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Zur Flutkatastrophe in unserer Region

 

Die Anteilnahme, Solidarität und Hilfe von Kolpingsfamilien und Kolpingmitgliedern war unglaublich und hat viel Mut und Hoffnung geschenkt.

Vielen Dank!

 

Auch ein Jahr nach der Flut werden noch Häuser abgerissen und der Wiederaufbau ist nach wie vor auf Hochtouren.
Vertreter*innen der fünf betroffenen Kolpingsfamilien an der Ahr treffen sich mit dem Diözesanverband und der Kolpingjugend in regelmäßigen Zeitabständen, um über die Verwendung der eingegangen Spendengelder zu entscheiden.

Da sich viele Bedarfe erst noch zeigen werden, geht die Solidar-Aktion weiter.

Spenden
sind möglich unter dem Stichwort "Flutkatastrophe"
an IBAN: DE95 3706 0193 3002 3130 21
Konto des Kolpingwerk in der Diözese Trier e.V.
bei der Pax Bank Trier, BIC: GENODED1PAX

Betroffene Kolpingsfamilien im Ahrtal

(in der Reihenfolge bis zur Mündung)

Kolpingsfamilie Altenahr
Ansprechpartnerin: Anna Steins (anna.steins@t-online.de)

Kolpingsfamilie Dernau

Kolpingsfamilie Ahrweiler

Kolpingsfamilie Bad Neuenahr

Kolpingsfamilie Sinzig


Kolping trägt – ein Jahr nach der Flutkatastrophe

Aus dem Newsletter des Kolpingwerks Deutschland vom 14.07.2022:

Ein Jahr ist seit der Flutkatastrophe vergangen, und an der Ahr, aber auch in den anderen betroffenen Regionen läuft der Wiederaufbau auf Hochtouren.

Vor einem Jahr verloren viele Menschen durch die Wassermassen Familienmitglieder und Freunde, ihre Häuser, ihr Hab und Gut. Stark betroffen waren in Rheinland-Pfalz neben dem Ahrtal auch andere Eifel-Regionen sowie die Stadt Trier. In Nordrhein-Westfalen richtete das Hochwasser vor allem in Hagen und Wuppertal, im Kreis Euskirchen, dem Rhein-Sieg-Kreis, sowie in Teilen des Bergischen Landes große Schäden an.

Im Ahrtal

Immer noch werden in der Ahr-Region Häuser abgerissen. An anderen Stellen sieht es schon so aus, als ob nie etwas gewesen wäre. Das ist zum Teil auch ein Erfolg der Hilfe, die unmittelbar nach dem 14. Juli 2021 in ganz Deutschland startete. Neben Geld- und Sachspenden war die tatkräftige Hilfe immens. Auch international nahmen die Kolpinggeschwister großen Anteil. Als besonders bewegend beschreibt der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes DV Trier Bernd Geisen die Spende von Kolping Burundi. „Bei Kolping International dachte man zuerst, es sei eine Spende für Kolping Burundi“, berichtet er. „Schließlich gehört das Land zu den ärmsten Ländern der Welt. Aber dann stellte sich heraus, dass die 1.365 Euro von Kolping Burundi für die Kolpingmitglieder an der Ahr sind.“ Die Menschen an der Ahr haben sich unglaublich gefreut über die riesige Hilfsbereitschaft. „Das hat uns so viel Hoffnung gegeben“, sagt ein Kolpingbruder. ...

Den ganzen Text gibt's im Nachrichtenarchiv des Kolpingwerks Deutschland.


Gespräch mit einem Helfer vor Ort

Ein Kolpingmitglied, das an der Ahr im Hilfseinsatz ist, berichtet am 3. August 2021 – fast drei Wochen nach der Flutkatastrophe:

Die Ahr, die normalerweise einen Wasserpegel von etwa 60/70 cm hat, ist am 14. Juli auf eine Höhe angewachsen, die niemand kennt. Bei über 8 Metern ist die Pegel-Messung abgebrochen …

Es ist unvorstellbar. Die Bilder, die man immer sieht, vermitteln nicht im entferntesten die Zustände hier. Überall brummen die stinkigen Notstromaggregate, weil es an vielen Stellen keinen Strom gibt. Ständig sieht man Blaulicht.
Der ewige Schlamm. Es sind Unmengen.
Bis ein Stück vor der Ahrmündung sind in den Ortschaften ganze Straßenzüge einfach weg. Der ganze Bereich ist ein einziger Trümmerhaufen. Es gibt keine einzige Kläranlage, keine Kanalisation, fast niemand hat Trinkwasser, viele Brücken sind völlig zerstört.
Die Energieversorger hoffen, dass sie bis Weihnachten (!) alle wieder am Gasnetz haben.
Auch heute gibt es noch Keller, in denen das Wasser steht.

… und die Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit untereinander ist unglaublich.