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Nachrichten

  • Kolping fördert bürgerschaftliches Engagement

    Aus Anlass der Woche des bürgerschaftlichen Engagements dankt das Kolpingwerk Deutschland seinen Mitgliedern für ihr freiwilliges ehrenamtliches Wirken im Verband und in vielen Bereichen des öffentlichen und kirchlichen Lebens.

    Die Flutkatastrophe hat es noch einmal anschaulich vor Augen geführt: Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und freiwilliges bürgerschaftliches Engagement sind grundlegen-de Maximen unseres Gemeinwesens. Schneller, sozialer, vielfach kompetenter und nachhaltiger als dies staatliche Organe könnten, reagieren Menschen im Ehrenamt auf vielfältige Herausforderungen: Sie leisten Hilfe bei Not und Unglücken, unterstützen Kinder und Alte, pflegen Kranke, organisieren Vereine, Initiativen und Aktionen – kurz: Sie gestalten das gesellschaftliche und politische, kulturelle und kirchliche Leben. Dies ist Kennzeichen der Fähigkeit unserer Zivilgesellschaft, sich selbst zu organisieren.

    „Das Kolpingwerk Deutschland dankt anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements allen seinen Mitgliedern, insbesondere jenen, die vor Ort in den Kolpingsfamilien sowie überörtlich auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene Verantwortung übernehmen“, sagt Ursula Groden-Kranich MdB, Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. Dies gilt auch für all diejenigen, die sich sowohl zeitlich befristet als auch dauerhaft freiwillig in den unzähligen Projekten des Kolpingwerkes und auch außerhalb des Verbandes im öffentlichen und kirchlichen Leben engagieren und mit ihrer Kompetenz einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft leisten. 

  • Seit seiner Gründung dem Handwerk verbunden

    So steht es im Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland. Und so ist es bis zum heutigen Tag.
    „Dem Handwerk sind wir auch weiterhin sehr verbunden und freuen uns hier mitgestalten zu dürfen und uns einzubringen. Viele unserer Ehrenamtlichen engagieren sich im Sinne Kolpings in den unterschiedlichen Gremien wie den Vollversammlungen der Handwerkskammer bis hin zu den Arbeitnehmer-Vize-Präsidenten und der Handwerks-Arbeit, die in den Diözesanverbänden und dem Bundessekretariat geleistet wird“, erklärt Reinhard Ockel, Leiter der Fachgruppe Handwerk des Kolpingwerkes Deutschland zum Tag des Handwerks am 18.09.2021.

    Aktuell zeigt sich dieses Engagement z.B. darin, dass Kolping gemeinsam mit dem DGB eine Stellungnahme zum Entwurf einer neuen „Meisterprüfungsverfahrensverordnung“ erarbeitet hat. Bei den Meisterprüfungen will sich Kolping gemeinsam mit den Gewerkschaften stärker für die Arbeitnehmer einsetzen. Bereits Mitte dieses Jahres ist erreicht worden, dass in der neuen Handwerksordnung erstmals Kolping und den Gewerkschaften das Recht zugesprochen wird, Prüfende für die Gesellenprüfungen vorschlagen zu können. Dies fordern Kolping und der DGB nun auch für die Meisterprüfungen.

    „Unser Ziel ist es, partnerschaftlich auf Augenhöhe mit den Arbeitgebern das Handwerk zu gestalten, indem wir durch gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung das Handwerk als wichtige Branche stärken“, fasst Reinhard Ockel, das Ziel von Kolping und der Stellungnahme noch einmal zusammen.

    Zur gemeinsamen Stellungnahme (PDF)


    Ansprechpartner im Bundessekretariat ist Dr. Torben Schön, Tel. 0221 / 20 70 1 – 135.

  • "Denkfabrik Rente – heute für morgen" beleuchtet rentenpolitische Fragen

    Die Rentenpolitik wird eines der Schlüssel-themen der nächsten Legislaturperiode sein.

    Den Einstieg in die Fachtagung, die von der Fachgruppe Sozialpolitik des Kolping-Bundesvorstandes organisiert wurde, bildete ein Vortrag von Professor Stefan Sell von der Hochschule Koblenz.
    Er zeigte Ursachen und Folgen von Altersarmut auf und deren überproportionalen Anstieg in den zurückliegenden 20 Jahren, was laut Sell auch auf fehlenden Reformeifer von Seiten der Politik zurückzuführen sei. Daran könne auch die kürzlich eingeführte Grundrente wenig ändern, die nur dem Namen nach eine Mindestsicherung darstelle.
    Anerkennung zollte Sell den Ideen des Kolpingwerkes zur Einführung einer garantierten Alterssicherung, die über die bisherige Aufstockung kleiner Renten weit hinaus geht.

    Entgegen der verbreiteten Sorge um die langfristige Finanzierbarkeit der Renten hieß es von Seiten der Rentenversicherung „Entwarnung“. So erklärte Reinhold Thiede, der die Forschungsabteilung in Berlin leitet, dass die gesetzliche Rentenversicherung auf einer soliden Finanzierungsbasis stehe.

    Besonders relevant sei neben einer weiterhin positiven Arbeitsmarktentwicklung gute Beschäftigung mit ausreichend hohen Löhnen, wie Ingo Schäfer vom Deutschen Gewerkschaftsbund anmerkte. Hohe Löhne trügen automatisch zu einer besseren Einnahmenbasis der Rentenversicherung bei. Zugleich sei aber auch der aktuell diskutierte Mindestlohn in Höhe von 12 Euro keine ausreichende Lösung, wie Professor Sell ergänzte. Auch eine weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters löse laut Ingo Schäfer nicht die Probleme und müsse sehr differenziert betrachtet werden.

    Der Erkenntnisgewinn der Tagung wird in die Weiterarbeit an den rentenpolitischen Vorstellungen des Kolpingwerkes einfließen.
    Den ausführlichen Bericht lest ihr hier.

  • Zeichen setzen – Verantwortung übernehmen!

    Das Kolpingwerk Deutschland fordert die Bundesregierung zu schnellem, verantwortungsvollem und mutigem Handeln in Afghanistan auf.

    Die Erklärung kann hier heruntergeladen werden.

  • Weltgebetstag 2021

    Ende Oktober feiert Kolping International jedes Jahr den Weltgebetstag, der an die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 erinnert. In diesem Jahr wird der Weltgebetstag vom Kolping-Nationalverband Indien vorbereitet. Du kannst jetzt schon die Textsammlung mit Informationen über das Land und den Verband und seine Projektarbeit sowie die liturgischen Texte herunterladen. 
     https://www.kolping.net/wp-content/uploads/2021/08/WGT-2021-Weltgebetstag.pdf

    Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr den Weltgebetstag bei unserer Wallfahrt in Rom mit vielen Kolpingschwestern und -brüdern begehen können! Aufgrund der Pandemie ist die Wallfahrt um ein Jahr verschoben worden.
    Der Diözesanverband Trier plant eine Busfahrt mit Zwischenübernachtungen und Abstecher nach Assisi an. Voraussichtliches Datum: 23.-29.10.2022.

    Am 27. Oktober 2021 findet um 18:00 Uhr ein Pontifikalamt mit dem Bischof und dem Generalpräses im Trierer Dom statt.
    Der Gottesdienst zu Ehren des 30jährigen Jubiläums der Seligsprechung Adolph Kolpings wird auch über das Internet gestreamt.
    Foto: Kolping International

  • Mut für die Zukunft - „Wandel gehört zum Kolpingwerk“

    Der Einladung zur Diözesanversammlung des Kolpingwerks Diözesanverband Trier folgten trotz Pandemie und Termin in den Sommerferien etliche Kolpingsfamilien. Besonders froh waren Vorstand und Delegierte, dass die Beratungen am 8. August in Prüm als Präsenzveranstaltung stattfinden konnten.

    „Wage zu träumen! Mit Zuversicht gemeinsam … gestalten“ lautet das Jahresthema des Diözesan-verbands, das im Gottesdienst vorgestellt wurde. Es lädt die Kolpingsfamilien ein, ihre eigenen Schwerpunkte in den freien Raum einzubringen und mutig in die Zukunft zu gehen.

    Daran konnte Generalpräses Ottmar Dillenburg mit seinem Vortrag "Aus der internationalen Perspektive lernen für unsere Arbeit und unser Selbstverständnis als Christinnen und Christen im Bistum Trier" anknüpfen. Er rief dazu auf, „Mut zum Wandel“ zu zeigen. Wandel gehöre schon immer zum Kolpingwerk. „Wir dürfen nicht stehen bleiben, sonst gehen wir unter.“ Mit Blick auf eine „erstarrte“ Kirche sagte er: „Zeigt Mut und geht, wenn nötig, auch mal über die Grenzen hinaus. Trauen wir uns etwas zu – und unseren Ideen. Dass sie gut und wichtig sind, auch für die Kirche.“
    Mit Verweis auf den Ausspruch Adolph Kolpings „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“ führte Dillenburg aus, wo Kolping sich international zum Anwalt für die an den Rand gedrängten Menschen macht und Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Das sei die Aufgabe des Kolpingwerkes, hier vor Ort und in der Weltgesellschaft. Für alle Kolpingsfamilien gelte es, zu „identifizieren, was das soziale Engagement im Nahbereich“ sei, dessen es gerade bedürfe. „Wir müssen uns die Relevanz als Sozialverband bewahren und als solcher auch erkennbar sein – nicht nur als ‚Hotelkette‘ und auch nicht nur als Sozialwerk.“

    Die Kolping-Solidarität erfahren in diesen Tagen besonders die Opfer der Flutkatastrophe, von der an der Ahr fünf Kolpingsfamilien schwer betroffen sind. „Die Anteilnahme, Unterstützung und die Hilfsangebote sind unglaublich“, freut sich Diözesangeschäftsführerin Julia Semmling. Die Geistliche Leiterin Elke Grün ergänzt, dass es sogar „berührende Hilfsangebote“ von Kolpingverbänden aus Afrika gibt: „Das zeigt, wie verbunden wir miteinander sind.“ Edgar Bertram, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Dernau, berichtete von der verheerenden Situation vor Ort im Ahrtal und von seinen eigenen Erlebnissen.

    Die Versammlung beschloss auf Antrag des Vorstands einstimmig eine Solidar-Aktion für die Opfer der Flutkatastrophe. Die längerfristig ausgelegte Hilfe wird koordiniert in Zusammenarbeit mit den Kolpingsfamilien an der Ahr, damit ankommt, was gebraucht wird, wo es gebraucht wird.

    Martin Plail erhielt das silberne Ehrenzeichen für sein großes Engagement in verschiedenen Bereichen der Kolpingjugend (heute noch als Vorsitzender des Fördervereins der Kolpingjugend) und als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) in Rheinland-Pfalz.
    Im Rahmen der Nachwahlen wurde Joachim Plitzko aus Mendig als Beauftragter für Berufliche Bildung und Bildungspolitik gewählt, Brigitte Müller-Salm aus Freisen als Mitglied des Finanzausschusses.
    Für den Bundesvorstand sprach Ernst Joßberger ein Grußwort und gab einen Einblick in die aktuellen Themen auf Bundesebene.

     

  • Wahlaufruf des Kolpingwerkes Deutschland zur Bundestagswahl 2021

     Unsere Chance für die Zukunft

    Die Wahlen zum Deutschen Bundestag finden in diesem Jahr unter außergewöhnlichen Umständen statt. Im Rahmen der Aktion „Wahlweise '21“ ruft der Bundesvorstand zur Teilnahme auf.

    Die Corona-Pandemie stellt einen epochalen Einschnitt dar, der globale, europäische und nationale Herausforderungen mit sich bringt. Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich mit teils dramatischen Folgen konfrontiert, die dringend zukunftsweisender Lösungen bedürfen. Nach über einem Jahr der Beschränkung sehnen sich viele nach einer Rückkehr in den gewohnten Alltag. Jedoch sollte kritisch hinterfragt werden, ob die Normalität vor der Corona-Pandemie tatsächlich ein Leben ermöglicht hat, wie es auch im Hinblick auf nachfolgende Generationen wünschenswert und verantwortungsbewusst ist.

    In seiner Erklärung „Zeitenwende“ (2020) weist der Bundesvorstand darauf hin, dass seit einigen Jahren Umbrüche in Gesellschaft und Wirtschaft, Politik und Kirche stattfinden. Globalisierung und Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Wandel fordern ein tiefgreifendes Umdenken und mutiges Handeln, um die Zukunft zu meistern. Die Zäsur der Corona-Pandemie eröffnet die Chance, aus den 20er Jahren dieses Jahrhunderts ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Erneuerung zu machen, in dem diese Herausforderungen sozial begleitet und eingefasst werden. Insofern werden die Bundestagswahlen nicht nur für die kommende Legislaturperiode, sondern für das gesamte Jahrzehnt von weitreichender Bedeutung sein.

    Was als Kompass dienen sollte

    Der Bundesvorstand fordert alle zur Wahl berechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich auch in diesem außergewöhnlichen Wahljahr mit den Positionen der Parteien und Kandidierenden zu beschäftigen. Diese müssen sich daran messen lassen, ob und wie sie zu Demokratie, Freiheit, Sicherheit und den besonderen Herausforderungen für die Zukunft stehen.

    Neben den für das Kolpingwerk leitenden Prinzipien der Personalität, Solidarität und Subsidiarität sollten die Kriterien des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren als Kompass für notwendige politische Entscheidungen dienen. Mit Blick auf die Belastung jüngerer Generationen wird die kommende Legislaturperiode insbesondere von Fragen einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik, einer tragfähigen Haushaltspolitik, eines finanzierbaren Sozialsystems und eines nachhaltigen Klimaschutzes geprägt sein. In all diesen Fragestellungen gilt es, die Interessen jedes Einzelnen mit den Anforderungen eines solidarischen Gemeinwesens abzuwägen.

    Nutzen wir am 26. September die Chance zur Erneuerung! Es gilt, die Weichenstellungen für eine Zeitenwende zu setzen, ohne zugleich Bewährtes aufzugeben. Kontinuität und Fortschritt müssen Hand in Hand gehen, damit dieses Jahrzehnt ein Jahrzehnt des Aufbruchs wird.

    Der Bundesvorstand am 29. Mai 2021

  • Jetzt anmelden: Denkfabrik Rente am 3. und 4. September

    Wenige Wochen vor der Bundestagswahl greift das Kolpingwerk eine der zentralen Fragen der nächsten Legislaturperiode auf: Wie geht es mit der Rente weiter?
    Hierzu wird es im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung in Frankfurt Möglichkeit zu Austausch und Diskussion geben, u.a. mit dem Wirtschaftswissenschaftler Stefan Sell (Hochschule Koblenz) und Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung.

    Neben Vorträgen und Diskussionsrunden werden weitergehende Fragestellungen in Workshops vertieft und gemeinsame Ideen für die Zukunft entwickelt, u.a. mit Ingo Schäfer vom DGB und Lucia Schneiders-Adams von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung.

    Die Denkfabrik Rente richtet sich an alle Interessierten – von jung bis alt. Verpflegung, Unterbringung und Anreisekosten werden übernommen. Weitere Infos finden sich hier.

    Anmeldungen und inhaltliche Rückfragen gehen an Alexander Suchomsky, Referent für Arbeitswelt und Soziales beim Kolpingwerk Deutschland.

  • Leuchtturm werden – Leuchtturm sein

    Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde
    16. Juli – 19.00 Uhr

    In seinem Buch „Leuchtturm oder Kerzenstummel“ hat
    der Kommunikationsberater und Buchautor Heinrich Wullhorst die Schwächen und Möglichkeiten der Katholischen Verbände aufgezeigt. Nach einer ersten Veranstaltung dazu, wollen wir jetzt sehen, wie man zum Leuchtturm werden kann, oder was man tun muss, um Leuchtturm zu bleiben. Das sind die Kernthemen:

    • Profilschärfung
    • Mitgliedergewinnung
    • Mitgliederpflege
    • Kampagnenfähigkeit
    • Öffentlichkeitsarbeit im 21. Jahrhundert

    Heinrich Wullhorst will mit uns gemeinsam auch dorthin schauen, wo es weh tut. Gemeinsam wollen wir die Schwachpunkte unserer Arbeit analysieren, um sie dann als Herausforderung zu betrachten und in Stärke umzuwandeln.

    Veranstalter ist das Kolpingwerk DV Speyer.
    Der Vortrag findet per „Zoom-Videokonferenz“ statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
    Anmeldung bis spätestens 15.07. per E-Mail

  • Stellungnahme zum Lieferkettengesetz

    Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag das sogenannte Lieferkettengesetz beschlossen – endlich. Der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, lobte die Verabschiedung als Schritt für Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten. Erstmalig nehme ein Gesetz Unternehmen mit internationalen Produktionswegen hierzu in die Pflicht. Der Generalsekretär von Kolping International, Markus Demele, sieht das beschlossene Lieferkettengesetz als einen Etappenerfolg, es weise aber noch zu viele Schwachstellen auf.

    Zur Stellungnahme

    Zur Erklärung des Kolpingwerkes Deutschland vom
    2. September 2020.

  • Für eine Kultur der Achtsamkeit

    Mathis Heineke, Bundesleiter der Kolpingjugend, betont in einem Videostatement zur Spendenkampagne „ZukunftsFest" die große Bedeutung von Präventionsarbeit.

    Die Kolpingjugend will mit ihrem Einsatz ihren Teil dazu beitragen, für eine Kultur der Achtsamkeit zu sorgen. „Und das über die Kolpingjugend hinaus“, sagt Mathis Heineke. „Dabei soll es nicht nur um Veranstaltungen und Projekte des Bundesverbandes gehen, sondern auch darum, die Diözesanverbände und Ortsgruppen zu unterstützen.“

    Schließlich solle jede Veranstaltung der Kolpingjugend auch weiterhin ein sicherer Ort der Persönlichkeits- und Glaubensentwicklung sein. Für die Aspekte also, die Heineke seit fast 19 Jahren an der Kolpingjugend schätzt.

    Informationen zu den vier Zukunftsprojekten der Spendenkampagne gibt es hier.

  • Ottmar Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent

    Dass der aktuelle Kolping-Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg wieder in sein Heimatbistum Trier zurück kommt, haben wir bereits berichtet.
    Jetzt ist auch klar, in welcher Funktion: Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent und Leiter der Abteilung „Seelsorge und Pastorales Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier. Er folgt auf Domkapitular Dr. Markus Nicolay, der auf eigenen Wunsch in die Pfarrseelsorge wechselt.

    Bischof Dr. Stephan Ackermann erklärte, mit Ottmar Dillenburg übernehme die verantwortungsvollen Aufgaben im Personalbereich ein Priester, der „seine reichen Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Leitung der weltweiten Kolpinggemeinschaft in über 60 Ländern der Erde einbringen wird“.

    Ottmar Dillenburg (*1961 in Alf) wurde 1989 zum Priester geweiht. Nach Stationen als Kaplan in St. Wendel (1989 bis 1991) und Vikar in Andernach wurde er 1994 Diözesanjugendseelsorger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und als Diözesanjugendpfarrer Geistlicher Beirat der Abteilung Jugend im BGV. Ab 1997 war Dillenburg Pfarrer in Dillingen/Saar. 1999 wurde er zum Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Trier gewählt, seit November 2004 war er auch stellvertretender Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland. 2009 wechselte er als Schulpfarrer an das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium Koblenz. Am 1. November 2008 übernahm Dillenburg das Amt des Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland; am 27. November 2011 wurde er zum Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes gewählt.

  • Dringend – Menschen in Indien brauchen unsere Hilfe

    Die zweite Corona-Welle hat Indien weiterhin im Griff. Die Menschen sterben vor den überfüllten Kliniken, das Leid ist kaum vorstellbar. Kolping Indien bittet um Hilfe.

    „Die Regierung hat für ganz Indien einen neuen Lockdown bis mindestens 7. Juni verfügt“, berichtet Father Mari Soosai, Nationaldirektor von Kolping Indien. Das bedeutet: Über eine Milliarde Menschen werden unter den Ausgangssperren und ihren Folgen leiden. Damit steigt die Zahl der hungernden Menschen sprunghaft an. Denn die arme Bevölkerung hat keine Reserven für Zeiten der Not. Sie sind die Ersten, denen Elend und Hunger droht. 
    Kolping Indien bereitet schon jetzt groß angelegte Hilfsmaßnahmen vor: Wie schon im letzten Jahr, werden Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt sowie Seife, Masken und Desinfektionsmittel. Zudem will Kolping die Krankenhäuser und Gesundheitshelfer mit Schutzkleidung und Handschuhen unterstützen.

    Bitte hilf den Menschen in Indien mit Deiner Spende an den Kolping-Corona-Fonds.
    Jeder Betrag hilft!

    Stichwort: PMO Corona Indien

    Kolping International Cooperation e.V.
    DKM Darlehnskasse Münster eG
    IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00
    Informationen unter www.kolping.net, Telefon (0221) 77 88 016, E-Mail: spenden[at]kolping.net

  • Kolpingwerk fordert verbindliche Standards in der Altenpflege

    Das Kolpingwerk Deutschland befürwortet den Beschluss der Bundesregierung für eine schnelle und solidarische Erhöhung der Mindestvergütung im Pflegebereich. Eine Bindung der Zuweisungen aus der Pflegeversicherung an eine Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag könnte dazu beitragen, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern.

    Mehr dazu

  • Klimawandel und wir

    Veranstaltungsreihe im Bistum Trier
    Zur Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Am 08. Juni wird zum Beispiel ab 19:30 Uhr der Film "2040 - Wir retten die Welt!" gezeigt mit einem Filmnachgespräch.
    Der Film zeigt, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte. Und legt dabei Wert darauf, zu motivieren, indem er den Focus legt auf alles, was Anlass zur Hoffnung ist und was es eben auch bereits gibt: Projekte, Technologien und Menschen, die bereits angefangen haben, diese Zukunft zu ermöglichen.

    Informationen zu allen Themen und Anmeldemöglichkeiten
     

  • Initiative Lieferkettengesetz: “Täterschutz statt Opferschutz”

    Am 20. Mai wird der Bundestag nicht wie geplant über das Lieferkettengesetz abstimmen, der Tagesordnungspunkt wurde gestrichen.

    Die Einschätzung der  Initiative Lieferkettengesetz ist klar: Das Gesetz jetzt noch zu blockieren bedeutet Täterschutz statt Opferschutz. Das Gesetz wurde auf Druck der Wirtschaftsverbände bereits stark entkernt. Wer es jetzt immer noch verhindern möchte, dem sind Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten gleichgültig.
    Hier der erste Pressekommentar

    Gestern hat im zuständigen Ausschuss für Arbeit und Soziales die Anhörung von Sachverständigen stattgefunden. Insgesamt haben sich in der Anhörung sieben der elf geladenen Sachverständigen klar für ein starkes Lieferkettengesetz ausgesprochen!
    Im Rahmen einer Aktion wurden im Vorfeld der Anhörung mehr als 32.000 "Lieferkettenbriefe" an Abgeordnete verschickt.
    Eine Aufzeichnung der Anhörung könnt ihr euch hier anschauen.

    Die evangelische und katholische Kirche haben schriftlich eine Stellungnahme zum Regierungsentwurf eingereicht

  • Corona-Pandemie: Langfristige Folgen auf die Ausbildungssituation absehbar

    Insbesondere für benachteiligte Jugendliche müssen Ausbildungsförderung, Übergangssysteme und Wohnangebote gestärkt werden.

    Der gerade erschienen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung liefert eine empirische Beschreibung, wie sich der Ausbildungsmarkt unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im letzten Jahr entwickelt hat. Das Kolpingwerk Deutschland, der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen und der Verband der Kolpinghäuser haben dies zum Anlass genommen, sich die Ausbildungssituation der jungen Menschen anzuschauen, die schon vorher Schwierigkeiten hatten, Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden.

    Die Analyse zeigt, dass die Pandemie für diese jungen Menschen wesentliche Problemfelder verschärft bzw. verdeutlicht hat – und das nicht nur in den Bereichen der Digitalisierung oder der strukturellen Finanzierung. Kolping fordert daher: Die aktuelle Situation muss dazu genutzt werden, die Rahmenbedingungen zielgerichtet für benachteiligte Jugendliche zu verbessern und die Jugendsozialarbeit als stabilisierendes Angebot zu stärken.

    Erklärung im Wortlaut
    Berufsbildungsbericht

  • 50.000 Handys von Kolpingsfamilien für missio-Aktion

    Als Kooperationspartner unterstützt das Kolpingwerk Deutschland die Handy-Spendenaktion von missio.

    Für die Handy-Spendenaktion der katholischen Hilfswerke missio München und missio Aachen haben die Kolpingsfamilien in Deutschland insgesamt 50.000 Handys zusammengetragen.
    Seit Juni 2018 unterstützt das Kolpingwerk Deutschland als Kooperationspartner von missio die Handy-Spendenaktion. Insgesamt wurden bisher von missio deutschlandweit mehr als 215.000 Alt-Geräte dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Das 50.000. Handy des Kolpingwerks wurde jetzt von der Kolpingsfamilie Kaufbeuren übergeben.

    Fast 200 Millionen ausgediente Handys liegen ungenutzt allein in Schubladen in Deutschland herum, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitcom hervorgeht. In ihnen verbergen sich rund 6000 Kilogramm Gold sowie weitere wertvolle Rohstoffe. Der Wert der verschwendeten Ressourcen wird auf rund 420 Millionen Euro geschätzt. missio nimmt mit seiner Handy-Spendenaktion in Kooperation mit dem Unternehmen „Mobile-Box“ solche Handys und Smartphones als Spende entgegen. missio erhält für jedes Handy, das zur Wiederaufbereitung geeignet ist, eine Vergütung von 2 Euro und für jedes recycelte Handy 40 Cent. Dabei hat Wiederverwendung Vorrang vor Verwertung. Die Erlöse aus den Handys, die von Kolpingsfamilien eingesendet werden, fließen in die Arbeit von Kolping und missio.
    Mit den Recycling-Erlösen wurden z.B. Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt, die Traumaarbeit, Akthilfe oder Aufklärungsarbeit leisten.

    „Die Handy-Spendenaktion ist für uns ein doppelter Gewinn: Mit unserer Beteiligung schaffen wir mit Unterstützung der vielen Kolpingsfamilien vor Ort ein Bewusstsein für die mit der Rohstoffgewinnung
    für Handys verbundenen Fluchtursachen. Zudem werden mit jedem gespendeten Handy wertvolle Ressourcen wiederverwertet und ein Erlös für weitere Bewusstseinsbildung
    gewonnen“, so Andreas W. Stellmann, der Vorsitzende des Kolping-Bundesfachausschusses „Verantwortung für die Eine Welt“.

    Weitere Informationen zur missio-Handy-Spendenaktion und zu den Abgabestellen für ausrangierte Handys und Smartphones gibt es unter www.kolping.de/handyaktion, www.missiohandyaktion.de und unter www.missio-hilft.de/kolping-handys.
    Handyspenden ist bei Kolping und missio das ganze Jahr über möglich. Einen besonderen Akzent setzt dabei die Woche der Goldhandys, die vom 19 bis zum 27. Juni 2021 stattfindet.

     

  • Todschick – Fernsehabend und Online-Diskussion

    Seit zwei Jahren beteiligt sich das Kolpingwerk als Pate am Agenda-Kino in Trier. Hier werden besondere Filme gezeigt und im Anschluss – oft mit eingeladenen Fachleuten – besprochen.
    Dieser Fernsehabend zum Thema Lieferketten, Konsum und internationale Verantwortung fand aufgrund der Pandemie online statt.

    37 Interessierte sahen sich den knapp einstündigen Film an und nahmen an der anschließenden Gesprächsrunde teil.
    Neben der Regisseurin Inge Altemeier waren im Podium Alfred Staudt, langjähriger verdi-Vorsitzender im Saarland sowie Achim Trautmann, Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz. Da Kalpona Akter, Gewerkschafterin und Aktivistin aus Bangladesch aufgrund von örtlichen Ausgangssperren leider nicht teilnehmen konnte, hatte Inge Altemeier in einem Telefonat den aktuellen Stand erfragt.

    Das Gespräch drehte sich in weiten Teilen darum, wie Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und faire Verteilung von Verantwortung befördert werden können.
    Dabei spielt zum Beispiel das Lieferkettengesetz eine große Rolle. Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung lässt allerdings noch viel zu wünschen übrig. Nähere Informationen dazu bietet die Seite www.lieferkettengesetz.de. Dort gibt es außerdem die Möglichkeit, auf ganz einfache Weise seinen regionalen Abgeordneten eine Mail zu schreiben, die die Forderungen der Initiative unterstützt.
    Für die Teilnehmenden gab es auch einige Tipps, wo sie Informationen zu den vielen Siegeln finden, die es mittlerweile gibt.
    Zum Abschluss stellte die Runde fest, wie wichtig es ist, an diesen Themen dran zu bleiben. Jede*r kann etwas tun durch bewussteren Konsum, kritische Nachfragen und Druck auf die Politik.

    Die Diskussion wurde aufgezeichnet und wird in Kürze auf YouTube bereitgestellt.

  • Ottmar Dillenburg kommt zurück nach Trier

    Wenn im Oktober die zehnjährige Amtszeit von Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg zu Ende geht, kehrt er zurück ins Bistum Trier.

    Weil sich Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg nicht mehr zur Wahl stellt, wird seine Amtszeit im Oktober 2021 nach zehn Jahren zu Ende gehen. „Nach insgesamt 22 Jahren als Diözesanpräses in Trier, als Bundespräses für das Kolpingwerk Deutschland und zuletzt als Generalpräses, nach so vielen ereignisreichen und schönen Jahren in der weltweiten Kolpinggemeinschaft, werde ich in mein Heimatbistum zurückkehren“, sagt Dillenburg, der dankbar auf die vergangenen Jahrzehnte zurückschaut.

    Das leidenschaftliche und tatkräftige Engagement der Kolpingschwestern und Kolpingbrüder sieht er als ein prägendes Merkmal von Ehrenamt bei Kolping über alle Kontinente hinweg.
    Als Generalpräses und damit Nachfolger des seligen Adolph Kolpings war es seine Aufgabe, Kolping International zu leiten und die Gemeinschaft der rund 400.000 Kolpingmitglieder in den 60 Ländern mit Kolpingsfamilien zu gewährleisten. Rückblickend begeistert Dillenburg besonders die lebendige Solidarität innerhalb des Verbandes, die besonders durch die Vielzahl von Partnerschaften zwischen Diözesan- und Nationalverbänden sowie Kolpingsfamilien zum Ausdruck kommt.

    „Der Diözesanverband Trier ist natürlich auf der einen Seite traurig, dass Kolping International Ottmar als Generalpräses verliert“, sagt Diözesanvorsitzender Dr. Bernd Geisen. „Aber gleichzeitig freuen wir uns, dass er wieder in unserem Bistum sein wird.
    Bei der Diözesanversammlung am 8. August werden wir ihn zudem nochmal als Generalpräses begrüßen können.“

  • „GERECHT“ - Tag der Diakonin am 29. April sowie Online-Veranstaltung am 07. Mai 2021

    Die Einführung des Diakonats der Frau ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen von Katholikenrat im Bistum Trier, Katholischem Deutschen Frauenbund (KDFB), Katholischer Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Kolpingwerk, Katholischer Arbeitnehmerbewegung (KAB) und SOLWODI Deutschland e.V.. Anlässlich des Gedenktages findet am 07. Mai eine gemeinsamen Online-Veranstaltung statt.

    „Gerecht leben und handeln ist christlicher Auftrag und Anspruch zugleich. Lassen wir nicht nach im Einsatz für Gerechtigkeit innerhalb der Kirche!  Deshalb fordern wir die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am sakramentalen Dienst des Diakonats und die gleichen Rechte für alle Getauften und Gefirmten. Denn nur eine Kirche, in der sich Gerechtigkeit verwirklicht, ist eine glaubwürdige Kirche,“ sagt Herbert Casper, Vorsitzender des Katholikenrats im Bistum Trier.

    Die komplette Pressemeldung und alle Informationen zur Veranstaltung

  • Klimawandel und wir - Veranstaltungsreihe im Bistum Trier

    Zu einer Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Klimawandel und den Handlungsmöglichkeiten zu dessen Begrenzung.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Informationen zu den einzelnen Themen und Anmeldemöglichkeiten

  • Fernsehabend und Online-Gespräch

    Auch wenn sich in unserer in weiten Teilen globali-sierten Welt Handlungen auf viele Menschen in unterschiedlichen Ländern auswirken, so tragen doch oft die Verursacher*innen nicht die Verant-wortung für ihr Handeln.

    Das Kolpingwerk ist wie viele andere Organisationen Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz. Solche Initiativen gibt es zwischenzeitlich in vielen Ländern.
    Es gibt einen Zusammenhang zwischen Fast-Fashion, Konsum und deren Auswirkungen.

    Wir wollen die verschiedenen Aspekte beleuchten in zwei Schritten: In einem Gespräch werden verschie-dene Akteure aus ihrem Erfahrungszusammenhang berichten. Dabei sind auch die Auswirkungen von Corona auf Mode, Textilindustrie und Lieferketten Thema. Der Film "Todschick - die Schattenseite der Moderne" von Inge Altemeier berichtet dann ausführlicher über die internationalen Zusammenhänge.

    Gespräch mit
    - Inge Altemeier, Regisseurin des Films und
    - Kalpona Akter, Aktivistin für Arbeitnehmer*innenrechte in Bangladesch
    - und weiteren

  • Die Liebe zweier Menschen kann nicht Sünde sein.

    Die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saar des Kolpingwerkes zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

    „Das angekündigte Verbot der Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren schockiert uns im Kolpingwerk und ist in seiner Argumentation für uns nicht nachvollziehbar“, sagt der Landesvorsitzende des Kolpingwerks Landesverband Rheinland-Pfalz, Diakon Andreas Stellmann, Heßheim. „Wir stehen für eine Moralethik, die bedingungslos die Würde eines jeden Menschen achtet und anerkennt, dass Treue, Fürsorge und Liebe auch in Partnerschaften außerhalb der Ehe vorkommen.“
    Pfarrer Thomas Gerber, Urmitz, Landespräses in Rheinland-Pfalz und Diözesanpräses Trier zeigt sich fassungslos: „Ich darf Hunde, Katzen, Häuser segnen, aber nicht zwei Menschen, die sich lieben? Das kann nicht sein.“

    Wir als Kolpingwerk sind Teil der Kirche, ein “Kirchort” und eine Gemeinschaft von getauften und gefirmten Christ*innen, und wir solidarisieren uns mit allen, die in Liebe, Respekt und Verantwortung füreinander da sein wollen. Und wenn es so ist, auch in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft.
    Die Kirche muss die eigenen Positionen immer wieder im Licht naturwissenschaftlicher Erkenntnisse hinterfragen. Auch die fortschreitende wissenschaftlich-theologische Reflexion darf nicht abgetan werden.
    „Wie schon von verschiedenen Kreisen angeregt und derzeit auch im synodalen Weg diskutiert, kann ein zu schaffender Segensritus für Paare, die keine sakramentale Ehe eingehen können (oder wollen) durchaus so gestaltet werden, dass eine Verwechslung mit dem Sakrament der Ehe ausgeschlossen ist“, betont der Landesvorsitzende Saar, Dieter Gesang, Saarbrücken.

    “Wir sind dankbar, dass sich die Verantwortlichen in den einzelnen Bistümern positioniert haben, und wir alle die gleiche Argumentationslinie verfolgen, damit Menschen ihren Glauben leben können”, erklärt Elke Grün, die geistliche Leiterin des Kolpingwerks Diözesanverband Trier.
    Segnen in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt, Menschen und auch Dingen Anteil an göttlicher Kraft und Gnade zukommen zu lassen. Es ist eine wichtige Aufgabe von Kirche, den Menschen Segen zuzusprechen, die darum bitten. Wer könnte sich anmaßen, diesen Segen Menschen in all ihrer Vielfalt zu versagen?

    Als Kolpingwerk und als Teil von Kirche sehen wir unsere Verantwortung auch darin, Ängste und Vorbehalte gegenüber Menschen mit homosexueller oder bisexueller Orientierung ebenso wie gegenüber Transgender abbauen. Dem stellen wir uns um unserer Mitmenschen und der Gesellschaft willen gerne!

  • „Tage der Demut“

    Bischof Ackermann reagiert auf Essay von ZDF-Chefredakteur

    Trier – Es sind „Tage der Demut“ für alle Beteiligten. Dieser Analyse von ZDF-Chefredakteur Peter Frey in der Wochenzeitung „Christ & Welt“ (Ausgabe vom 11. Februar, https://www.zeit.de/2021/07/kirchen-corona-pandemie-gottesdienst-beistand-glaube) stimmt Bischof Dr. Stephan Ackermann zu. Frey hatte in dem Essay unter anderem die Rolle der katholischen Kirche in der Corona-Pandemie analysiert. Ackermann hat Frey nun in einem offenen Brief geantwortet. Der Beitrag habe ihm gut gefallen, weil er nicht die Widersprüchlichkeiten verdecke, die sich aktuell in vielen Erfahrungen in Gesellschaft und Kirche finden, schreibt der Bischof.

    Er stimme vielen Beobachtungen zu, so Ackermann, wolle aber auch einige Aspekte hinzulegen. Dass Frey der Kirche pauschal bescheinigt, „verzagt auf Tauchstation“ zu gehen, empfinde er als unzutreffend. Ackermann erinnert an die vielen Haupt- und Ehrenamtlich Engagierten in der Pastoral und den Pfarreiengemeinschaften, „die sich mit großer Kreativität darum bemühen, trotz äußerem Abstand in Kontakt zu bleiben, und das beileibe nicht nur über das Streaming von Gottesdiensten“. Natürlich gebe es auch die andere Seite, dass Menschen bestimmt seien von der Angst, etwas falsch zu machen und eine nie dagewesene Verantwortung zu übernehmen.

    Die Thesen, dass die Bischöfe nicht hör- und sichtbar gewesen seien und die Deutungshoheit einer solchen Krise der Wissenschaft überlasse, lasse ihn ratlos zurück, schreibt Ackermann weiter. Seiner Wahrnehmung nach hätten nicht nur Bischöfe seit dem Ausbruch der Pandemie vielfach Anregungen angeboten, um die globale Krisensituation im Licht der Glaubensbotschaft zu sehen und dadurch Kraft zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. „Natürlich beurteilen auch wir die Dinge nicht aus einer abgeklärten Distanz heraus, und es steht uns auch keine Art von göttlichem Sonderwissen zur Verfügung. Wie alle Zeitgenossen sind wir den aktuellen Verunsicherungen ausgesetzt.“ Umgekehrt wünsche er sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen über die üblichen Talkformate hinaus ein Angebot für Sinnsucher, das die Auseinandersetzungen und Akteure herausfordere.

    Besonders angesprochen habe ihn, dass Frey im Verhältnis zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürger vom „Erwachsenwerden“ spreche, schreibt der Bischof. In der Kirche spiele sich ähnliches ab: „Übersteigerte Erwartungen an Priester und Bischöfe fallen zusammen wie ein Kartenhaus.“ Damit wolle er in keinster Weise persönliches Fehlverhalten und klerikalistische Selbststilisierung entschuldigen. Aber er sehe im Katholischen oft „eine unheilige Allianz zwischen einem übersteigerten Selbstbild des Klerikers und überzogenen Erwartungen der Gläubigen“. Dieses System werde mit ungeheurer Wucht demaskiert. Insgesamt könne er also der Analyse der „Tage der Demut“ zustimmen: „Wenn wir uns das eingestehen, können wir es besser annehmen und zum Positiven wenden.“

    Der Offene Brief von Bischof Ackermann ist im Wortlaut unter https://t1p.de/Ackermann-Frey nachzulesen.

    (Quelle: Bistum Trier/Judith Rupp)

  • 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

    Mitten in unserer Gesellschaft - gegen das Vergessen
    Die Kölner Gespräche des Kolpingwerk Deutschland greifen seit 2006 Themen und Fragen aus Gesellschaft und Politik, Religion und Kirche auf und bringen diese jeweils in den öffentlichen Diskurs.
    Aus Anlass der 1700jährigen jüdischen Geschichte in Deutschland sprach in diesem Jahr der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.

    Die einstündige Veranstaltung ist auf dem Youtube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland zu sehen.

    DieErklärung „Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftlicher Auftrag“ finden Sie hier.

  • Internationale Wochen gegen Rassismus

    Informationen und Veranstaltungshinweise unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr.

  • Digitalisierungsstrategie für das Kolpingwerk Deutschland

    Die digitale Transformation ist in vollem Grange. Der Bundeshauptausschuss am 7. November 2020 hat unter anderem auf dieser Grundlage beschlossen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie für das Kolpingwerk Deutschland zu erarbeiten. Ziel der Strategie soll dabei sein, für die verbandlichen Ebenen sowie die Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk Deutschland bundesweit eine einheitliche digitale Infrastruktur zu ermöglichen.

    Mithilfe des eines Fragebogens sollen bis zum 30. April 2021 möglichst umfassend Wünsche, Notwendigkeiten und Chancen für und durch die Digitalisierung im Verband erfasst werden. Behandelt werden unter anderem Themen wie Arbeitsplatzhardware, Nutzung von Programmen zur digitalen Zusammenarbeit, die entsprechende Schulung und Befähigung der Mitarbeitenden sowie die IT-Sicherheit.

    Der Fragebogen richtet sich an Diözesan- und Landesverbände / Regionen, die Kolpingsfamilien und an die Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk Deutschland.
    Die Ergebnisse der Umfrage – die im Rahmen einer digitalen Fachtagung am 10. Mai 2021 vorgestellt werden – gehen direkt in die Weiterarbeit zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie ein. Dabei wird geprüft, welche Angebote zukünftig bundesweit zur Stärkung der Digitalisierung gemacht werden können und welche Arbeitsformen und Strukturen dazu notwendig sind.

    Ansprechpartner für Fragen und Feedback zum Fragebogen ist Andreas Nix

  • Engagiert in der Selbstverwaltung - ACA informiert

    Um die Arbeit der ACA-Mandatsträger in den Kranken- und Rentenversicherungen auch in den Reihen von Kolping und KAB bekannter zu machen, hat die ACA Rheinland-Pfalz eine Postkarte und ein Plakat entwickelt.

    Weil die Vielfalt der Mandate in der Selbstverwaltung sehr groß ist, sind hier die Mandate abgebildet, die die ACA Rheinland-Pfalz im Rahmen der Sozialwahl 2023 besetzen kann.

    Online heruntergeladen können Plakat und Postkarte per Klick auf das jeweilige Wort. Im Diözesanbüro können auch gedruckte Exemplare abgerufen werden.

  • Europas Umgang mit Geflüchteten "unerträglich"

    Kolping Europa zur katastrophalen und menschenunwürdigen Lage der Geflüchteten in Bosnien-Herzegowina und Griechenland

    Scharfe Kritik am Umgang mit Flüchtlingen an Europas Grenzen übt das Europäische Kolpingwerk. In einer aktuellen Erklärung kritisierte der katholische Sozialverband am Donnerstag die "verheerende" Lage geflüchteter Menschen in griechischen Flüchtlingslagern sowie in Bosnien-Herzegowina und verurteilte auch die illegale Praxis sogenannter Push-Backs an den EU-Außengrenzen. Geflüchteten in einer derart katastrophalen Lage aus politischen Gründen Hilfe zu verweigern, sei ein "Armutszeugnis", so Kolping Europa: "Unerträglich ist, dass gegen die Menschenwürde verstoßen und gehandelt wird."

    Die Europäische Union und insbesondere ihre Mitgliedstaaten müssten umgehend ihrer gemeinsamen Verantwortung nachkommen. "Es reicht nicht aus, finanzielle Hilfe zu leisten, sondern es muss nun schnell und entschieden gehandelt werden, um die Menschen aus diesen unwürdigen und teilweise lebensbedrohlichen Zuständen herauszuholen", hielt das Kolpingwerk fest. Die nationalen Regierungen sollten losgelöst von einer gesamteuropäischen Lösung umgehend handeln und Geflüchtete aus humanitären Gründen aufnehmen, so der Verband.

    Das Kolpingwerk - eines der großen Sozialwerke der katholischen Kirche - ist derzeit in 20 Ländern Europas vertreten und hat beim Europarat Beobachterstatus.

  • Petition: Kolping ist mir heilig!

    Setze auch du mit deiner Unterschrift ein Zeichen!

    2021 feiern wir das 30. Jubiläum der Seligsprechung Adolph Kolpings. Das ist der Anlass, neben den weltweiten Gebeten für die Heiligsprechung unseres Verbandsgründers eine Petition zu starten.
    Als eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 400.000 Mitgliedern in über 60 Ländern wollen wir ein Zeichen setzen: Kolping ist mir heilig! Das Leben und Wirken Adolph Kolpings hat Strahlkraft – bis in unsere heutige Zeit!
    So steht jede Unterschrift, die ab dem 27. Oktober unter www.petition-kolping.com getätigt werden kann, für ein Leben, das Adolph Kolping bereits positiv berührt hat.

    Neben der Teilnahme an der Petition über die Website können ab sofort alle Interessierten Material wie Flyer, Plakate und Unterschriftenlisten unter www.kolping.de/materialpetition herunterladen.
    Neben den Materialien zur Kampagne steht auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland ein Video zur Petition bereit, das gerne geteilt werden darf: https://www.youtube.com/watch?v=OVV5GOR81MQ

  • Wahlaufruf - Rheinland-Pfalz. Gemeinsam. Gestalten.

    Die Initiative „Rheinland-Pfalz. Gemeinsam. Gestalten.“ ruft als Zusammenschluss verschiedener Organisationen zur Teilnahme an der Landtagswahl am 14. März 2021 auf!

    Wählen gehen, Verantwortung übernehmen. Gemeinsam gestalten.
    Auch Kolping in Rheinhland-Pfalz und die ACA Rheinland-Pfalz sgehören zu den knapp 40 Unterstützern.

    Die vollständige Erklärung findet ihr hier.

  • Kolping-Frau erhält „Preis Frauen Europas“

    Lisi Maier, Kolpingschwester und aktuell BDKJ-Bundesvorsitzende, ist für ihr Engagement für das Zusammenwachsen des Kontinents vom Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) ausgezeichnet worden.

    Sie fand über die Kolpingjugend zur Jugendverbandsarbeit. 2012 wurde die Realschullehrerin hauptamtliche BDKJ-Bundesvorsitzende und ehrenamtlich Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Als Stimme junger Menschen im politischen Berlin geht ihr Blick immer über den nationalen Horizont hinaus: Ein jugendfreundliches, demokratisches und solidarisches Europa ist Maiers Vision. „Werkstätten der Demokratie“ nennt sie die Verbände unter dem Dach des DBJR, und der Aufbau solcher Werkstätten insbesondere in den europäischen Ländern deren Demokratie bedroht ist, liegt ihr ganz besonders am Herzen. So war sie am Aufbau eines nationalen Jugendrings in der Ukraine beteiligt, organisierte Fördermittel und politische Unterstützung und berät gemeinsam mit anderen europäischen Jugendringvertreterinnen bei der Schaffung tragfähiger Strukturen.

    In ihren zahlreichen weiteren Ehrenämtern steht Europa im Zentrum und sie wirft dabei einen besonderen Blick auf die Unterstützung und Gleichstellung von Mädchen und Frauen und ihren Interessensvertretungen. Die europäische Gleichstellungspolitik stärkt sie unter anderem als Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats. „Und während all dem zeigt Lisi Maier, dass Herzlichkeit, Teamplay und Durchsetzungskraft keine Gegensätze sein müssen“, heißt es in ihrer Nominierung durch die EBD-Mitgliedsorganisationen DBJR und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

  • Landesausschuss für Berufsbildung empfiehlt der Landesregierung die Einführung eines Azubitickets in Rheinland-Pfalz

    Ein landesweit gültiges und jederzeit nutzbares Jahresticket von 365€ für Azubis, das ist Bestandteil einer schriftlichen Empfehlung, die der Landesausschuss für Berufsbildung in seiner letzten Sitzung in Mainz verabschiedet hat.
    Der Landesausschuss für Berufsbildung berät die Landesregierung in Fragen der beruflichen Bildung. Der ACA-Vertreter ist Stefan Hörsch aus Gappenach bei Koblenz.
    Die 28 ehrenamtlich tätigen Vertreter werden vom Wirtschaftsminister berufen und gehören der ACA, den Gewerkschaften, Unternehmerverbänden, IHK, HWK, Arbeitsagentur aus Rheinland-Pfalz an und werden durch Abteilungsleiter und Staatssekretäre der Ministerien ergänzt.

  • Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes (MDK) Rheinland-Pfalz neu gewählt- die ACA ist wieder mit einem Mitglied vertreten

    Die ACA Rheinland-Pfalz stellt erneut eine Vertreterin im Verwaltungsrat (dem „Parlament“ ) des MDK Rheinland-Pfalz, der nach einer Gesetzesänderung nun Medizinischer Dienst Rheinland-Pfalz heißt.
    Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Rheinland-Pfalz beschließt den Haushalt, wählt den Vorstand und prüft den Jahresabschluss.
    Die MDK-Verwaltungsratmitglieder werden von den Parlamenten der einzelnen gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz gewählt.
    So entsendet die AOK auch zwei Arbeitnehmervertreter, eine davon gehört der ACA an.
    Die ACA Rheinland-Pfalz kann so ihre engagierte Arbeit der letzten Jahre im MDK fortsetzen.

  • Weihnachten der offenen Tür auch 2020

    Gerade jetzt!

    Im Kolpinghaus Trier findet auch im Jahr der Corona-Pandemie Weihnachten der offenen Tür statt. „Gerade jetzt wollen wir Menschen unterstützten, die es schwer haben!“ so die Veranstalter. „Alte, alleinstehende oder obdachlose Menschen sollten gerade in diesem Jahr erfahren, dass Weihnachten an sie gedacht wird. Wir freuen uns sehr, dass wir das möglich machen können.“

    Aufgrund der aktuellen Regelungen ist natürlich kein gemütlicher Nachmittag und Abend im Saal des Hauses möglich. Es wird alternativ ein warmes Essen zum Mitnehmen verteilt – wie üblich ein Braten mit Gemüse und Kartoffeln, nur diesmal in einer Box, die etwa eine Stunde die Wärme hält. Darüber hinaus gibt es eine reich bestückte Weihnachtstüte.

    Um 15.00 Uhr, um 16.00 Uhr und noch einmal um 17.00 Uhr werden Essen und Tüten verteilt. Der Einlass ist am Tor zum Innenhof des Kolpinghauses in der Dietrichstraße 42.

    Entsprechend den aktuellen Hygieneregeln ist das Tragen einer Maske genauso notwendig, wie das Abstandhalten.

    Die Veranstalter danken Sponsoren, Spendern und Unterstützern in diesem Jahr ganz besonders!

    Weihnachten der offenen Tür ist eine gemeinsame Veranstaltung der Kolpingsfamilie der Kolpinggruppen im Bistum Trier, des Kolpinghauses Trier, der Pfarrei Liebfrauen und des Dekanats.

    Das Konto für „Weihnachten der offenen Tür“: IBAN: DE23 3706 0193 3002 3130 56 , Empfänger: Kolpingsfamilie der Kolpinggruppen im Bistum Trier

    16.12.20 

  • Online-Fachtagung zum Handwerk

    "Berufliche Bildung von heute für die Zukunft im Handwerk" lautet das Thema am 22. Januar 2021.

    2019 wurde das Berufsbildungsgesetz (BBiG) einer umfassenden Reform unterzogen, um die berufliche Bildung in Deutschland zu modernisieren und zu stärken. Denn die duale Ausbildung steht vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Dazu gehören beispielsweise die Attraktivität der beruflichen Ausbildung gegenüber dem Hochschulstudium, der demografische Wandel und die Digitalisierung.
    Anmeldungen können ab sofort hier über das Online-Anmeldeformular getätigt werden.

    Rückfragen rund um die Veranstaltung beantwortet gerne Sabine Hübsch oder Tel. (0221) 20701-145.

    Hier findet ihr die Einladung zur Online-Fachtagung.

  • Rom-Wallfahrt auf 2022 verschoben

    Aus Anlass des 30. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings sollte vom 25. bis 27. Oktober 2021 in Rom eine Wallfahrt stattfinden.
    Um Planungssicherheit zu geben, wurde sie nun auf das Jahr 2022 verschoben.

    Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie stellten sich viele Fragen. Und so hat der Generalvorstand von Kolping International in seiner Sitzung im November 2020 entschieden, Planungssicherheit zu geben und die Rom-Wallfahrt schon jetzt um ein Jahr auf 2022 zu verschieben.
    Vom 25.-27. Oktober 2022 werden wir dann hoffentlich in gewohnter Weise zusammen der Seligsprechung Adolph Kolpings gedenken können, zusammen feiern, singen und um seine Heiligsprechung beten.

    Die vom Diözesanverband geplante Busreise mit Zwischenübernachtungen und Abstecher nach Assisi wird entsprechend aufgeschoben (voraussichtliches Datum: 23.-29.10.2022).

  • Rheinland-Pfälzischer Justizminister zeichnet ehrenamtliche Sozialrichter aus

    An 11 langjährige ehrenamtliche Richterinnen und Richter der an den Sozialgerichten des Landes überreichte Justizminister Herbert Mertin die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Sie alle sind mindestens zwölf Jahre im Amt. Für dieses ehrenamtliche Engagement spricht das Land Rheinland-Pfalz auf diesem Wege Dank und Anerkennung aus.

    Auch die Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA), die in RLP aus dem Kolpingwerk und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung besteht, schlägt ehrenamtliche Sozialrichter vor.

    28 Kolping- und KAB-Mitglieder aus Rheinland-Pfalz sind bereits einige Jahre oder sogar Jahrzehnte ehrenamtlich als Sozialrichter*innen tätig.
    Sie bringen ihre allgemeine Lebenserfahrung und spezifische Berufserfahrung in die Gerichtsverhandlungen ein.
    Wo sie als ACA-Mandatsträger an den Sozialgerichten in Rheinland-Pfalz tätig sind, sehen Sie in der Grafik.
    Ehrenamtliche Richter*innen haben das gleiche Stimmrecht wie ein*e Berufsrichter*in und sollen dazu beitragen, für den jeweiligen Einzelfall gerechte Entscheidungen zu finden, wenn es beispielsweise um Klagen im Bereich der Sozialversicherungen geht.

    Unsere Kolping- und KAB-Mitglieder sind hier ein wichtiger Teil des Rechtsstaats.

    26.10.2020

  • Als aus drei Vereinen ein Verband wurde

    Das Kolpingwerk Deutschland wird am Dienstag 170 Jahre alt. Groß gefeiert wird der Tag angesichts der Corona-Pandemie allerdings nicht. Vielmehr nimmt der Verband bereits das nächste große Jubiläum in den Blick.

    Das Kolpingwerk Deutschland wird am Dienstag, 20. Oktober 2020, 170 Jahre alt. Am 20. Oktober 1850 schlossen sich auf Anregung Adolph Kolpings die drei Gesellenvereine Elberfeld, Köln und Düsseldorf zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen – es war die Gründung des Verbandes, der 1935 in „Kolpingwerk“ umbenannt wurde und zugleich der Grundstein für dessen überörtliches Wirken als katholischer Sozialverband in Gesellschaft und Kirche. „In diesen 170 Jahren war es immer eine Stärke unseres Verbandes, auf gesellschaftliche und kirchliche Umbrüche zu reagieren. Programmatisch, strukturell und organisatorisch“, betont Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, in einem Video,das am Dienstag auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes veröffentlicht wird.

    Darin verweist sie zugleich auf ein Jubiläum, das im kommenden Jahr gefeiert wird: der 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 2021. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Heiligkeit“ lädt KOLPING INTERNATIONAL zu einer Wallfahrt nach Rom ein.

    „Gemeinsam werden wir dort um die baldige Heiligsprechung Adolph Kolpings beten“, so die Bundesvorsitzende.

    Bis dahin wird die weltweite Tatkraft und das heutige Wirken des Verbandes in kleineren Beiträgen – auf seinen Social-Media-Kanälen und Homepages anschaulich dargestellt. Es soll deutlich werden, „dass Adolph Kolping auch heute wirkt, durch das Werk, das er geschaffen hat sowie durch das Engagement, das generationsübergreifend und weltweit Tag für Tag erbracht wird“, so Groden-Kranich.

    Passend zu diesem verbandlichen Ereignis ist eine neue CD mit dem Lied „Wir sind Kolping“ von Jo Jasper in acht Sprachen veröffentlicht worden und ebenso wie ein dazu passendes Begleitbuch im Kolping-Shop (www.kolping-shop.eu) erhältlich.

    19.10.2020

  • Kolpingwerk Trier unterstützt die Initiative Lieferkettengesetz

    Präsidium, Vorstand und Vorsitzende der Kolpingsfamilien im Diözesanverband Trier beschließen auf ihrer Tagung die Unterstützung der Initiative Lieferkettengesetz.

    „Schafft Recht und Gerechtigkeit“, forderte bereits der alttestamentliche Prophet Jeremia (22,3) vor rund 2.500 Jahren von seinem König. Dieser Leitvers der Initiative Lieferkettengesetz fasst bereits alles Wesentliche prägnant zusammen: Die Initiative setzt sich für weltweite Gerechtigkeit ein. Die globalen Systeme der Arbeitsteilung sollen nicht Vorteile für wenige, sondern für alle Beteiligten einbringen und nachhaltig zu einer positiven Entwicklung beitragen. Die Forderungen orientieren sich an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen. Die Initiative tritt für eine Welt ein, in der Unternehmen die Menschenrechte und die Umwelt achten, und zwar ganz konkret entlang der jeweils eigenen Lieferkette: von der Rohstoffproduktion bis zum Endkunden – und das sowohl im Inland wie auch im Ausland. Da freiwillige Verpflichtungen in der Vergangenheit nicht zu den notwendigen weitreichenden Veränderungen geführt haben, muss nun ein wirksames Gesetz der Bundesregierung folgen. Dieses soll Grundlage des Handelns sein für alle auf dem deutschen Markt anbietenden Unternehmen. ...

    Das Kolpingwerk Diözesanverband Trier geht noch einen weiteren Schritt: Der jährliche Preis für soziales Engagement vor Ort wird im Jahr 2021 um den gleichdotierten Sonderpreis für „Achtung und Unterstützung der Initiative Lieferkettengesetz“ ergänzt. Kolpingsfamilien im Bistum Trier, die Informationen zur Initiative verbreiten, für ihre Forderungen werben und darüber hinaus mit einem verantwortungsvollen Konsumbewusstsein punkten, können sich um den „Sonderpreis Lieferkettengesetz“ bewerben.

    21.09.2020

    Vollständiger Text der Pressemitteilung

  • Nötige Veränderungen in der Kirche

    Kolping – verwurzelt in Gott und mitten im Leben

    Stellungnahme zu nötigen Veränderungen in der Kirche

    Mit großer Aufmerksamkeit hat das Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Trier die Entwicklungen der Strukturreform verfolgt, die durch die Bistumssynode angestoßen und durch die römische Intervention und Instruktion massiv beeinflusst wurde. Die Strukturen im Kolpingwerk sind seit Adolph Kolping mit den Diözesanstrukturen der Kirche verbunden. Daher ist das Interesse des demokratisch verfassten Sozialverbands an tragfähigen Kirchenstrukturen und der Umsetzung der Synodenbeschlüsse – den strukturellen wie den inhaltlichen – groß. Die Kolpingsfamilien sind mit ihrer vielfältigen Arbeit Orte von Kirche. Sie zeigen generationenübergreifend von der Kolpingjugend bis ins hohe Alter ihr Engagement und ihre Mitverantwortung an der Gestaltung einer menschenwürdigen und gerechten Welt. 

    „In der Trierer Synode ging es um nicht weniger als die Zukunft unserer Kirche in all ihrer Pluralität: die Menschen in den Gemeinden, Gruppen und Verbänden, die ihre Talente und Charismen einbringen wollen“, erklärt Elke Grün, geistliche Leiterin des Kolpingwerks DV Trier und ehemalige Synodale. „Und das ist eine Frage von Partizipation, von Teilnahme, aber auch Teilhabe.“ Ausgrenzung aufgrund des Standes oder Geschlechts ist Verweigerung von Teilhabe und kann schwerlich Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander sein. Menschen entfalten ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten in einer sie stärkenden – und nicht zurückweisenden – Gemeinschaft. Für die Zukunft ist ein wertschätzender Dialog, gegenseitige Teilhabe an Erfahrung und Bündelung unserer Stärken und Kräfte notwendig. „Daran wollen wir im Bistum Trier mitarbeiten“, so Elke Grün.

    Das Kolpingwerk DV Trier wirkt nach dem Vorbild Adolph Kolpings aktiv in Kirche und Gesellschaft mit. Dieser hat die Nöte und Zeichen seiner Zeit gesehen und gehandelt: Aus tiefem Glauben an Jesus Christus und seine frohmachende Botschaft hat er mit den Gesellenvereinen mutig etwas Neuartiges aus der Taufe gehoben. In den letzten 150 Jahren hat sich das Kolpingwerk immer wieder verändert, sich geöffnet und die Ideen Kolpings weitergetragen in neue Aufgaben, Projekte und Länder. „Heute stehen wir in Gesellschaft und Kirche vor neuen Zeichen der Zeit und müssen weiter wachsen unserer Zukunft entgegen“, sagt Diözesanpräses Thomas Gerber. „Kraft und Zuversicht für anstehende Veränderungen ziehen wir aus unseren Wurzeln, doch unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach vorne.“ Rückwärtsgewandt lässt sich Zukunft nicht gestalten.

    12.08.2020

  • Was kann ich gegen Rassismus tun?

    Aufgrund der aktuellen Ereignisse wollen viele Menschen einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. – Impulse des Kolpingwerkes Trier

    Die Ermordung eines weiteren schwarzen US-Amerikaners durch einen Polizisten hat nicht nur in den USA zu breiten Protesten geführt. Das Thema Rassismus ist wieder mehr ins Bewusstsein gerückt.

    Weltweit werden Menschen unter anderem aufgrund ihrer Hautfarbe im Alltag ausgegrenzt oder vorverdächtigt. Gerade musste die deutsche Europa-Abgeordnete Pierette Herzberger-Fofana traumatisierende Erfahrungen mit der belgischen Polizei machen, als sie am Bahnhof ein Foto von einer Polizeiaktion gegen schwarze Jugendliche machte. Unter anderem erwiderten die Polizisten auf ihre Aussage, sie arbeite im Europaparlament, das könne ja nur als Putzfrau sein.

    Auch in Deutschland ist struktureller Rassismus und rassistische Gewalt ein Problem. Die nicht-weiße Bevölkerung sieht sich immer wieder mit Rassismus konfrontiert.

    Solidarische Kundgebungen sind ein wichtiger Schritt. Und es braucht sicher auch weitere gesetzliche Regelungen.

    Der Vorstand des Kolpingwerkes in der Diözese Trier weist jedoch darauf hin, dass für unsere Gesellschaft Grundlegendes im sozialen Miteinander, im Alltag der Menschen passiert. Was also kann jede und jeder persönlich tun?

    Das Netzwerk für Geflüchtete des Kolpingwerkes Deutschland hat dazu einige Tipps:

    • Sich informieren, weiterbilden und vor allem betroffenen Personen zuhören. (Tipps gibt es unter www.kolping.de /projekte-ereignisse/netzwerk-fuer-gefluechtete)
    • Sich selbst und die eigenen Privilegien hinterfragen.
    • Betroffenen Personen eine Stimme geben oder Ressourcen umverteilen, wie zum Beispiel an Organisationen und Vereine spenden, die sich aktiv für Antirassismusarbeit einsetzen. Am besten natürlich an Personen, die selbst von Rassismus betroffen sind.
    • Sich positionieren auch gegenüber nahestehenden Personen, wenn diese sich rassistisch verhalten (zum Beispiel rassistische Witze oder Diskriminierungen äußern).
    • Tief durchatmen, wenn man selbst als rassistisch bezeichnet wird und die eigenen Aussagen oder Handlungen überdenken.
    • Sich entschuldigen. Rassismus ist kein Problem einzelner Personen, sondern gesellschaftlich verankert. Alles richtig zu machen, ist also unmöglich. Wichtig ist es aber, Fehler anzuerkennen und es beim nächsten Mal besser zu machen.
    • Beim Kampf gegen Rassismus geht es nicht um die Frage der Schuld, sondern der Verantwortung.

    Im Bistum Trier setzen sich Jugendliche mit der Aktion „Wir gegen Rassismus“ für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft ein. Eine Wanderausstellung zeigt Portraits und Statements. Auch die Kolpingjugend hat bei der Aktion Gesicht gezeigt. Unter wir-gegen-rassismus.de gibt es weitere Infos. Die Ausstellung kann auch ausgeliehen werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.

    22.06.2020

  • Petition für ein Lieferkettengesetz

    Unterschriften noch bis Ende Juli möglich!

    Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur ein gesetzlicher Rahmen. Mit dieser gemeinsamen Überzeugung haben sich Gewerkschaften, Kirchen und Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Fairer Handel in der „Initiative Lieferkettengesetz“ zusammengeschlossen. Auch das Kolpingwerk Deutschland und Kolping International sind Unterstützer-Organisationen. 

    Schon 165.000 Menschen haben die Petition für ein Lieferkettengesetz unterschrieben! Wir setzen uns mit dafür ein, dass Ziel von 200.000 Unterschriften zu erreichen: Gemeinsam können wir die 200.000 knacken! Die Petition kann offline nur noch bis Ende Juni und online noch bis Ende Juli unterzeichnet werden. Weitere Informationen sowie die Petition sind online verfügbar unter: https://lieferkettengesetz.de

    Juni 2020

  • Verantwortung und Solidarität statt Egoismus und Spaltung!

    Kolpingwerk Diözesanverband Trier und Kolpingwerk Deutschland betrachten die aktuellen Proteste in der Corona-Krise mit Sorge.

    Unsere gesamte Gesellschaft befindet sich nun bereits seit mehreren Wochen in einem Zustand, der für uns alle mit großen Veränderungen einhergeht. Familien, Vereine und Verbände, aber auch Unternehmen sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften mussten ihre gewohnten Abläufe und Routinen verändern und sich einer neuen Realität stellen.

    Nach wie vor nehmen wir wahr, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung solidarisch und respektvoll an die Kontaktverbote und Hygienebestimmungen hält. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen, schützen sich selbst und diejenigen, die bedingt durch Vorerkrankungen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

    Dass die politischen Entscheidungen der vergangenen Wochen kritisch begleitet wurden, und weiterhin kritisch hinterfragt werden, ist gut. Eine solche Debatte zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Bürgerinnen und Bürgern ist wünschenswert und Kennzeichen einer lebendigen Demokratie. Sie fußt auf den unteilbaren Grundrechten und damit auch auf dem Recht der freien Meinungsäußerung.

    Mit Sorge betrachtet das Kolpingwerk Trier allerdings die Zunahme von Falschmeldungen und Verschwörungsmythen, durch die Teile der Bevölkerung und ihre berechtigten Anliegen instrumentalisiert und Aggressionen geschürt werden.

    Wer Abstandsgebote missachtet, Aggression und teilweise Gewalt schürt und dafür die Sorge um die Wahrung der Grundrechte als Deckmantel nutzt, agiert zutiefst unsolidarisch! Jene Personen offenbaren mit ihren Taten einen Egoismus, der die Gesundheit anderer in Gefahr bringt.

    Der Diözesanvorstand des Kolpingwerkes Trier unterstreicht die Einschätzungen des Kolpingwerkes Deutschland und verurteilt Äußerungen und Verhaltensweisen derjenigen in Gesellschaft und Kirche auf das Schärfste, die ohne Bezugnahme auf wissenschaftlich gesicherte Fakten die derzeitigen Verunsicherungen und Ängste der Bevölkerung dazu nutzen, ihre eigenen Ideologien zu verbreiten.

    Pressemitteilung

    Mai 2020

  • Den Synodalen Weg als Chance nutzen

    Eine umfangreiche Handreichung des Kolpingwerkes Deutschland zum Synodalen Weg ist jetzt erschienen.

    Nicht zu überhören sind die Rufe nach grundlegenden Reformen in der Kirche. Dem begegnet die katholische Kirche in Deutschland mit dem Synodalen Weg. Er soll Reformprozesse anstoßen und zur Erneuerung der katholischen Kirche beitragen. Inhaltlich geht es insbesondere um die Themen Macht, Sexualmoral, Lebensform der Priester sowie um die Rolle von Frauen in der Kirche.

    Wir möchten die Kolpingsfamilien dazu ermutigen, die Themen und Fragen des Synodalen Weges engagiert aufzugreifen. Dazu liegt nun eine umfangreiche Handreichung vor, die den Kolpingsfamilien Hintergrundinformationen und umfangreiche Impulse (Anregungen für Veranstaltungen, Diskussionsabende, Wortgottesdienste) bietet.

    Die Handreichung steht hier und im Anhang dieser News zum Download bereit und kann in gedruckter Form im Sekretariat der Verbandsleitung angefordert werden – vorzugsweise per E-Mail an bundessekretariat[at]kolping.de.

  • Kolping-Corona-Fonds

    Das Corona-Virus beherrscht unser tägliches Leben. Die bange Frage: In welche Richtung wird sich die Situation bei uns entwickeln? Das Projekt des Monats von Kolping International verweist auf den Kolping-Corona-Fonds.

    Aus aktuellem Anlass ein Aufruf des Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg:
    Corona-Krise: Was kommt auf unsere weltweiten Kolpingsfamilien zu? Diese Frage stellen wir uns bei Kolping International auch beim Blick in unsere Partnerländer. Es besteht Anlass zur größten Sorge um unsere Kolpingschwestern und -brüder. Die Nachrichten aus Afrika gleichen denen aus Indien und Brasilien: „Es herrscht eine große Coronavirus-Angst. Alle Kirchen sind geschlossen, Schulen geschlossen, unser Büro ist geschlossen. Es gibt regionale Ausgangssperren, das Leben steht still. Wir können kaum noch Lebensmittel kaufen, und die Preise steigen täglich. Wir befürchten das Schlimmste, da unser Gesundheitssystem an vielen Orten nicht gut ist. Außerdem fehlt uns oft fließendes Wasser zum Händewaschen. Wir müssen weiterhin durch den seligen Adolph Kolping füreinander beten.“ Ich weiß noch nicht für jedes Land im Detail, wie – doch ich bin gewiss: gerade Kolpingsfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika werden unseren Beistand brauchen. Zurzeit fragen wir ab, wo auf welche Weise am dringendsten Hilfe benötigt wird. Wir sind keine medizinische Hilfsorganisation, doch wir können dabei helfen, mit den schweren Folgen der Krise umzugehen. Menschen werden sterben. Viele werden ohne Einkommen und staatliche Hilfen sein, womöglich wird auch Nahrung knapp oder unbezahlbar. Dafür haben wir heute einen Hilfsfonds eingerichtet, den „Kolping-Corona-Fonds“. Daraus leisten wir Hilfe, wo sie am dringendsten benötigt wird. Für Ihre Beteiligung an diesem Fonds sage ich Ihnen schon jetzt von Herzen danke.

    Ihr Msgr. Ottmar Dillenburg, Generalpräses

    Den Kolping-Corona-Fonds können Sie unterstützen:
    Kolping International Cooperation e.V.
    DKM Darlehnskasse Münster eG
    IBAN DE74 4006 0265 0001 3135 00
    Stichwort: Kolping-Corona-Fonds

    Aktuelle Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter www.kolping.net. Ihre Fragen beantworten die Mitarbeitenden von Kolping International gerne auch unter Telefon 0221 77880-37 oder per Mail an spenden@kolping.net

  • Behelfs-Mund-Nasen-Maske

    In Kooperation mit dem Kolpingwerk Slowakei bietet das Kolpingwerk Deutschland über den Kolping-Shop Behelfs-Mund-Nasen-Masken im Kolping-Design an.

    Somit kannst Du gleich doppelt helfen: Zum einen durch das Tragen der Behelfs-Masken und zum anderen spendet das Kolpingwerk Deutschland pro verkaufter Behelfs-Maske einen Euro an den Kolping-Corona-Fonds von Kolping International.

    Die Behelfs-Mund-Nasen-Maske werden aus einem Non-Woven (Vlies)-Material genäht, das vorrangig im Gesundheitswesen verwendet wird. Sie sind bis zu 95 Grad waschbar und lassen sich bis zu einer Temperatur von 150 Grad bügeln sowie auch chemisch reinigen. Zusätzlich sind sie zertifiziert nach ÖKO TEX 100.

    Die Behelfs-Masken werden in der Farbe weiß mit zusätzlichen Kolping-Logo gefertigt und sind in vier Größen erhältlich (auch für Kinder). Sie werden mit einem verstellbaren Gummiband getragen, das zu einem längeren Tragekomfort führt und Druckstellen hinter den Ohren verhindert.

    Die Behelfs-Mund-Nasen-Masken kosten 5 EUR pro Stück. Die Mindestabnahme beträgt drei Stück pro Größe. Der Artikel ist aus hygienischen Gründen vom Umtausch ausgeschlossen.

    Die Behelfs-Masken sind ab nächster Woche verfügbar und können bereits ab heute hier vorbestellt werden.
    Gerne über den Online-Shop oder an shop[at]kolping.de. Telefonisch erreichst Du den Kolping-Shop unter 0221-20 701 228.

  • Neue Broschüre Internationale Partnerschaften der Kolpingwerke

    Unsere neue Broschüre "Internationale Partnerschaften der Kolpingwerke in Rheinland-Pfalz" könnt ihr euch hier herunterladen.

  • Rentenkommission bleibt greifbare Antworten schuldig!

    Das Kolpingwerk Deutschland sieht nur zögerliche Reformansätze für eine grundlegende Weiterentwicklung des deutschen Rentensystems.
    Die Pressemeldung zur Vorlage der Rentenkommission finden Sie hier.

  • Kolpingwerk Deutschland fordert Garantierte Alterssicherung

    Mit einer rentenpolitischen Neupositionierung bringt sich das Kolpingwerk Deutschland in die Debatte zur Zukunft des deutschen Rentensystems ein. Neben dem bisherigen Ziel, Altersarmut zu vermeiden, betont der katholische Sozialverband die Bedeutung einer langfristig gesicherten Finanzierung der Gesetzlichen Rentenversicherung.

    Zur Neupositionierung im Wortlaut

  • Initiative Lieferkettengesetz

    Wie Ihr ja vielleicht wisst, sind das Kolpingwerk Deutschland und KOLPING INTERNATIONAL Unterstützer der Initiative Lieferkettengesetz.

    Was ist die Initiative Lieferkettengesetz?

    Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 80 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren, das sich im September 2019 gegründet hat.

    Weil sich immer wieder zeigt, dass Unternehmen ihrer menschenrechtlichen Verantwortung freiwillig nicht hinreichend nachkommen, fordert das Bündnis von der Bundesregierung Lieferkettengesetz.

    Hierzu hat es eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel gestartet, die bereits über 140.000 Menschen unterzeichnet haben.

    Die Initiative Lieferkettengesetz tritt für eine Welt ein, in der Unternehmen Menschenrechte und die Umwelt achten – entlang ihrer gesamten Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung bis zum Endkunden, nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland.

    Eine Übersicht der 18 Trägerorganisationen sowie der aktuell 69 Unterstützerorganisationen findet sich unter www.lieferkettengesetz.de/Organisationen.

    Wie könnt Ihr das Anliegen unterstützen?

    Petition unterschreiben

    Ihr könnt, falls noch nicht geschehen, Eure Mitglieder aufrufen, die Petition zu unterschreiben. https://lieferkettengesetz.de/

    Veranstaltung zum Rana Plaza Jahrestag

    Am 24. April 2013 stürzte in einem Vorort von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, der achtstöckige Fabrikkomplex Rana Plaza ein und begrub tausende Menschen unter sich. 1.136 von ihnen starben in Folge des verheerenden Unfalls, über 2.000 wurden verletzt.

    Der Jahrestag kann dazu genutzt werden, Veranstaltungen durchzuführen, bei denen ein Lieferkettengesetz gefordert wird.  In unserem Download-Bereich findet Ihr die Handreichung zum kirchlichen Engagement Lieferkettengesetz, in der Anregungen für Gottesdienste, Filmabende, Dialog mit der Politik und Straßenaktionen enthalten sind

    Bei Fragen oder Anregungen könnt Ihr Euch gerne an Sigrid Stapel wenden: Telefon 0221/ 77880- 28 oder  sigridstapel(at)kolping.net 

  • Kolping-Diözesansekretär im Bistum Speyer verabschiedet

    Thomas Bettinger hat den Verband 36 Jahre mitgeprägt

    Kaiserslautern - Das gibt es heute selten: Fast vier Jahrzehnte Treue zu einem Arbeitgeber, zu einer Aufgabe, zu einer Berufung. Für Thomas Bettinger gilt das. Am 7. Februar wurde er in Hochspeyer in den Ruhestand verabschiedet. 36 Jahre hat er als Diözesansekretär des  Kolpingwerks im Diözesanverband Speyer gearbeitet, war dienstältester Diözesansekretär in Deutschland, wie Bundessekretär Ulrich Vollmer in seinem Dankwort herausstellte. Vertreterinnen und Vertreter des Kolpingwerks - aus dem Bistum, aus den Nachbarverbänden und aus dem Bundesverband -, der Gewerkschaften, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, der Handwerkskammer der Pfalz sowie der „Allianz gegen Altersarmut“ waren in die Jugendherberge Hochspeyer gekommen, um Thomas Bettinger zu verabschieden.  

    Andreas Stellmann, Vorsitzender des Speyerer Kolping-Diözesanverbandes, würdigte zu Beginn der Feier das Wirken von Bettinger, der den Verband im Bistum Speyer nicht nur über viele Jahre begleitet, sondern auch maßgeblich mit geprägt habe. Stellmann verwies auf die Unterstützung der  Ortsverbände und Ehrenamtlichen durch den Diözesansekretär, auf die Organisation von Großveranstaltungen, das Engagement im Rahmen der Sozialwahlen, auf das Engagement in der Brasilienpartnerschaft, auf den Beitrag bei der Erarbeitung des Leitbildes für den Bundesverband. Der Diözesanvorsitzende verwies auf eine von Bettinger immer wieder propagierte Grundüberzeugung: „Einigkeit macht stark“. Auf einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes wurde Bettinger für seine Verdienste mit der höchsten Auszeichnung des Verbandes, dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland, geehrt.

    In seinen Dankesworten konnte Thomas Bettinger seine emotionale Bewegung kaum verbergen. Er ging auf wichtige Punkte in den 36 Jahren seiner Tätigkeit als Diözesansekretär ein. „Kolping ist eine Familie, ja, aber eine Familie, die sich weitet zur Welt“, sagte er. Damit meinte Bettinger die Partner in Brasilien, aber auch die beim Deutschen Gewerkschaftsbund, in den Organen der sozialen Selbstverwaltung oder bei der Allianz gegen Altersarmut. „Das Evangelium ist politisch, Jesus war es, Kirche muss es sein, Kolping ist es“, so Thomas Bettinger. Und an anderer Stelle betont er: „Es ist wichtig, dass wir Kolpinger unseren Verband wertschätzen. Dass wir das, was wir sind und tun, wertschätzen.“ Und Thomas Bettinger stellt an das Ende seiner Dankesworte ein „Treu Kolping“ - und erhält langen Applaus.   

  • Verbandsinformationen und Programm

    Die neue Broschüre mit Informationen und Angeboten für 2020 ist jetzt digital verfügbar.
    Neben Angeboten für die verschiedensten Zielgruppen enthält das Heft auch Informationen zum Verband, z.B. wichtige Ansprechpartner.

    Auch wer noch Ideen für Veranstaltungen in der Kolpingsfamilie sucht, wird hier fündig.

    In Papierform geht die Broschüre den Mitgliedern Ende Februar mit dem Kolpingmagazin zu.
    Weitere Exemplare sind über unsere Büros erhältlich, die auch gerne Fragen rund um unsere Angebote beantworten.

    Programm 2020

  • Kolpingsfamilie St. Marien Saarburg-Beurig lädt ein zum Montagsgespräch

    1 Kilogramm Steine pro Stunde!

    Die Kolpingsfamilie St. Marien Saarburg-Beurig lädt herzlich zu einem Montagsgespräch am 3. Februar 2020 um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Marien, Klosterstraße, unterhalb der Kirche ein.

    Referent  ist der Betriebsleiter des KBN Kieswerk Besch-Nennig, Herr Frank Staudt – Dipl.-Ing. (FH).

    Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn und Beton... – woher kommt der eigentlich? Woraus unsere wichtigsten Baustoffe und unsere Gebäude bestehen, zeigt ein witziger Kurzfilm, den Søren Eiko Mielke für den Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) gedreht hat.

    Der Aufhänger des 8-Minuten-Films ist verblüffend genug: „Ein Kilogramm Steine pro Stunde“ verbraucht rechnerisch jeder Bundesbürger in Deutschland. Für Häuser, Brücken, Straßen, aber wer weiß schon, dass zum Beispiel in der Medizin mineralische Rohstoffe gebraucht werden. Wie wichtig Steine, Sand und Kies für unsere gebaute Umwelt sind und wo sie und anderen Steine- und Erdenrohstoffe überall eingesetzt werden, bringt der MIRO-Film locker-flockig und mit viel Witz rüber. Damit füllt man unterhaltsam eine Wissenslücke, die wohl bei den meisten Menschen herrscht, die nicht mit dem Bau zu tun haben.
    Die Kolpingsfamilie freut sich auf ein reges Interesse an der Veranstaltung und die daran anschließende Diskussionsrunde.

  • Kolpingwerk Trier ruft zur Solidarität mit den bolivianischen Partnern auf

    Der Vorstand des Kolpingwerks Diözesanverbands Trier ist betroffen von den Auswirkungen der derzeitigen politischen Lage auf die Bevölkerung in Bolivien. 
    Die Nachricht einer langjährigen Projektpartnerin aus La Paz an Martina Linden, Vorsitzende des Diözesanfachausschusses „Lebendige Internationale Partnerschaft“, macht den Ausnahmezustand deutlich ... 

    In seiner letzten Sitzung Ende November rief der Diözesanvorstand auf, gerade jetzt durch die Unterstützung der bestehenden Partnerschaftsprojekte ein klares Zeichen der Solidarität zu setzen. 

    Pressemitteilung 

    Dez. 2019 

  • Ab ins Ausland? Bewirb Dich jetzt!

    Du hast Lust auf einen Freiwilligendienst? Mit den Kolping Jugendgemeinschaftsdiensten (JGD) kannst Du Dich ein Jahr lang ehrenamtlich in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Ozeanien engagieren.

    Du bist zwischen 18 und 28 Jahren alt und hast Lust, für ein Jahr in einem fremden Land zu leben und zu arbeiten? Die Kolping JGD haben die aktuelle Bewerbungsfrist für Freiwilligendienste bis zum 10. November 2019 verlängert. Nutze die Chance und bewirb Dich jetzt für Deinen weltwärts-Freiwilligendienst!

    Spannende Projekte erwarten Dich in Asien, Afrika, Lateinamerika und Ozeanien. Ob als Auszeit vom Job oder sinnvolle Überbrückung zwischen Schule, Ausbildung oder Studium – mit den Kolping JGD kannst Du Land, Menschen und Kultur intensiv und hautnah erleben. Dabei arbeitest Du vor Ort in der Regel in einem sozialen oder gemeinnützigen Projekt mit. Die meisten Projekte liegen im ökologischen, handwerklichen und pädagogischen Bereich – lassen aber auch Spielraum für spezielle Fähigkeiten und Interessen. Zentral ist dabei die Begegnung mit den Menschen vor Ort und der interkulturelle Austausch. So bietet sich Dir die Chance, neue, internationale Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung von gegenseitigem Verständnis und Respekt, unabhängig von Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit oder Konfession zu leisten.

    Erfahre hier mehr über unsere Projekte!

    Auf dem Informationsseminar vom 22. bis 24. November 2019 in Bonn hast Du die Möglichkeit, die Kolping JGD und ihre Projekte noch besser kennenzulernen. Die JGD freuen sich auf Deine Bewerbung!

  • Feuerwehrkleidung gesucht!

    Sicher haben Sie in den Nachrichten von den Auseinandersetzungen in Chile erfahren.

    In diesen Tagen sind die Feuerwehren in Chile rund um die Uhr im Einsatz. Als Ergebnis der landesweiten Unruhen werden in vielen Städten Feuer gelegt und Zerstörungen verursacht. Dabei entspricht die Ausrüstung oft nicht den notwendigen Anforderungen. Daher benötigen wir Ihre Unterstützung und bitten Sie, die Kontakte zu den Hilfsorganisationen vor Ort zu nutzen.

    Wir suchen nach gut erhaltener Feuerwehrkleidung. Gerne Hosen, Jacken, Mäntel und Helme aller Art.

    Bitte nehmen Sie im Einzelfall Kontakt mit der Kolping-Recycling auf. Diese wird für den Transport nach Chile sorgen.

    Tel. 0661- 90 19 444, Fax 0661- 90 19 445, service(at)kolping-recycling.de

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

  • Tagung mit wegweisenden Beschlüssen

    Rückblick auf die Arbeit des Bundeshauptausschusses in Freiburg

    Der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland hat vom 8. bis 10. November mit rund 140 Teilnehmenden in Freiburg im Breisgau getagt. Der Bundeshauptausschuss ist das – zwischen den alle vier Jahre stattfindenden Bundesversammlungen – tagende Beschluss-, Kontroll-, Kooperations- und Koordinationsorgan des Kolpingwerkes Deutschland.

    Der Bundeshauptausschuss hat die Einsetzung einer Kommission „Leitbild-Entwicklung“ beschlossen. Im Rahmen einer außerordentlichen Bundesversammlung im Frühjahr 2022 soll die Fortschreibung des Leitbildes des Kolpingwerkes Deutschland beraten und beschlossen werden. Zugleich soll der Zukunftsprozess mit einer geplanten Großveranstaltung im Herbst 2022 in Köln seinen Abschluss finden.

    Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt ausdrücklich den Synodalen Weg und wird sich aktiv daran beteiligen. Die Erklärung des Bundesvorstandes zum Synodalen Weg ist hier auf kolping.de veröffentlicht.

    Der Bericht der Arbeitsgruppe „Rentenmodell wurde zur Kenntnis genommen. Im Anschluss beauftragte der Bundeshauptausschuss den Bundesvorstand, eine rentenpolitische Positionierung für das Kolpingwerk Deutschland zu erarbeiten.

    Pater Michael Heinz, Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerkes Adveniat würdigte am Samstagmorgen die seit fast fünf Jahren bestehende Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und berichtete von seiner Teilnahme an der Amazonassynode in Rom.

    Ausgewählte Erklärungen im Wortlaut hier auf kolping.de unter: https://www.kolping.de/presse-medien/news/erklaerungen/

  • Herbsttagung der Arbeitnehmer-Vizepräsidenten

    Die diesjährige Herbsttagung des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) hat in Heilbronn stattgefunden.

    In Heilbronn kamen die Arbeitnehmer-Vizepräsidenten des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) aus den Handwerkskammern zu ihrer diesjährigen Herbstagung zusammen. Vor den Berichten aus den Gremien des Handwerks hörten die Teilnehmenden zwei interessante Referate. Zunächst von Prof. Dr. Dr. Roland Benedikter zum Thema "Unterwegs zum 'neuen Menschen'? Transhumanismus und die heutige Verschmelzung von Mensch und Technik", im Anschluss dann über "Philosophie humaner Bildung" von Prof. Dr. h.c. Dr. Julian Nida Rümelin.

    Auf dem Bild sind neben Dr. Torben Schön und Reinhard Ockel vom Kolpingwerk Deutschland, jeweils außen, noch (v.l.) die Vizepräsidenten Jens Roost (HWK Rostock), Stefan Hövelmann (HWK Emsland), Vizepräsidentin Kathrin Zellner (HWK Niederbayern-Oberpfalz) sowie die Vizepräsidenten Peter Becker (HWK Saarland),  MIchael Lehnert (HWK Pfalz), Karl-Heinz Reidenbach (HWK Düsseldorf), Alexander Wendt (HWK Magdeburg), Ralf Noltemeyer (HWK Ostwestfalen) sowie Stefan Cibis (HWK Oldenburg).

  • Aktion Saubere Handys

    An der Online-Petition teilnehmen und Nein sagen zu den blutigen Geschäften mit Coltan!

    Für viele ist ein Leben ohne Smartphone kaum noch vorstellbar: ständige Erreichbarkeit, etwas schnell online nachschauen können – das gehört zu unserem Alltag. Im Rahmen der Handyspendenaktion, für die missio und das Kolpingwerk Deutschland kooperieren, wird immer wieder auf die Bestandteile des Smartphones aufmerksam gemacht. Denn die schöne Mobiltelefon-Welt hat auch eine blutige Seite.

    Rebellengruppen im Ostkongo erobern Coltanminen und verkaufen illegal das seltene Erz, das für die Herstellung von Handys benötigt wird. Die Zivilbevölkerung wird brutal vertrieben. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe eingesetzt. Stimmen für saubere Handys werden immer lauter. Erst wenn die Handyhersteller kein illegal gewonnenes Coltan mehr verwenden, werden keine Menschen mehr für dieses Erz vergewaltigt und vertrieben. Nur wenn es gelingt, dass es keine Nachfrage mehr nach diesem blutigen Erz gibt und dafür Wege geschaffen werden, den Abbau von Bodenschätzen wie Coltan zu einer lukrativen und gleichzeitig friedensfördernden Einnahmequelle für die Bevölkerung des Kongos zu machen, kann der Krieg dort ein Ende haben.

    Mit der Aktion Saubere Handys wird von den Handyherstellern gefordert, von ihren Lieferanten den Nachweis zu verlangen, dass sie für die Produktion der Handys kein Coltan aus der Demokratischen Republik Kongo verwenden, von dessen Handel Milizen profitieren. Dieser Nachweis muss durch externe Kontrollen überprüft werden. An der Online-Petition dazu kannst Du noch immer teilnehmen. Am 25. November 2019 werden die Unterschriften – es gibt schon über 50.000 – in Berlin im Beisein von Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, an die Handyhersteller übergeben.

    Zur Petition: www.missio-hilft.de/handypetition
    Video zur Aktion „Saubere Handys“: https://www.youtube.com/watch?v=4SvrfZjdYIA 

    Bilder: Robin Worrall on Unsplash, missio

  • Zukunftsdialog - Upgrade hautnah (offen für alle Interessierten)

    Der Zukunftsprozess des Kolpingwerkes läuft bereits eine Weile. Nun geht es darum, erste Richtungsentscheidungen bei der Bundesversammlung im Herbst 2020 vorzubereiten.

    Darum wollen wir einen möglichst breiten Dialog führen zu den Tendenzen, die sich aktuell abzeichnen.

    Wie ist das konkret vor Ort in der Kolpingsfamilie umsetzbar?
    Welche Argumente gibt es für bestimmte Veränderungen? Welche Bedenken habt ihr?

    Dies und was an Hinweisen noch wichtig erscheint, wird an den Bundesverband weitergeleitet.

    Stehkaffe ab 9:30 Uhr

  • Keine Neue Steuern für die Weiterbildung!

  • Erfolgreiches Prüferseminar

    Das Kolpingwerk Deutschland hat in Kooperation mit dem DGB ein Seminar für ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer im Handwerk veranstaltet.

    20 Teilnehmende aus verschiedenen Handwerksberufen diskutierten in Neuhof (bei Fulda) vom 27. bis 29. September 2019 die Vorgaben aus der Prüfungsordnung und die praktische Anwendung in den Prüfungsausschüssen. Interessant war die Zusammensetzung der Teilnehmenden aus dem Bereich der Arbeitnehmerseite, Lehrerinnen und Lehrern aus den Berufskollegs sowie von der Arbeitgeberseite. Informiert wurde auch über die zu erwartenden Änderungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit den Auswirkungen auf die Prüfungsordnung. Dazu gehörten auch die Forderungen der Gewerkschaften und die aktuelle Stellungnahme des Kolpingwerkes Deutschland zu diesem Thema. Für das Kolpingwerk Deutschland nahmen von der Kommission Handwerk Bernd Münzenhofer und Reinhard Ockel teil.

    Für 2020 sind wieder zwei gemeinsame Prüferseminare geplant.

  • Kolpingwerk Deutschland unterstützt den „synodalen Weg“

    Professor Dr. Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), war Gast bei der diesjährigen Tagung der Sekretäre und Geschäftsführer der Diözesan- und Landesverbände / Regionen im Kolpingwerk Deutschland in Rückersbach.

    Der Präsident des ZdK skizzierte die Entwicklung und den aktuellen Stand des "synodalen Weges". In einem intensiven Austausch wurden nicht nur Sorgen und Schwierigkeiten, sondern besonders die Notwendigkeit und die Chancen des "synodalen Weges" erläutert. Zugleich gab er einen realistischen Blick in Bezug auf die Erwartungen des "synodalen Weges". Dialog und nicht Dialogverweigerung sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen. Dieser Dialog ist Aufgabe des gesamten Volkes Gottes.

    Der "synodale Weg" gelingt nur gemeinsam mit den Gläubigen. Sie müssen teilhaben an dem lebendigen Prozess. Erfreulich ist, dass alle Texte veröffentlicht wurden und zugänglich sind. Rosalia Walter, die Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes, betonte im Austausch mit Prof. Sternberg: "Die christliche Grundberufung ist die Taufe. Es gibt zwar verschiedene Charismen, diese sind jedoch alle gleichwertig. Die Weihe erhöht die christliche Berufung nicht." Die Auseinandersetzung mit den Themen des "synodalen Weges" kann jeden Christen für seine Berufung stärken. Deshalb ist es sinnvoll, sich auch in den bundesweit mehr als 2.400 Kolpingsfamilien mit den Themen des "synodalen Weges" auseinanderzusetzen. Eine entsprechende Handreichung dazu ist in Vorbereitung.

    Bundespräses Josef Holtkotte berichtete von seinen guten Erfahrungen von der erweiterten gemeinsamen Konferenz: "Ich erlebte dort eine hörende Kirche, Bischöfe, Priester, getaufte Männer und Frauen, die miteinander geistlich unterwegs sein wollen. Alle Themen der vier Foren konnten offen besprochen werden."

    Professor Sternberg dankte dem Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland, der sich bereits im April 2019 in einer Erklärung positiv für den "synodalen Weg" ausgesprochen und seine Bereitschaft bekundet hat, diesen zu unterstützen. Auch beim Bundeshauptausschuss vom 8. bis 10. November 2019 in Freiburg wird ein Antrag zum "synodalen Weg" durch den Bundesvorstand eingebracht.

  • Bluttest auf Trisomie

    Gerade wenn (und weil) nach einem positiven Testergebnis mehr Empfehlung zur Selektion denn Begleitung stattfinden, spricht sich das Kolpingwerk Diözesanverband Trier gegen einen von den Krankenkassen finanzierten Test zur Früherkennung von Trisomie aus. Es braucht vielmehr ein gesellschaftliches Umdenken, das zu einer höheren Akzeptanz von Menschen führt, die aus der Norm fallen. Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Schutz seines Lebens. Niemand ist berechtigt zu entscheiden, wann ein Leben lebenswert ist.
    Foto von Drivaspacheco Daniel Rivas Pacheco - Eigene werk, CC BY-SA 3.0

    Pressemitteilung