Nachrichten

  • Veranstaltung von Schönstatt-Bewegung und des „Franz Reinisch Forum“

    GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten Aufführung am Samstag, den 20.10.2018 um 19 Uhr in der Pilgerkirche, Vallendar-Schönstatt

    Propaganda und Populismus, Mitläufertum, Gehorsam oder Protest gegenüber weltlichen oder kirchlichen Autoritäten, Menschenwürde und aufrechter Gang, dem eigenen Gewissen folgen – alles überholte Themen? Alles „kalter Kaffee“ aus der Zeit des Nationalsozialismus? Christlich motivierter Widerstand – „Schnee von gestern“?
    Keinesfalls. Jedenfalls meint das Wilfried Röhrig, Texter und Komponist eines modernen Musicals über den Pallottinerpater Franz Reinisch, der den Fahneneid auf Hitler verweigerte, deshalb wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und am 21. August 1942 in Brandenburg-Görden enthauptet wurde.
    Franz Reinisch war Pallottiner-Pater und fand in Vallendar-Schönstatt seine spirituelle Heimat. Am 28. Mai 2013 wurde in Trier der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch offiziell eröffnet.

    Nähere Informationen unter www.franz-reinisch.org/gefährlich-franz-reinisch-musical-über-einen-aufrechten

  • Kolping Recycling beteiligt sich mit 25% an der s-coll Service GmbH in Hilpoltstein

    Hilpoltstein: Bereits im Jahre 2011 entwickelte die s-coll Service GmbH das Projekt „shuuz“. Ziel ist es bis heute ein online-gestütztes Schuhsammelsystem anzubieten, bei dem Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Vereine und andere Institutionen gebrauchte Schuhe sammeln und mit einer kostenfreien Paketmarke an SHUUZ schicken.
    Seit 2013 werden diese Schuhe durch die Kolping Recycling GmbH aus Fulda vermarktet und einer hochwertigen Sortierung zugeführt.
    Durch die zukünftige Beteiligung, die rückwirkend zum 01.01.2018 wirksam wird, erwarten beide Unternehmen ein vermehrtes Wachstum. So wurden allein im Jahr 2017 über 33.000 Pakete an „shuuz“ gesendet. Für das laufende Jahr erwarten die beiden Partner über 50.000 Pakete. Nach firmeneigenen Angaben sorgt SHUUZ dafür, dass alle Abläufe fair und transparent sind. So können sich Sammler nach der Registrierung durch den „shuuz-Rechner“ bereits vor Versand online Ihren Sammelerlös berechnen. Wie Stephan Kowoll, Geschäftsführer der Kolping Recycling GmbH, berichtet, erschließen sich für den Kolping eigenen Entsorgungsfachbetrieb dabei neue Zielgruppen außerhalb der klassischen Container- und Straßensammler. Kurz- und mittelfristig planen beide Partner die Märkte im benachbarten europäischen Ausland zu bearbeiten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Geschäftsführer der s-coll Service GmbH ist Herr Ingo Wegner, Hilpoltstein. www.shuuz.de
    V.i.S.d.P Stephan Kowoll
    Geschäftsführer
    Kolping Recycling GmbH
    Weitere Informationen: 0661-9019444

  • Wochenende für berufstätige Frauen

    Unter dem Motto “Die Kraft liegt in mir…“ fand die diesjährige Frauentagung im Rahmen der „Tankstelle Kloster“ in Kloster Arenberg/Koblenz unter Leitung von Petra Heusler,Bildungsreferentin, statt. Auf dem Programm stand der Erfahrungsaustausch zu konkreten Lebensbereichen und Tätigkeiten in denen Frauen sich beruflich, ehrenamtlich und privat bewegen und ihr Talent und persönliches Engagement gefragt ist.“Mit tut es richtig gut zu reflektieren was bisher gut gelaufen ist und wertzuschätzen, was ich gut gemacht habe und da am Ball zu bleiben…“ so eine zufriedene Teilnehmerin.

     In einem Talente-Feedback ergänzten sich die TeilnehmerInnen gegenseitig in Kleingruppen die bis dahin genannten und wieder entdeckten Fähigkeiten.

    Nach einer vorangehenden  intensiven Sichtung Ihrer persönlichen Stärken formulierten die Frauen am Sonntag zukünftige Ziele, in denen sie die genannten Fähigkeiten besonders einsetzen möchten.

    Nähere Informationen zur Tankstelle Kloster unter erwin.jung(at)kolping-trier.de.

    Termin nächste Tankstelle Kloster: 14.-16.11.2018 in Vallendar/Haus Sonnenau

  • Unverzichtbach für Gesellschaft und Kirche

    Die Verbandsleitungen von fünf katholischen Verbänden haben das Impulspapier der deutschen Bischöfe „Gemeinsam Kirche sein“ aufgegriffen und ihr Positionspapier aktualisiert. Es trägt den Titel „Katholische Verbände: unverzichtbar für die Kirche, unverzichtbar für die Gesellschaft“.

    Seit einigen Jahren treffen sich die Verbandsleitungen des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sowie des Kolpingwerkes Deutschland zum gemeinsamen Informations- und Erfahrungsaustausch. Im Rahmen dieser Gespräche ist bereits im Jahre 2013 ein gemeinsames Positionspapier „Katholische Verbände: unverzichtbar für die Gesellschaft, unverzichtbar für die Kirche“ entstanden. In „Idee & Tat“ 2/2013 (Seite 20/21) wurde es dokumentiert und zugleich auch allen Kolpingsfamilien bundesweit zur Verfügung gestellt.

    Die deutschen Bischöfe haben 2015 ein gemeinsames Impulspapier zur Erneuerung der Pastoral unter dem Titel „Gemeinsam Kirche sein“ herausgegeben. Darin wird der Weg beschrieben, auf dem sich die Menschen in den 27 (Erz-)Bistümern in Deutschland befinden: den Weg von der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes Gottes. Auf der Grundlage dieses Impulspapieres haben die Verbandsleitungen der fünf katholischen Verbände ihr damaliges Positionspapier aktualisiert. Es erscheint erneut in der Zeitschrift für Leitungskräfte und Engagierte im Kolpingwerk, Idee & Tat. Außerdem ist es zum Herunterladen angefügt. 

  • Ein Workcamp für Deinen Erfahrungsschatz

    Mit Workcamps in aller Welt kannst Du tatkräftig ein Projekt unterstützen und dabei neue Leute kennenlernen. Auch die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste bieten Workcamps an.

    Du willst in diesem Sommer oder Herbst Erfahrungen in einem anderen Land sammeln, die auf keinem typischen Touristen-Urlaub beruhen? Wie wäre es mit einem Workcamp? Workcamps sind Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen junge Leute aus verschiedenen Ländern an einem gemeinnützigen sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekt arbeiten. Workcamps eröffnen einzigartige Chancen, neue Erfahrungen zu sammeln, tatkräftig ein Projekt zu unterstützen und internationale Freundschaften zu schließen. Sie bedeuten nicht nur Arbeiten und Lernen, sondern auch Kontakte knüpfen und Spaß haben. Sie sind ein Mikrokosmos für internationale Zusammenarbeit.

    Die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (Kolping JGD) bieten Workcamps in aller Welt an. Auf www.kolping-jgd.de kannst Du Dich ausführlich informieren. Oder Du meldest Dich bei den Mitarbeiterinnen der Kolping JGD. Auch auf Facebook findet Ihr die Kolping JGD, und bei Twitter, YouTube und Instagram. Du bist herzlich dazu eingeladen, Film und Artikel-Link via Social Media zu verbreiten.

    Übrigens: Die Kolping Jugendgemeinschaftdienste suchen Praktikanten (Bereich Workcamps) und Trainees (Bereich Freiwilligendienste). Mehr dazu erfährst Du hier.

  • Bundessekretär begrüßt Rückkehrrecht bei Teilzeit

    Arbeit muss zum Leben passen und nicht umgekehrt. Aus diesem Grund begrüßt Kolping-Bundessekretär Ulrich Vollmer den Regierungsentwurf zur Brückenteilzeit und damit die Umsetzung einer bedeutenden Vereinbarung des Koalitionsvertrags.

    Bereits seit vielen Jahren ist zu beobachten, dass die Teilzeitquote in Deutschland steigt. Denn Teilzeit ermöglicht es, die familiäre Sorgearbeit - wie die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen - mit der Arbeitswelt in Einklang zu bringen. Millionen Menschen - insbesondere Frauen - entscheiden sich ganz bewusst dafür, Zeit in die Familie zu investieren.
    Aber auch gesundheitliche und seelische Gründe oder die persönliche Weiterbildung neben dem Beruf, können einen Grund für die befristete Reduzierung der Arbeitszeit darstellen.

    Hinter der immer weiter steigenden Teilzeitquote verbirgt sich aber leider auch die Tatsache, dass Teilzeit für viele Menschen zu einer Einbahnstraße geworden ist. Einmal in Teilzeit, ist es nicht selbstverständlich, wieder in Vollzeit zurückzukehren, auch wenn dies gewollt ist. Für Arbeitgeber bietet Teilzeit vor allem dann Vorteile, wenn sie in Gleitzeit geleistet wird, da Arbeitszeit oftmals dann eingesetzt werden kann, wenn sie erforderlich ist.
    Arbeitnehmende in Teilzeit zahlen nur teilweise in die Sozialversicherungen ein - und erwerben folglich zum Teil nur eingeschränkt die dazugehörigen Ansprüche. Dies kann gesellschaftlich nicht gewollt sein.Auf der anderen Seite gibt es auch die Arbeitgeber, die sich vor dem Hintergrund der Hochkonjunktur und des zunehmenden Fachkräftemangels kategorisch gegen die Reduzierung von Arbeitszeit aussprechen.Eine solche Perspektive greift jedoch zu kurz: Wollen Unternehmen in Zukunft im Wettbewerb u.a. um Fachkräfte attraktiv bleiben, dann müssen sie auch familienfreundlich sein und damit auf die persönlichen Wünsche der Arbeitnehmenden eingehen, so Ulrich Vollmer. Zwar ist eine Reduzierung der Arbeitszeit keine direkte Antwort auf das strukturelle Problem vor allem des Fachkräftemangels - sie kann aber ein positiver Baustein zur Lösung sein.

    Aus Sicht des Kolping-Bundessekretärs sieht der Gesetzesentwurf zudem genug Spielraum vor: Durch Schwellenwerte und Quoten wird vermieden, dass insbesondere kleine Unternehmen unter Druck geraten, oder gar überfordert werden. Zudem soll es möglich sein, dass über Tarifverträge von den Regelungen abgewichen wird - dieses fördert die Sozialpartnerschaft.Das Kolpingwerk versteht Arbeit als Möglichkeit zur persönliche Entfaltung, als Beitrag für die Gesellschaft und als Schöpfungsauftrag zur Gestaltung der Welt. Erwerbsarbeit, Familienarbeit und ehrenamtliche Arbeit sind grundsätzlich gleichwertig. Daher sind die Voraussetzungen für die Wahlmöglichkeit zwischen und für die Vereinbarkeit von Familie, Ehrenamt und Beruf konsequent auszubauen.

  • Kontinentalversammlung tagte in Litauen

    „Für welche Werte steht Europa?“ Bei der Kontinentalversammlung des Kolpingwerkes Europa vom 25. bis 27. Mai in Litauen bereiteten die Delegierten ein neues Selbstverständsnisdokument vor.

    Delegierte aus 16 Nationalverbänden konnte die Europavorsitzende Margrit Unternährer zur Kontinentalversammlung begrüßen, die aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Kolpingwerkes Litauen in Kaunas stattfand. Der Studienteil stand unter der Fragestellung „Für welche Werte steht Europa?“

    Die Referenten Karl Schiewerling, Vorsitzender Stiftung Christlich-Soziale Politik (CSP), und Stefan Lunte, COMECE, – ein Zusammenschluss der Europäischen Bischofskonferenzen – verwiesen auf die historische Entwicklung Europas und auf die Bedeutung des christlichen Menschenbildes. „Die Prinzipien der Personalität und Subsidiarität – grundgelegt in der Katholischen Soziallehre – sind maßgebend für ein freiheitliches und demokratisches Europa“, so Schiewerling. Politik müsse sich an Werten wie Friede und Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit orientieren und messen lassen. „Es braucht Verbände wie das Kolpingwerk, die immer wieder die politisch Verantwortlichen auf Widersprüche hinweisen“, so Lunte.

    In vier Workshops diskutierten die Delegierten, wie diese Werte im Kolpingwerk gelebt und konkret umgesetzt werden können. Die Ergebnisse werden in die Erstellung eines Selbstverständnisses für das Kolpingwerk Europa – verstanden als ein programmatisches Dokument – einfließen.    

    In einem Grußwort würdigte der Erzbischof von Kaunas, Lionginas Virbalas, das Wirken des Kolpingwerkes in Gesellschaft und Kirche und verwies u.a. auf die hohe Bedeutung der Universität, die sich in Trägerschaft des Kolpingwerkes Litauen befindet.    

    Europapräses Josef Holtkotte griff in seiner Predigt in der Kathedrale von Kaunas ebenfalls den Gedanken des Erzbischofs von Kaunas auf und betonte die Gemeinschaft und das Miteinander im Kolpingwerk Europa. „Die Bereitschaft der Nationalverbände, sich in Verantwortung vor Gott als Christen für den Nächsten immer wieder einzusetzen, bleibt unsere Aufgabe“, so Holtkotte.

    Generalsekretär Markus Demele berichtete von der Generalversammlung 2017 in Peru und stellte die Neufassung des Generalstatuts sowie das neue Selbstverständnis von Kolping International vor.

    „Kolpingarbeit in Europa“, unter dieser Überschrift standen die Berichte aus den Nationalverbänden sowie der Kolpingjugend. Erneut wurde deutlich, wie vielfältig das engagierte Wirken des Kolpingwerkes in Gesellschaft und Kirche ist.

    Durch Anna-Maria Högg, Bundesleiterin der Kolpingjugend, wurde das Jugend-Event „Sternenklar – Du baust die Zukunft!“ im September 2018 in Frankfurt vorgestellt. Erfreulich ist, dass auch Mitglieder der Kolpingjugend aus den europäischen Nationalverbänden teilnehmen werden.

    An der Tagung, die in Kooperation mit der Konrad-Adenauer?Stiftung (Büro Litauen) durchgeführt wurde, nahmen die Mitglieder des Bundesvorstandes Thomas Dörflinger, Klaudia Rudersdorf, Anna-Maria Högg, Reinhard Ockel und Andreas Stellmann sowie Ulrich Vollmer – zugleich Europasekretär – teil. Die Kontinentalversammlung 2019 wird in Rom stattfinden.

    In einem Grußwort würdigte der Erzbischof von Kaunas, Lionginas Virbalas, das Wirken des Kolpingwerkes in Gesellschaft und Kirche und verwies u.a. auf die hohe Bedeutung der Universität, die sich in Trägerschaft des Kolpingwerkes Litauen befindet.    

    Europapräses Josef Holtkotte griff in seiner Predigt in der Kathedrale von Kaunas ebenfalls den Gedanken des Erzbischofs von Kaunas auf und betonte die Gemeinschaft und das Miteinander im Kolpingwerk Europa. „Die Bereitschaft der Nationalverbände, sich in Verantwortung vor Gott als Christen für den Nächsten immer wieder einzusetzen, bleibt unsere Aufgabe“, so Holtkotte.

    Generalsekretär Markus Demele berichtete von der Generalversammlung 2017 in Peru und stellte die Neufassung des Generalstatuts sowie das neue Selbstverständnis von Kolping International vor.

    „Kolpingarbeit in Europa“, unter dieser Überschrift standen die Berichte aus den Nationalverbänden sowie der Kolpingjugend. Erneut wurde deutlich, wie vielfältig das engagierte Wirken des Kolpingwerkes in Gesellschaft und Kirche ist.

    Durch Anna-Maria Högg, Bundesleiterin der Kolpingjugend, wurde das Jugend-Event „Sternenklar – Du baust die Zukunft!“ im September 2018 in Frankfurt vorgestellt. Erfreulich ist, dass auch Mitglieder der Kolpingjugend aus den europäischen Nationalverbänden teilnehmen werden.

    An der Tagung, die in Kooperation mit der Konrad-Adenauer?Stiftung (Büro Litauen) durchgeführt wurde, nahmen die Mitglieder des Bundesvorstandes Thomas Dörflinger, Klaudia Rudersdorf, Anna-Maria Högg, Reinhard Ockel und Andreas Stellmann sowie Ulrich Vollmer – zugleich Europasekretär – teil. Die Kontinentalversammlung 2019 wird in Rom stattfinden.

  • Die Kirche bleibt im Dorf

    „Die Kirche bleibt im Dorf“ – das Bistums Trier veranstaltet ein Forum, bei dem die Herausforderungen für ein gutes Leben auf dem Dorf, die zukünftigen Entwicklungen im ländlichen Raum und Möglichkeiten einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Kirche und kommunalen Einrichtungen im Fokus stehen.

    Es werden zwei Termine angeboten, um sich zu informieren, auszutauschen und Einfluss zu nehmen.

    Termin Forum in Otzenhausen, Europäische Akademie:

    Samstag, 25. August 2018, 9:30-16:00 Uhr

    Termin Forum in Bitburg, St. Matthias Schule:

    Samstag, 15. September 2018, 9:30-16:00 Uhr

    Der Programmablauf ist jeweils gleich:

    ·        Zu Beginn wird Bischof Dr. Stephan Ackermann sprechen.

    ·        Anschließend besteht Gelegenheit, sich im Plenum auszutauschen.

    ·       Hören Sie mehr über die Zukunftsprognosen für die ländlichen Räume in einem kurzen Gastvortrag und nutzen Sie die Informationen für Ihre alltägliche Arbeit vor Ort.

    ·        Damit der Tag praktische Hinweise geben kann und Ihre Rückmeldungen einfließen können, wählen Sie zwei passende Themen von insgesamt 12 Workshops aus, um in Gruppen genauer auf Kirche vor Ort, Strukturen der Kirche, Kirche als Partner für Kommunen etc. einzugehen.

    Heute wie in Zukunft hängt die Sicherung eines guten Miteinanders im Gemeindeleben davon ab, wie wir daran teilnehmen und miteinander arbeiten, z.B. in der Seelsorge, bei der Beratung von Familien, an Orten der Begegnung, bei traditionellen Gemeindefeiern, in der Jugend- und Seniorenarbeit …

    Nutzen Sie die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Ideen voranzubringen und Netzwerke zu knüpfen!

    Anmeldungen sind möglich ab 1. Juni 2018 unter www.herausgerufen.de.

     

  • Marx meets Kolping

    Diözesanversammlung des Kolpingwerkes zum verantwortlichen Leben und solidarischen Handeln

    Das Kolpingwerk Diözesanverband Trier hielt am 5. Mai seine Diözesanversammlung ab. Mit über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden im Johannishaus in Hermeskeil die aktuellen Themen des Verbands besprochen.

    „Aktuell reden alle über Karl Marx“ so Diözesanpräses Thomas Gerber. „Viele wissen nicht, dass Adolph Kolping, der Gründer des Kolpingwerkes zur selben Zeit lebte.“ Beide Männer haben die Nöte ihrer Zeit, also der beginnenden Industrialisierung gesehen. Die Münsteraner Theologin Julia Lis legte in ihrem Referat anschaulich dar, wo sich Kolping und Marx (die sich übrigens wohl nie getroffen haben) einig gewesen wären und welche Unterschiede ihre Ansätze hatten. Am wesentlichsten war ganz sicher, wie sie die herrschenden sozialen Zustände verbessern wollten. Für Marx kam bekanntlich nur eine Revolution in Frage. Kolping wollte die Menschen (sein Ansatzpunkt waren die Handwerksgesellen) befähigen, die Gesellschaft aktiv mit zu gestalten und so zu Veränderungen kommen.

    Die spannenden Impulse von Frau Lis wurden auch im Gottesdienst unter dem Stichwort „Solidarität“ wieder aufgegriffen: Liebe zu Gott und den Menschen bedeutet nicht einfach nur ein Gefühl, sondern tätige Solidarität.

    Auch die Vertreter der Politik, Stadtbürgermeister Dr. Mathias Queck, den Beauftragten der Verbandsgemeinde, Hartmut Heck und die Kreisbeigeordnete Jutta Roth-Laudor, sowie für die Vertreterin des Bistums, Simone Thiel folgten interessiert den Ausführungen.

    In ihren Grußworten betonten sie alle die Rolle des Kolpingwerkes in der Gesellschaft. Heck betonte, „Kolping trägt bei zu einer verlässlichen Grundlage, dass man zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.“ Roth-Laudor wünschte „Viel Erfolg im Bemühen um eine gerechtere Welt“ und Simone Thiel hob hervor: „Bischof Ackermann lässt grüßen. Er sieht in Kolping eine besondere Verbindung von Kirche und Gesellschaft. Die brauchen wir.“

    Dr. Queck hob auch explizit hervor, wie sehr er die örtliche Kolpingsfamilie schätzt, die ein lebendiger Teil des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt Hermeskeil sei.

    Von Hans-Peter Gerhards erfuhren die Delegierten und Gäste einiges über die Arbeit in der sozialen Selbstverwaltung. Hier sind einige Kolpingmitglieder bei Krankenkassen, Rentenversicherungen, Sozial- und Arbeitsgerichten und anderem mehr ehrenamtlich für die Menschen engagiert.

    Für ihre langjährige Tätigkeit wurden mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Trier geehrt: Hans-Peter Gerhards und Peter Herter aus Mayen und Oswald Senner aus Mülheim.

    Außerdem erhielt Herbert Johannes aus Saarburg-Beurig das Ehrenzeichen für seine beständige Mitarbeit im Bereich der Internationalen Partnerschaftsarbeit und der Finanzen sowie sein unermüdliches Engagement als Vorsitzender des Kolpinghaus Warsberger Hof Trier e.V.

    Eine weitere Ehrung wurde der Kolpingsfamilie Oberwesel zuteil. Für ihr Projekt „Ausflug der Bewohner des Seniorenzentrums in die Stadt“, das Senioren die Teilnahme am örtlichen

    Leben ermöglicht, erhielten sie als erste den Preis des Kolpingwerkes Trier „Kolping – für die Menschen aktiv“. Ab diesem Jahr werden alljährlich beispielgebende soziale Projekte der Kolpingsfamilien und Kolpingeinrichtungen im Bistum Trier.

    Upgrade … unser Weg in die Zukunft hieß es dann nachmittags.

    Die stellvertretende Bundesvorsitzende Klaudia Rudersdorf informierte über den bundesweiten Zukunftsprozess des Kolpingwerkes. Gerade haben 20 Regionalforen stattgefunden – eines davon am 14. April in Schweich. Der innerverbandliche Diskussionsprozess hat zum Ziel, das Kolpingwerk für die Zukunft gut aufzustellen.

    In 4 Arbeitsgruppen arbeiteten die Delegierten anschließend mit Blick auf den Diözesanverband Trier zur Gestaltung des Verbands von der Kolpingsfamilie bis zur Bistumsebene.

    Mit vielen guten Impulsen und Ideen machten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich nach fruchtbaren Diskussionen auf den Weg nach Hause. In knapp 100 Kolpingsfamilien von der Sieg bis nach Saarbrücken werden sie jetzt weiter entsprechend dem Kolping-Motto „verantwortlich leben – solidarisch handeln

    Text: Julia Semmling –  Bilder: Sabine Mertes

     

  • Kolpingwerk Trier beteiligt sich am Zukunftsprozess des Kolpingwerkes

    In Schweich haben rund 60 Teilnehmende eines Regionalforums über die Neuausrichtung und Öffnung des Kolpingwerkes Deutschland diskutiert. Die meisten der Delegierten kamen aus dem Diözesanverband Trier. „Der hohe Beteiligungsgrad freut mich sehr. Es war definitiv ein gewinnbringender Tag mit vielen tollen Impulsen“, resümierte ein Teilnehmer aus dem Saarland.

    Mit den bundesweit stattfindenden Regionalforen hat der 1850 gegründete Sozialverband ein interaktives Format entwickelt. Es ermöglicht allen interessierten Mitgliedern, im Rahmen eines vom Bundesvorstand angestoßenen Zukunftsprozesses zu Wort zu kommen. Die Veranstaltungen leiten dabei die zweite Phase des Erneuerungsprozesses „Kolping Upgrade... unser Weg in die Zukunft“ ein, der bereits im vergangenen Jahr mit einer Mitgliederumfrage gestartet war. Eine konkrete Marschrichtung für die zukünftige Verbandsentwicklung soll dann im Jahr 2020 durch die Bundesversammlung beschlossen werden.

    Die ersten 10 von insgesamt 20 Regionalforen haben bereits tolle Ergebnisse geliefert. Auch in Schweich brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen und persönliche Meinungen unter reger Beteiligung in die Diskussion mit ein.

    Hohe Beteiligung und Mut zur Veränderung

    Um den gemeinsamen Austausch zu fördern, kamen während des Regionalforums vielfältige Methoden zum Einsatz: Während Einzelreflexionen konzentriert abliefen, wurde im Zuge von Gruppenarbeiten lebhaft diskutiert und meinungsfreudig auf Plakatwänden argumentiert. Nachdem einige Personen nach eigener Aussage eher skeptisch angereist waren, konnten so alle Teilnehmenden aktiv mitwirken und voller Begeisterung die Rückreise antreten. „Mir ist heute zum ersten Mal klargeworden, dass ich stolz bin, bei Kolping zu sein“, so ein Teilnehmer. Eine andere Stimme: „Wir konnten mitarbeiten, und nicht alles wurde – wie oft üblich – vorgesetzt.“

    Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Regionalforen dabei vor allem in einem Punkt: Auch wenn es Mut zu notwendigen Veränderungen braucht, wird das Kolpingwerk weiterhin Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten. Der Zukunftsprozess wird gelingen, denn: „Kolping lebt!“

  • Trierer Delegierte beim höchsten Bundesgremium

    350 Teilnehmende aus allen Teilen Deutschlands – Delegierte und Gäste – trafen sich in den Sartory-Sälen im Herzen Kölns, fünf Gehminuten vom Kolpinghaus International entfernt. Das Kolpingwerk ist demokratisch organisiert. Die Bundesversammlung setzt sich hauptsächlich aus den Delegierten der Diözesan- und Landesverbände /Regionen zusammen, außerdem aus den Mitgliedern des Bundesvorstandes. Sie tagt nur alle vier Jahre und bildet das oberste Organ des Verbandes und entscheidet über Grundlegendes; außerdem wählt sie den neuen Bundesvorstand.
    Der Diözesanverband Trier war mit 8 Delegierten vertreten.

    Ein wesentlicher Beratungspunkt war der geplante Zukunftsprozess "Kolping auf dem Weg in die Zukunft". Ziel des Zukunftsprozesses ist die Aktivierung unseres Mitgliederverbandes und die Klärung und Sicherung der Rolle und des gesellschaftlichen Beitrags von Kolping in einer sich wandelnden Gesellschaft. Der Zukunftsprozess basiert und reagiert auf gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse und Entwicklungen – wie z.B. dem demografischen Wandel – und stellt sich den relevanten Fragen, die sich daraus für das Kolpingwerk Deutschland ergeben.

    Beim Festakt am Grabe Adolph Kolpings in der Minoritenkirche wurde der ehemalige Präsident des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK), Alois Glück geehrt. Ebenso die ausscheidenenden Mitglieder des Bundesvorstandes und des Finanzausschusses.

    Die Mitglieder des neuen Bundesvorstandes finden Sie hier.

    Unter anderem beschlossen die Delegierten auch die Forderung nach gleichen Beschäftigungs- und Einkommensbedingungen in Deutschland.

    Im Rahmen der Bundesversammlung wurde die bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bund Katholischer Rechtsanwälte (BKR) und dem Kolpingwerk Deutschland erneuert.

  • Arbeitshilfe - Kolping denkt die Arbeitswelt voraus

    Die Arbeitswelt befindet sich erneut im Umbruch. Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer kündigt sich eine neue Revolution an: Die „Industrie 4.0“. Diese Beobachtung macht der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland und veröffentlicht eine Arbeitshilfe zu dem Themenfeld. Das Referat „Arbeitswelt und Soziales“ stellt vier ausgewählte Studien vor, die sich der Frage nach den Auswirkungen der so genannten „vierten industriellen Revolution“ auf die Arbeitswelt stellen.

    Hinter dem Begriff „Industrie 4.0“ – der sich als Überschrift etabliert hat – verbirgt sich die Digitalisierung und Vernetzung wirtschaftlicher Produktionsketten. Gegenstände werden intelligent, Maschinen sprechen miteinander und Daten liegen in Wolken. Es wird vom „Internet der Dinge“ gesprochen.

    Um es an einem Beispiel plastisch zu machen: Vereinzelt pflügen schon heute führerlose Traktoren die Äcker Deutschlands. Via GPS lenkt und bedient ein Computer die Landwirtschaftsmaschine. Dabei weiß er nicht nur, wo gepflügt werden muss, sondern er weiß auch, wann der beste Zeitpunkt ist. Denn er ist mit Sensoren im Ackerboden und der Wetterstation verbunden – und natürlich meldet er auch der nächsten Maschine, dass nun die Saat ausgebracht werden kann. In diesem Szenario, das sich so immer weiter denken lässt, wird der Bauer zum Wächter, er ist Herr seiner intelligent vernetzten Maschinen. Diese Entwicklungen haben natürlich massive Auswirkungen auf die Arbeit. Es wird daher auch von der Arbeitswelt 4.0 gesprochen.

    Beschäftigungsverhältnisse flexibilisieren sich, Arbeitsmodelle digitalisieren und Anforderungen steigen. Einige US-Studien propagierten bereits, dass in 20 Jahren rund 50 Prozent der Erwerbstätigen durch Computer und Maschinen ersetzt werden.

    Auch das Kolpingwerk Deutschland beteiligt sich an der Diskussion um die Zukunft der Arbeitswelt. Unser Verband hat seit den Zeiten des Seligen Adolph Kolping den Anspruch, die Arbeitswelt aktiv mit zu gestalten. Darum hat der Bundesfachausschuss „Arbeitswelt und Soziales“ das Thema zu einem Schwerpunkt für das laufende Jahr gemacht. Ein wichtiges Thema, das Menschen auf der ganzen Welt betreffen wird.

    Weiteres unter: http://www.kolping.de/presse-medien/presse/news-archiv/news-details/news/arbeitswelt-40-geht-uns-in-zukunft-die-arbeit-aus/

  • Kolping zeigt Flagge !!! Diözesanwallfahrt am 15. April in Trier

    Zweihundert Kolpinger kamen gemeinsam am 15. April zur Diözesanwallfahrt im Rahmen der Heilig-Rock-Tage nach Trier. Damit war Kolping am Tag des Ehrenamtes überproportional vertreten. Gemeinsam zogen die 16 Kolping-Bannerträger unter musikalischer Begleitung der Fanfarenzug Humes vom Kolpinghaus in der Dietrichstraße bis zum Dom. Gespielt wurde bis die ersten Orgeltöne erklangen. 

    Begrüßt wurden alle Kolpinger herzlich von Bischof Ackermann in seiner Eröffnung des Hochamtes und während des Pontifikalamt erfüllten die Bannerträger das Motto der Wallfahrt „Flagge zeigen!“ Gemeinsam mit Bischof Stephan Ackermann, Erzbischof von Köln Rainer Maria Kardinal Woelki der auch Protektor des internationalen Kolpingwerkes ist und dem Präses des Deutschen Kolpingwerkes Josef Holtkotte zogen die Bannerträger nach der Messe in einer Prozession zur Heilig-Rock-Kapelle.

    Bischof Ackermann, Kardinal Wölki und Präses Holtkotte nahmen sich nach der Messe Zeit, um mit einzelnen Besuchern der Heilig-Rock-Tage zu sprechen, so zum Beispiel mit der Kolpingsfamilie Merzig, die dieses Jahr ihr 160jähriges Bestehen feiert.

    Nach dem Hochamt gab es ein buntes Programm: Die Kolping Roadshow auf dem Domfreihof informierte den ganzen Tag zum Themenbereich Flucht, Migration und Integration und war ein Anlaufpunkt für Jung und Alt. Bei der Podiumsrunde von KAB, KEB und Kolping „Wo bleibt der Mensch bei Arbeit 4.0?“ wurde rege diskutiert und verschiedene Stände auf dem Domplatz luden zum Besuch ein. Während viele Kolpingsfamilien das Programm mit Seminaren und Workshops wahrnahmen, trafen sich rund 70 Kolpinger aus dem ganzen Bistum zu Kaffee und Kuchen im Kolpinghaus Warsberger Hof.

    Ein toller Abschluss des Tages war die Würdigung der Kolpingjugend Illingen vor dem Dom. Jugendreferentin Isabell Augustat hielt eine anschauliche Laudatio auf die Kinder und Jugendlichen und Bischof Ackermann lobte den ehrenamtliche Einsatz für soziale Projekte und überreichte einen Preis an die Kolpingjugend Illingen.

     

    Ganz herzlich möchten wir uns bei allen für die schöne Wallfahrt bedanken. Danke an die Bannerträger, Musikanten und Ehrenamtlichen Helferinnen. Es hat sehr viel Spaß gemacht gemeinschaftlich diesen Tag zu gestalten.

    Wir hoffen ihr seid auch im nächsten Jahr wieder dabei.  Wenn ihr Anregungen oder Ideen habt, könnt ihr Euch gerne an barbara.scharfbillig(at)kolping-trier.de wenden.

  • Preis für Kolpingjugend Illingen bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier

    Im Rahmen des Tages des ehrenamtlichen Engagements des Bistums Trier am 15. April 2018 wird die Kolpingjugend Illingen gewürdigt. Gleichzeitig findet die Kolping Wallfahrt „Flagge zeigen“ statt und die Kolping Roadshow ist in Trier. Also, zeigt Flagge und unterstützt die Kolpingjugend Illingen bei der Preisverleihung um 16.45h im Kulturzelt auf dem Domfreihof! 

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  • Großzügige Scheckübergaben der Kolpingsfamilie Bad Kreuznach für soziale Kinderprojekte

    Beim Neujahrsempfang der Kolpingsfamilie und der Stadtpfarrei Hl. Kreuz begrüßte Vorsitzender Wolfgang Dietrich ca. 90 Gäste und Sternsinger  in den vollbesetzten Räumen der Kolpingsfamilie/Kurhausviertel. Nach einer vielseitigen Bildpräsentation von Tine Harmuth über die Ereignisse des letzten Jahres berichtete Pastor Dr. Michael Kneib über die Bistumssynode und den derzeitigen Stand der geplanten Neugliederung der Pfarreien sowie über Ereignisse des letzten Jahres.Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei Schecks in Höhe von insgesamt 2.900,00 € für soziale Kinderprojekte übergeben. Für das internationale Kolpingwerk (IKW) nahm Petra Heusler, Bildungsreferentin, einen Scheck in Höhe von 750,00 Euro für das Kinderprojekt Schargorod in der Ukraine entgegen. Bei diesem Projekt geht es um die Integration behinderter Kinder .Ebenso gingen 750,00 Euro an den Sozialdienst kath. Frauen(SkF) für die Trauerbegleitung von Kindern . Darüber hinaus ging eine weitere Spende aus den Erlösen der Adventsmeditation des ACK von ca. € 1.400,00 ebenfalls an den Sozialdienst kath. Frauen für die Begleitung von trauernden Kindern und Erwachsenen.

    Die jährlichen Spendengelder für soziale Kinderprojekte kommen aus dem Erlös der Nikolausaktion der KF zusammen. Rund ein Dutzend Termine bewältigen Marco Rohr, Michael Erbert, Ludwig Vogt, Hajo Hartkopf und Wolfgang Dietrich am 5. und 6. Dezember. Die Kolpingmitglieder sind dann wieder bei Familien oder Vereinen zu Gast, um vom Heiligen Nikolaus zu berichten, gemeinsam mit den Kindern, Eltern, Verwandten oder Nachbarn und Freunden vorweihnachtliche Lieder zu singen und Gedichte zu hören.

    Wolfgang Dietrich

  • Kolping unterstützt die Foto-Aktion des Themenschwerpunkts Arbeit

    Arbeit ist ein wichtiger und zeitlich umfangreicher Teil unseres Lebens.
    Nehmen wir das alles in Kauf, nur um Geld zu verdienen?
    Oder gibt es da vielleicht noch mehr?
    Hat Arbeit nicht auch einen umfassenden Wert für unser Leben, einen Sinn der sich nicht in ökonomischen Werten messen lässt?

    Um diesen Facettenreichtum der heutigen Arbeitswelt abzubilden, hat die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier mit ihrem Themenschwerpunkt Arbeit unter dem Hashtag #picyourwork am 15.Januar 2018 eine Instagram-Challenge gestartet.

    Ziel ist es, möglichst viele Eindrücke zu sammeln und zu zeigen, welchen Wert Arbeit im Leben eines jeden Menschen hat und wie Arbeit das persönliche Leben aufwertet. Alle eingehenden Fotos werden auch im Rahmen der Ausstellung "LebensWert Arbeit" im Museum am Dom (5. Mai – 21. Oktober 2018) präsentiert. Mit dieser Ausstellung beteiligt sich das Bistum Trier als Kooperationspartner des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier am "Karl-Marx-Jahr 2018".

    Jede/r kann Fotos einreichen, die zeigen,

    • welchen Wert Arbeit in seinem /ihrem Leben oder im Leben von Angehörigen und Freunden hat.
    • oder in welcher Form ihm /ihr Wertschätzung bei der Arbeit engegengebracht wird.
    • oder wo ihm /ihr der Wert von Arbeit begegnet - sei es am Arbeitsplatz, im Hobby, im Ehrenamt, in der Vereinsarbeit oder innerhalb der Familie.

    Weitere Informationen unter http://www.keb-arbeit.de/picyourwork.

  • Erzbischof Schick: Kirche muss Zivilgesellschaft stärken

    Festakademie beleuchtete die Rolle der katholischen Kirche und ihrer Verbände für eine gerechtere Weltordnung

    (Köln, 7.2.2018) Der katholische Sozialverband Kolping International und die Thomas-Morus-Akademie Bensberg feierten heute im Kölner Maternushaus vor 120 Gästen eine Festakademie mit dem Titel „Globale Zivilgesellschaft unter Druck? Auftrag und Rolle der Weltkirche“. Anlass der Festakademie war der 70. Geburtstag von Hubert Tintelott, ehemaliger Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes, der während seiner 39-jährigen Amtszeit (1973 bis 2012) visionär für eine starke zivilgesellschaftliche Verantwortung der Kirche einstand.

    Dr. Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg und Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, würdigte Tintelott im Hinblick auf sein jahrzehntelanges Engagement im Kolpingverband als einen besonderen Repräsentanten der globalen Zivilgesellschaft. In seiner Festrede betonte Schick, der selbst Kolpingmitglied ist: „Eine funktionierende Zivilgesellschaft ist unabdingbar für das Wohl der Menschen.“ Dazu müsse auch die Kirche ihren Beitrag leisten. „Das Reich Gottes will die Zivilgesellschaften formen, es will und muss in dieser Hinsicht auch politisch sein.“ Es gehöre daher zur Aufgabe der Kirche, die zivilgesellschaftlichen Organisationen oder sozialen Bewegungen zu unterstützen, die sich um das Gemeinwohl kümmern. Allerdings gehe es der Zivilgesellschaft momentan nicht gut. „Vielerorts schließen sich derzeit für die Zivilgesellschaft wieder Freiräume, die sich erst vor wenigen Jahren mit dem Ende des kalten Krieges eröffnet hatten“, beklagte Schick. Als Auslöser für diese „shrinking spaces“ nannte er die weltweit verschärften Antiterrorgesetze nach dem 11. September 2001, die selbst in etablierten Demokratien zu Bürgerrechtseinschränkungen bis hin zu schwersten Repressalien gegenüber zivilgesellschaftlichen Organisationen beigetragen hätten. Hier solle die Kirche ihr enormes Potenzial nutzen: „Wo Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft eingeschränkt werden, da muss die Kirche Widerstand leisten“, machte Schick deutlich.

    In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Karin Kortmann, der Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, widmeten sich Erzbischof Schick, Hubert Tintelott und Dr. Markus Demele, Generalsekretär von Kolping International, anschließend dem Verhältnis von Zivilgesellschaft und Kirche im Wandel der Zeit. Als zweite Diskussionsrunde kamen internationale Gäste zu Wort: Father Antony Raj, Nationalpräses von Kolping Indien, Dancille Mujawamariya, Geschäftsführerin von Kolping Ruanda und Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping Ukraine, berichteten eindrucksvoll von den Erfahrungen ihrer Verbände als zivilgesellschaftliche Akteure – von Erfolgen, die bereits sichtbar sind, aber auch von den Grenzen ihres Handelns.

    Prof. Dr. Gerhard Kruip vom Lehrstuhl für Christliche Anthroposophie und Sozialethik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz referierte abschließend über den Auftrag von Laien und Verbänden für die globale Zivilgesellschaft. Hier verweis er unter anderem auf eine starke westliche Hegemonie innerhalb der Zivilgesellschaft. „Derzeit sind nur zwei Prozent der Weltbevölkerung zu Hause in Ländern mit einer offenen Zivilgesellschaft“, sagte Kruip. Das erkläre die westliche Dominanz. „Aber es macht auch deutlich, wie sehr wir uns bemühen müssen, Menschen in solchen Ländern klug und diplomatisch zu unterstützen und zu fördern, um dort die Zivilgesellschaft zu stärken.“

    Pressekontakt

    Michaela Roemkens, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    E-Mail: michaelaroemkens(at)kolping.net

    Telefon: (0221) 77 88 0 - 27 oder - 22

  • Papst Franziskus: „Kolping kenne ich!“

    Mitglieder des Kolping-Bundespräsidiums begegnen dem Papst in Rom.

    „Kolping, kenne ich!“ so begrüßte Papst Franziskus den Bundesvorsitzenden Thomas Dörflinger, der ihm ebenso wie Bundespräses Josef Holtkotte ein Buchgeschenk überreichte. An der Begegnung nahmen auch die Geistliche Leiterin Rosalia Walter sowie die stellvertretenden Bundesvorsitzenden Klaudia Rudersdorf und Manuel Hörmeyer, Bundessekretär Ulrich Vollmer und der Leiter Finanzen und Verwaltung Guido Mensger teil. Bundesjugendsekretärin Magdalene Paul informierte den Papst über das Jugend-Event „Sternenklar“ im September 2018 und lud ihn nach Frankfurt ein. Mit seinem Segen für alle Mitglieder des Kolpingwerkes verband er zugleich auch die Bitte: „Kolping – betet auch ihr für mich!“.
    Die Begegnung mit dem Papst fand im Rahmen einer Klausurtagung des Bundespräsidiums statt, in der aktuellen Fragen der Verbandsarbeit im Mittelpunkt der Beratungen standen, vor allem der Zukunftsprozess „Kolping Upgrade ... unser Weg in die Zukunft!“.

  • Ab sofort kannst Du Dich und Deine Gruppe für das große Event der Kolpingjugend "Sternenklar – Du baust die Zukunft" anmelden.


    Mit dem Beginn des neuen Jahres startet die Anmeldephase für „Sternenklar – Du baust die Zukunft!“. Das große Event der Kolpingjugend findet vom 28. bis 30. September 2018 in Frankfurt am Main statt. Die ersten 400 verbindlichen Anmeldungen erhalten einen Rabatt von 10 Euro und zahlen somit einen Teilnahmebeitrag über 55 Euro. Danach beträgt der Teilnahmebeitrag 65 Euro. Hier kannst Du Dich direkt online anmelden. Das geht in Form einer Gruppenanmeldung oder als Einzelanmeldung. Bitte beachte dabei unbedingt die Teilnahmebedingungen, die Du auf der Seite auch als PDF herunterladen kannst! 

  • Manuel Hörmeyer gewählt

    Zum neuen stellvertretenden Bundesvorsitzenden hat der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland den 26-jährigen Manuel Hörmeyer gewählt.
    Manuel Hörmeyer war bislang als einer von vier Bundesleitern der Kolpingjugend engagiert und gehörte in dieser Eigenschaft bereits dem Bundespräsidium an. Gebürtig und aufgewachsen im Oldenburger Land zog er nach einer Berufsausbildung zum Studium der Betriebswirtschaft nach Magdeburg, wo er nach Abschluss des Studiums in der Vertriebsabteilung einer Metallbaufirma tätig ist. 

  • Engagiert für den fairen Handel

    Der TransFair e.V. verleiht 2018 zum sechsten Mal den Fairtrade Award. Jetzt bewerben!

    Interessierte Gruppen, Unternehmen, Organisatoren und Personen, die die Fairtrade-Idee erfolgreich umsetzen, haben ab sofort die Möglichkeit sich bis zum 15. Dezember 2017 für den Fairtrade Award zu bewerben. Bewerben können sich auch engagierte Kolpingsfamilien, Kolping-Jugendgruppen und Engagierte auf anderen verbandlichen Ebenen z.B. dözesane Arbeitsgruppen etc.

    Das Bewerbungsverfahren läuft online über die Website www.fairtrade-deutschland.de/award

    Die Jury, bestehend aus externen Experten und TransFair-Vertretern, wählt die Sieger anhand des auf der Bewerbungsseite veröffentlichten Indikatoren- und Kriterienkataloges aus. Die drei Nominierten jeder Kategorie werden im Januar 2018 informiert und erhalten eine Einladung zur festlichen Preisverleihung am 21. März 2018 in Berlin.

    Zum ersten Mal ist auch eine Bewerbung in der Kategorie „Nachwuchspreis“ möglich. Sie steht jungen Engagierten, z.B. Kolping-Jugendgruppen offen, die sich für den fairen Handel einsetzen.

    Alle Bewerberinnen und Bewerber können sich für den Publikumspreis zur Wahl stellen. Dieser wird nach Abschluss des Online-Bewerbungsverfahrens ab dem 18. Dezember 2017 von den Website-Besucherinnen und Besuchern von www.fairtrade-deutschland.de vergeben.

  • Ehrenamtliche Versicherungsberatung

    Bundesweit rund 2.600 Versichertenberater/-innen sorgen für eine ortsnahe, persönliche Verbindung der Versicherten zur Deutschen Rentenversicherung Bund. Rund 140 davon sind Mitglieder der ACA. Sie sind selbst Versicherte oder Rentenbezieher/-innen der Deutschen Rentenversicherung und kennen die Probleme aus erster Hand.

    Bundesweit ungefähr
    2.600
    Versichertenberater/-innen...

    Jährlich nehmen die Versichertenberater/-innen rund 200.000 Rentenanträge sowie Anträge auf Klärung des persönlichen Versicherungskontos auf. In über einer Million Beratungen jährlich informieren sie anhand der vorgelegten Versicherungsverläufe und Rentenauskünfte über die Voraussetzungen der verschiedenen Rentenarten und die Möglichkeiten zum persönlichen Rentenbeginn und zu vielen anderen Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann ein Versicherter aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen, sind auch Hausbesuche möglich.

    ...beraten jährlich in rund
    1.000.000
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    Durch regelmäßige, fachliche Schulungen halten sie sich stets auf dem laufenden. Diese Serviceleistungen sind für die Versicherten und Rentner kostenfrei. Als Teil der Selbstverwaltung arbeiten die Versichertenberater/-innen ehrenamtlich.

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    So werden Sie Versichertenberater: http://aca-online.de/versichertenberater/berater-werden/ 

  • Große Auszeichnung für Wolfgang Berger aus Mendig

    60. Friedenswallfahrt der Kolpingsfamilien nach Fraukirch.

    Auf Einladung der Kolpingsfamilien des Bezirkes Mayen trafen sich 130 Kolpinger am 18.Juni 2017 am Reginarisbrunnen zur 60. Friedenswallfahrt nach Fraukirch.

    Seit 1958 wir diese Wallfahrt, die auf Vorschlag des Mendiger Kolpingmitgliedes Adolf Köhn zurückgeht, ununterbrochen durchgeführt.

    Jährlich Mitte Juni wird diese Wallfahrt von einer der acht Kolpingsfamilien aus Mayen, Andernach, Plaidt, Kruft, Mendig, Kottenheim, Ettringen und Gappenach organisiert.

    In diesem Jahr wurde die Wallfahrt von der Kolpingjugend Gappenach vorbereitet und durchgeführt.

    Bei der Anschließenden Messe zelebriert durch Diözesanpräses Thomas Gerber, Bezirkspräses Ralf Birkenheier und Guido Lacher, Präses der Kolpingsfamilie Gappenach, fand die diesjährige Friedenswallfahrt Ihren Höhepunkt.

    In der Messe wurde der Koordinator des Bezirkes Mayen Wolfgang Berger aus Mendig für sein herausragendes Engagement für das Kolpingwerk im Bezirk Mayen durch den Diözesanverband Trier mit dem silbernen Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet. Stefan Hörsch, ebenfalls Koordinator des Bezirkes Mayen hob die Verdienste von Berger in einer Laudatio hervor. Diese hohe Auszeichnung wurde dann vom neuen Diözesanvorsitzenden Dr. Bernd Geisen und den Präsides feierlich durchgeführt.

    Anschließen verbrachten man geselligen Stunden im Fraukircher Hof.

    Stefan Hörsch