Aus den Kolpingsfamilien

  • 20. Wallfahrt der Kolpingsfamilien auf den Karmelenberg

    Foto: Lothar Spurzem
    Foto: Lothar Spurzem

    Am 18. Juni 2017 pilgerten die Kolpingsfamilien des Bezirks Weißenthurm zum 20. Mal von Bassenheim zur Marienkapelle auf dem Karmelenberg. Auf der ca. 2 Kilometer langen Strecke hatte das Vorbereitungsteam rund um Bezirkspräses Diakon Lothar Spohr verschiedene Stationen vorbereitet. „Mutig leben und die Zukunft gestalten – nach der Botschaft Jesu und dem Beispiel Adolph Kolping“ so hieß das Motto unter dem sich ca. 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg machten. Gerlinde Höfer von der Kolpingsfamilie St. Georg Urmitz rief mit ihrem Text aus dem Matthäusevangelium zum Mut zum Glauben auf. Auch, wenn Glauben nicht Wissen heißt, sind wir doch mit Jesus nicht allein, der zu uns sagt: Habt keine Angst – ich bin immer bei Euch. Glaubt an meine Hilfe. Silke Fetz, ebenfalls von der Kolpingsfamilie St. Georg Urmitz, gab allen Teilnehmern Mut zur Hoffnung. Ihr Beispiel aus dem Matthäusevangelium beschrieb die Szene, wo Jesus Petrus zuruft „Komm!“ und ihn auffordert aus dem Boot auszusteigen und über den See auf ihn zuzukommen. In den Fürbitten wurde darum gebeten, Jesus nie aus den Augen zu verlieren – auch nicht in den schlimmsten Situationen. Gemeinsam mit ihrer Familie hatte Silke Fetz ein Kreuz gebastelt, an das Motivkarten angebracht wurden und das auch später den Altar in der Marienkapelle zierte. Frank Höfer von der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich sprach an der dritten Station vom Mut zur Liebe am Beispiel des barmherzigen Samariters. Er stellte das Gleichnis in den heutigen Kontext und fragte, wo wir heute auf bedürftige Mitmenschen zugehen können. Kinder und Erwachsene der Kolpingsfamilie Kärlich sprachen gemeinsam die Fürbitten.

    An der Marienkapelle angekommen, wurde am Kreuz vor der Kapelle mit weiteren, dort bereits anwesenden Kolpingsbrüdern und –schwestern ein Gebet mit dem Titel „Mut tut gut!“ gesprochen: Aus der Ermutigung durch Gott erfahren wir selbst Mut und können als Mutmacher selbst unterwegs sein.

    Oswald und Ria Senner hatten in gewohnter Weise wieder die Organisation und die Bewirtung vor Ort übernommen, so dass bei herrlichem Sonnenschein für köstliche Verpflegung gesorgt war. Die Messe in der Marienkapelle wurde im Rahmen des Jubiläums von Pfarrer i.R. Leo Ehses zelebriert. Wieder war diese Wallfahrt ein gemeinschaftliches Zeichen der Verbundenheit von Jung und Alt (die jüngste Teilnehmerin Lina Höfer ist vier Jahre alt, die älteste Teilnehmerin 82), welches zeigt, dass man sich einfach nur auf den Weg machen muss um Gemeinschaft zu erleben.

    Christian Reif

  • Bezirks-Familienabend der Kolpingsfamilien und des Kirchenchores Humes

    Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

    Um 18.00 Uhr zogen die Banner der Kolpingsfamilien von Illingen, Dirmingen und Humes und das Banner der Kolpingjugend von Illingen zu einem feierlichen Gottesdienst  in die Pfarrkirche ein. Präses Johannes Schuligen zelebrierte den Gottesdienst, der u.a. für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Kirchenchores und der Kolpingsfamilien des Bezirks gefeiert wurde. Der Fanfarenzug sorgte für einen festlichen, musikalischen Rahmen, bei dem das Kolping Grablied nicht fehlen durfte.

    Der Bezirksvorsitzende Horst Schiwack eröffnete anschließend im Pfarrsaal den Familienabend und hieß mit der Vorsitzenden des Chores, Helene Pompejus und dem Vorsitzenden der KF Humes, Georg Schwarzkopf die Gäste willkommen. Unter Ihnen die Ehrengäste: Bezirkspräses Diakon Hugo Naumann, Diakon Peter Josef Jochum, Ortsvorsteher Edgar Kuhn, den Vorsitzenden des Verwaltungsrates Günter Britz mit Gattin und den langjährigen Bezirksvorsitzenden Toni Bick aus Dirmingen.

    Ein Kaltes Buffet, angerichtet von Kolpingschwester Vera Stein aus dem Frischemarkt-Team und „Sternenkoch“ Kolpingbruder Jörg Lehnertz erfreute Augen und Magen.

    Das Programm gestaltete sich mit Liedbeiträgen von Kirchenchor und Fanfarenzug sowie Alleinunterhalter „Schorni“ Hein Delestowicz zu einem wahren musikalischen Sommerabend.

    Mit mehreren Sketchbeiträgen  und Solo-Tanzeinlagen wurde auch für die Lachmuskeln gesorgt.

    Im Mittelpunkt standen etliche Ehrungen verdienter Mitglieder  unserer Kolpingsfamilie.  So war aus Trier der stellvertretende Diözesanvorsitzende Arndt Eisenhut angereist um Georg Schwarzkopf zu ehren, der 50 Jahre Vorsitzender der KF ist. Urkunden und Goldene Nadel erhielten aus der Hand des stellverstretenden Diözesanvorsitzenden Arndt Eisenhut und des Bezirksvorsitzenden Horst Schiwack die Jubilare Eugen Brill, Werner Broschart, Hugo Naumann (der bereits seit 25 Jahren Bezirkspräses ist) und Georg Schwarzkopf für 50 jährige Mitgliedschaft in der KF.

    40 Jahre Mitglied in KF und im Fanfarenzug und 40 Jahre aktiv im Vorstand sind Volker Conrad zunächst als Gruppenleiter, dann als Stellvertretender Vorsitzender und Stellvertr. Zugführer und seit vier Jahren Zugführer sowie Manfred Stein als Instrumenten und Gerätewart. Aufgrund ihrer Verdienste wurden beide zu Ehrenmitgliedern ernannt.

    Auf 40 Jahre Mitgliedschaft in KF und Fanfarenzug wie auf 30 jährige Mitarbeit im Vorstand kann Thomas Altmeyer blicken.

    Weiterhin gratulieren wir für 40 jährige Treue zur KF und zum Fanfarenzug den Aktiven Wolfgang Bonnaire, Norbert Persch, Stefan Lambert, Stephan Gross und Hans Werner Schmidt.

    Für 40 jährige Mitgliedschaft in der KF danken wir Eugen Persch, Christof Pink, Uwe Gross, Uwe Ziegler, Wolfgang Schäfer und für 50 jährige Mitgliedschaft Edwin Hellbrück.

    Georg Schwarzkopf bedankte sich bei allen Helfern und Akteuren, beim Gesangverein, der die Bewirtung wieder übernommen hatte, beim HuKV für die Bereitstellung der Micro-Anlage und bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

    Nicht unerwähnt soll bleiben, dass in den 50 Ehrenamtsjahren von Georg Schwarzkopf über 50.000 € an „Tätiger Hilfe“ erarbeitet wurden. Diese kamen vor allem dem internationalen Kolpingfonds, der Kolping Entwicklungshilfe Saar, Pater Dr. Horst Baum –damals Indonesien-, Dr. Davis Ziegler, Zimbabwe, Hilfswerk Bali, Pater Litric, Zagreb (Armenküche) Rumänienhilfe, Litauenhilfe.

    Auch heute halten wir 2 Kolping-Kleidercontainer bereit, sammeln ständig Lebensmittel für die Rumänienhilfe, Schuhsammlungen u.v.m.

    Gerne erinnern wir uns auch an die herausragenden Pilgerreisen zum Grab Adolph Kolpings mit dem Fanfarenzug, der Reise nach Rom zur 20. Wiederkehr der Seligsprechung Kolpings 2011, die Besuche bei der KF St. Wendel, die immer wieder beeindruckend sind, drei Fahrten nach Bellersen (Brakel) und etliche Besuche in Isselbach, die vom 29. bis 30. Juli eine Neuauflage erfährt.

    Als größter Wunsch verbleibt immer noch die Gründung einer Jugendgruppe in der Kolpingsfamilie Humes.

    Horst Schiwack

  • Hausenbornwallfahrt der Kolpingsfamilien des Bezirks Engers-Kunostein fand im 85. Jahr statt

    Die Bannerabordnungen der einzelnen Kolpingsfamilien führten die Prozession nach Hausenborn an.
    Unser Diözesanpräses Thomas Gerber hielt die Hl. Messe.

    Zahlreiche Kolpinger pilgerten zum Marienwallfahrtsort Hausenborn

    Bezirk Engers Kunostein: KF Heimbach-Weis, KF Gladbach, KF Engers, KF Neuwied

    Über 170 Kolpinger und Hausenbornfreunde waren zur traditionellen Hausenbornwallfahrt gekommen und pilgerten in einer Prozession vom Spielmanns Heiligenhäuschen im Heimbach-Weiser Wald zur Kirchenruine Hausenborn hoch über Isenburg.

    Im 85. Jahr findet die Hausenborn-Wallfahrt der Kolpingsfamilien nun schon statt, die seit den 1970er- Jahren als Bezirkswallfahrt des Kolping-Bezirks Engers-Kunostein, zu dem die Kolpingsfamilien Heimbach-Weis, Gladbach, Engers und Neuwied gehören, durchgeführt wird. Der Bezirk selbst wurde vor 95 Jahren gegründet.

    In diesem Jahr zeichnete sich die Kolpingsfamilie Gladbach für die Wallfahrt verantwortlich, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Peter Maxein vom Vorstandsteam der Gladbacher Kolpinger begrüßte die Teilnehmer und freute sich über die Gute Beteiligung, die es so schon seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

    Dem Gottesdienst unter freiem Himmel stand unser-Diözesanpräses Thomas Gerber vor. Gesanglich perfekt untermalt wurde die hl. Messe vom Männerchor Cäcilia Gladbach und einer Gitarrengruppe aus Gladbach.

    Für Jung und Alt hatte sich der Marsch in den Wald wieder gelohnt: Waren doch alle vom Gottesdienst und der besonderen Atmosphäre angetan. Der stattliche Erlös der Kollekte, der von der Kolpingsfamilie Gladbach auf 600,-€ aufgerundet wurde, kommt der "Hungerkrise Ostafrika" der Caritas International zugute.

    Nach dem Gottesdienst wurde noch in geselliger Runde am Spielmanns-Heilligenhäuschen im Schatten des Waldes verweilt.

    Aus der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie Heimbach-Weis (2007)

    Unsere Kolpingsfamilie hat nach alten Berichten bereits 1932 mit der Wallfahrt nach Hausenborn begonnen.

    Unter Führung des damaligen rührigen Präses der Kolpingsfamilie Heimbach-Weis, Kaplan Hieronimi, pilgerten einige hundert Mitglieder mit ihren Angehörigen zum Gnadenort. Dort, in aller Stille des Waldes, gelobte man, diesen Bittgang in jedem Jahr zu wiederholen, was immer auch eintreten möge. Dieses Versprechen wurde von nun an auch stets eingehalten.

    Selbst in den harten Zeiten des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges fanden sich in jedem Jahr Mitglieder der Kolpingsfamilie, meist im Marienmonat, in der Wallfahrtskapelle zur Andacht ein. Bis auf den heutigen Tag ist dieser Bittgang nun alljährlich von vielen Mitchristen durchgeführt worden.

    Text und Fotos: Guido Brink

  • Große Auszeichnung für Wolfgang Berger aus Mendig

    Verleihung silbernes Ehrenzeichen an Wolfgang Berger
    Wallfahrtszug zur Fraukirch
     

    60. Friedenswallfahrt der Kolpingsfamilien nach Fraukirch.

    Auf Einladung der Kolpingsfamilien des Bezirkes Mayen trafen sich 130 Kolpinger am 18.Juni 2017 am Reginarisbrunnen zur 60. Friedenswallfahrt nach Fraukirch.

    Seit 1958 wir diese Wallfahrt, die auf Vorschlag des Mendiger Kolpingmitgliedes Adolf Köhn zurückgeht, ununterbrochen durchgeführt.

    Jährlich Mitte Juni wird diese Wallfahrt von einer der acht Kolpingsfamilien aus Mayen, Andernach, Plaidt, Kruft, Mendig, Kottenheim, Ettringen und Gappenach organisiert.

    In diesem Jahr wurde die Wallfahrt von der Kolpingjugend Gappenach vorbereitet und durchgeführt.

    Bei der Anschließenden Messe zelebriert durch Diözesanpräses Thomas Gerber, Bezirkspräses Ralf Birkenheier und Guido Lacher, Präses der Kolpingsfamilie Gappenach, fand die diesjährige Friedenswallfahrt Ihren Höhepunkt.

    In der Messe wurde der Koordinator des Bezirkes Mayen Wolfgang Berger aus Mendig für sein herausragendes Engagement für das Kolpingwerk im Bezirk Mayen durch den Diözesanverband Trier mit dem silbernen Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet. Stefan Hörsch, ebenfalls Koordinator des Bezirkes Mayen hob die Verdienste von Berger in einer Laudatio hervor. Diese hohe Auszeichnung wurde dann vom neuen Diözesanvorsitzenden Dr. Bernd Geisen und den Präsides feierlich durchgeführt.

    Anschließen verbrachten man geselligen Stunden im Fraukircher Hof.

    Stefan Hörsch

  • Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich - Theatergruppe spielt neues Stück

    Papstbesuch
    Theatergruppe der Kolpingsfamilie

    Der Papst ist wieder frei!

    Nach 14 hervorragend besuchten Vorstellungen des Theaterstücks „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“, einer Komödie von João Bethencourt, ist der Papst endlich wieder frei – und die Welt wieder normal.

    Das Stück aus dem Jahr 1972 bei dem es um den Frieden in der Welt geht, ist aktueller denn je. Für alle, die es nicht sehen konnten eine kurze Zusammenfassung: Papst Albert IV. hat eine anstrengende Reise durch die USA unternommen. Als er sich in New York unerkannt zwei Tage Ruhepause im Karmeliterkloster gönnen will, verlässt er das Hotel durch den Hinterausgang und setzt sich in ein Taxi. Dieses Taxi gehört ausgerechnet dem Juden Samuel Leibowitz, der durch seinen Ideenreichtum seine Frau und seine Familie schon oft zur Verzweiflung getrieben hat. Nun hat er wieder eine geniale Idee: Er entführt den Papst, aber nicht um Geld, sondern um 24 Stunden Frieden auf der Welt zu erpressen. Dieser Einfall gefällt dem Papst, der sich in der Familie sichtlich wohl fühlt und die Tage seiner Entführung zunehmend genießt, soweit es Polizei und Kardinal O`Hara zulassen. Hausfreund Rabbi Meyer verrät zwar der Polizei den Aufenthaltsort des Papstes; dennoch werden diese zu leidenschaftlichen Schachfreunden, auch über das glückliche Ende der Entführung hinaus, das dank dem Großmut des Papstes herbeigeführt werden kann.

    Auch in der letzten Vorstellung war bei den Akteuren Thomas Anheier, Astrid Letsch, Ingo Rutschmann, Martin Witte, Nadine Gräber, Christopher Ibald und Pfarrer Günther Vogel die Begeisterung für dieses Stück zu spüren. So konnte Papst Albert IV. endlich an der verführerischen Salami aus der Speisekammer, in der er eingesperrt wurde, knabbern. Auch die Pistole, die bis jetzt nie geladen war, ging plötzlich los. Ein toller Spaß für die Zuschauer, die das Stück bereits zum zweiten Mal sahen. Trotz der Hitze, die am letzten Vorstellungstag herrschte, zeigte das Team rund um Marion Mülhöfer wieder einmal ganzen Einsatz. Und dieser hat sich für die Bolivienpartnerschaft der Kolpingsfamilie, den Kinderschutzbund Koblenz sowie den Förderverein des Seniorenzentrums Mülheim-Kärlich rentiert. Ca. 10.000 Euro können den genannten Organisationen gespendet werden. Daran haben natürlich auch die Zuschauer ihren Anteil: Ohne sie wäre diese Erfolg nicht zustande gekommen.

    Neben vielen Dankesworten an das Team – vor allem an Peter Mülhöfer für das detailreich mit amerikanischen Alltagsgegenständen ausgestattete Bühnenbild – bleibt auch anzumerken, dass Marion Mülhöfer die Regie an Thomas Anheier übergibt. Sie zieht es wieder zurück auf die Bühne. Es bleibt also spannend, in welcher Rolle wir sie im nächsten Jahr sehen werden.

    Christian Reif

  • Mit Kolping, Caritas und VdK gegen Kinderlähmung

    Übergabe der 15.000 bunten Plastikkappen – Spende gegen Kinderlähmung an Frau Elsmarie Scheid (r) in Anwesenheit (v. l.) von Caritasdirektor Eberhard Köhler, Kolpingvorsitzender Werner Hammes, CV-Geschäftsstellenleiterin Claudia Pauly.

    Gemeinsam sind wir stark dachte sich Kolpingvorsitzender Werner Hammes und nahm die Caritas und den VdK, beide Neuwied, mit ins Boot.

    Eine weitere Unterstützung erfuhren die Kolpingsfamlilie Neuwied 1860 durch den Kaufland Geschäftsführer Herrn Breuer, indem er für die Aktion eine weitere zentrale Sammelbox an der Leergut-Rückgabestelle genehmigte nach dem Motto „Plastikkappe ab in den Sammelbehälter“. Also ganz einfach zu handhaben. Entstanden ist die Sammelaktion aus den Reihen der Betroffenen von Kinderlähmung als „Jubiläumsinitiative“ 20jähriges Bestehen der Selbsthilfegruppe Anhausen, die bei Anfrage gerne weitere Information Tel. 02639/438 gibt.

    Durch diese gemeinsame soziale Aktion „Plastikdeckel gegen Kinderlähmung“ konnten inzwischen weitere über 15.000 (!) bunte Kappen gesammelt und nun an die Verantwortliche dieser Hilfsaktion, Frau Elsmarie Scheid, übergeben werden und zwar mit der Zusage von allen drei Verbänden: wir sammeln weiter, so Werner Hammes im Namen der Sozialorganisationen.

  • Kolpingsfamilie Dernau engagiert sich für Südsudan

    Spendenübergabe an Lu Näkel

    Die Kolpingsfamilie Dernau hat bereits in der Vergangenheit das Engagement von Ärztin Lu Näkel und ihres Vereines Meth e.V. unterstützt. Frau Näkel, die als Oberärztin im Adenauer St. Josef Krankenhaus tätig ist, verbringt jährlich einen großen Teil ihres Jahresurlaubs damit, die Not der Menschen in Marial Bai, einem Dorf in der Diözese Wau im Südsudan, zu lindern. Ihre Hilfe liegt schwerpunktmäßig auf der medizinischen Versorgung. Die Medikamente hierfür besorgt sie bei einem Zwischenstop in einem Apothekengroßhandel in Nairobi. Besonders werden Antibiotika, Malariamittel, Schmerzmedikamente und Arznei gegen Wurmbefall und Durchfall benötigt.

    In diesem Jahr steht sie - bedingt durch eine Hungersnot - zusätzlich vor der Herausforderung, Lebensmittel mitzunehmen. Zu diesem Zweck chartert sie einen LKW, der die 15 bis 20 Tonnen auf unsicheren Landwegen ans Ziel Marial Bai bringen soll. Die ersten drei Tage benötigt sie zudem dafür, für sich selbst ein Visum und Rückflugticket und für die zu transportierenden Hilfsgüter Ein-/Ausfuhrpapiere in den verschiedenen Ministerien zu besorgen.

    So praktiziert sie dies bereits seit 15 Jahren. In dieser Zeit sind viele Kontakte zwischen ihr, die hier liebevoll „Aluel“, d.h. die Rote genannt wird, und der Bevölkerung entstanden. So kam es auch, dass sie im März 2017 Bischof Rudolf Deng Majak mit nach Dernau brachte. Dieser sollte sich hier einigen ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Edgar Bertram, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie setzte sich kurzfristig dafür ein, dass der Bischof einen Gottesdienst in der Dernauer Pfarrkirche konzelebrieren konnte. Tragisch, dass Bischof Deng Majak einige Tage später in Deutschland verstorben ist.

    Die Kolpinger hatten sich darauf hin kurzerhand bei ihrer Mitgliederversammlung entschieden, Lu Näkel  eine Spende von 500 € zur Weiterleitung an den Generalvikar in Wau zu übergeben. Diese soll zur Linderung der Not der Bevölkerung beitragen. Einige Mitglieder stockten durch persönliche Spenden den Betrag spontan auf insgesamt 660 € auf, was den Vorstand seinerseits anregte, diese Summe auf insgesamt 1.000 € zu erhöhen. Lu Näkel freute sich riesig, als die Kolpingsfamilie wenige Tage vor ihrem Abflug die Spende überreichte.

  • Kolping Beurig engagiert sich

    „Demokratie leben – Gegen Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung bzw. in schwierigen Lebenssituationen“

    Im Rahmen der bereits seit Dezember 2015 von der Kolpingsfamilie St. Marien durchgeführten Flüchtlingsbegleitung wurden die dort tätigen Kolpingmitglieder auf das Programm „Demokratie leben“ aufmerksam. Nach einem ersten Infoabend im Januar 2017, bei dem sich auch der Sportverein TUS Fortuna Saarburg und die Reitsportgemeinschaft Saarburg zur Kooperation bereit erklärt haben hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die nun die Aktivitäten für das Jahr 2017 erarbeitet. Begleitet wird die Arbeit von KUF (Koordinierungs- und Fachstelle) Fit für Integration, dem Arbeitskreis Inklusion sowie der Ehrenamtsbörse. Schon jetzt kann davon ausgegangen werden, dass diese Arbeitsgruppe drei Veranstaltungen vorbereitet. Fest steht bereits, dass man sich an der Aktionswoche am Donnerstag dem 03. August mit einem „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Sportgelände im Kammerforst beteiligt.  Die oben genannten Kooperationspartner bieten Spiele für behinderte und nicht behinderte Menschen an. In Einzelwettbewerben und Mannschaftspielen mit und ohne Handycap kann jeder sich beteiligen. Die Kolpingsfamilie wird sich im Bereich der Bewirtung der Teilnehmen und Gäste einbringen. Neben einem Abschlussfest in den Räumen der Kulturgießerei am 15. Oktober , zu dem alle Teilnehmer der Aktion sowie Gäste herzlich eingeladen sind, steht eine Aktion am Sonntag, dem 02.07. im Rahmen der Markttage an. Hier soll im „Cafe Dunkel“ interessierten Personen die Möglichkeit gegeben werden, Cafe und Kuchen in einem abgedunkelten Raum zu genießen. Der Service erfolgt durch Blinde, die tagtäglich ihr Leben im „dunkeln“ meistern.

  • Kolpingsfamilie Zell: Thema Pfarreien der Zukunft

    Überreichung der Ehrenurkunde des Deutschen Kolpingwerkes an Fritz Baum durch Pastor Diederichs (links). Rechts die Vorsitzende Anni Görgen.

    ZELL. Auf ein Vereinsjahr mit einigen Aktivitäten konnte der Vorstand der Kolpingfamilie Zell (Mosel) bei der jetzt stattgefundenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Doch bevor es dazu kam, freute sich der Präses des Vereins, der stellvertretende Dechant des Dekanats Cochem, Pastor Paul Diederichs (Zell), über die aktiven Mitglieder auf das herzlichste. Er erinnerte an die im verflossenen Jahr verstorbenen Mitglieder, die allesamt aktiv bei Kolping Zell waren.

    Die Tagesordnung sah sodann die Berichte der Vorsitzenden, des Kassenwartes und des Schriftführers vor. Im Auftrag der Vorsitzenden Anni Görgen berichtete der Schriftführer Hans Pargen über die nicht gerade wenigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres. So sei eine gute Beteiligung an einer Besichtigung des Cochemer Bundesbank-Bunkers und der Zeller Polizeistation erfolgt. Keine geringere Teilnahme konnte bei dem Lichtbildervortrag „Kulturdenkmäler“ von Alfons Friderichs oder über das Thema „Christentum in Indien“ vom indischen Priester Pater Michael festgestellt werden.

    Aber es wurde auch an der Klausenwallfahrt oder an der Prozession zur Altlayer Mariengrotte teilgenommen. Erinnert wurde an den Zeller Kolpinggedenktag und die gemeinsame Fastnachtsfeier mit dem Zeller und Bullayer Kirchenchor im Zeller Pfarrzentrum. Andere Aktivitäten waren – wie alljährlich- der mehrmalige Verkauf fair gehandelter Waren, die Beteiligung an einer bundesweiten Schuhaktion für Geflüchtete oder der Altaraufbau an dem Fronleichnamsfest. Dies alles konnten die überwiegend weiblichen Mitglieder bei Kaffee und Kuchen zur Kenntnis nehmen.

    Es schloss ich der Bericht des langjährigen Schatzmeisters Ferdinand Knaden über eine geordnete Kassenlage an. Deshalb sprach auch der Kassenprüfer Peter Döpgen ein Lob aus und es wurde daraufhin einstimmig Entlastung erteilt. Nach der Wiederwahl von zwei Kassenprüfern, und zwar Peter Döpgen und Robert Thomas, wurde die Jahresplanung diskutiert. Vorgeschlagen wurde beispielsweise eine Informationsveranstaltung bezüglich der Bestattungsformen. Es soll wieder eine Teilnahme an der Prozession zur Altlayer Mariengrotte am 18. Juni erfolgen. Ebenfalls im Dezember der Kolpinggedenktag. Die Mitglieder und Freunde sollen nicht das monatliche Treffen im Zeller Pfarrzentrum vergessen: Es findet dort an jedem 1. Montag im Monat ein Spieleabend für Jedermann statt. Auch der Verkauf für Eine Welt soll weitergeführt werden.

    Mit Lichtbildern untermalt gab der Präses von Kolping Zell, Pastor Diederichs, neueste und interessante Informationen über die Umsetzung der Synode in unserem Raum bekannt. Das Bistum Trier hat nicht gerade erfreuliche Neuerungen für die Zeller Pfarreiengemeinschaft vor. So soll eine Großpfarrei Cochem mit dem Pfarrort in der Kreisstadt entstehen mit über 40.000 Katholiken. Dabei wird der Hunsrückteil der Verbandsgemeinde Zell einer Großpfarrei Kastellaun zugeordnet.   Dies sei jedoch vorerst ein Entwurf, der kritisch gesehen wurde, zu dem jeder Stellung nehmen könne. So gäbe es bis zum 30. September 2017 eine schriftliche Rückmeldemöglichkeit nach Trier.

    Ein etwas erfreulicherer Tagesordnungspunkt folgte zum Abschluss: Die Ehrung eines verdienten Mitgliedes. Mit Urkunde des Deutschen Kolpingwerkes Köln wurde Fritz Baum (Zell) für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

    Hans Pargen

  • Kolpingsfamilie Oberwesel weihte das neue Kreuz auf Vogelsnack ein

    Foto: W. Klockner Vogelsnackkreuz

    Oberwesel. In einer Feierstunde  wurde das neue Kreuz auf Vogelsnack hoch über dem Niederbachtal eingeweiht. Die Geschichte dieses besonderen Kreuzes ist eng mit der Kolpingsfamilie Oberwesel verbunden. Vorsitzender Marius Stiehl konnte eine stattliche Anzahl Besucher vor Ort begrüßen, darunter die Ortsbürgermeister Hermann-Josef Klockner (Niederburg) und  Christian Stahl (Damscheid) sowie Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Oberwesel. Sie hatte zu diesem Ereignis zu einer Kreuzwegwanderung eingeladen. Stiehl dankte allen Helfern und Spendern die es ermöglichten, das 3,50 m hohe Holzkreuz zu fertigen und auf dem Felssporn aufzustellen.

    Nachdem die Teilnehmer aus Damscheid, Niederburg, Oberwesel und Wiebelsheim am Fuße des „Gipfels“ eingetroffen waren, sprach Gemeindereferent Friedhelm Wessling die Fürbitten. Pastor Manfred Weber segnete sodann das neue Kreuz.

    Über die 80jährige Geschichte des Vogelsnackkreuzes sowie die Entstehung der Gipfelkreuze allgemein berichtete Werner Klockner. Schon die Römer, so der begeisterte Bergsteiger, hätten auf den höchsten Punkten der Straßen den Passheiligen Opfer dargebracht. Vereinzelt wurden dann im Mittelalter Kreuze auf Gipfeln errichtet. Erst mit dem aufstrebenden Alpinismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Kreuze aufgestellt, so 1871 das Zugspitzkreuz. Das Gipfelkreuz sei mehr als ein bloßes christliches Symbol. Mit ihm verbinde man vielmehr eine Stelle mit etwas „Besonderem“. Wie das Kreuz auf Vogelsnack, so wurden nach dem 2. Weltkrieg viele Kreuze aus Dankbarkeit aufgestellt. Es waren Oberweseler Kolpingssöhne, die 1946 das Kreuz errichteten, nach dem das erste, vor dem Krieg aufgestellte Birkenkreuz zerstört war.  Klockner sprach die Hoffnung aus, dass das Gipfelkreuz auf Vogelsnack ein Zeichen des Friedens sein möge und dem Wanderer beim Gipfelblick die Augen öffne für Gottes schöne Welt.

    Mit dem Lobgesang „Großer Gott wir loben Dich“, intoniert vom Blasorchester der Kolpingsfamilie unter Leitung von Martin Escher, schloss die bewegende Feierstunde.

    Bei der anschließenden Agape tauschte man bei einem Glas Wein und einem Stück Fleischwurst so manche Erinnerung aus. So konnten Lucie Wißkirchen und Erich Lanius, von der begeisterten Kreuzaufstellung 1946 erzählen, der mehr als 80 Jugendliche aus Oberwesel, Bacharach, St. Goar, Kaub und Boppard in einem Zeltlager am Fuß des Vogelsnack beiwohnten.

  • Fastengruppe aus Neuwied-Gladbach

    Fastengruppe

    Seit 20 Jahren Angebot der Kolpingsfamilie Gladbach während der Fastenzeit

    Apfel anschauen, riechen und endlich genießen

    Alle freuen sich nach 7 Tagen Wasser, Tee, Gemüsebrühe, auf den ersehnten Apfel. Aber schon jetzt wissen die meisten, im nächsten Jahr wollen sie wieder dabei sein. Schon viele Jahre organisiert Karl-Heinz Maxein den Kurs und Heilpraktikerin Renate Britz aus Rengsdorf begleitet die Gruppe. Jeden Abend der Woche traf man sich zum Erfahrungsaustausch. Gesundheitliche Aspekte, geistliche Texte, Gebet, und die soziale Dimensionen des Fastens waren Themen der Treffen. Ernährungsfragen und Kochrezepte für die Zeit danach durften natürlich auch nicht fehlen.

  • Kolpingsfamilie Zell und Erzieherinnen im Ostergarten

    Ostergarten

    ZELL-KAIMT.  „Jerusalem zurzeit Jesu erleben“ wollten die Mitglieder vom Zeller Kolping und die Erzieherinnen vom Bullayer Kindergarten im Kaimter Pfarrsaal. Tief beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als sie im sogenannten Ostergarten mit allen Sinnen in eine ferne Zeit vor 2000 Jahren eintauchen konnten. Gut organisiert vom Gemeindereferenten Ivo Ivanovic war es den Teilnehmern möglich, ihren Alltag an Jesu Leben auszurichten und in Einklang mit der frohen Botschaft zu bringen. Sehr eindrucksvoll hat dies die Zellerin Karin Hofmann, Gruppenleiterin des Kindergartens Bullay, getan und eine Stunde durch die geschickt eingerichteten Räume geführt. Das Projekt Ostergarten kann noch bis Karfreitag, 14. April, nach vorheriger Anmeldung bei Ivo Ivanovic, Tel. 06542-961 175, kostenlos besichtigt werden. Es wird um eine Spende gebeten.

    Unser Foto zeigt die große Gruppe aus Zell und Bullay bei der Besichtigung in den kunstvoll mit herrlichen Lichteffekten ausgestatteten Räume in Kaimt. Alle zwei Jahre bietet dies die Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm .

    Hans Pargen 

  • Kolpinggedenktag 2016

    Ehrungen und Neuaufnahmen (von links nach rechts): Bernd Busenkell, Hermann-Josef Retterath, Micheal Busenkell, Siegfried Schneider, Karl Skott (Neumitglied), Thomas Schwade, Andreas Hermann, Horst Gillert, Präses Stefan Dumont, Marie-Luise Platten (Neumitglied) und Vorsitzender Georg Manthey

    Andernach. Den 203. Geburtstag und den 151. Todestag des Gesellenvaters Adolf Kolping beging die Andernacher Kolpingfamilie am dritten Adventssonntag den 10. Dezember 2016 im 25sten Jahr der Seligsprechung. Zum Auftakt trafen sich die Mitglieder zur Gemeinschaftsmesse in St. Albert. Präses Stefan Dumont und Diakon Peter Helmling  gedachten der Lebenden und Verstorbenen der Kolpingfamilie. Der Präses ging in seiner Predigt u.a. auf Johannes den Täufer ein, er gab den Weg vor, handeln und denken im Namen Jesus Christus – ein öffentliches Bekenntnis zum Glauben -, auch so hatte Adolf Kolping gelebt, im Bewusstsein arm und reich auf Augenhöhe.

    Im Anschluss traf sich die Kolpingfamilie im weihnachtlich geschmückten Saal des Kolpinghauses zu einem gemeinsamen Abendessen. Zur Einstimmung brachten die Evergreens das Lied „WIR SIND KOLPING“ und der 1. Vorsitzende Georg Manthey begrüßte 53 Mitglieder und deren Angehörige und sprach über das Leitbild Adolf Kolping, soziale Gerechtigkeit, gerechte Entlohnung und Mutmacher.

    Der Abend stand unter dem Motto „MEIN SCHUH TUT GUT“ – eine bundesweite Sammel-Aktion zum Kolpinggedenktag  von noch gut erhaltenen Schuhen, zugunsten des Aufbaus des Stiftungskapitals der Internationalen Adolf-Kolping-Stiftung.Die Evergreens stimmten ein zu Weihnachtsliedern, wo alle mitsingen konnten.Georg Manthey konnte 2 neue Mitglieder begrüßen – Marie-Luise Platten und Karl Skott – sie bekamen die Kolpingnadel als Neumitglieder. 

    Als langjährige Mitglieder wurden geehrt: Für 40 Jahre Bernd Busenkell, Hermann-Josef Retterath, Michael Busenkell und Siegfried Schneider, für 50 Jahre Karl-Heinz Sauer und Thomas Schwade. 60 Jahre sind Horst Gillert und Andreas Hermann Mitglieder und wahrhaftig auf 70 Jahre Mitgliedschaft kommt Josef Schneider. Alle Geehrten erhielten eine Urkunde.

    Der Leiter des Seniorenkreises Josef Nonn machte noch auf die künftigen Veranstaltungen in 2017 aufmerksam und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme im vergangenen Jahr.

    Das Schlusswort hatte Georg Manthey und wünschte allen Mitgliedern und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest. Mit dem Kolpinglied endete der Kolping-Gedenktag.

  • Besinnung im Advent

    Die KiTa-Kinder bei ihrem Liedervortrag
    Gut gelaunte Zuhörer der Kolpingfamilie

    -    Festliche Stunde im Kolpinghaus Andernach-
    Es ist nicht einfach, in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit einmal zur Ruhe kommen zu können. Vielfältig sind die Angebote zur Freizeitgestaltung, die Fahrten zu den Adventsmärkten in naher oder weiter Entfernung oder die Werbung der Geschäfte zum Weihnachtseinkauf.

    Dem etwas entgegenzuwirken versucht die Adventsfeier des Seniorenkreises der Kolpingfamilie Andernach. Auch deswegen konnte Josef Nonn als Leiter des Seniorenkreises in diesem Jahr wiederum sehr viele Mitglieder und Gäste im festlich dekorierten Saal begrüßen. Vor der Eröffnung der reichhaltigen Kaffeetafel erfreuten die „Evergreens“, eine Gesangsgruppe des Altherren Corps der Blauen Funken die Anwesenden mit zwei vorweihnachtlichen Liedern.

    Besinnlicher Teil steht im Mittelpunkt

    Voller Vorfreude und hoch konzentriert zogen anschließend 20 Kinder aus der nahegelegenen Kindertagesstätte Maria-Himmelfahrt mit ihren Erzieherinnen unter der Leitung von Hildegard Zschiesche in den Saal ein, teilweise auch von ihren Müttern und Geschwistern begleitet. Mit ihren Liedern, u.a. „Dicke rote Kerzen“ und „Lasst uns froh und munter sein“, wurde die festliche Stunde eröffnet, in der Weihnachten als Fest des Friedens und der Familien im Mittelpunkt stand. Mit einem Text von Christa Spilling-Nöker „Vom Engel des Lichts“, der das Thema des Tages, zur Ruhe kommen aufgriff, wurde die Andacht nach dem Dank und einem kleinen Präsent zur Verabschiedung der Kinder fortgesetzt. Die Erkenntnis, dass wir uns mehr mit unserem Herzen als mit unserem Geldbeutel auf die Mitmenschen besinnen sollten und vielleicht ein lieber Brief mehr wert sein kann als ein teures Geschenk, war das Fazit dieser Gedanken.

    Eine Bild-Meditation von Beate Heinen „Der die du die Zeit in Händen hast und das Werden, Wachsen und Vergehen der Natur und der Menschen zum Inhalt hatte, zwischendurch immer wieder unterbrochen durch die altbekannten Adventslieder, die von allen Teilnehmern unter der Begleitung von Heinz Meurer am Schifferklavier gesungen wurden, leitete über zu einem Gebet und den Fürbitten des Tages.

    Heiteres enthielt die Geschichte von der „Weihnachtsgans Elli“, die von Anita Baumann vorgelesen wurde, die zum Festtagsschmaus von Niemandem geschlachtet werden und zu Weihnachten munter durch die Küche laufen konnte. Neben den Fürbitten mit Dedi Altenhofen und dem Lied „Macht hoch die Tür“ verlas Marlene Dornbach das Gedicht “Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm.

    Nach einem Segensspruch und dem Lied „Wachet auf“, schloss die Andacht. Die „Evergreens“ trugen aus ihrem Repertoire die Lieder „Leise rieselt der Schnee“ und „Fröhliche Weihnacht“ überall“ vor, wobei kräftig mitgesungen werden konnte.

    Der Dank des Seniorenleiters galt den vielen Helfern um den Vorsitzenden Georg Manthey vor und hinter den Kulissen, sei es den Kuchenbäckerinnen, den Bedienungskräften, den Helfern bei der Saalbestuhlung und der Dekoration sowie  beim Küchendienst mit einem kleinen Präsent. Nachdem gemeinsamen Singen des Kolpingliedes machten sich die Teilnehmer auf den Weg nach Hause, froh eingestimmt auf das kommende Weihnachtsfest.

  • Festgottesdienst zum 151. Todestag Kolpings für ausgeschlafene Kolpinger

    Die Gruppe aus Mülheim-Kärlich beim Kolpinggdenktag in Köln

    Noch kleiner als im Vorjahr war die Kolping-Gruppe aus dem Gebiet Koblenz, die am Sonntag, den 4. Dezember 2016 nach Köln angereist war. Befürchtete man im vergangenen Jahr einen großen Andrang in der Minoritenkirche wegen des 150. Todestages, war der diesjährige Gedenktag am Sonntag wohl für viele das Problem. Der Gottesdienst war mit Rücksicht auf andere sonntägliche Gottesdienste in der Minoritenkirche auf 10:00 Uhr vorgezogen worden und war deshalb wohl nur was für ausgeschlafene Kolpinger. „Wir fahren am 4. Dezember immer nach Köln“, das war die Aussage der Kolpinger aus Andernach und Mülheim, die vom Präses des Weißenthurmer Bezirksverbandes begleitet wurden. Generalpräses Otmar Dillenburg und Bundespräses Josef Holtkotte freuten sich dennoch mit denen, die trotzdem nach Köln kamen. Wir immer gesellte sich der Generalpräses zu den Besuchern aus dem Gebiet Koblenz, erinnerte er sich doch gerne an seine Kaplanszeit in Andernach und sein weiteres priesterliches Wirken im Bistum und Kolping-Diözesanverband Trier.

  • Bernd Laurenz neuer Vorsitzender der Kolpingsfamilie Beurig

    Auf der turnusgemäßen Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie St. Marien Beurig am 26. November wurde – nachdem der bisherige Vorsitzende Herbert Johannes sein Amt nach über 20 Jahren in dieser Funktion in jüngere Hände legen wollte – Bernd Laurenz einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie gewählt.
    Nach den üblichen Regularien der Mitgliederversammlung folgten die Berichte der einzelnen Bereiche und Arbeitsgruppen. In guter Tradition ihres Gründers Adolph Kolping engagieren sich demnach auch in diesen unruhigen Zeiten immer noch viele Beuriger Mitglieder in der Jugend- und Erwachsenenbildung, bei der Förderung von Familien und Senioren sowie bei der Unterstützung von Projekten in der Dritten Welt.
    Besonderes Engagement bewies die Kolpingsfamilie Beurig bei der Unterstützung und individuellen Betreuung einer Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan. Unter der emsigen Leitung von Karl-Josef Zimmer und Hildegard Düro-Johannes konnten hier einer 6-köpfigen Familie auf vielfältige Weise konkrete Hilfen zur Eingliederung und zur beruflichen Perspektive der Flüchtlinge zuteil werden. Ein gutes und klares Signal der Kolpingmitglieder gegen Fremdenhass und für ein „menschliches Gesicht“ unserer Gesellschaft.
    Nach einem Beschluss zur künftigen Gestaltung und Höhe der Mitgliedsbeiträge erfolgt die Neuwahl des Vorstandes, die folgendes Ergebnis brachte:
    Vorsitzender: Bernd Laurenz
    Stellvertreter: Berthold Kramp
    Präses: Pastor Georg Goeres
    Kassierer: Manfred Kramp
    Schriftführerin: Elke Treinen
    Beauftragte Jugendarbeit: Lisa Geimer
    Zielgruppe Familien: Ralf Biesdorf
    Zielgruppe Senioren: Annelie Jager
    Vertreter Sportgruppe: Dieter Geimer
    Gl Wandern und Eine Welt: Herbert Johannes
    Gl Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Loch
    Gl Gesellschaft und Politik, Demokratie Leben: Karl-Josef Zimmer
    Beisitzer/-innen: Christiane Geimer, Margit Loch, Gerd Petit.
    Der neue Vorsitzende Bernd Laurenz dankte seinem Vorgänger für die jahrzehntelange Arbeit im Sinne Adolph Kolpings. Er wies auch auf das große überörtliche Engagement von Herbert Johannes hin, dessen Rat und Tag jahrzehntelang in diözesanen und überdiözesanen Gremien sehr gefragt war.
    Anerkennung und verdiente Ehrung erfuhr Herbert Johannes bereits vor einigen Jahren, als ihm aufgrund seines großen ehrenamtlichen Einsatzes für die Menschen und „für Kolping“ das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Unter großem Applaus bedankten sich die Mitglieder bei ihrem bisherigen Vorsitzenden und den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern und wünschten dem neuen Vorsitzenden Bernd Laurenz viel Erfolg und eine glückliche Hand.
    Als verdiente und langjährige Mitglieder wurden sodann geehrt: Werner Vieh 50 Jahre Mitgliedschaft und Bernd Heib für 25-jährige Treue zu Kolping.
    Nach einigen weiteren Informations- und Diskussionspunkten endete eine harmonische Versammlung mit einem Dankeswort und einem kurzen Ausblick auf die bevorstehenden Veränderungen im Zuge der Umsetzungen der Bistumssynode
    durch den Präses Pastor Georg Goeres.

  • Die Kolpingfamilie Vallendar erkundet fremde Welten.....

    Die KF Vallendar besucht den Zoo
    hier beim Füttern der Stachelschweine
    und auch Schlangen kann man anfassen - Aufregung pur
     

    Nachtführung im Zoo Neuwied

    Am 30. September trafen sich 23 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Zoo Neuwied um an einer Nachtführung teil zunehmen. Wir wurden von Frau Günter empfangen, die uns durch den publikumsfreien Zoo führte. Man merkte ihr sofort ihre Begeisterung für die Tiere und den Zoo an und der Funke sprang schnell auf uns über. Frau Günter ist eigentlich keine Mitarbeiterin aus dem Zoo, sondern in der Ausbildung zur Polizistin. Sie ist aber so begeistert von den Tieren und unterstützt den Zoo so oft sie kann. Wir konnten bei dem Spaziergang die besondere Atmosphäre im abendlichen Zoo spüren. Die Vögel zwitscherten laut, der Löwe brüllte, was uns sehr beeindruckte. Ein besonderes Erlebnis war die Fütterung der Stachelschweine, wir durften sogar mithelfen, die waren ganz schön gierig. Nicht nur die Kinder hatten ihre Freude daran. Nachdem wir den Affenchef Charly, der uns Gott sei Dank akzeptierte, besucht hatten, zeigte uns Frau Günter eine Schlange, die sie aus dem Terrarium holte, damit wir sie streicheln konnten. Danach wanderten wir weiter zu den Kängurus, leider konnten wir sie nicht mehr so gut erkennen, da es mittlerweile schon recht dunkel wurde. So ging dann ein schöner, ereignisreicher Abend und ein sehr schönes Erlebnis zu ende.

  • Kulturdenkmäler des Landkreises im Lichtbildvortrag beleuchtet

    Pastor Paul Diederichs (links) mit Alfons Friderichs

    Auf Einladung der Kolpingfamilie Zell war der kleine Saal des Zeller Pfarrzentrums gut besetzt als im Rahmen eines Lichtbildervortrages der Regionalgeschichtler Alfons Friderichs (Zell) kulturhistorisches vortrug. Es ging um die vielen Kulturdenkmäler im Landkreis Cochem-Zell. Der Vortrag wurde im Rahmen der Veröffentlichungen des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, gehalten. Bei dem 2-Stunden-Info wurden die Teilnehmer aus der Moselstadt und Umgebung durch die überraschend vielen Kulturdenkmäler in Bann gezogen. Der Beifall war Friderichs gewiss. Der Referent wurde assistiert durch den Barler Hans Uhrmacher. Im Auftrag des Kolping-Vorstandes bedankte sich der Präses des Vereins, Pastor Paul Diederichs vom Pfarramt Zell, ganz herzlich bei Alfons Friderichs, der nicht nur Regionalgeschichtler, sondern auch bereits lange Zeit Diakon im Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm ist. Für die „Kreisbereisung“ in Sachen Kulturdenkmäler wurde ihm als Dank Zeller Wein überreicht.

  • Kolpingsfamilie Wiebelskirchen

    Von links: Diakon Martin Simon, Vorsitzender Rudi Becker, Diözesanvorsitzender Andreas Heinrich, Diözesanpräses Thomas Gerber, sowie die Gründungsmitglieder Manfred Hassel und Bernhard Kleber (vorne in der Mitte).

    Am Fest Maria Himmelfahrt feierte die Kolpingfamilie in der Dreifaltigkeitskirche ihren 60. Gründungstag. Diözesanpräses der Kolpingfamlien im Bistum Trier Thomas Gerber zelebrierte den Gottesdienst und hielt die Festpredigt und segnete traditionell auch die Kräuter. Diakon Martin Simon erhielt aus der Hand des Diözesanpräses die Ernennungsurkunde zum Präses und geistlichen Leiters der Kolpingfamilie.

    Herzlichen Dank den Messdienern, sowie dem Chor unter der Leitung von Joachim Weis für die feierliche Gestaltung und Mitwirkung bei der Messfeier.

    Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kolpingfamilie wurden die beiden noch lebenden Gründungsmitglieder Manfred Hassel und Bernhard Kleber mit einem Bild unserer Dreifaltigkeitskirche besonders geehrt.

    Mit den Grußworten vom Diözesanvorsitzenden Andreas Heinrich, Markus Krastl, Pfarrverwalter und künftiger Pfarrer unserer Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit, sowie dem Ortsvorsteher Rolf Altpeter schloss der offizielle Teil. Die musikalische Umrahmung des Empfangs lag in den Händen von Werner George.

    Für das Mittagessen sorgten die Damen der Kontaktlinse. Herzlichen Dank für die Unterstützung.

    Bei Kaffee, Gebäck und guten Gesprächen klang der Festtag in den frühen Nachmittagsstunden aus.

    Rudi Becker

  • Kolpinger von St. Matthias-Neuwied in Wien

    Kolpinger im Wiener Dom

    Bei spätsommerlichem Wetter unternahm eine Gruppe der Neuwieder Kolpingsfamilie aus St. Matthias erstmals eine mehrtägige Reise nach Wien unter dem Motto: Wien entdecken – erleben -  genießen – sich wohlfühlen.
    Da für den gemieteten Kleinbus zwei Fahrer zur Verfügung standen, konnte auf die jeweilige Zwischenübernachtung verzichtet werden. In Wien wurde im zentral gelegenen Kolpinghotel Quartier bezogen. Die täglichen Unternehmungen konnten ausgedehnt erfolgen, da nur mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet gebucht war. Mit einem preiswerten Wochenticket konnten alle U- und S-Bahnen sowie die Linienbusse so genutzt werden, sodass die Teilnehmergruppe alle gewünschten Touristikpunkte anfahren konnte. Zu den touristischen, politischen, kulturellen Programmpunkten gehörte für die Neuwieder Kolpinger auch der religiöse Aspekt. So war ganz selbstverständlich neben dem Besuch der Karlskirche, der Kirche zum Hl. Johannes des Täufers, des Souveränen Malteser Ritterordens, auch das Aufsuchen des Stephansdoms mit der Hl. Pforte im von Papst Franziskus ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit. Das Verweilen im Dom nutzten die Neuwieder Kolpinger (nach Genehmigung durch die Domaufsicht), um für das Anliegen aller Kolpinger in der ganzen Welt zu beten (s. Foto). Denn in diesem Jubiläumsjahr „25 Jahre Seligsprechung“ von Adolph Kolping steht die Bitte, eine möglichst baldige Heiligsprechung zu erhoffen bzw. zu erwirken. Nach diesem wichtigen religiösen Anliegen der  Kolpingsfamilie Neuwied 1860 und dem anschließenden Verzehr eines leckeren Eisbechers mit einem „kräftigen Schlag frischer Sahne“ ging’s los auf große Besichtigungstour. Während der anschließenden Stadtrundfahrt war für jeden Mitreisenden die Möglichkeit gegeben, je nach Interesse eine eigene spezielle Besichtigung zu absolvieren. Touristische Attraktionen wie Stephansdom, Karlskirche, Regierungsviertel mit Rathausplatz, Haus des Meeres, verschiedene Museen, Schloss Schönbrunn mit herrlichem Park, Prater, Hofburg, Zentralfriedhof mit den Gräbern von Persönlichkeiten aus Politik und Kultur, Spanische Hofreitschule mit über 100 Lipizzanern, die schwarz geboren und erst im Laufe der Jahre ganz weiß werden.  Auch ein kühles Bad in der Donau durfte für einige nicht fehlen. Ein großes Spektakel bot sich der Kolpinggemeinschaft auf dem Naschmarkt während der zwei Festtage anlässlich des 100sten Geburtstags. Geboten wurden verschiedene Musik-darbietungen, Kleinkunsttheater und besondere Leckereien aus heimischem regionalem Anbau. Bis zu 40 Gemüsesorten wurden von „Wiener Köchen“ als herzhafte Spezialität geboten gegen Spende. Beeindruckend war auch die Information: In Zusammenarbeit u.a. mit den Gärtnern und Köchen werden bis zu drei Tonnen Lebensmittel pro Tag vor dem Müll gerettet und kommen 109 Sozialeinrichtungen im Großraum Wien zugute – betreut durch den Verein „Wiener Tafel“. Besonders für die Damen der Reisegruppe war ein Bummel auf der Shoppingmeile interessant. Natürlich war auch der Aufenthalt im Cafehaus Sacher fest eingeplant, ein Muss für jeden Wien-Besuch. Ohne Wartezeit ist dort kein Platz bzw. Tisch zu ergattern. Der Genuss eines Stückes Original-Sachertorte und ein Kaffee entschädigten für das Warten. Dies war ein guter Abschluss der tollen Reise, um mit vielen Eindrücken die Heimfahrt anzutreten.

    Werner Hammes

     

  • Kolpingsfamilie Engers engagiert sich beim Barockfest „Engerser Convent“

    Fleißige Helfer der Kolpingsfamilie

    Bereits zum achten Mal feierte Engers das Barockfest „Engerser Convent“ und die Kolpingsfamilie ist seit Einführung immer in Aktion; so auch wieder am 20. Und 21.08.2016

    Bereits am Donnerstag, dem 18.08. wurde der Traktor mit den Sachen beladen, die zum Aufbau des Verkaufsstandes benötigt wurden. Der eigentliche Aufbau wurde am 19.08. vollzogen, damit am 20.08. ab 09:30 Uhr alles an seinem Platz war, denn um 11:00 Uhr begann das Fest. 24 Kolpingschwestern und -brüder teilten sich die Arbeit an den 2 Tagen ein.

    Angeboten wurde „Kurfürstenspieß (Schweinefleisch-Spieß mit Brot)“, „Gesellenfreude (Schmalzbrot)“, „Bergkristall (aus ausgesuchter Quelle)“, „Saft der Reben (von den besten Hängen)“, „Walnuss-Likör“ und alles fand reißenden Absatz. Alle Helfer freuten sich über die erfolgreiche Arbeit, die mit dem Aufräumen, Abbau und Verstauen der Tische, Bänke, Grill und Zelt endete. Mit einem gemeinsamen Bier wurde das Fest beendet. 

  • Kolpingsfamilie Schmelz St. Marien besucht das Erlebnisbergwerk Velsen

    Kinder waren begeistert
    Gruppe vor dem Eingang Besucherbergwerk

     

    In diesem Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schmelz Abteilung Kinder, Jugend und Soziales eine Halbtagsfahrt zum Erlebnisbergwerk Velsen organisiert. Am Samstag, dem 10. September 2016, machten sich 16 Erwachsene und 8 Kinder, darunter auch interessierte Nicht-Mitglieder, auf den Weg und wurden in Velsen bereits von Mitgliedern des Vereins „Erlebnisbergwerk Velsen e.V.“ erwartet. Dieser Verein hat sich 2011 gegründet, um zu verhindern, dass der ehemalige Ausbildungsstollen mit Beton verfüllt wird und somit das Erlebnisbergwerk für alle Zeiten unerreichbar geworden wäre.

    Herr Braun und seine Kollegen empfingen uns mit dem traditionellen Bergmannsgruß „Glück auf“ und boten an, die Erwachsenen und die Kinder getrennt durch das Bergwerk zu führen. Dieses Angebot nahmen die Kinder begeistert an. Die Gruppe der Erwachsenen machte den Anfang und fuhr zunächst mit der Grubenbahn und anschließend zu Fuß ins Bergwerk ein. Hier konnten wir hautnah erfahren wie körperlich anstrengend die Arbeit der Bergleute früher war und heute noch ist. Die Kindergruppe folgte uns zunächst in Sichtweite, dann aber verloren wir sie aus den Augen, da sie viel Spaß daran hatten, das Grubenfahrrad, die Katze oder das Förderband, das für Personenfahrten zugelassen ist, auszuprobieren. So mussten die Erwachsenen, die nach gut 2 Stunden wieder rausfuhren, noch knapp 45 Minuten warten, bis auch die Kinder mit ihren Begleitern wieder rausfuhren. „Mama, wir sind sogar mit den Füßen gefahren“, rief der mit knapp 5 Jahren jüngste Teilnehmer, denn das hatten wir alle gelernt: ins Bergwerk fährt man ein, egal ob mit Bahn oder den Füßen. Außerdem begrüßen sich die Bergleute beim Kommen und Gehen mit „Glück auf“, ein „Hallo“ oder „Tschüß“ kommt hier nicht vor. Auch die größeren Kinder waren von der Führung begeistert und möchten zur Halloween-Nacht wieder hin.

    Es ist bewundernswert mit welcher Begeisterung die Vereinsmitglieder dieses Zeugnis der saarländischen Geschichte erlebbar machen: nicht wie in einem Museum, sondern „einfach“ so wie es im Laufe der Jahre eben war. Unverständlich war für uns die Tatsache, dass der Verein nicht mit öffentlichen Mitteln finanziell unterstützt wird. Wir hoffen und wünschen, dass das Erlebnisbergwerk noch lange erhalten bleibt.  Ein Besuch lohnt sich für alle Generationen, wir fuhren mit Teilnehmern zwischen 5 und 85 Jahren ins Bergwerk ein und alle fuhren begeistert wieder raus und mit dem Bus zurück nach Schmelz.

    Katharina Hilker

  • Kolpingsfamilie Mayen

    Teilnehmer der Kolpingsfahrt

    Fahrt in die „Fränkische Schweiz“

    Vom 22. – 26.06.2016 führte die Kolpingsfamilie eine wunderschöne Fahrt in die „Fränkische Schweiz“ durch. Aus allen Orten der Pfarreiengemeinschaft kamen die Teilnehmer der von Joachim Plitzko organisierten und durchgeführten Fahrt. Frühmorgens ging die Fahrt nach Würzburg. In der wunderbaren Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung, genannt das „Käppele“ zelebrierte unser mitgefahrener Pastor, Ralf Birkenheier einen Gottesdienst mit der Gruppe. Nach dem Essen in einem nahegelegenen Gasthof lernte man in einer interessanten Führung die Altstadt von Würzburg kennen. Das Quartier im Landhotel „Sonnenblick“ in Bad Staffelstein konnte wirklich in der Sonne genossen werden, denn die Sonne zeigte sich während der ganzen Tour von ihrer besten Seite. Am nächsten Tag stand eine kulinarische Tour durch Bamberg auf dem Plan. Begonnen wurde die Tour mit einem zweiten, typischen bayrischen Frühstück, nämlich mit Weißwürsten und den typischen „Blauen Zipfeln“, die natürlich mit Weizenbier gegessen werden müssen. Nach einer Stadtführung und einer Bootsfahrt auf der Regnitz / dem Rhein-Main-Donau-Kanal konnte jeder dann Bamberg selbst erkunden.

    Der dritte Tag führte aufs Land in die typische „Fränkische Schweiz“. Der Besuch der Burg Rabenstein und die Besichtigung der Sophienhöhle, mit den einzigartigen Stalakmiten und Stalaktiten war sicherlich ein Höhepunkt der Reise. Der Tag wurde mit einer Führung durch Kronach beendet, die der Kronacher Kolpingbruder Wolfgang Simon organisiert hatte. Am 25.06. machte man sich auf, die Brautradition in Franken zu geniessen. Nach einer Andacht in der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen begann die „Bierwanderung“ in der Klosterbrauerei des Wallfahrtsortes. Unter kundiger Führung wurde dann nach Uetzing gewandert, wo erst zu Mittag gegessen wurde und dann in einer aktiven und einer stillgelegten Privatbrauerei, neben dem Biergenuss, die Braukunde auf dem Plan stand. Der Tag endete in Stublang in einer kleinen Brauerei. Ein paar Unentwegte gingen von dort die letzten drei Kilometer zu Fuß zum Hotel, nicht ohne zwischendurch das Bier einer weiteren Brauerei in Fraundorf zu geniessen. Der Rückreisetag begann mit dem Sonntagsgottesdienst in Vierzehnheiligen. Von dort ging es weiter nach Coburg. Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Coburg, Frau Braun und zwei Mitglieder der Kolpingsfamilie vermittelten uns einen kleinen Eindruck von der Kultur und der Historie der Stadt. Die Städte Kronach, Coburg und Kulmbach sind es sicherlich wert, irgendwann intensiver erkundet zu werden. Nach dem guten Essen in einer kleinen Brauerei-Gaststätte wurde die Heimfahrt angetreten. Alle waren sich einig, dass es wieder einmal eine „tolle“ Fahrt war.

  • Kolping Bezirk Mayen

    Einzug der Bannerträger
    Bannerträger

    Friedenswallfahrt seit 59 Jahren Kolping-Tradition

     

    Dazu gehöre auch der traditionelle Pilgergang nach Fraukirch mit den Gebeten für den Frieden in der Welt. Diese Friedenswallfahrt der Kolpingsfamilien aus dem Bezirk Mayen fand in diesem Jahr zum 59. Male in Folge statt. Rund 100 Pilger der Kolpingsfamilien , mit Banner, aus Andernach, Ettringen, Gappenach, Kottenheim, Kruft, Mayen, Mendig und Plaidt trafen sich, am Sonntag den 19.Juni 2016 zur Wallfahrt. Bei herrlichem Wetter pilgerten die Kolpingsfamilien durch die Pellenzfluren zur kleinen, der Gottesmutter geweihten Wallfahrtskirche, um für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu beten. Am Zielort wurde die Eucharistiefeier von Diözesanpräses Thomas Gerber und Bezirkspräses Ralf Birkenheier zelebriert.

    Mit dem Auszug der Banner und der Zelebranten wurde das Lied „ Wir sind Kolping „ gesungen. Der Abschluss der Veranstaltung fand traditionsgemäß mit einem Imbiss und Umtrunk im Gasthaus Statt. Der Vorstand des Kolping Bezirk Mayen dankte der Kolpingsfamilie Andernach für die gut Vorbereitung und Organisation der Wallfahrt.

  • Kolpingsfamilie Bad Hönningen und Rheinbrohl pilgerten zum Apollinarisberg

    Generalpräses Ottmar Dillenburg zelebriert die Messe.
    Kolpingsfamilie Bad Hönningen und Rheinbrohl beim gemütlichen Beisammensein

    Remagen. Über 750 Wallfahrer kamen am Montagabend, dem dritten Tag der diesjährigen Apollinaris-Wallfahrt, hinauf auf den Apollinarisberg. Über 35 von ihnen auch aus Bad Hönningen und Rheinbrohl. Diese gemeinsame Fahrt hatte der 2. Vorsitzende der Rheinbrohler Kolpingfamilie, Ulrich Kossmann, organisiert. Unter dieser Abordnung auch das Rheinbrohler Banner, welches von Günter Hermann getragen wurde und mit insgesamt 13 Bannern der örtlichen Familien und Bezirksverbänden aus dem Bistum Trier sowie darüber hinaus bis hin zur stets sehr aktiven Kolpingfamilie aus Lahnstein in das vollbesetzte Gotteshaus einzog. Aber auch vor der Apollinariskirche gab es noch ausreichend Sitzgelegenheiten.
    Hauptzelebrant der Wallfahrtsmesse war Kolping-Generalpräses Ottmar Dillenburg, der gerne zur zehnten Kolping-Wallfahrt im Rahmen der vierzehntägigen Apollinariswallfahrt hierher kam. „Wer hätte schon gedacht, dass ich vor zehn Jahren als Diözesanpräses vor euch stehe und nun als Generalpräses wieder komme“, so Dillenburg, der mit einer leichten Erkältung direkt aus dem Winter in Südafrika angereist kam.
    Er freue sich, dieses Jubiläum mit den zahlreichen Kolpingbrüdern und –schwestern feiern zu können. Und mit der Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe, von welcher Pater Bartholomé van Oudheusden den Gast im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit mit der schon legendären Botschaft – in Erweiterung an den Kolpinggruß – „Treu Kolping – Kolping treu – treu Apollinaris – Apollinaris treu“ herzlich willkommen hieß.
    „Barmherzig wie der Vater“ lautet dann auch das diesjährige Wallfahrtsmotto und neben der Gelegenheit der persönlichen Segnung mit dem Haupt im Anschluss an die Wallfahrtsmessen besteht zudem die Möglichkeit durch die Heilige Pforte der Barmherzigkeit zu schreiten und um Ablass zu bitten.

    Tolle Aussichten vom Klostergarten
    Nach dem Segen bestand die Möglichkeit zu einem Einkauf im Klosterladen und zum geselligen Beisammensein bei toller Aussicht und schönem Wetter im Klostergarten. Dabei suchte Generalpräses Ottmar Dillenburg auch gerne das persönliche Gespräch zu den Kolpingmitgliedern. Anja Seel und Andreas Kossmann (Kolpingfamilie Rheinbrohl) unterstützten zudem im Helferteam und bedienten die Gäste mit Apfelschorle und Wasser sowie leckeren Brötchen.

    Regelmäßige Messen und Andachten
    Die Apollinariswallfahrt endet am 7. August, bis dahin finden regelmäßige Gottesdienste statt. Sonntags um 8, 10.30 und 18 Uhr, dazu um 15 Uhr eine Pilgerandacht, werktags entfällt die Messe um 8 Uhr. Donnerstags finden im Anschluss an die 18-Uhr-Messe Heilungsgebet und Anbetung bis 22 Uhr statt. Am Sonntag, 31. Juli, gibt es um 15 Uhr die Möglichkeit zur Erneuerung des Eheversprechens und am 7. August endet die Wallfahrt um 18 Uhr mit der Abschlussmesse. Nach jedem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur Segnung mit dem heiligen Haupt des Apollinaris und zum Empfang im Kloster beziehungsweise im Garten.

  • Festspiel, Fanfarenzug und Fastnacht - Kolpingsfamilie Bernkastel

    Die Gründungsurkunde der Bernkasteler Kolpingsfamilie trägt noch die Orignial Unterschrift Adolph Kolpings.

    Kolpingsfamilie Bernkastel engagiert sich in vielen Bereichen - 160. Geburtstag

    Das Graacher Tor in Bernkastel-Kues ist eines der markantesten Gebäude in der Doppelstadt. Es ist eng mit dem Kolpingverein verbunden. Denn das Heimatmuseum, das der Kolpingverein aufgebaut hat und betreut, ist darin untergebracht. Auf drei Etagen kann man sich dort seit 1985 über die Geschichte Bernkastels informieren. Sechs Jahre später hatt der Verein einen weiteren Höhepunkt in seiner Geschichte: Man führte das Festspiel zum Bernkasteler Doctor an der 700-Jahr-Feier der Stadt auf.

    Stolz ist der Vorsitzende des Vereins Wolfgang Gilles auch auf den Kolping Fanfarenzug. Er sagt: "Den haben wir damals aufgebaut und daraus ist die Bernkasteler Bürgerwehr entstanden. Inzwischen ist das ein eigener Verein, sehr viele sind auch Kolpingmitglieder." In den Wintermonaten trifft sich die Kolpingfamilie regelmäßig zu einem Stammtisch, bei dem sie sich über anstehende Termine und Pläne austauschen. Und von denen haben sie reichlich.

    Im Winter gibt es regelmäßig Vorträge, beispielsweise über die Erstürmung des Bernkasteler Finanzamtes 1926. Oder der Stadtbürgermeister berichtet aus der lokalen Politik. "Zwischen 30 und 40 Besucher sind dann immer da", sagt Wolfgang Gilles. Daneben gibt es den Kolpinggedenktag, der am 4. Dezember gefeiert wird und das St.-Anna-Fest im Sommer. "In den 1970er Jahren haben wir das wieder aufleben lassen, denn in Bernkastel wurde am dem Mittelalter Silberbergbau betrieben. Und die Schutzheiligen der Bergleute ist die Heilige Anna."

    Beteiligt war man auch am Wiederaufbau der Fastnacht in den 1980er Jahren mit eigenen Kappensitzungen.

    Der Erlös der Feste kommt stets einem sozialen oder kulturellen Zweck zu Gute. Die Sternsingeraktionen werden beispielsweise unterstützt, die Orgel, oder die Renovierung von Wegekreuzen, bei denen die Mitglieder auch selbst mitanpacken. Die Kolpingsfamilie veranstaltet eine Jahresfahrt. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder einen Kalender historischer Aufnahmen von Bernkastel-Kures herausgebracht, der sehr gut ankam. Dies wird in diesem Jahr wiederholt.

     

     

  • Gottesdienst der Kolpingsfamilien auf der Apollinariswallfahrt mit Generalpräses Ottmar Dillenburg am 25.Juli 2016

    Generalpräses Ottmar Dillenburg
    Generalpräses Ottmar Dillenburg

    Im Rahmen der diesjährigen Remagener Apollinariswallfahrt findet auch wieder der traditionelle Gottesdienst der Kolpingfamilien statt. Dieser wird am 25. Juli um 18 Uhr zelebriert von Generalpräses Ottmar Dillenburg und Diözesanpräses Thomas Gerber.
    Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit, sich das Heilige Haupt aufsetzen zu lassen und den besonderen Segen zu empfangen.
    Im Anschluss trifft man sich im Klostergarten bei einem Imbiss und Getränken (gegen kleine Spende) zur Begegnung und Gesprächen. 
    Alle Kolpingfamilien sind mit ihrem Banner herzlich willkommen. 

  • Kolpingfamilie Plaidt in Aachen, der Stadt der Printen, Könige und Kaiser

    informativ und lehrreich, aber nichtsdestoweniger kurzweilig und humorvoll: der Besuch in der Printenbäckerei Klein in Aachen

    Aachen hat viel zu bieten. Einerseits als Stadt der Printen bekannt, andererseits als Krönungsort deutscher Könige und Kaiser, die hier im Dom viele Jahrhunderte hindurch gesalbt und gekrönt wurden.

    Also Aachen ist eine Reise wert, zumal, wenn amn zwei echte Aachener "Öcher" als Mitglieder hat. Die Beiden, Liesel und Fritz, führten 33 reiselustige Kolpinger durch ihre Stadt. Früh morgens machte sich die Gruppe auf den Weg. Erste Station in Aachen war die bekannte Printenbäckerei Klein, die als alteingesessener Betrieb Printen noch heute ausschließlich in handwerklicher Tradition herstellt. ( siehe Foto ). Lehrrreich und humorvoll wurde der Herstellungsprozess erläutert; vor allem die Verkostung bereitete der Gruppe großen Spaß.

    Aachen ist ein Kurort, also eigentlich Bad Aachen. Dieser Städtenamen würde aber den ersten Rang im Städealphabet kosten, deshalb bleibt das Bad unerwähnt. Diese Kuriosität und andere Geschichten wurden der Gruppe von den beiden einheimischen Führern anschaulich gemacht. Schon die Römer kamen nach Aachen wegen der Heilquellen...Am elisenbrunnen, dessen Wasser noch heute zur heilung getrunken wird, stärkte sich die Gruppe für den Nachmittag. Rathaus und Dom standen jetzt auf dem Programm, aber auch die vielen kleinen Plätze, alle mit Brunnen wurden von der gruppe unter der Führung von Liesel und Fritz angesteuert. Nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten begeisterten die Gruppe, sondern auch die kleinen Läden und Cafés. Die Teilnehmer nutzen hier die Gelegenheit zur Stärkung bei Kaffee, Kuchen und Eis um sich für die Rückfahrt zustärken.

    Wenn Engel reisen....: das Wetter war den ganzen Tag über angenehm und es regnete erst, als alle wieder im Bus saßen. Ein wunderbarer, ereigneisreicher Tag!

     

     

  • Kolpingsfamilie Rheinbrohl - Ehrung langjähriger Mitglieder

    Kolping Rheihnbrohl ehrt langjährige Mitglieder
    Kolpingsfamilie Rheihnbrohl ehrt langjährige Mitglieder

    Rheinbrohl. Zurückblickend auf das erste Halbjahr 2016 stand bei der Kolpingfamilie Rheinbrohl neben den zahlreichen Aktivitäten der einzelnen Gruppen (hier vor allem im Bereich „60 plus“ und der diversen Auftritte der Tanzgruppen) insbesondere die Jahreshauptversammlung im Kalender. Zudem wurden Renovierungsmaßnahmen an der Kolpinghütte durchgeführt, an welcher auch die Rheinsteigläufer in der Fastenzeit eine Station auf ihrem Spendenlauf zwischen Bonn und Wiesbaden für die „Aktion Benni & Co.“ auf Einladung von Ortsbürgermeister Oliver Labonde und Andreas Kossmann einlegten. Die traditionelle Kappensitzung wurde in diesem Jahr wegen der kurzen Session und der Fülle an karnevalistischen Terminen abgesagt, steht aber für 2017 wieder fest im Programm.
    Vor der jährlichen Generalversammlung feierte man zunächst eine Heilige Messe mit Kaplan Magnus Ifedikwa in St. Georg Hammerstein.
    Nach dem gemeinsamen Frühstück im Café Schmidt begrüßte der 1. Vorsitzende Rainer Scharrenbach die anwesenden Versammlungsteilnehmer.
    Auf der Tagesordnung standen dabei zunächst das Gedenken an die Verstorbenen und dann die Berichte des Vorstandes und der Gruppenvertreter zum vielseitigen familiären Vereinsleben.
    So berichteten die Senioren, die in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum feierten (unter anderem unter musikalischer Messgestaltung durch das Kolping-Mandolinenorchester), die „Grazien“, die „Tanzbärchen“, das Mandolinenorchester und die neu gegründete Tanzgruppe „Die Zuckerpuppen“ über ihre Aktivitäten.
    Dem ausführlich dargestellten Kassenbericht von Kassiererin Karin Beidbach folgte die von den Kassenprüfern Norbert Weißenfels und Jürgen Rollinger beantragte einstimmige Entlastung des Vorstandes (bei eigenen Enthaltungen).
    Von den zu ehrenden Jubilaren waren anwesend: Andreas Kossmann (25 Jahre), Michael Roos und Friedel Rörig (beide 40 Jahre), Wolfgang Frorath und Wolfgang Theisen (ł) (beide 50 Jahre), Josef Breisig (60 Jahre) und Rudolf Zwick (65 Jahre). Als weiteres sind Ronald Johnen, Dr. Gerald Hühner, Klaus Schmitz und Johannes Sartor seit 40 Jahren sowie Willi Dlugosch seit 65 Jahren Adolph Kolping und seinem Werk treu. Leider konnten die Letztgenannten nicht an der Versammlung teilnehmen und ihre Ehrung wurde nachgereicht.
    Im Anschluss stellte Schriftführerin Silke Sartor das Programm 2016/2017 vor und Günter Hermann gab Informationen zur neuen Satzung.
    Wolfgang Frorath regte noch an, dass nach den erfolgten Maßnahmen an der Kolpinghütte durch die „Tanzbärchen“ unter der Anleitung von Rainer Scharrenbach auch an der Kolpinghöhe etwas geschehen müsse, um wieder eine freie Sicht zu gewähren. Der 1. Vorsitzende Rainer Scharrenbach dankte allen Anwesenden und schloss hiernach die Versammlung.

    Andreas Kossmann

  • Kolpingbruder Stefan Leinenbach an Pfingsten zum Diakon geweiht

    Pfingsten 2016: Diakonenweihe im Dom zu Trier
    Vorstand der KF Humes an der Heiligen Pforte in Trieranlässlich der Diakonenweihe von St.Leinenbach

    An Pfingstsamstag wurde unser Kolpingrbuder Stefan Leinenbach aus Holz durch Bischof Stefan Ackermann im Dom zu Trier zum Diakon geweiht.

    Vier Vorstandsmitglieder der KF Humes wohnten der Zeremonie bei.

    Am Tag danach, an Pfingstsonntag feierte Diakon Leinenbach seine erste Hl. Messe in seinem Heimatort.

    als Überraschung spielte der Fanfarenzug. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim wurde der neue Diakon zum Stellvertretenden Präses ernannt. Bezirkspräses und Präses stimmten dem gerne zu. In seiner Gratulationsansprache dankte der Kf-Vorsitzende G. Schwarzkopf dem neuen Diakon für sein Engagement und überreichte als Geschenk der Kolpingfamilie eine Kolpingstola. Die Kolpingfamilie wünscht dem neuen Diakon Stefan Leinenbach alles Gute und vor allem Gottes Segen.

  • Kolpingsfamilie Zell informierte sich bei Zeller Polizeiinspektion

    Interessierte Kolpinger mit dem stellvertretenden Leiter der Inspektion, Hans-Peter Ferdinand (links).
    Interessierte Kolpinger mit dem stellvertretenden Leiter der Inspektion, Hans-Peter Ferdinand (links).

    „Die Polizei, dein Freund und Helfer“, diese Aussage können Mitglieder von Kolping Zell bestätigen. Die Kolpingfamilie hatte entsprechend einem Vorstandsbeschluss eine Besichtigung der Polizeiinspektion Zell im Stadtteil Kaimt angesetzt. Die Mitglieder und andere Bürger wurden vom stellvertretenden Inspektionsleiter Hans-Peter Ferdinand freundlich begrüßt. So erfuhren die interessierten Verkehrsteilnehmer einige wichtige Details über den Dienstbezirk und wichtigste Aufgaben bei der Führung durch das Polizeigebäude. Es gehört nicht nur das Gebiet der Verbandsgemeinde Zell zu dem Zuständigkeitsbereich.   Auch Teile der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach sowie Ulmen gehören dazu. Angegliedert ist auch eine Polizeiwache in der Nachbarstadt Traben-Trarbach. Verantwortlich für die Sicherheit sind die Beamten für rund 31.000 Einwohner. Gute Infos gab es unter anderem über das Problem des Schichtdienstes, Bußgeldstelle oder die Erklärung über die neuzeitlichen Lasergeräte und sonstige Technik. Der Verkehrssicherheitsberater Hugo Mähser ergänzte zusätzliche an ihn gestellte Fragen. Abschließend bedankte sich Pastor Paul Diederichs, der Präses der Zeller Kolpingfamilie, für die interessanten Infos über die örtliche Polizeiarbeit.               

    Hans Pargen        

  • 160 Jahre Kolpingfamilie in St. Wendel

    Ministerpräsidentin Karrenbauer bei Festrede
    Annegret Kramp-Karrenbauer bei Festrede
    Hans-Werner Luther überreicht Kolpingmedaille an Birgit Litz
    Hans-Werner Luther überreicht Kolpingmedaille an Birgit Litz

    Als viertälteste Kolpingfamilie im Bistum und drittältester Verein in St. Wendel feierte die Kolpingfamilie am Sonntag, dem 05. Juni ihr 160jähriges Bestehen. Mit 19 Bannern zogen die Kolpingschwestern und –brüder feierlich in die Basilika ein und postierten diese im Chorbereich. Als Hauptzelebrant war Bundespräses Josef Holtkotte aus Köln gekommen. Ihm assistierten der Präses der Kolpingfamilie, Pfr. Klaus Leist und Pfr. Erwin Recktenwald. In seiner Festpredigt ging er auf die Ziele Adolf Kolpings ein und stellte fest, dass sie bis auf den heutigen Tag nichts  an Gültigkeit verloren hätten, weil sie sich an der Botschaft Jesu Christi ausrichteten. Musikalisch wurde das Hochamt gestaltet vom Chor der Wendelinus-Basilika unter Leitung von Stefan Klemm – an der Orgel Martina Haßdenteufel. 

    „Eure Herkunft ist eure Zukunft.“ Diese Aussage Adolf Kolpings bereite ihm heute Sorge, sagte der Vorsitzende H.W. Luther in seiner Begrüßung, da immer mehr Menschen ihre Herkunft und Wurzeln vergessen machen wollen und sogar die reale Vergangenheit negieren. Wenn Menschen zu uns kommen, die diese Werte wie Herkunft, Wurzeln und Kultur hochhalten, werden sie geächtet nach dem Motto: ‚Was ich nicht will, dürfen andere nicht haben!‘ – so nicht mit uns.   „Was bedeutet es 2016 in den Schuhen Adolf Kolpings zu stehen?“, fragte die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, in ihrer Festansprache und gab sogleich Antworten: das kirchliche, politische und gesellschaftliche Leben aktiv mitgestalten! „Nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser. Es lohnt sich, das Vermächtnis Kolpings weiterzutragen“, war ihr Fazit. Landrat Udo Recktenwald betonte die Bedeutung der Kolpingfamilie St. Wendel für den sozialen Bereich unserer Region. Bürgermeister Peter Klär ging auf die religiöse Tradition der Kolpingfamilie in St. Wendel ein und unterstrich die Wichtigkeit besonders der geleisteten Bildungsarbeit. Die Generalsekretärin des Litauischen Kolpingwerkes Litauen, Lina Kalibataité, überbrachte Dank für die bisherige Unterstützung und die Glückwünsche des Litauischen Kolpingwerkes. Auch der Diözesanvorsitzende, Andreas Heinrich, gratulierte zu dem seltenen Jubiläum. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Auszeichnung des Fördervereins „Kleine Hände St. Wendel e.V.“ für sein unermüdliches Wirken zum Wohl sozial schwacher Menschen in der Stadt und dem Kreis St. Wendel. Luther konnte der Vorsitzenden, Frau Birgit Litz, die Kolpingmedaille und Blumen überreichen und brachte so  Anerkennung und Lob der Kolpingfamilie zum Ausdruck. Er dankte ebenso der Saarbrücker Zeitung für die langjährige Unterstützung in allen Angelegenheiten. Den musikalischen Part der Veranstaltung übernahm die Cantica Wendalina unter Leitung von Stefan Klemm, der Schmunzeln der Gäste hervorrief.

    „Wir sind zusammengekommen, um das 160jährige Bestehen der Kolpingfamilie St. Wendel zu feiern. Geht es doch letztlich darum, die Tugenden wie Treue und Beständigkeit, soziales Engagement und Verantwortlichkeit in Familie, Gemeinde und in der Gesellschaft, also Glaube, Hoffnung und Liebe hervorzuheben. Es gibt keine lohnendere, aber zugleich auch keine dankbarere Aufgabe, als in diesem Sinne Zukunft zu gestalten!“, waren die Schlussworte des Vorsitzenden. – Ein gelungener Tag!

    Hans-Werner Luther

  • Apollinariswallfahrt Kolpingsfamilie Remagen

    Plakat Apollinariswallfahrt Remagen
  • Kolping Friedenswallfahrt Bezirk Mayen

    Plakat Kolping Wallfahrt Fraukirch 2016
  • Kolpingsfamilie Saarburg-Beurig engagiert sich bei Flüchtlingshilfe

    Im Rahmen der dezentralisierten Flüchtlingsunterbringung ist seit dem 23. Dezember 2015 eine afghanische Familie mit vier Kindern im Pfarrhaus St. Marien untergebracht. Auf diese Unterbringung wurde die Kolpingsfamilie durch Herrn Pastor Johannes Stahl  anlässlich ihrer Mitgliederversammlung Anfang Dezember aufmerksam gemacht.
    Auf Anregung einiger Mitglieder wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich um die Betreuung der Neuankömmlinge kümmern sollte. In Absprache mit dem Mehrgenerationenhaus, dem Sozialamt der Verbandsgemeinde sowie dem Verwaltungsrat der Pfarrei St. Marien als Vermieter wurden noch notwendige Arbeiten vor Bezug der Wohnung in Angriff genommen.
    So konnte die Familie am Vorweihnachtstag dort von den Helfern mit Kaffee, Tee und Kuchen begrüßt werden. Auch notwendige Einkäufe vor den Feiertagen wurden gemeinsam erledigt. Nach den Feiertagen standen die Helfer bei den ersten Schritten zur Eingewöhnung in die neue Umgebung und Behördengängen hilfreich zur Seite. Nach den Weihnachtsferien wurden die drei älteren Kinder eingeschult und konnten auch schon in das Kinderturnen bzw. die Fußballabteilung der Fortuna integriert werden. Die Kinder und auch die Eltern nehmen nun an den Sprachkursen teil und beteiligen sich auch bei Veranstaltungen der Kolpingsfamilie.
    Auf Einladung der Kolpingsfamilie informierte diese am Montag dem 25.04. in einer gut besuchten Veranstaltung im Pfarrsaal über diese Tätigkeit. Die Familie berichtete über ihr Leben in Kabul und die Gründe ihrer Flucht. Diese begann am 01. November 2015 und führte über den Irak, die Türkei, Griechenland und die Balkanroute nach Deutschland. Nach der Einreise in Bayern wurde die Familie über Trier nach Daaden geleitet. Von dort kamen sie über Trier zurück zu ihrem jetzigen Aufenthaltsort nach Beurig. Die Familie genießt zur Zeit Bleiberecht und hofft auf eine baldige Entscheidung über das Asylverfahren. Herr Rahmani bedankte sich bei allen Helfern und ist mit seiner Familie froh, so gut aufgenommen worden zu sein. Im Anschluss beantwortete Herr Rahmani noch Nachfragen. Frau Barth von der Fachstelle für Flüchtlingssarbeit der VG im Mehrgenerationenhaus und Bürgermeister Dixius gaben weitere Informationen über die aktuelle Flüchtlingssituation vor Ort.
    Wer an der Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe interessiert ist hat die Möglichkeit an einem Seminar „Fit für Flüchtlinge“ im Mehrgenerationenhaus Kulturgießerei – teilzunehmen. Dort freut man sich über jeden Helfer.

    Herbert Johannes

  • Theater-Laienspielgruppe Bad Hönningen - Saisonabschluß und Ausblick auf die Spielzeit 2016

    Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bad Hönningen
    Theatergruppe auf Ausflug in Köln

    Bad Hönningen. Traditionell hat die Theater-Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie Bad Hönningen ihre letztjährige Theatersaison mit einem Ausflug beendet, der in diesem Jahr nach Köln führte. Nach einer Stärkung in einem Brauhaus mit kölschen Köstlichkeiten stand eine beeindruckende  „Führung op kölsch“ auf dem berühmten Melaten-Friedhof auf dem Programm. Wer glaubte, dass es sich hier „nur“ um einen Friedhof handelt, wurde auf humorvolle und eben typisch kölsche Art eines Besseren belehrt: imposante Denkmäler, Skulpturen und Grabstätten sowie eine eindrucksvolle Parkanlage mit stattlichen alten Bäumen und natürlich die letzten Ruhestätten berühmter Kölner wie Willi Ostermann, Familie Millowitsch und Familie Farina („4711“) machten den Besuch zu einem Erlebnis.

    Nach der sich daran anschließenden Führung durch den Kölner Dom zog es die Theatergruppe wieder in heimische Gefilde. Der harmonische, gelungene Tag wurde mit einem Abendessen in italienischem Ambiente abgerundet.

     

    Bereits seit Anfang April hat die Theater-Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie Bad Hönningen ihre Proben für das neue Theaterstück aufgenommen. Unter der Regie von Doris Rieck wird in den Monaten September, Oktober und November 2016 die englische Komödie „Außer Kontrolle“ aufgeführt. Die Aufführungstermine sowie nähere Informationen zum Stück werden in Kürze an dieser Stelle bekannt gegeben.

    Andreas Kossmann

  • Firmlinge spenden 500 € für das Kolping Kolleg Kaunas - Kochen für die gute Sache

    Firmlinge Kolpingsfamilie Besseringen überreichen Lina Kalibataite Scheck
    v.r.n.l:Andrea Wolter, Max Becker, Luca Wolter, Lina Kalibataité, Annika Friedrich, Chantal Schneider, Heike Friedrich und Bürgermeister der Stadt Merzig - Marcus Hoffeld.

    Im Rahmen eines Treffens im Kolpinhaus Besseringen überreichten drei Firmlinge an Lina Kalibataité, Direktorin des Kolping Kollegs, einen Scheck in Höhe von 500,00 €. Dieser Betrag wird ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Studenten sein. Im Rahmen einer erfolgreichen Kochaktion kam diese beträchtliche Summe zusammen. Ein dickes Danke
    an die Firmlinge und Betreuerinnen dieser nachahmenswerten Aktion!!!

  • Kolpingsfamilie Gappenach - 30 Jahre Sieweström-Dorfmeisterschaft

    Vorsitzender der Kolpingsfamilie Gappenach Rolf Seul
    Rolf Seul, Organisator der Veranstaltung
    Siegerehrung Gruppenbild
    Siegerehrung

    Die Zocker aus Gappenach trafen sich am 21.02.2016 im Gemeindehaus, um bei der 30. Siewe-Ström-Dorfmeisterschaft den Zockerkönig zu ermitteln. Startschuss war um 13:30 Uhr, der Sieger stand um 19 Uhr fest.

    Das im Raum Eifel bis rauf nach Köln-Aachen bei Jung und Alt, Dame und Herr, bekannte und beliebte Kartenspiel lockte in diesem runden 30. Geburtstagsjahr insgesamt 23 Teilnehmer ins Gappenacher Gemeindehaus. Die Kolpingsfamilie organisierte in gewohnter Struktur das Turnier, hatte sich aber aus Anlass des runden Geburtstages ein paar kleine „Bonbons“ einfallen lassen. So wurde u.a. Dieter Puth für seine 30. Teilnahme, also alle Turniere gespielt, mit einem kleinen Präsent geehrt.

    Natürlich wurde auch 7-Ström (auch „Eifel-Poker“ genannt) gespielt. Das „Spielgerät“ ist das bekannte Skatblatt. Gespielt wird in 5 Runden („Tische“) zu je 5 Spielen pro Runde („Tisch“). Die Zusammensetzung eines jeden „Tisches“ besteht aus 4 Spielern und wird durch Los jeweils neu ermittelt. So wird sichergestellt, dass man sich mit vielen verschiedenen „Gegnern“ messen muss um den Sieg, hier in Gappenach „De Schinke“, nach Hause zu bringen.

    Erstmals in 30 Jahren konnte sich Thomas Probstfeld durchsetzen und ist somit der 30. Siewe-Ström-Dorfmeister-Gappenach. Er gewann das Turnier mit einer Punktzahl von insgesamt 103 Punkten aus 12 gewonnenen Spielen. Sein Erfolgsrezept war eine konstant durchschnittliche Spielausbeute aus allen Spielrunden mit einem fulminanten Zwischenspurt. Er gewann 5 Spiele an einem Tisch in Serie.

    Der Siewe-Ström-Dorfmeister Gappenach 2016 durfte somit die Siegprämie „De Schinke“ mit nach Hause nehmen. Den Vizetitel erspielte sich der Vorjahressieger Erwin Bender mit 94 Punkten., Platz 3 ging an Dieter Puth mit 91 Punkten.

    Rolf Seul, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, hat diese Veranstaltung 1986 ins legen gerufen und organisiert dieses beliebte Event schon seit Dreißig Jahren in hervorragender Weise.

    Stefan Hörsch

  • Kolpingsfamilie Dernau traf sich zur Jahresversammlung

    Gruppenbild Vorstand der Kolpingsfamilie Dernau
    neuer Vorstand der Kolpingsfamilie Dernau

    Anlässlich der jährlichen Generalversammlung hatte der amtierende Vorstand der Kolpingsfamilie Dernau die Mitglieder ins Pfarrbegegnungszentrum geladen.

    Nach dem Besuch der sonntäglichen Hl. Messe konnte Vorsitzender Edgar Bertram 50 der 170 Mitglieder willkommen heißen. Da die Zusammenkunft um die Mittagszeit begann, hieß es zunächst dem Hunger mit einem deftigen Eintopf zu begegnen.

    Die anschließende offizielle Sitzung sah als wichtigen Tagesordnungspunkt die Berichte der Vorstandsmitglieder zum abgelaufenen Jahr vor. Dabei ließ der Vorsitzende die Ereignisse aus 2015 noch einmal Revue passieren, die viel Vorbereitung und Energie gefordert hatten. Mit der Ausrichtung der Diözesanversammlung der Kolpingsfamilien des Bistums Trier im März 2015 hatten die Dernauer Neuland betreten, die Durchführung aber meisterlich bewerkstelligt.

    Das andere Großereignis war die Feier des 50-jährigen Bestehens der Kolpingsfamilie seit der Wiederbegründung 1965. Die zu diesem Anlass herausgegebene Festschrift zeichnet die Aktivitäten einndrücklich in Wort und Bild nach.

    Die Kinder- und Jugendarbeit stand im Fokus des Berichtes von Theresa Fuhrmann und Mandy Großgarten. Diese konnten mitteilen, dass die Kolpingjugend zwei Tage vorher ihre eigenen Vertreter Marco Nietgen und Anne-Sophie Kastenholz zur Entsendung in den Vorstand gewählt hatten.

    Dietmar Surges als Verwalter der Finanzen stellte detailliert die Kassenlage dar. Sie schloss mit einem geringen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Da die Kassenprüfung ohne gänzliche Beanstandung verlief, konnte dem Vorstand auf Antrag die Entlastung durch die Mitglieder ausgesprochen werden.

    Die nun anschließenden Neuwahlen des Vorstandes bestätigten Edgar Bertram im Amt des Vorsitzenden. Gabi Kreuzberg vertritt ihn in den kommenden drei Jahren. Wiedergewählt wurden auch Dietmar Surges als Kassierer, Stefan Kalt als sein Stellvertreter. Benno Kastenholz übernimmt wieder die Funktion des Schriftführers und wird von Wolfgang Poppelreuter unterstützt. Seniorvertreter seit langen Jahren ist Clemens Bertram, Theresa Fuhrmann und Mandy Großgarten begleiten die Jugendlichen. Als Beisitzer fungieren: Tanja Schlösser, Melanie Marner, Sylvia Josten, Rolf Nietgen und Ansgar Fisang.

    Die rückläufige Zahl der hauptamtlichen Pfarrer führt dazu, dass diese nicht mehr wie gewohnt, in jedem katholischen Verband das Amt des Präses bekleiden können. So ergibt sich zwangsläufig die Frage, wer das Amt der geistlichen Leitung übernehmen könne. Die Satzung der Kolpingsfamilie hat an dieser Stelle schon die Weichen auf Zukunft gestellt und lässt auch Laien zu. Ingrid Großgarten hatte bereits bei der 50 Jahr-Feier einen Eindruck von der agilen Kolpingsfamilie gewonnen. So sagte sie den Kolpingern zu, die Rolle der Geistlichen Leitung zu übernehmen: „Die geistliche Leitung verbinde ich nicht mit dem Begriff „frömmelig“. Ich stehe für das Miteinander-Feiern, das Schauen nach Schwerpunkten und nach dem was schwer fällt und handfesten Glauben wie Kolping ihn lebte.“ Sie möchte beitragen, dass Kolping ein Stück weit Leuchtkraft in die heutige Zeit sein kann. Sie schloss mit einem Zitat Adolph Kolpings: „Das Lachen aus heiterm Herzen ist mehr wert als die längste Predigt.“ und dem Wunsch auf gute Zusammenarbeit.

    Damit startet die Kolpingsfamilie mit einem 17-köpfigen Vorstand in die kommenden Jahre. Die Geschlechterverteilung fällt mit 9 zu 8 Vorständlern zugunsten der Frauen aus, was aber auch in der Vergangenheit von nachgeordneter Bedeutung war. 30 Kolpingmitglieder sind jünger als 30 Jahre. Wichtig ist, dass jeder sich mit seinen Talenten und Ideen einbringen kann. Für die Zukunft scheint man gut aufgestellt.

    Benno Kastenholz

  • Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich wählt neuen Vorstand

    Neuer Vorstand KF-Mülheim-Kärlich
    Neuer Vorstand KF-Mülheim-Kärlich

    Im geschäftsführenden Vorstand der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich ist ein Generationenwechsel eingetreten, nachdem in der Generalversammlung am 18. März 2016 mehrere langjährige Vorstandsmitglieder nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierten:

    Klaus Redwanz gehörte seit Februar 1970 dem Vorstand an, anfangs als Sachgruppenleiter Ehe und Familie, und vom 9. Januar 1982 bis Februar 2010 als Nachfolger von Franz-Josef Ihrlich als Erster Vorsitzender. Vieles, was die Kolpingsfamilie unter anderem auf sozialem Gebiet leistete, ist nicht zuletzt Klaus Redwanz und seinem persönlichen Einsatz zu verdanken. In Anerkennung seiner vielfältigen Verdienste ernannte ihn die Außerordentliche Mitgliederversammlung am 19. Juni 2010 zum Ehrenvorsitzenden. Einen neuen Vorsitzenden zu finden erwies sich als schwer, und auch das anstelle von Erstem und Zweitem Vorsitzenden gebildete dreiköpfige Leitungsteam konnte zunächst nur teilweise besetzt werden, weshalb Klaus Redwanz sich 2011 erneut in die Leitung berufen und 2013 wählen ließ.

    Josef Kollig war kurze Zeit Zweiter Vorsitzender, bevor er im November 1975 die Nachfolge von Toni Mannheim („Mäueresch Toni“) als Kassierer antrat. Dieses Amt übte er bis 2016 aus und engagierte sich darüber hinaus bei zahlreichen anderen Gelegenheiten. Im November 2013 wurde Josef Kollig zusammen mit Lothar Spurzem und Friedrich Stock zum Ehrenmitglied der Kolpingsfamilie ernannt.

    Lothar Spurzem löste Josef Kollig 1975 als Zweiter Vorsitzender ab und übernahm bald darauf die Öffentlichkeitsarbeit der Kolpingsfamilie. Seit März 1980 war er Schriftführer. Außerdem vertrat er in den letzten Jahren die Kolpingsfamilie bei Jubiläen befreundeter Kolpingsfamilien, in der Diözesanversammlung, im Vereinsring sowie bei runden Geburtstagen der 70-jährigen und älteren Mitglieder.

    Auch Karl-Josef Parsch, Vorsitzender des Kolpingwerks Bezirksverband Weißenthurm, kandidierte nicht mehr, ebenso wie Friedrich Stock, langjähriger Leiter der von ihm 1978 gegründeten Kolping-Theatergruppe, Diakon Stephan Michalik, Ingo Rutschmann und Martina Spurzem.

    Der neue geschäftsführende Vorstand bzw. Vorstand nach § 26 BGB besteht aus Carsten Ritter, Henning Tapper und Thomas Theisen als Leitungsteam, Monika Degen als Kassiererin und Astrid Schmidt als Schriftführerin; Präses ist Pfarrer Günter Vogel. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Lennard Burgmer, Carolin Degen, Martina Freitag, Ralf Gräf, Frank Höfer, Marion Mülhöfer, Christian Reif, Claudia Schambortski, Torsten Schambortski und Hermann-Josef Schmidt.

    Diözesanpräses Pfarrer Thomas Gerber äußerte sich beruhigt darüber, „dass es neue Perspektiven gibt“, nachdem es eine Zeit lang schwer schien, Nachfolger in der Leitung der größten Kolpingsfamilie im Bistum Trier zu finden, die mit ihren rund 400 Mitgliedern etwa 7,5 % der Mitglieder des Diözesanverbandes ausmache. Über die vielfältigen Aktivitäten in Kärlich freue er sich und sei dafür sehr dankbar. Karl-Josef Parsch dankte den neuen Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft, die Arbeit der Kolpingsfamilie fortzuführen, und wünschte alles Gute.   

  • Kolpingbezirk Mittelmosel tagte

    Die Vorstandssitzung des Kolpingbezirkes Mittelmosel, mit Vertretern der örtlichen Kolpingfamilien Bernkastel,  Kues, Wehlen, Daun, Wittlich, Wengerohr und Zell, begann  in Wittlich mit einer Besinnung über ein ganz aktuelles und problematisches Thema „Begegnung und Umgang mit Fremden“.  Der geistliche Leiter  des Bezirkes, Werner Bühler (Wittlich) eröffnete die Sitzung nämlich mit diesem ernsten Thema. Er stellte fest, dass wir im Prinzip fast alle Fremde sind. Es käme nur auf die Seite an, von der man es betrachte. So ergäbe sich eine gewisse Umkehrwirkung  für die gegenseitige Anerkennung und das künftige Miteinander  im Rahmen der Flüchtlingsbewegung. Auch seien wir für die neu ankommenden Einwanderer fremde Menschen, für die sich Achtung und Vertrauen erst langsam entwickeln müsse.

    Erfahrungsaustausch  und geplante Termine waren  Tagesordnungspunkte, die vom Vorstandsmitglied Michael Sahler  (Bernkastel-Kues) aufgerufen wurden. So wies beispielsweise Herbert Gierenz von Kolping Wengerohr auf eine Fahrt am 19.Juni 2016 nach Trier hin. Dort soll unter Leitung von Kaplan Heiko Marquardsen  eine Führung in der Kirche St. Paulin und ein Besuch der Grab- und Gebetskapelle der Schwester Blandine Merten erfolgen.  Vertreter von Kolping Zell  gaben einen positiven kurzen Bericht über den  im vergangenen Sommer stattgefundenen Wandertag des Bezirkes auf den Barl ab,  der von Zell organisiert wurde. Auch wurde den anderen Vereinsvertretern empfohlen, die sehr erfolgreich seit langer Zeit durchgeführten „Eine-Welt-Laden“- Verkaufsaktionen  eventuell  durchzuführen.

    Nachdem  zwei Kassenprüfer, und zwar Herbert Gierenz und Albert Theisen, beide von Kolping Wengerohr,  einstimmig gewählt wurden, wurde der Termin für die nächste Sitzung bestimmt; Dieser soll am 17.Oktober 2016, 17.00 Uhr in Wittlich stattfinden. Ob dann noch das Kolpinghaus zur Verfügung steht, ist  nicht sicher.  Der Bezirksvorstand stimmte auch folgenden Planungen in 2016  zu:  Am 8. Mai Sternwallfahrt nach Klausen, 28. August Bezirkswandertag in Daun, am 3. September Kolping-Wallfahrt nach St. Sebastian und am 7. November eine Bezirksversammlung in Wittlich.

    Unter Punkt Verschiedenes konnte  der Bildungs- und Jugendreferent vom Kolpingwerk Diözesanbüro Trier, Till Edlinger, Positives vom vereinsinternen Presseorgan „Newsletter“ berichten.   So würden die örtlichen Kolpingfamilien  sehr rege Artikel dafür zur Verfügung stellen.  Auch Franz-Josef Mertes (Wittlich) machte auf ein bemerkenswertes Ereignis aufmerksam:  Dank der jährlich stattfindenden  „Plätzchenaktionen“ mit nennenswerten Spendenbeträgen für Bolivien war die Präsidentin des Kolpingwerkes Bolivien nach Wittlich gekommen und bedankte sich ganz herzlich dafür.                                    

    Hans Pargen

  • Kolpingfamilie Zell Ausblick auf Veranstaltungen in diesem Vereinsjahr

    Unser Foto zeigt im Saal des Zeller Pfarrzentrums die Überreichung der Ehrenurkunden des Kolpingwerkes an die Mitglieder durch den Präses: (v.l.) Pastor Paul Diederichs, Anni Görgen, Willi Pispers, Anneliese Stürmer, Margret Knaden und Robert Thomas.

    ZELL. Auf ein volles Vereinsjahr konnte der Vorstand der Kolpingfamilie Zell (Mosel) bei der jetzt stattgefundenen Jahreshauptversammlung im Saal des Pfarrzentrums St. Peter zurückblicken. Aber auch die geplanten Aktivitäten haben es in sich. Doch bevor es dazu kam, begrüßte der Präses des Vereins, der stellvertretende Dechant des Dekanates Cochem, Pastor Paul Diederichs(Zell), die recht zahlreich erschienenen Mitglieder auf das herzlichste.  Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch dankbar  an die im verflossenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder, die allesamt einmal eine leitende Funktion bei Kolping Zell innehatten.  Es waren dies der ehemalige Präses Pater Georg und die ehemaligen Vorsitzenden Gerti Neidhöfer und Fritz Bremm.

    Bevor es zu dem Bericht über die finanziellen Verhältnisse von Schatzmeister Ferdinand Knaden kam und aufgrund der geordneten Kassenlage eine einstimmige Entlastung erteilt wurde, berichtete der Schriftführer  Hans Pargen über die nicht gerade wenigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres. So seien Vorträge über das Pflegen zu Hause oder Sicherheit von Senioren im Hinblick auf Betrug  gut besucht worden. Aber auch über  die Teilnahme an einer Wallfahrt des Kolping-Bezirkes nach Klausen oder zur Altlayer Mariengrotte, Besichtigung des Druckhauses der Rhein-Zeitung in Koblenz oder einem sehr gut besuchten Bezirkstreffen im Barler Wald mit der Organisation durch Kolping Zell war zu berichten.  Dies alles konnten die Mitglieder bei Kuchen und Kaffee zur Kenntnis nehmen.

    Nach der Wiederwahl von zwei Kassenprüfern, und zwar Peter Döpgen  und Robert Thomas, wurde die  Jahresplanung diskutiert. Neben der Besichtigung des Cochemer Bunkers der früheren Bundesbank oder der Besuch der Zeller Polizeiinspektion ist auch ein  Lichtbildervortrag durch Alfons Friderichs über Geschichte und Kunstdenkmäler des Kreises Cochem-Zell  geplant. Es soll auch wieder eine Teilnahme an der Prozession zur Altlayer Mariengrotte am 5. Juni erfolgen.  Das gleiche am Bezirkswandertag am 28. August in Daun. Der Kolping-Gedenktag am 9.Dezember wird ebenfalls wieder stattfinden. Ein Mitglied aus Reil regte ebenfalls eine Besichtigung des Mainzer Gutenberg-Museums an. Die Mitglieder und Freunde sollen auch nicht das monatliche Treffen im Zeller Pfarrzentrum vergessen. Es findet dort an jedem 1. Montag im Monat der Spieleabend für Jedermann statt.

    Einen sehr   erfreulichen Tagesordnungspunkt zum Abschluss  der Versammlung konnte der Präses und Pastor Paul Diederichs  aufrufen. Die Ehrung von fünf  verdienten Mitgliedern. Mit Urkunden des Deutschen Kolpingwerkes Köln wurde Willi Pispers für 60 Jahre Mitgliedschaft und Vorsitzende  Anni Görgen, stellv. Vorsitzende Anneliese Stürmer, Margret Knaden und Kassenprüfer Robert Thomas für 25 Jahre  geehrt. Willi Pispers, früher beim Finanzamt Zell tätig und seit vielen Jahren in Bad Kreuznach wohnhaft, ist auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande für seine außerordentlichen sozialen Ehrenämter.
    Foto und Text : Hans Pargen