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Wir bei Kolping verändern die Welt zum Besseren – jeden Tag ein bisschen.
Denn die Ideen Adolph Kolpings wirken noch heute.

Bis zum Kolping-Weltgebetstag am 27.Oktober 2021, dem 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings, will Kolping International der Welt zeigen, wie Kolping das Leben von Menschen zum Besseren verändert.
In einer digitalen Kampagne posten Kolpingsfamilien Fotos oder Videos von ihren Aktivitäten – immer versehen mit dem Hashtag #KOLPINGwirkt. So können wir weltweit zeigen, wie bunt und nachhaltig die Arbeit unseres Verbandes ist.
Auch nach 170 Jahren gilt: #KOLPINGwirkt

Beispiele für die Wirkkraft von Kolping in der Welt veröffentlicht Kolping International.
Aber auch auf den Internetseiten der Kolpingsfamilien, Diözesan- und Nationalverbände und den Social-Media-Kanälen bei Facebook, Instagram, Twitter oder WhatsApp sollen die Beispiele unter dem Hastag #KOLPINGwirkt veröffentlicht werden.


Gemeinsam weltweit Kulturen mitleben

Kolping wirkt, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Erfahren lässt sich das zum Beispiel bei einem Workcamp der Kolping Jugendgemeinschaftsdienste. So zum Beispiel im vergangenen Jahr in einem Workcamp der Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) in Rangala, Kenia, das auch im Video zu sehen ist. In einer Gruppe Gleichgesinnter ermöglicht es ein Workcamp jungen Menschen, die Kultur und den Alltag eines Landes von „innen“ kennenzulernen. Dieser Einblick geschieht durch die gemeinsame Mitwirkung in einem sozialen oder ökologischen Projekt mit den Menschen vor Ort. Zudem zeigen sich die Teilnehmenden durch die Unterstützung eines gemeinnützigen Projektes solidarisch mit den Menschen und deren Anliegen, für die dort gearbeitet wird. So wird auch gleichzeitig viel über Hintergründe, Traditionen und Lebensweisen gelernt. Alle Informationen zu den Kolping JGD, Workcamps und Freiwilligendiensten findest Du auf www.kolping-jgd.de


Ein Bewusstsein schaffen

Die "Kolping Roadshow" tourt durch ganz Deutschland und hat auch schon an vielen Orten im Diözesanverband Trier Station gemacht: Zwischen Trier, Illingen, Neuwied und Oberwesel war seit an vielen Orten präsent.
Bereits seit 2017 fährt der umgebaute orangefarbene 3,5-Tonner quer durch die Republik, um als mobile Ausstellung über die Themen Flucht, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu informieren.

Der Vorteil des Infomobils ist der direkte Dialog mit den Besuchenden. So kann eine breitere Zielgruppe erreicht werden, erklärt Desirée Rudolf, im  Vorstellungsvideo des „Kolping-Netzwerks für Geflüchtete“ auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland. Seit 2018 koordiniert Desirée Rudolf das Netzwerk, das die Roadshow von Köln aus in alle Ecken Deutschlands schickt. Mit diesem Infomobil erreicht das Netzwerk „sowohl Interessierte und Engagierte, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen, als auch Menschen, die sich bisher wenig mit dem Thema befasst haben“, betont Desirée Rudolf. Und ein Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu schaffen, ist nun einmal am besten im direkten Dialog möglich.

Das Internationale Team aus Honorarkräften, dem auch Geflüchtete angehören, ist seit Corona in Köln "gestrandet". Auch die Arbeit von Rudolf und Judith Valceschini, die ebenfalls als Projektreferentin im Netzwerk für Geflüchtete tätig ist, hat sich deutlich verändert. Weil es derzeit schwierig ist, zu planen, gehen sie sehr stark in die Konzeptionsarbeit. Möglich wird das unter anderem durch eine EU-Förderung, die die Zukunft der Roadshow bis September 2022 sichert. „Wir nutzen jetzt die Zeit, um das Thema zu überarbeiten, neue Themen mit reinzunehmen und das Infomobil umzubauen“, erzählt Desirée Rudolf. Gewerkelt wird im Netzwerk zudem fleißig an neuen digitalen Konzepten und Formaten.

Nähere Infos zu den Einsätzen und Schulungen gibt es bei Desirée Rudolf oder Judith Valceschini.