders zu sehen.

    Die Versammlung verabschiedete unter anderem einen Antrag zu einem Zukunftsprozess „Kolping auf dem Weg in die Zukunft“. Ziel des Zukunftsprozesses ist die Aktivierung des Mitgliederverbandes und die Klärung und Sicherung der Rolle und des gesellschaftlichen Beitrags von Kolping in einer sich wandelnden Gesellschaft. Der Zukunftsprozess basiert und reagiert auf gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse und Entwicklungen – wie z.B. den demografischen Wandel – und stellt sich den relevanten Fragen, die sich daraus für das Kolpingwerk ergeben.

    In Workshops arbeiteten die etwa 90 Besucher zu wichtigen Zeitthemen:

    Im Workshop zum Thema „Kolpinger engagiert in der Flüchtlingsarbeit“ schaffte Flüchtlingslotsin Karin Hellmann-Munsch mit ihren  Beispielen Bewusstsein dafür, dass Flüchtlingsgruppen heterogen sind und Integrationsangebote vor vielen Herausforderungen stehen. So werde bei der Berufssuche deutlich, dass Ausbildungsberufe in Deutschland mit denen anderer Länder nicht vergleichbar sind. Aufgrund mangelnder Informationen zu den Berufsbildern würden falsche Erwartungen geweckt, die häufig zu  Fehleinschätzungen und Überforderungen führen. Stephanie Nickels (Koordinierungsstelle Flüchtlinge des Bistums Trier) gab einen Überblick zu den vielseitigen Angeboten im Bistum Trier. Sie hob hervor, dass es künftig nötig sei „Begegnungsräume“ für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Flüchtlingsgruppen  zur Integration zu schaffen.  In diesem Bereich könnten die Kolpingsfamilien einen wichtigen Beitrag auf örtlicher Ebene leisten.

    Mit der Umsetzung der Bistums-Synode rangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines anderen Workshops. Was ist möglich, was ist nötig und wie kann wer sich einbringen? Die mit den Veränderungen zusammenhängenden Abschiede tun an vielen Stellen weh und brauchen ihre Zeit.

    Im Workshop der Kolpingjugend fand ein reger Austausch über Schwierigkeiten und Chancen der Jugendverbandsarbeit statt.

    Zur lebendigen Gestaltung Internationaler Partnerschaften auf Augenhöhe berichtete die Fachpromotorin Barbara Scharfbillig. Das Kolpingwerk Trier betreibt lebendige Partnerschaften mit den Kolpingwerken in Litauen und Bolivien. Die vielfältig aktiven Kolpingmitglieder kamen in einen regen Austausch über ihre Erwartungen, Vorstellungen und Hintergründe die sie bewegen sich in einer internationalen Partnerschaft zu engagieren.

    Schließlich beschäftigte sich ein weiterer Workshop mit der Gewinnung neuer Mitglieder. Alt und Jung tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und darüber, was welche Alters- und Zielgruppe benötigt und was sie anspricht. Dabei zeigte sich, dass viele Wege erfolgreich beschritten werden. Unter anderem sind eigene Aktion und das (Er-)Leben von Werten wichtig. Toll ist natürlich, wenn das dann auch noch von außen Wertschätzung erfährt. So wurde wegen ihrer Sozialaktion über die Kolpingjugenden in Fischbach-Camphausen und Illingen nicht nur in der Saarbrücker Zeitung berichtet, sie erhielten auch den Preis der Kolpingjugend Deutschland. Das motiviert natürlich.

    Mit einem großer Bannerzug und Gottesdienst in der Kirche St. Matthias endete die diesjährige Diözesanversammlung.

  • Heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

    Umsetzung der Synode 

    Die Synode hat einige Ideen entwickelt, Wege aufgezeigt und Dinge angestoßen. Nun ist die Herausforderung, weiter zu gehen und Konkretes zu entwickeln.

    Ein wichtiges Element in der Umsetzung der Synode sind die Teilprozessgruppen, die die verschiedenen Themen bearbeiten.

    Es war den Synodalen ein Anliegen, dass sich viele Menschen aus ihren unterschiedlichen Perspektiven in diese Gruppen einbringen können. Dieses Anliegen wurde aufgegriffen.

    Interessierte haben aktuell vor allem zwei Möglichkeiten:

    1.    Sie können sich in verschiedenen Teilprozessgruppen mitarbeiten

    2.    Sie können sich als Resonanzpartner/in oder Resonanzgruppe zur Verfügung stellen, die an Meilensteinen um eine Rückmeldung auf das Erarbeitete gebeten wird.

    Gerade letzteres  ist auch eine gute Möglichkeit für Kolpingsfamilien, sich einzubringen. Das Formblatt können Sie sich hier herunterladen.

    Näheres entnehmen Sie dem Schreiben des Generalvikars.

    Das Kolpingwerk Trier wird sich im Rahmen der Möglichkeiten ebenfalls in Teilprozessgruppen und als Resonanzgruppe einbringen.

  • „Die sozialen Sicherungssysteme solidarisch und zukunftsfähig gestalten“

    Prof. Sell

    ACA Rheinland-Pfalz: Landesdelegiertentagung mit Prof. Stefan Sell – Sozialwahlen 2017 im Blick: Aufruf der Bischöfe

    Mainz / Trier - Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) in Rheinland-Pfalz, bestehend aus den Diözesanverbänden von Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Kolpingwerk der Diözesen Limburg, Mainz, Trier und Speyer, im Mainzer Kolpinghaus. 30 Delegierte und Gäste konnte der Landesvorsitzende Martin Plail, Bitburg, begrüßen.

    Referent des Studienteils war der Sozialwissenschaftler und Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Stefan Sell vom Rhein-Ahr-Campus Remagen der Hochschule Koblenz, der zum Kernthema der ACA sprach: „Die sozialen Sicherungssysteme solidarisch und zukunftsfähig gestalten“.

    Die Vermeidung bzw. Überwindung der Altersarmut sowie die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung (gleicher Beitragssatz für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber) sind für die Verbände der ACA von zentraler Bedeutung, wie Martin Plail in seinem Rechenschaftsbericht hervorhob. Diese Schwerpunkte fänden auch ihren Niederschlag in der Arbeit der Mandatsträger von Kolping und KAB in den Gremien der Sozialversicherungsträger, der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, der Berufsgenossenschaften und Deutschen Rentenversicherung (Bund und Land). 

    Die Vorbereitung der Sozialwahl 2017, so Plail weiter, sei der Schwerpunkt der Arbeit des Landesvorstandes in den zurückliegenden zwei Jahren gewesen.

    Die Delegiertenversammlung rief abschließend alle Bürgerinnen und Bürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit Demokratie und soziale Selbstverwaltung zu stärken.

    Hier finden Sie den kompletten Wortlaut der Meldung.

  • Bischöfe rufen zur Sozialwahl auf

    Der Vor­sit­zen­de des Ra­tes der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD), Lan­des­bi­schof Dr. Hein­rich Bed­ford-Strohm, und der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bi­schofs­kon­fe­renz, Kar­di­nal Rein­hard Marx, er­klä­ren zur an­ste­hen­den So­zi­al­wahl 2017:

    „Im kom­men­den April/Mai fin­det nach sechs Jah­ren wie­der die So­zi­al­wahl statt. Ge­wählt wer­den die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Ver­si­cher­ten in den ge­setz­li­chen So­zi­al­ver­si­che­run­gen wie bei­spiels­wei­se den Kran­ken- und Ren­ten­ver­si­che­run­gen. Da­zu kan­di­die­ren die drei christ­li­chen So­zi­al­ver­bän­de – das Kol­ping­werk Deutsch­land, die Ka­tho­li­sche Ar­beit­neh­mer-Be­we­gung (KAB) und der Bun­des­ver­band Evan­ge­li­scher Ar­beit­neh­mer­or­ga­ni­sa­tio­nen (BVEA) – auf ei­ner ge­mein­sa­men Lis­te.

    Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus den drei christ­li­chen So­zi­al­ver­bän­den ver­fol­gen das An­lie­gen, christ­li­che Wer­te in die Ent­schei­dun­gen der So­zi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger ein­zu­brin­gen. Sie tre­ten ein für die So­li­da­ri­tät der Jun­gen mit den Al­ten, der Ge­sun­den mit den Kran­ken und der Leis­tungs­stär­ke­ren mit den Leis­tungs­schwä­che­ren. Als Chris­tin­nen und Chris­ten ha­ben wir Ent­schei­den­des bei­zu­tra­gen, wenn es um die Mit­ge­stal­tung der so­zia­len Si­che­rungs­sys­te­me geht: die Ori­en­tie­rung am Wohl und der Wür­de des Ein­zel­nen – oh­ne An­se­hen der Per­son, die Sor­ge um ge­rech­te Struk­tu­ren und die Stär­kung der so­zia­len Selbst­ver­wal­tung als Aus­druck ge­sell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung.

    Dar­um un­se­re herz­li­che Bit­te: Be­tei­li­gen Sie sich an der So­zi­al­wahl 2017. Un­ter­stüt­zen Sie die Selbst­ver­wal­tung der So­zi­al­ver­si­che­run­gen durch Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus christ­li­chen Or­ga­ni­sa­tio­nen. Tra­gen Sie mit Ih­rer Wahl zur So­li­da­ri­tät der Ver­si­cher­ten un­ter­ein­an­der bei.“

  • Gespräch zur Arbeit des Kolpingwerkes in Bolivien

    Carlos Mattos, Geschäftsführer Kolpingwerk Bolivien
    Carlos Mattos im Gespräch mit Verantwortlichen aus dem Kolpingwerk DV Trier

    Geschäftsführer Carlos Mattos im Austausch mit Trierern

    Köln.  Im Rahmen des Kurzaufenthaltes von Carlos Mattos fand mit Verantwortlichen des Kolpingwerkes DV Trier  und Projektreferent Peter Schwab ein Gespräch beim IKW Köln über die aktuelle Arbeit des Kolpingwerkes Bolivien statt.

    Der über 500 hauptberufliche Mitarbeiter zählende Verband ist in Bolivien flächendeckend in vielen Bereichen u.a. Gesundheitswesen, Bildung und Soziales zu finden.

    Durch das BMZ wird aktuell ein neues Projekt „Starke Familien“ finanziell gefördert, das Familien inhaltlich begleitet und als wichtiger  Beitrag zur Gewaltprävention dient. Das Programm zum Abbau sozialer Probleme  wird  von Koordinatoren des Kolpingwerkes angeboten und soll ausgeweitet werden.

    Im Rahmen der Partnerschaft wurde sich u.a. über die aktuelle Situation im Frauenhaus Cochabamba, Kriterien für die Mitgliedschaft im Kolpingwerk Bolivien sowie dem  aktuellen Förderbedarf  u.a. in einer Schule in Tarija ausgetauscht. Als Querschnittsaufgabe sieht der Verband die Förderung der Verbandsarbeit, die zu 90% von Frauen  neben ihrer - häufig starken - körperlichen Berufstätigkeit geleistet wird. Kolping International bittet im Spendenaufruf anlässlich des anstehenden Weihnachtsfestes um eine Spende für ein Frauenprojekt in Oruro in dem Frauen durch die Herstellung und den Verkauf von Handarbeiten, Back- und Kochaktionen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Einkommens ihrer Familien leisten.

    Petra Heusler

  • Spendertreffen des internationalen Kolpingwerkes

    Generalpräses Ottmar Dillenburg
    Markus Demmerle
    Im Gespräch mit Carlos Mattos

    Informationen aus 1. Hand

    Köln. Am 30. Oktober fand in Köln das 3. Spendertreffen von Kolping International statt.

    Rund 170 langjährige Unterstützer aus ganz Deutschland und der Schweiz waren gekommen, um sich im Rahmen eines bunten Programms persönlich über die internationale Kolping-Projektarbeit zu informieren.

    Den Auftakt der Veranstaltung machte ein gemeinsamer Gottesdienst in der vollbesetzten Minoritenkirche, am Grabe Adolph

    Kolpings. Danach ging es weiter ins nahegelegene Maternushaus, wo Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg und Generalsekretär Dr. Markus Demele einen lebhaften Einblick in die aktuelle Kolpingarbeit auf den unterschiedlichen Kontinenten

    gaben. Verantworliche und Spender aus dem Diözesanverband Trier konnten sich am Rande des Treffens mit Carlos Mattos, Geschäftsführer Kolpingwerk Bolivien, austauschen.

    In drei Länderforen konnten sich die Spender anschließend näher über die Themenschwerpunkte ländliche Entwicklung, Kleinkredite und berufliche Bildung informieren. Kolping-Mitarbeiter aus Indien, Ruanda und Bolivien berichteten aus erster Hand über die Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrer Heimat und erklärten, mit welchen Projektangeboten Kolping ihnen hilft, sich nachhaltig und aus eigener Kraft eine bessere Existenz aufzubauen.

    Bei Kolping sind Spender Partner, die gemeinsam mit den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern in Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa auf dem Weg sind.

  • Sonderaktion der KF Gebhardshain für Flüchtlinge

    Beim Sprachunterricht
    Fleißige Helfer bei der Apfelernte

    Viele Kolpingsfamilien engagieren sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. So geschieht es auch durch Mitglieder der Kolpingsfamilie Gebhardshain im Verbund “Unterstützer Gebhardshainer Land” bei Sprachunterrichten in Elkenroth und Fensdorf. Hier ist Gerhard Kullik als Teamleiter für 10 Flüchtlinge zuversichtlich tätig. Es ist ein Stundenplan von Oktober – Dezember festgelegt, jeweils für 3 Stunden am Montag, Mittwoch und Donnerstag.

     

    Das Internationale Kolpingswerk arbeitet auch intensiv daran, Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen und die Lebenssituation der Menschen in ihren Heimatländern zu verbessern.

    Ein gutes Leben für Alle – weltweit – , durch diese Arbeit will die Sozial- und Entwicklungshilfe (SEK) e. V. des Kolpingwerkes dazu beitragen, Strukturen der Armut zu überwinden und durch Bildung Zukunft gestalten! 2015 hat das SEK 186 Projekte in 41 Ländern unter-stützt. Diese Maßnahmen sind eingebunden in das globale Netz der Kolpingsfamilien und Kolpingverbände, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe (BMZ). Über die Projektarbeiten berichtet der Generalpräses: “Auf meiner Reise erlebe ich dabei immer wieder, wie gut unsere “Hilfe zur Selbsthilfe” wirkt – und wie dankbar die Menschen in den Partnerländern sind, dass wir sie unterstützen.” Der Diözesanverband Trier berichtet von einer eindrucksvollen “Projekt und Begegnungsreise” mit dem Kolpingwerk Bolivien, und betont, dass gegenseitige Besuche die lebendige Partnerschaft stärken. Ziele eines jeden Projektes ist – neben dem klaren Auftrag der Armutsbekämpfung – immer auch der Auftrag nachhaltiger Selbsthilfestrukturen. Zur Förderung der Projekte das Internationalen Kolpingwerkes ist die KF Gebhardshain mit einem Erlös aus der seit Jahren durchgeführten Apfelernte hilfreich.

  • Bundesversammlung beschließt Memorandum zum Lebensschutz

    Das Kolpingwerk geht beim Lebensschutz in die Offensive – Bedauerlich und im Ergebnis verheerend ist der Rückzug der katholischen Kirche aus dem Beratungssystem gemäß § 219 StGB

    Zum Memorandum gibt es mehrere Anlässe. Zwei Beispiele: Zu Tausenden werden in Deutschland künstlich befruchtete Embryonen eingefroren und, falls nicht mehr benötigt, „verworfen“. – Das Gesundheitswesen prüft gegenwärtig, ob ein einfacher Bluttest als Kassenleistung eingeführt wird, dessen einziger Nutzen darin besteht, eine mögliche Behinderung des ungeborenen Kindes festzustellen, worauf in 90 Prozent der Fälle ein Schwangerschaftsabbruch erfolgt.
    Die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland hat deshalb ein „Memorandum zum Lebensschutz“ beschlossen und lenkt das Augenmerk auf diese Konfliktthemen.
    Zuerst: Über die Wahrung der Menschenwürde zu wachen und das menschliche Leben vom ersten bis zum letzten Augenblick zu schützen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des staatlichen Handelns. Die missbräuchliche Verwendung von Fortpflanzungstechniken hat der Gesetzgeber seit 1990 unter Strafe gestellt. Die Praxis der Reproduktionsmedizin hat diesen Schutz inzwischen jedoch ausgehöhlt. Über vorgeburtliche Untersuchungen von Embryonen entscheiden nicht – wie gesetzlich vorgesehen – Ethikkommissionen auf Länderebene im Einzelfall, sondern vielen tausend Fällen Reproduktionszentren.
    Und während sich viele Menschen für Inklusion und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen stark machen, prüft der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen, ob die Versicherten in Zukunft leichter und preiswerter feststellen können, behindertes Leben bereits während der Schwangerschaft ausfindig zu machen.
    Gleichzeig werden Schwangerschaftsabbrüche vielfach nicht mehr automatisch als Tötung menschlichen Lebens betrachtet, sondern es wird vielmehr das Recht jeder Frau, autonom über einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden, betont. Letzteres geschieht auch durch Organisationen, die schwangere Frauen in Konfliktsituationen beraten und ihnen einen Berechtigungsschein für einen legalen Abbruch ausstellen.
    „Bedauerlich und im Ergebnis verheerend ist der Rückzug der katholischen Kirche aus dem Beratungssystem gemäß § 219 StGB im Jahr 2001“, stellt das „Memorandum zum Lebensschutz“ fest. Der Initiative „Donum Vitae“, die aus Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und aus Trägern früherer katholischer Beratungsstellen hervorgegangen ist, sei es zu verdanken, dass es weiterhin Beratungsstellen gebe, deren Träger uneingeschränkt hinter den gesetzlichen Regelungen und den Ansprüchen des Bundesverfassungsgerichtes für eine grundgesetzkonforme Umsetzung der Konfliktberatung stehen.
    „Deshalb fordert die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland die Deutsche Bischofskonferenz auf, das bei Donum Vitae erbrachte Engagement aus christlicher Verantwortung heraus anzuerkennen. Vor dem Hintergrund des Bewusstseinswandels in der Gesellschaft und der eingetretenen Beratungspraxis empfiehlt das Kolpingwerk Deutschland eine Rückkehr in das Beratungssystem nach § 219 StGB.“
    Das Kolpingwerk Deutschland wendet sich gegen jede Form organisierter und kommerzieller Selbsttötungsbeihilfe. Das Memorandum begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages mit seinem „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ im November 2015 und sieht darin „ein starkes Zeichen für den Lebensschutz und für ein Sterben in Würde“. Allerdings sei in den Debatten und in entsprechenden Umfragen deutlich geworden, dass es durchaus starke Kräfte gegen die jetzt geltende Regelung gebe.
    Die Bundesversammlung ruft auf: „Der Lebensschutz ist nicht allein Aufgabe des Staates und der Politik, sondern der gesamten Gesellschaft. Deshalb sind alle verbandlichen Ebenen aufgerufen, durch Aufklärung, Gewissensbildung und praktische Hilfe für Frauen in Not sowie Schwerkranke am Schutz des menschlichen Lebens mitzuwirken.“
    Das Memorandum ist mit seinem Wortlaut ist angefügt.

    Das Domradio berichtet in einem Video über das Memorandum. (Zweiter Bericht unter den „Christlichen Nachrichten“ vom 25.10.2016)

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