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Zur Flutkatastrophe in unserer Region

Die Anteilnahme, Solidarität und Hilfe von Kolpingsfamilien und -mitgliedern ist unglaublich
und macht Mut.
Vielen Dank!


Mit den Kolpingsfamilien in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten sind wir in Kontakt.
Im extrem betroffenen Gebiet an der Ahr gibt es allein
5 Kolpingsfamilien.


Bitte habt Geduld.
Im Moment sind die Menschen noch mit Aufräumen, der Beschaffung des Notwendigsten und der Verarbeitung der Situation beschäftigt.
Kontakte können erst zu einem späteren Zeitpunkt geknüpft werden, vieles wird erst in den kommenden Monaten absehbar sein. Wir werden eure Spenden für konkrete Hilfe vor Ort verwenden. Über unsere Seite und mit jedem Interessierten halten wir Kontakt und informieren euch weiter.


Kolping ist noch da,
wenn die Helfer vor Ort wieder gegangen sind!

Über unsere Strukturen vor Ort wird es eine längerfristige Unterstützung geben.

Spenden
sind möglich unter dem Stichwort "Flutkatastrophe"
an IBAN: DE95 3706 0193 3002 3130 21
Konto des Kolpingwerk in der Diözese Trier e.V.
bei der Pax Bank Trier, BIC: GENODED1PAX

Betroffene Kolpingsfamilien im Ahrtal

(in der Reihenfolge bis zur Mündung)
 

Kolpingsfamilie Altenahr
Ansprechpartnerin: Anna Steins (anna.steins@t-online.de)

Kolpingsfamilie Dernau

Kolpingsfamilie Ahrweiler

Kolpingsfamilie Bad Neuenahr

Kolpingsfamilie Sinzig


Gespräch mit einem Helfer vor Ort

Ein Kolpingmitglied, das an der Ahr im Hilfseinsatz ist, berichtet am 3. August – fast drei Wochen nach der Flutkatastrophe:

Die Ahr, die normalerweise einen Wasserpegel von etwa 60/70 cm hat, ist am 14. Juli auf eine Höhe angewachsen, die niemand kennt. Bei über 8 Metern ist die Pegel-Messung abgebrochen …

Es ist unvorstellbar. Die Bilder, die man immer sieht, vermitteln nicht im entferntesten die Zustände hier. Überall brummen die stinkigen Notstromaggregate, weil es an vielen Stellen keinen Strom gibt. Ständig sieht man Blaulicht.
Der ewige Schlamm. Es sind Unmengen.
Bis ein Stück vor der Ahrmündung sind in den Ortschaften ganze Straßenzüge einfach weg. Der ganze Bereich ist ein einziger Trümmerhaufen. Es gibt keine einzige Kläranlage, keine Kanalisation, fast niemand hat Trinkwasser, viele Brücken sind völlig zerstört.
Die Energieversorger hoffen, dass sie bis Weihnachten (!) alle wieder am Gasnetz haben.
Auch heute gibt es noch Keller, in denen das Wasser steht.

… und die Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit untereinander ist unglaublich.