Füreinander Verantwortung übernehmen
Die "Eine Welt Arbeit" des Diözesanverbandes Trier
Das Kolpingwerk ist ein internationaler Verband und will als familienhafte Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg Verantwortung übernehmen. Diese internationale Solidarität lebt der Diözesanverband Trier insbesondere in der Partnerschaftsarbeit mit dem Kolpingwerk Bolivien und Litauen. Darüber hinaus engagiert sich der Diözesanverband bei besonderen Notsituationen (z. B. Tsunami, Erdbeben in Bolivien) und baut bei all diesen Aktivitäten auf die unterstützende Hilfe seiner Kolpingsfamilien im Bistum Trier und auf Spenden seiner Mitglieder und Einzelpersonen.

Unser "Partnerschaftsansatz" ist dabei nicht die direkte "Nothilfe" sondern immer die Förderung längerfristig tragender Projekte. Zugleich legen wir Wert auf überschaubare Kleinprojekte, die überwiegend bei örtlichen Kolpingsfamilien und deren Selbsthilfegruppen angesiedelt sind. Hilfe zur Selbsthilfe verstehen wir unter dem Gedanken, dass unsere Partner vor Ort alle Projekte begleiten, ihren Anteil mit einbringen und für die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen sorgen.

Bei seinen regelmäßigen Treffen koordiniert der Diözesanfachausschuss "Eine Welt Arbeit" diese Zusammenarbeit. Er initiiert und begleitet alle Projekte und Maßnahmen, immer in enger Abstimmung mit dem Internationalen Kolpingwerk. Durch persönlichen Kontakt und ständigen Austausch hält der Diözesanverband Trier diese Partnerschaften lebendig.
Die Kolpingjugend im Diözesanverband pflegt seit mehreren Jahren eine Partnerschaft mit der Kolpingjugend Polen. Bei dieser Partnerschaft stehen der direkte Kontakt und der Abbau von Vorurteilen im Vordergrund unseres Miteinanders. So finden jedes Jahr Informationsveranstaltungen, Begegnungsreisen und der Austausch von Freiwilligen im jeweils anderen Land statt.
