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Nachrichten

  • Alle Menschen sind Ebenbilder Gottes

    Geschlechtergerechtigkeit im Kolpingwerk Deutschland fördern und verankern

    Der vorliegende Orientierungsbeschluss des Bundesvorstands will alle Mitglieder und Gliederungen unseres Verbandes anregen, sich mit auf den Weg zu mehr Geschlechter-sensibilität und -gerechtigkeit zu machen.

    Nach biblischem Verständnis ist der Mensch als Mann und Frau geschaffen: „Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.“ (Gen 1, 27). Humanwissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte zeigen jedoch sehr deutlich, dass diese binäre Vorstellung nicht der biologischen Wirklichkeit entspricht. Der Mensch und seine Geschlechtlichkeit sind vielfältiger. Es gibt Menschen, die auf Grund von hormonellen, anatomischen oder genetischen Gründen nicht in die beiden Kategorien weiblich und männlich einzuordnen sind, zum Beispiel intersexuelle Menschen.

    Von dem biologischen Geschlecht eines Menschen (engl. „Sex“) unterscheidet sich das soziale Geschlecht (engl. „Gender“). Damit wird die eigene Geschlechtsidentität und die damit verbundene Selbstwahrnehmung beschrieben. In diese fließen auch die an das Individuum gestellten stereotypischen Erwartungen an das bei der Geburt zugeschriebene biologische Geschlecht ein, welche das eigene Verhalten und Handeln beeinflussen. Diese persönliche Wahrnehmung des sozialen Geschlechts kann sich aber durchaus vom biologischen Geschlecht unterscheiden. Sex und Gender sind demnach nicht dasselbe und auch nicht immer binär eindeutig. Genauso wie das biologische Geschlecht vielfältig ist, ist auch das soziale Geschlecht nicht auf zugeschriebene Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen an ein „typisches“ Verhalten von Mann und Frau begrenzt. Es soll deshalb allen Menschen möglich sein, ihr soziales Geschlecht selbst zu bestimmen. Das Bewusstsein der eigenen Identität sollte dabei nicht in Frage gestellt werden.

    In der katholischen Kirche sind diese wissenschaftlichen Erkenntnisse teilweise immer noch strittig und werden als Gegensatz zur kirchlichen Lehre gesehen. Das Kolpingwerk erwartet vom Lehramt der katholischen Kirche, sich den Erkenntnissen der Geschlechterforschung zu stellen, sie anzuerkennen und zur Grundlage einer allen Menschen zugewandten Pastoral zu machen. Denn: Alle Menschen sind Ebenbilder Gottes. Allen Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, muss die gleiche Wertschätzung zuteilwerden.

    Im Orientierungsbeschluss werden nicht nu Position und Vorhaben des Bundesverbands formuliert, sondern auch konkrete Anregungen gegeben für eine mögliche Umsetzung.
    Dazu gehören auch Beispiele, welch vielfältige Möglichkeiten die deutsche Sprache jenseits von Gender-Sternchen oder Ähnlichem bietet.

    Hier der komplette Orientierungsbeschluss als PDF

     

  • Kolpingwerk fordert Bundestag zum Handeln auf

    Nach der Bildung einer neuen Bundesregierung sieht das Kolpingwerk Deutschland die Chance für einen Aufbruch. Prinzipien der Katholischen Soziallehre können als Kompass dienen.

    „Handeln Sie, jetzt!“ fordert der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland in seiner jüngsten Erklärung die Abgeordneten des 20. Deutschen Bundestages auf. In vielen Politikfeldern dränge angesichts von Globalisierung und demografischem Wandel, Klimawandel und Digitalisierung, Migrationsbewegungen und Corona-Pandemie die Zeit. Nach der Konstituierung des 20. Deutschen Bundestags und der Bildung einer neuen Bundesregierung biete sich jetzt die Chance für einen Aufbruch.

    „Die Prinzipien der Katholischen Soziallehre – Personalität, Solidarität und Subsidiarität – sowie die Kriterien Gemeinwohl und Nachhaltigkeit können in den nächsten Jahren als Kompass für notwendige politische Entscheidungen dienen“, heißt es in der Erklärung weiter. Mit Blick auf die Belastung jüngerer und zukünftiger Generationen werde die kommende Legislaturperiode insbesondere von Fragen eines nachhaltigen Klimaschutzes, einer ebenso verlässlichen wie finanzierbaren Alterssicherung, einer weitsichtigen Familienförderung, einer chancen- und zukunftsgerechten Bildungsoffensive sowie einer verantwortungsbewussten Migrations- und Integrationspolitik geprägt sein. Bei diesen Weichenstellungen werde es darum gehen, die politischen Maßnahmen mit einer tragfähigen Haushaltspolitik in Einklang zu bringen.

    Erklärung Kolpingwerk - Erwartungen an den Bundestag

  • Weihnachten der offenen Tür im Kolpinghaus Trier

    Das Kolpinghaus Trier öffnet am 24. Dezember 2021 wieder seine Türen.
    Die traditionelle Veranstaltung „Weihnachten der offenen Tür“ muss wegen der Pandemie noch einmal in modifizierter Form stattfinden.

    „Wir hätten uns gewünscht, dass wir in diesem Jahr wieder den üblichen gemeinsamen weihnachtlichen Nachmittag und Abend im Saal des Hauses anbieten können.“ so Herbert Johannes vom Vorstand des Kolpinghauses. „Doch vor allem ist es uns wichtig, dass wir ein Angebot für alte, alleinsthende und obdachlose Menschen machen.“

    Das Konzept ist schon im letzten Jahr erprobt und gut angenommen worden. Verteilt wird ein warmes Essen zum Mitnehmen - wie üblich ein Braten mit Gemüse und Kartoffeln, nur diesmal in einer Box, die etwa eine Stunde die Wärme hält. Darüber hinaus gibt es eine reich bestückte Weihnachtstüte.

    Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, werden zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr Essen und Tüten verteilt.
    Der Einlass ist am Tor zum Innenhof des Kolpinghauses in der Dietrichstraße 42.
    Entsprechend den aktuellen Hygieneregeln ist das Tragen einer Maske genauso notwendig, wie das Abstandhalten.

    Wenn es Ihnen gar nicht möglich ist, vorbeizukommen, dann organisieren wir einen Transport des Essens (ebenfalls zwischen 15.00 und 17.00 Uhr). Dazu melden Sie sich bitte bis zum 20. Dezember unter der Telefonnummer (0651) 9794190 beim Dekanat Trier mit Angabe ihrer Adresse und Telefonnummer.

    Die Veranstalter danken Sponsoren, Spendern und Unterstützern ganz herzlich!
    Weihnachten der offenen Tür ist eine gemeinsame Veranstaltung der Kolpingsfamilie der Kolpinggruppen im Bistum Trier, des Kolpinghauses Trier, der Pfarrei Liebfrauen und des Dekanats.
    Das Konto für „Weihnachten der offenen Tür“: IBAN: DE23 3706 0193 3002 3130 56,
    Empfänger: Kolpingsfamilie der Kolpinggruppen im Bistum Trier

    2021

     

  • Livestream am Kolpinggedenktag

    Am Kolpinggedenktag, wird Generalpräses Msgr. Christoph Huber im Rahmen einer Heiligen Messe um 14 Uhr in der Minoritenkirche in Köln in sein Amt eingeführt.

    Am 4. Dezember, dem Todestag Adolph Kolpings, gedenkt das Kolpingwerk weltweit seines Gründers. Die Feier dieses Gedenktages ist ein Höhepunkt im verbandlichen Leben der Kolpingsfamilie. In diesem Jahr dürfen wir uns zugleich auf ein besonders Ereignis freuen: Im Rahmen einer festlichen Messfeier übernimmt Msgr. Christoph Huber offiziell das Amt des Generalpräses.
    Kolpinggeschwister aus aller Welt sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst per Livestream mitzufeiern.
    Die Texte zur Messe findet Ihr in den nächsten Tagen dort ebenfalls. Alternativ läuft der Livestream auch auf Facebook und auf www.domradio.de.

    Für den Einlass in die Kölner Minoritenkirche gilt laut aktueller Corona-Schutzverordnung die 3G-Regel mit entsprechendem Nachweis. Es wird darüber informiert, ob es dabei bleibt (Auskunft & Anmeldung über Elisabeth Gühmann).

    Gedanken zum Kolpinggedenktag  von Bundessekretär Ulrich Vollmer könnt ihr auf der Seite des Bundesverbandes lesen.

    Fotos: Marian Hamacher, Simon Vornberger

  • Digitales Austauschtreffen 17.11.2021

    Neben Informationen zur Änderung der Beitragsordnung gab es einen guten Austausch

    Das zweite digitale Austauschtreffen zwischen Diözesanverband und Kolpingsfamilien zeigte wieder, dass dieses Format eine gute Ergänzung zu Präsenztreffen ist: Man muss wenig Zeit aufwenden und hat die Möglichkeit, spontan noch dazu zu kommen.
    Die Anwesenden tauschten sich über die aktuell geplanten Angebote vor Ort und Möglichkeiten im Zusammenhang mit Corona aus. Wesentliche Punkte waren dabei: Lieber etwas in kleinem Rahmen anbieten statt gar nichts - die Kolpingsfamilie soll sichtbar bleiben und die Mitglieder freuen sich sehr über Kontakt. Im Anschluss an den Bericht, was in der Kolpingsfamilie gut funktioniert hat, hob ein Teilnehmer hervor, dass Planung wichtig ist. Denn sonst wird nichts stattfinden. Und wenn manches doch abgesagt oder verändert durchgeführt werden muss, "dann ist das eben so."
    Der Diözesanverband informierte über die Ergebnisse der Bundesversammlung vom Anfang November, vor allem zur Änderung der Beitragsordnung.
    mehr lesen und Downloads finden

  • Ein Anfang, aber noch kein Aufbruch

    Das Rentenbündnis der katholischen Verbände fordert zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung verstärkten Einsatz für eine tiefgreifende Reform des Rentensystems.

    Die im Rentenbündnis zusammengeschlossenen katholischen Verbände ziehen mit Blick auf den kürzlich geschlossenen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ein gemischtes Fazit und sehen weiteren Handlungsbedarf.

    Der Koalitionsvertrag bietet im Bereich der Rentenpolitik durchaus einige gute Anknüpfungspunkte. Es fehlt trotz allem der große „Wurf“, um das deutsche Rentensystem über das Jahr 2025 hinaus zukunftsfest zu machen. Hinsichtlich der im Koalitionsvertrag genannten Erweiterung der gesetzlichen Rentenversicherung um eine teilweise Kapitaldeckung sollten die Vor- und Nachteile diskutiert werden. Für eine breit angelegte Bekämpfung von Altersarmut und eine nachhaltige Rentenfinanzierung sind jedoch dringend weitere Reformideen geboten. Hier wird die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP nachbessern müssen. Das Rentenbündnis der katholischen Verbände unterstützt dabei gerne.

    Hier lesen Sie die komplette Pressemeldung

    Das Rentenbündnis der katholischen Verbände setzt sich für eine weitreichende Reform des deutschen Rentensystems ein. Dazu gehört eine solidarische, existenzsichernde Mindestabsicherung ohne Prüfung für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Mit ihrer Idee einer Mindestabsicherung im Ruhestand bringen sich die Mitgliedsverbände des Rentenbündnisses seit vielen Jahren in die politische und gesellschaftliche Diskussion ein: www.buendnis-sockelrente.de

  • Dass weiter Segen von Kolping ausgeht

    Gottesdienst am 30. Jahrestag der Seligsprechung von Adolph Kolping

    Trier – Dass sie einen Beitrag leisten für eine menschlichere Gesellschaft weltweit: Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Mitglieder des Kolpingwerks bestätigt. Beim Gottesdienst im Trierer Dom am 30. Jahrestag der Seligsprechung von Adolph Kolping (1813-1865) am 27. Oktober dankte er „für das, was Kolping-Mitglieder bewirken in Kirche und Welt“ und wünschte, dass auch weiterhin „unter dem Segen Gottes Segen von Kolping ausgeht“. War der Gottesdienst einerseits dazu gedacht, das Werk des Handwerkers und Priesters Kolping zu ehren und dankbar auf sein Wirken zu schauen, richtete Bischof Ackermann den Blick andererseits auch auf den Wunsch des Kolpingwerkes, dass ihr Gründer heiliggesprochen werden soll und „globaler gezeigt werden als Vorbild“ – ein Anliegen, dass der Bischof unterstützt. 

    Ackermann ging der Frage nach, was heilig sein oder Heiligkeit bedeute. „Nur Gott allein ist heilig“, habe ihm sein Heimatpfarrer in der Jugend gesagt, erinnerte sich der Bischof – eine Antwort, die ihm unbefriedigend schien. Wenn die Bibel von „heilig“ spreche, bedeute es: etwas gehört allein Gott und darf nicht für weltliche Zwecke genutzt werden. Insofern sei die Antwort des Pastors richtig gewesen: Der Mensch kann Gott nicht verfügbar machen, Gott gebe sich aus freien Stücken und sei nicht zu verzwecken. Bei einem solchem Gottesbild spüre man aber auch die Heiligkeit jeden Lebens: „Der Mensch und die Schöpfung nehmen teil an Gottes Heiligkeit.“ So dürften auch Menschen nicht verzweckt werden; und der Begriff der Heiligkeit könne mit „Menschenwürde“ gleichgesetzt werden. Kolping habe diese Würde – und ihre Bedrohung zu Beginn der Industrialisierung – gesehen. Um diese Würde zu schützen, habe er auf die Botschaft des Evangeliums gesetzt und sich für die Gemeinschaft eingesetzt. Denn der Glaube brauche die Gemeinschaft; und eine Gemeinschaft, die stützt und trägt, helfe, die Würde zu stützen. Und so begreife sich das Kolpingwerk als Lebensgemeinschaft und engagiere sich weltweit im Bildungsbereich, „damit Menschen eine gute Gegenwart und eine gute Zukunft haben“, sagte Ackermann.

    Zu Beginn des Gottesdienstes war Kolping selbst zu Wort gekommen, verkörpert von Trierer Regisseur Marc-Bernhard Gleißner. Er sei kein Märtyrer und auch nicht besonders heroisch, sagte „Kolping“ in Anspielung auf die Voraussetzungen für eine Seligsprechung. Doch „die Tugend hat es mir angetan“. In der Familie sei sie ihm vorgelebt worden, im Gesellenverein habe er darüber geredet und sie vorgelebt, nämlich „allen Menschen, die in Not sind, zu helfen“. Und so habe sich der Familienbegriff geweitet: „Familie ist all das, was die Menschheitsfamilie anbelangt.“ Daraus leite sich der Auftrag ab, „an der Seite deren zu stehen, die an der Grenze der Gesellschaft existieren, die keine Stimme haben, die entrechtet sind, und Zeichen gegen die Nöte der Zeit zu setzen“. Mit Bischof Ackermann feierten den Gottesdienst der scheidende Generalpräses von Kolping International, Msgr. Ottmar Dillenburg, und Diözesanpräses Thomas Gerber, in Anwesenheit von Dr. Bernd Geisen, Vorsitzender des Kolpingswerks Diözesanverband Trier, und der Geistlichen Leiterin Elke Grün. Der Gottesdienst wurde live gestreamt, um möglichst vielen Kolpingsfamilien die Mitfeier zu ermöglichen.
    (JR)

    Quelle: Bischöfliche Pressestelle Trier


    Rund 500 Menschen haben das Pontifikalamt per Liveübertragung miterlebt. Das Video kann hier weiterhin angesehen werden.

    Okt. 2021

  • Günstiger Urlaub für Familien

    Mit einem Aktionsprogramm will die Bundesregierung die durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien abmildern.
    Die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien – Familienferien-zeiten erleichtern“ richtet sich an Familien mit kleinen Einkommen und an Familien mit behinderten Angehörigen. Die berechtigten Familien müssen nur etwa zehn Prozent der Übernachtungs- und Verpflegungskosten zahlen für einen Urlaub in einer gemeinnützi-gen Familienferienstätte oder einer weiteren für Familienerholung geeigneten gemeinnützigen Einrichtung in Deutschland.
    Der Aufenthalt ist bis zu einer Woche möglich. Neunzig Prozent der Kosten übernimmt der Bund.
    Der Aufenthalt in der Familienerholungseinrichtung umfasst auch die Möglichkeit, an (freizeit-)pädagogischen Angeboten für die ganze Familie teilzunehmen.
    nähere Informationen hier

    Interessierte Familien, die beabsichtigen die Maßnahmen in Anspruch zu nehmen, können sich wenden an: Verband der Kolpinghäuser e. V.  |  St.-Apern-Str. 32  |  50667 Köln
    E-Mail

    Telefonische Beratung über die Service-Hotline 0800 / 86 61 159
    Mo, Di, Do, Fr   09.00 - 13.00 und 14.00 - 19.00 Uhr
    Mi                      09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00 Uhr
    Sa                      10.00 - 15.00 Uhr
     

    2021

  • Impfaktion der Kolpingsfamilie Neuwied war ein Erfolg

    Rund 250 Bürgerinnen und Bürger haben an der Impfaktion "To Go" mitten in Neuwied teilgenommen. Initiiert hatte sie die Kolpingsfamilie Neuwied 1860 St. Matthias gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Matthias als vorbeugende Solidarmaßnahme gegen das Coronavirus.

    Der Beitrag ist hier zu hören.
     

    2021

  • Auf Wiedersehen und Willkommen

    Kolping International verabschiedet sich vom scheidenden Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg.

    Wir im Bistum Trier sind natürlich dabei. Aber wir sagen gleichzeitig auch "Willkommen zurück!"
    Wir freuen uns schon, dass Ottmar bald als Leitender Priesterreferent und Leiter der Abteilung „Seelsorge und Pastorales Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat wieder in Trier ist.

    Schon am 27. Oktober feiert er das Pontifikalamt zum 30jährigen Jubiläum der Seligsprechung Adolph Kolpings im Trierer Dom mit.
    Wer dabei sein will, kann sich hier anmelden. Der Gottesdienst wird auch online übertragen.

  • Kolping fördert bürgerschaftliches Engagement

    Aus Anlass der Woche des bürgerschaftlichen Engagements dankt das Kolpingwerk Deutschland seinen Mitgliedern für ihr freiwilliges ehrenamtliches Wirken im Verband und in vielen Bereichen des öffentlichen und kirchlichen Lebens.

    Die Flutkatastrophe hat es noch einmal anschaulich vor Augen geführt: Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und freiwilliges bürgerschaftliches Engagement sind grundlegen-de Maximen unseres Gemeinwesens. Schneller, sozialer, vielfach kompetenter und nachhaltiger als dies staatliche Organe könnten, reagieren Menschen im Ehrenamt auf vielfältige Herausforderungen: Sie leisten Hilfe bei Not und Unglücken, unterstützen Kinder und Alte, pflegen Kranke, organisieren Vereine, Initiativen und Aktionen – kurz: Sie gestalten das gesellschaftliche und politische, kulturelle und kirchliche Leben. Dies ist Kennzeichen der Fähigkeit unserer Zivilgesellschaft, sich selbst zu organisieren.

    „Das Kolpingwerk Deutschland dankt anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements allen seinen Mitgliedern, insbesondere jenen, die vor Ort in den Kolpingsfamilien sowie überörtlich auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene Verantwortung übernehmen“, sagt Ursula Groden-Kranich MdB, Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. Dies gilt auch für all diejenigen, die sich sowohl zeitlich befristet als auch dauerhaft freiwillig in den unzähligen Projekten des Kolpingwerkes und auch außerhalb des Verbandes im öffentlichen und kirchlichen Leben engagieren und mit ihrer Kompetenz einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft leisten. 

  • Seit seiner Gründung dem Handwerk verbunden

    So steht es im Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland. Und so ist es bis zum heutigen Tag.
    „Dem Handwerk sind wir auch weiterhin sehr verbunden und freuen uns hier mitgestalten zu dürfen und uns einzubringen. Viele unserer Ehrenamtlichen engagieren sich im Sinne Kolpings in den unterschiedlichen Gremien wie den Vollversammlungen der Handwerkskammer bis hin zu den Arbeitnehmer-Vize-Präsidenten und der Handwerks-Arbeit, die in den Diözesanverbänden und dem Bundessekretariat geleistet wird“, erklärt Reinhard Ockel, Leiter der Fachgruppe Handwerk des Kolpingwerkes Deutschland zum Tag des Handwerks am 18.09.2021.

    Aktuell zeigt sich dieses Engagement z.B. darin, dass Kolping gemeinsam mit dem DGB eine Stellungnahme zum Entwurf einer neuen „Meisterprüfungsverfahrensverordnung“ erarbeitet hat. Bei den Meisterprüfungen will sich Kolping gemeinsam mit den Gewerkschaften stärker für die Arbeitnehmer einsetzen. Bereits Mitte dieses Jahres ist erreicht worden, dass in der neuen Handwerksordnung erstmals Kolping und den Gewerkschaften das Recht zugesprochen wird, Prüfende für die Gesellenprüfungen vorschlagen zu können. Dies fordern Kolping und der DGB nun auch für die Meisterprüfungen.

    „Unser Ziel ist es, partnerschaftlich auf Augenhöhe mit den Arbeitgebern das Handwerk zu gestalten, indem wir durch gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung das Handwerk als wichtige Branche stärken“, fasst Reinhard Ockel, das Ziel von Kolping und der Stellungnahme noch einmal zusammen.

    Zur gemeinsamen Stellungnahme (PDF)


    Ansprechpartner im Bundessekretariat ist Dr. Torben Schön, Tel. 0221 / 20 70 1 – 135.

  • "Denkfabrik Rente – heute für morgen" beleuchtet rentenpolitische Fragen

    Die Rentenpolitik wird eines der Schlüssel-themen der nächsten Legislaturperiode sein.

    Den Einstieg in die Fachtagung, die von der Fachgruppe Sozialpolitik des Kolping-Bundesvorstandes organisiert wurde, bildete ein Vortrag von Professor Stefan Sell von der Hochschule Koblenz.
    Er zeigte Ursachen und Folgen von Altersarmut auf und deren überproportionalen Anstieg in den zurückliegenden 20 Jahren, was laut Sell auch auf fehlenden Reformeifer von Seiten der Politik zurückzuführen sei. Daran könne auch die kürzlich eingeführte Grundrente wenig ändern, die nur dem Namen nach eine Mindestsicherung darstelle.
    Anerkennung zollte Sell den Ideen des Kolpingwerkes zur Einführung einer garantierten Alterssicherung, die über die bisherige Aufstockung kleiner Renten weit hinaus geht.

    Entgegen der verbreiteten Sorge um die langfristige Finanzierbarkeit der Renten hieß es von Seiten der Rentenversicherung „Entwarnung“. So erklärte Reinhold Thiede, der die Forschungsabteilung in Berlin leitet, dass die gesetzliche Rentenversicherung auf einer soliden Finanzierungsbasis stehe.

    Besonders relevant sei neben einer weiterhin positiven Arbeitsmarktentwicklung gute Beschäftigung mit ausreichend hohen Löhnen, wie Ingo Schäfer vom Deutschen Gewerkschaftsbund anmerkte. Hohe Löhne trügen automatisch zu einer besseren Einnahmenbasis der Rentenversicherung bei. Zugleich sei aber auch der aktuell diskutierte Mindestlohn in Höhe von 12 Euro keine ausreichende Lösung, wie Professor Sell ergänzte. Auch eine weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters löse laut Ingo Schäfer nicht die Probleme und müsse sehr differenziert betrachtet werden.

    Der Erkenntnisgewinn der Tagung wird in die Weiterarbeit an den rentenpolitischen Vorstellungen des Kolpingwerkes einfließen.
    Den ausführlichen Bericht lest ihr hier.

  • Weltgebetstag 2021

    Ende Oktober feiert Kolping International jedes Jahr den Weltgebetstag, der an die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 erinnert. In diesem Jahr wird der Weltgebetstag vom Kolping-Nationalverband Indien vorbereitet. Du kannst jetzt schon die Textsammlung mit Informationen über das Land und den Verband und seine Projektarbeit sowie die liturgischen Texte herunterladen. 
     https://www.kolping.net/wp-content/uploads/2021/08/WGT-2021-Weltgebetstag.pdf

    Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr den Weltgebetstag bei unserer Wallfahrt in Rom mit vielen Kolpingschwestern und -brüdern begehen können! Aufgrund der Pandemie ist die Wallfahrt um ein Jahr verschoben worden.
    Der Diözesanverband Trier plant eine Busfahrt mit Zwischenübernachtungen und Abstecher nach Assisi an. Voraussichtliches Datum: 23.-29.10.2022.

    Am 27. Oktober 2021 findet um 18:00 Uhr ein Pontifikalamt mit dem Bischof und dem Generalpräses im Trierer Dom statt.
    Der Gottesdienst zu Ehren des 30jährigen Jubiläums der Seligsprechung Adolph Kolpings wird auch über das Internet gestreamt.
    Foto: Kolping International

  • Zeichen setzen – Verantwortung übernehmen!

    Das Kolpingwerk Deutschland fordert die Bundesregierung zu schnellem, verantwortungsvollem und mutigem Handeln in Afghanistan auf.

    Die Erklärung kann hier heruntergeladen werden.

  • Mut für die Zukunft - „Wandel gehört zum Kolpingwerk“

    Der Einladung zur Diözesanversammlung des Kolpingwerks Diözesanverband Trier folgten trotz Pandemie und Termin in den Sommerferien etliche Kolpingsfamilien. Besonders froh waren Vorstand und Delegierte, dass die Beratungen am 8. August in Prüm als Präsenzveranstaltung stattfinden konnten.

    „Wage zu träumen! Mit Zuversicht gemeinsam … gestalten“ lautet das Jahresthema des Diözesan-verbands, das im Gottesdienst vorgestellt wurde. Es lädt die Kolpingsfamilien ein, ihre eigenen Schwerpunkte in den freien Raum einzubringen und mutig in die Zukunft zu gehen.

    Daran konnte Generalpräses Ottmar Dillenburg mit seinem Vortrag "Aus der internationalen Perspektive lernen für unsere Arbeit und unser Selbstverständnis als Christinnen und Christen im Bistum Trier" anknüpfen. Er rief dazu auf, „Mut zum Wandel“ zu zeigen. Wandel gehöre schon immer zum Kolpingwerk. „Wir dürfen nicht stehen bleiben, sonst gehen wir unter.“ Mit Blick auf eine „erstarrte“ Kirche sagte er: „Zeigt Mut und geht, wenn nötig, auch mal über die Grenzen hinaus. Trauen wir uns etwas zu – und unseren Ideen. Dass sie gut und wichtig sind, auch für die Kirche.“
    Mit Verweis auf den Ausspruch Adolph Kolpings „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“ führte Dillenburg aus, wo Kolping sich international zum Anwalt für die an den Rand gedrängten Menschen macht und Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Das sei die Aufgabe des Kolpingwerkes, hier vor Ort und in der Weltgesellschaft. Für alle Kolpingsfamilien gelte es, zu „identifizieren, was das soziale Engagement im Nahbereich“ sei, dessen es gerade bedürfe. „Wir müssen uns die Relevanz als Sozialverband bewahren und als solcher auch erkennbar sein – nicht nur als ‚Hotelkette‘ und auch nicht nur als Sozialwerk.“

    Die Kolping-Solidarität erfahren in diesen Tagen besonders die Opfer der Flutkatastrophe, von der an der Ahr fünf Kolpingsfamilien schwer betroffen sind. „Die Anteilnahme, Unterstützung und die Hilfsangebote sind unglaublich“, freut sich Diözesangeschäftsführerin Julia Semmling. Die Geistliche Leiterin Elke Grün ergänzt, dass es sogar „berührende Hilfsangebote“ von Kolpingverbänden aus Afrika gibt: „Das zeigt, wie verbunden wir miteinander sind.“ Edgar Bertram, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Dernau, berichtete von der verheerenden Situation vor Ort im Ahrtal und von seinen eigenen Erlebnissen.

    Die Versammlung beschloss auf Antrag des Vorstands einstimmig eine Solidar-Aktion für die Opfer der Flutkatastrophe. Die längerfristig ausgelegte Hilfe wird koordiniert in Zusammenarbeit mit den Kolpingsfamilien an der Ahr, damit ankommt, was gebraucht wird, wo es gebraucht wird.

    Martin Plail erhielt das silberne Ehrenzeichen für sein großes Engagement in verschiedenen Bereichen der Kolpingjugend (heute noch als Vorsitzender des Fördervereins der Kolpingjugend) und als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) in Rheinland-Pfalz.
    Im Rahmen der Nachwahlen wurde Joachim Plitzko aus Mendig als Beauftragter für Berufliche Bildung und Bildungspolitik gewählt, Brigitte Müller-Salm aus Freisen als Mitglied des Finanzausschusses.
    Für den Bundesvorstand sprach Ernst Joßberger ein Grußwort und gab einen Einblick in die aktuellen Themen auf Bundesebene.

     

  • Wahlaufruf des Kolpingwerkes Deutschland zur Bundestagswahl 2021

     Unsere Chance für die Zukunft

    Die Wahlen zum Deutschen Bundestag finden in diesem Jahr unter außergewöhnlichen Umständen statt. Im Rahmen der Aktion „Wahlweise '21“ ruft der Bundesvorstand zur Teilnahme auf.

    Die Corona-Pandemie stellt einen epochalen Einschnitt dar, der globale, europäische und nationale Herausforderungen mit sich bringt. Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich mit teils dramatischen Folgen konfrontiert, die dringend zukunftsweisender Lösungen bedürfen. Nach über einem Jahr der Beschränkung sehnen sich viele nach einer Rückkehr in den gewohnten Alltag. Jedoch sollte kritisch hinterfragt werden, ob die Normalität vor der Corona-Pandemie tatsächlich ein Leben ermöglicht hat, wie es auch im Hinblick auf nachfolgende Generationen wünschenswert und verantwortungsbewusst ist.

    In seiner Erklärung „Zeitenwende“ (2020) weist der Bundesvorstand darauf hin, dass seit einigen Jahren Umbrüche in Gesellschaft und Wirtschaft, Politik und Kirche stattfinden. Globalisierung und Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Wandel fordern ein tiefgreifendes Umdenken und mutiges Handeln, um die Zukunft zu meistern. Die Zäsur der Corona-Pandemie eröffnet die Chance, aus den 20er Jahren dieses Jahrhunderts ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Erneuerung zu machen, in dem diese Herausforderungen sozial begleitet und eingefasst werden. Insofern werden die Bundestagswahlen nicht nur für die kommende Legislaturperiode, sondern für das gesamte Jahrzehnt von weitreichender Bedeutung sein.

    Was als Kompass dienen sollte

    Der Bundesvorstand fordert alle zur Wahl berechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich auch in diesem außergewöhnlichen Wahljahr mit den Positionen der Parteien und Kandidierenden zu beschäftigen. Diese müssen sich daran messen lassen, ob und wie sie zu Demokratie, Freiheit, Sicherheit und den besonderen Herausforderungen für die Zukunft stehen.

    Neben den für das Kolpingwerk leitenden Prinzipien der Personalität, Solidarität und Subsidiarität sollten die Kriterien des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren als Kompass für notwendige politische Entscheidungen dienen. Mit Blick auf die Belastung jüngerer Generationen wird die kommende Legislaturperiode insbesondere von Fragen einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik, einer tragfähigen Haushaltspolitik, eines finanzierbaren Sozialsystems und eines nachhaltigen Klimaschutzes geprägt sein. In all diesen Fragestellungen gilt es, die Interessen jedes Einzelnen mit den Anforderungen eines solidarischen Gemeinwesens abzuwägen.

    Nutzen wir am 26. September die Chance zur Erneuerung! Es gilt, die Weichenstellungen für eine Zeitenwende zu setzen, ohne zugleich Bewährtes aufzugeben. Kontinuität und Fortschritt müssen Hand in Hand gehen, damit dieses Jahrzehnt ein Jahrzehnt des Aufbruchs wird.

    Der Bundesvorstand am 29. Mai 2021

  • Jetzt anmelden: Denkfabrik Rente am 3. und 4. September

    Wenige Wochen vor der Bundestagswahl greift das Kolpingwerk eine der zentralen Fragen der nächsten Legislaturperiode auf: Wie geht es mit der Rente weiter?
    Hierzu wird es im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung in Frankfurt Möglichkeit zu Austausch und Diskussion geben, u.a. mit dem Wirtschaftswissenschaftler Stefan Sell (Hochschule Koblenz) und Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung.

    Neben Vorträgen und Diskussionsrunden werden weitergehende Fragestellungen in Workshops vertieft und gemeinsame Ideen für die Zukunft entwickelt, u.a. mit Ingo Schäfer vom DGB und Lucia Schneiders-Adams von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung.

    Die Denkfabrik Rente richtet sich an alle Interessierten – von jung bis alt. Verpflegung, Unterbringung und Anreisekosten werden übernommen. Weitere Infos finden sich hier.

    Anmeldungen und inhaltliche Rückfragen gehen an Alexander Suchomsky, Referent für Arbeitswelt und Soziales beim Kolpingwerk Deutschland.

  • Leuchtturm werden – Leuchtturm sein

    Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde
    16. Juli – 19.00 Uhr

    In seinem Buch „Leuchtturm oder Kerzenstummel“ hat
    der Kommunikationsberater und Buchautor Heinrich Wullhorst die Schwächen und Möglichkeiten der Katholischen Verbände aufgezeigt. Nach einer ersten Veranstaltung dazu, wollen wir jetzt sehen, wie man zum Leuchtturm werden kann, oder was man tun muss, um Leuchtturm zu bleiben. Das sind die Kernthemen:

    • Profilschärfung
    • Mitgliedergewinnung
    • Mitgliederpflege
    • Kampagnenfähigkeit
    • Öffentlichkeitsarbeit im 21. Jahrhundert

    Heinrich Wullhorst will mit uns gemeinsam auch dorthin schauen, wo es weh tut. Gemeinsam wollen wir die Schwachpunkte unserer Arbeit analysieren, um sie dann als Herausforderung zu betrachten und in Stärke umzuwandeln.

    Veranstalter ist das Kolpingwerk DV Speyer.
    Der Vortrag findet per „Zoom-Videokonferenz“ statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
    Anmeldung bis spätestens 15.07. per E-Mail

  • Stellungnahme zum Lieferkettengesetz

    Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag das sogenannte Lieferkettengesetz beschlossen – endlich. Der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, lobte die Verabschiedung als Schritt für Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten. Erstmalig nehme ein Gesetz Unternehmen mit internationalen Produktionswegen hierzu in die Pflicht. Der Generalsekretär von Kolping International, Markus Demele, sieht das beschlossene Lieferkettengesetz als einen Etappenerfolg, es weise aber noch zu viele Schwachstellen auf.

    Zur Stellungnahme

    Zur Erklärung des Kolpingwerkes Deutschland vom
    2. September 2020.

  • Für eine Kultur der Achtsamkeit

    Mathis Heineke, Bundesleiter der Kolpingjugend, betont in einem Videostatement zur Spendenkampagne „ZukunftsFest" die große Bedeutung von Präventionsarbeit.

    Die Kolpingjugend will mit ihrem Einsatz ihren Teil dazu beitragen, für eine Kultur der Achtsamkeit zu sorgen. „Und das über die Kolpingjugend hinaus“, sagt Mathis Heineke. „Dabei soll es nicht nur um Veranstaltungen und Projekte des Bundesverbandes gehen, sondern auch darum, die Diözesanverbände und Ortsgruppen zu unterstützen.“

    Schließlich solle jede Veranstaltung der Kolpingjugend auch weiterhin ein sicherer Ort der Persönlichkeits- und Glaubensentwicklung sein. Für die Aspekte also, die Heineke seit fast 19 Jahren an der Kolpingjugend schätzt.

    Informationen zu den vier Zukunftsprojekten der Spendenkampagne gibt es hier.

  • Ottmar Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent

    Dass der aktuelle Kolping-Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg wieder in sein Heimatbistum Trier zurück kommt, haben wir bereits berichtet.
    Jetzt ist auch klar, in welcher Funktion: Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent und Leiter der Abteilung „Seelsorge und Pastorales Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier. Er folgt auf Domkapitular Dr. Markus Nicolay, der auf eigenen Wunsch in die Pfarrseelsorge wechselt.

    Bischof Dr. Stephan Ackermann erklärte, mit Ottmar Dillenburg übernehme die verantwortungsvollen Aufgaben im Personalbereich ein Priester, der „seine reichen Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Leitung der weltweiten Kolpinggemeinschaft in über 60 Ländern der Erde einbringen wird“.

    Ottmar Dillenburg (*1961 in Alf) wurde 1989 zum Priester geweiht. Nach Stationen als Kaplan in St. Wendel (1989 bis 1991) und Vikar in Andernach wurde er 1994 Diözesanjugendseelsorger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und als Diözesanjugendpfarrer Geistlicher Beirat der Abteilung Jugend im BGV. Ab 1997 war Dillenburg Pfarrer in Dillingen/Saar. 1999 wurde er zum Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Trier gewählt, seit November 2004 war er auch stellvertretender Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland. 2009 wechselte er als Schulpfarrer an das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium Koblenz. Am 1. November 2008 übernahm Dillenburg das Amt des Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland; am 27. November 2011 wurde er zum Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes gewählt.

  • Dringend – Menschen in Indien brauchen unsere Hilfe

    Die zweite Corona-Welle hat Indien weiterhin im Griff. Die Menschen sterben vor den überfüllten Kliniken, das Leid ist kaum vorstellbar. Kolping Indien bittet um Hilfe.

    „Die Regierung hat für ganz Indien einen neuen Lockdown bis mindestens 7. Juni verfügt“, berichtet Father Mari Soosai, Nationaldirektor von Kolping Indien. Das bedeutet: Über eine Milliarde Menschen werden unter den Ausgangssperren und ihren Folgen leiden. Damit steigt die Zahl der hungernden Menschen sprunghaft an. Denn die arme Bevölkerung hat keine Reserven für Zeiten der Not. Sie sind die Ersten, denen Elend und Hunger droht. 
    Kolping Indien bereitet schon jetzt groß angelegte Hilfsmaßnahmen vor: Wie schon im letzten Jahr, werden Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt sowie Seife, Masken und Desinfektionsmittel. Zudem will Kolping die Krankenhäuser und Gesundheitshelfer mit Schutzkleidung und Handschuhen unterstützen.

    Bitte hilf den Menschen in Indien mit Deiner Spende an den Kolping-Corona-Fonds.
    Jeder Betrag hilft!

    Stichwort: PMO Corona Indien

    Kolping International Cooperation e.V.
    DKM Darlehnskasse Münster eG
    IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00
    Informationen unter www.kolping.net, Telefon (0221) 77 88 016, E-Mail: spenden[at]kolping.net

  • Kolpingwerk fordert verbindliche Standards in der Altenpflege

    Das Kolpingwerk Deutschland befürwortet den Beschluss der Bundesregierung für eine schnelle und solidarische Erhöhung der Mindestvergütung im Pflegebereich. Eine Bindung der Zuweisungen aus der Pflegeversicherung an eine Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag könnte dazu beitragen, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern.

    Mehr dazu

  • Klimawandel und wir

    Veranstaltungsreihe im Bistum Trier
    Zur Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Am 08. Juni wird zum Beispiel ab 19:30 Uhr der Film "2040 - Wir retten die Welt!" gezeigt mit einem Filmnachgespräch.
    Der Film zeigt, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte. Und legt dabei Wert darauf, zu motivieren, indem er den Focus legt auf alles, was Anlass zur Hoffnung ist und was es eben auch bereits gibt: Projekte, Technologien und Menschen, die bereits angefangen haben, diese Zukunft zu ermöglichen.

    Informationen zu allen Themen und Anmeldemöglichkeiten
     

  • Initiative Lieferkettengesetz: “Täterschutz statt Opferschutz”

    Am 20. Mai wird der Bundestag nicht wie geplant über das Lieferkettengesetz abstimmen, der Tagesordnungspunkt wurde gestrichen.

    Die Einschätzung der  Initiative Lieferkettengesetz ist klar: Das Gesetz jetzt noch zu blockieren bedeutet Täterschutz statt Opferschutz. Das Gesetz wurde auf Druck der Wirtschaftsverbände bereits stark entkernt. Wer es jetzt immer noch verhindern möchte, dem sind Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten gleichgültig.
    Hier der erste Pressekommentar

    Gestern hat im zuständigen Ausschuss für Arbeit und Soziales die Anhörung von Sachverständigen stattgefunden. Insgesamt haben sich in der Anhörung sieben der elf geladenen Sachverständigen klar für ein starkes Lieferkettengesetz ausgesprochen!
    Im Rahmen einer Aktion wurden im Vorfeld der Anhörung mehr als 32.000 "Lieferkettenbriefe" an Abgeordnete verschickt.
    Eine Aufzeichnung der Anhörung könnt ihr euch hier anschauen.

    Die evangelische und katholische Kirche haben schriftlich eine Stellungnahme zum Regierungsentwurf eingereicht

  • Corona-Pandemie: Langfristige Folgen auf die Ausbildungssituation absehbar

    Insbesondere für benachteiligte Jugendliche müssen Ausbildungsförderung, Übergangssysteme und Wohnangebote gestärkt werden.

    Der gerade erschienen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung liefert eine empirische Beschreibung, wie sich der Ausbildungsmarkt unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im letzten Jahr entwickelt hat. Das Kolpingwerk Deutschland, der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen und der Verband der Kolpinghäuser haben dies zum Anlass genommen, sich die Ausbildungssituation der jungen Menschen anzuschauen, die schon vorher Schwierigkeiten hatten, Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden.

    Die Analyse zeigt, dass die Pandemie für diese jungen Menschen wesentliche Problemfelder verschärft bzw. verdeutlicht hat – und das nicht nur in den Bereichen der Digitalisierung oder der strukturellen Finanzierung. Kolping fordert daher: Die aktuelle Situation muss dazu genutzt werden, die Rahmenbedingungen zielgerichtet für benachteiligte Jugendliche zu verbessern und die Jugendsozialarbeit als stabilisierendes Angebot zu stärken.

    Erklärung im Wortlaut
    Berufsbildungsbericht

  • 50.000 Handys von Kolpingsfamilien für missio-Aktion

    Als Kooperationspartner unterstützt das Kolpingwerk Deutschland die Handy-Spendenaktion von missio.

    Für die Handy-Spendenaktion der katholischen Hilfswerke missio München und missio Aachen haben die Kolpingsfamilien in Deutschland insgesamt 50.000 Handys zusammengetragen.
    Seit Juni 2018 unterstützt das Kolpingwerk Deutschland als Kooperationspartner von missio die Handy-Spendenaktion. Insgesamt wurden bisher von missio deutschlandweit mehr als 215.000 Alt-Geräte dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Das 50.000. Handy des Kolpingwerks wurde jetzt von der Kolpingsfamilie Kaufbeuren übergeben.

    Fast 200 Millionen ausgediente Handys liegen ungenutzt allein in Schubladen in Deutschland herum, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitcom hervorgeht. In ihnen verbergen sich rund 6000 Kilogramm Gold sowie weitere wertvolle Rohstoffe. Der Wert der verschwendeten Ressourcen wird auf rund 420 Millionen Euro geschätzt. missio nimmt mit seiner Handy-Spendenaktion in Kooperation mit dem Unternehmen „Mobile-Box“ solche Handys und Smartphones als Spende entgegen. missio erhält für jedes Handy, das zur Wiederaufbereitung geeignet ist, eine Vergütung von 2 Euro und für jedes recycelte Handy 40 Cent. Dabei hat Wiederverwendung Vorrang vor Verwertung. Die Erlöse aus den Handys, die von Kolpingsfamilien eingesendet werden, fließen in die Arbeit von Kolping und missio.
    Mit den Recycling-Erlösen wurden z.B. Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt, die Traumaarbeit, Akthilfe oder Aufklärungsarbeit leisten.

    „Die Handy-Spendenaktion ist für uns ein doppelter Gewinn: Mit unserer Beteiligung schaffen wir mit Unterstützung der vielen Kolpingsfamilien vor Ort ein Bewusstsein für die mit der Rohstoffgewinnung
    für Handys verbundenen Fluchtursachen. Zudem werden mit jedem gespendeten Handy wertvolle Ressourcen wiederverwertet und ein Erlös für weitere Bewusstseinsbildung
    gewonnen“, so Andreas W. Stellmann, der Vorsitzende des Kolping-Bundesfachausschusses „Verantwortung für die Eine Welt“.

    Weitere Informationen zur missio-Handy-Spendenaktion und zu den Abgabestellen für ausrangierte Handys und Smartphones gibt es unter www.kolping.de/handyaktion, www.missiohandyaktion.de und unter www.missio-hilft.de/kolping-handys.
    Handyspenden ist bei Kolping und missio das ganze Jahr über möglich. Einen besonderen Akzent setzt dabei die Woche der Goldhandys, die vom 19 bis zum 27. Juni 2021 stattfindet.

     

  • Todschick – Fernsehabend und Online-Diskussion

    Seit zwei Jahren beteiligt sich das Kolpingwerk als Pate am Agenda-Kino in Trier. Hier werden besondere Filme gezeigt und im Anschluss – oft mit eingeladenen Fachleuten – besprochen.
    Dieser Fernsehabend zum Thema Lieferketten, Konsum und internationale Verantwortung fand aufgrund der Pandemie online statt.

    37 Interessierte sahen sich den knapp einstündigen Film an und nahmen an der anschließenden Gesprächsrunde teil.
    Neben der Regisseurin Inge Altemeier waren im Podium Alfred Staudt, langjähriger verdi-Vorsitzender im Saarland sowie Achim Trautmann, Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz. Da Kalpona Akter, Gewerkschafterin und Aktivistin aus Bangladesch aufgrund von örtlichen Ausgangssperren leider nicht teilnehmen konnte, hatte Inge Altemeier in einem Telefonat den aktuellen Stand erfragt.

    Das Gespräch drehte sich in weiten Teilen darum, wie Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und faire Verteilung von Verantwortung befördert werden können.
    Dabei spielt zum Beispiel das Lieferkettengesetz eine große Rolle. Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung lässt allerdings noch viel zu wünschen übrig. Nähere Informationen dazu bietet die Seite www.lieferkettengesetz.de. Dort gibt es außerdem die Möglichkeit, auf ganz einfache Weise seinen regionalen Abgeordneten eine Mail zu schreiben, die die Forderungen der Initiative unterstützt.
    Für die Teilnehmenden gab es auch einige Tipps, wo sie Informationen zu den vielen Siegeln finden, die es mittlerweile gibt.
    Zum Abschluss stellte die Runde fest, wie wichtig es ist, an diesen Themen dran zu bleiben. Jede*r kann etwas tun durch bewussteren Konsum, kritische Nachfragen und Druck auf die Politik.

    Die Diskussion wurde aufgezeichnet und wird in Kürze auf YouTube bereitgestellt.

  • Ottmar Dillenburg kommt zurück nach Trier

    Wenn im Oktober die zehnjährige Amtszeit von Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg zu Ende geht, kehrt er zurück ins Bistum Trier.

    Weil sich Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg nicht mehr zur Wahl stellt, wird seine Amtszeit im Oktober 2021 nach zehn Jahren zu Ende gehen. „Nach insgesamt 22 Jahren als Diözesanpräses in Trier, als Bundespräses für das Kolpingwerk Deutschland und zuletzt als Generalpräses, nach so vielen ereignisreichen und schönen Jahren in der weltweiten Kolpinggemeinschaft, werde ich in mein Heimatbistum zurückkehren“, sagt Dillenburg, der dankbar auf die vergangenen Jahrzehnte zurückschaut.

    Das leidenschaftliche und tatkräftige Engagement der Kolpingschwestern und Kolpingbrüder sieht er als ein prägendes Merkmal von Ehrenamt bei Kolping über alle Kontinente hinweg.
    Als Generalpräses und damit Nachfolger des seligen Adolph Kolpings war es seine Aufgabe, Kolping International zu leiten und die Gemeinschaft der rund 400.000 Kolpingmitglieder in den 60 Ländern mit Kolpingsfamilien zu gewährleisten. Rückblickend begeistert Dillenburg besonders die lebendige Solidarität innerhalb des Verbandes, die besonders durch die Vielzahl von Partnerschaften zwischen Diözesan- und Nationalverbänden sowie Kolpingsfamilien zum Ausdruck kommt.

    „Der Diözesanverband Trier ist natürlich auf der einen Seite traurig, dass Kolping International Ottmar als Generalpräses verliert“, sagt Diözesanvorsitzender Dr. Bernd Geisen. „Aber gleichzeitig freuen wir uns, dass er wieder in unserem Bistum sein wird.
    Bei der Diözesanversammlung am 8. August werden wir ihn zudem nochmal als Generalpräses begrüßen können.“

  • „GERECHT“ - Tag der Diakonin am 29. April sowie Online-Veranstaltung am 07. Mai 2021

    Die Einführung des Diakonats der Frau ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen von Katholikenrat im Bistum Trier, Katholischem Deutschen Frauenbund (KDFB), Katholischer Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Kolpingwerk, Katholischer Arbeitnehmerbewegung (KAB) und SOLWODI Deutschland e.V.. Anlässlich des Gedenktages findet am 07. Mai eine gemeinsamen Online-Veranstaltung statt.

    „Gerecht leben und handeln ist christlicher Auftrag und Anspruch zugleich. Lassen wir nicht nach im Einsatz für Gerechtigkeit innerhalb der Kirche!  Deshalb fordern wir die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am sakramentalen Dienst des Diakonats und die gleichen Rechte für alle Getauften und Gefirmten. Denn nur eine Kirche, in der sich Gerechtigkeit verwirklicht, ist eine glaubwürdige Kirche,“ sagt Herbert Casper, Vorsitzender des Katholikenrats im Bistum Trier.

    Die komplette Pressemeldung und alle Informationen zur Veranstaltung

  • Klimawandel und wir - Veranstaltungsreihe im Bistum Trier

    Zu einer Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Klimawandel und den Handlungsmöglichkeiten zu dessen Begrenzung.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Informationen zu den einzelnen Themen und Anmeldemöglichkeiten

  • Fernsehabend und Online-Gespräch

    Auch wenn sich in unserer in weiten Teilen globali-sierten Welt Handlungen auf viele Menschen in unterschiedlichen Ländern auswirken, so tragen doch oft die Verursacher*innen nicht die Verant-wortung für ihr Handeln.

    Das Kolpingwerk ist wie viele andere Organisationen Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz. Solche Initiativen gibt es zwischenzeitlich in vielen Ländern.
    Es gibt einen Zusammenhang zwischen Fast-Fashion, Konsum und deren Auswirkungen.

    Wir wollen die verschiedenen Aspekte beleuchten in zwei Schritten: In einem Gespräch werden verschie-dene Akteure aus ihrem Erfahrungszusammenhang berichten. Dabei sind auch die Auswirkungen von Corona auf Mode, Textilindustrie und Lieferketten Thema. Der Film "Todschick - die Schattenseite der Moderne" von Inge Altemeier berichtet dann ausführlicher über die internationalen Zusammenhänge.

    Gespräch mit
    - Inge Altemeier, Regisseurin des Films und
    - Kalpona Akter, Aktivistin für Arbeitnehmer*innenrechte in Bangladesch
    - und weiteren

  • Die Liebe zweier Menschen kann nicht Sünde sein.

    Die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saar des Kolpingwerkes zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

    „Das angekündigte Verbot der Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren schockiert uns im Kolpingwerk und ist in seiner Argumentation für uns nicht nachvollziehbar“, sagt der Landesvorsitzende des Kolpingwerks Landesverband Rheinland-Pfalz, Diakon Andreas Stellmann, Heßheim. „Wir stehen für eine Moralethik, die bedingungslos die Würde eines jeden Menschen achtet und anerkennt, dass Treue, Fürsorge und Liebe auch in Partnerschaften außerhalb der Ehe vorkommen.“
    Pfarrer Thomas Gerber, Urmitz, Landespräses in Rheinland-Pfalz und Diözesanpräses Trier zeigt sich fassungslos: „Ich darf Hunde, Katzen, Häuser segnen, aber nicht zwei Menschen, die sich lieben? Das kann nicht sein.“

    Wir als Kolpingwerk sind Teil der Kirche, ein “Kirchort” und eine Gemeinschaft von getauften und gefirmten Christ*innen, und wir solidarisieren uns mit allen, die in Liebe, Respekt und Verantwortung füreinander da sein wollen. Und wenn es so ist, auch in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft.
    Die Kirche muss die eigenen Positionen immer wieder im Licht naturwissenschaftlicher Erkenntnisse hinterfragen. Auch die fortschreitende wissenschaftlich-theologische Reflexion darf nicht abgetan werden.
    „Wie schon von verschiedenen Kreisen angeregt und derzeit auch im synodalen Weg diskutiert, kann ein zu schaffender Segensritus für Paare, die keine sakramentale Ehe eingehen können (oder wollen) durchaus so gestaltet werden, dass eine Verwechslung mit dem Sakrament der Ehe ausgeschlossen ist“, betont der Landesvorsitzende Saar, Dieter Gesang, Saarbrücken.

    “Wir sind dankbar, dass sich die Verantwortlichen in den einzelnen Bistümern positioniert haben, und wir alle die gleiche Argumentationslinie verfolgen, damit Menschen ihren Glauben leben können”, erklärt Elke Grün, die geistliche Leiterin des Kolpingwerks Diözesanverband Trier.
    Segnen in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt, Menschen und auch Dingen Anteil an göttlicher Kraft und Gnade zukommen zu lassen. Es ist eine wichtige Aufgabe von Kirche, den Menschen Segen zuzusprechen, die darum bitten. Wer könnte sich anmaßen, diesen Segen Menschen in all ihrer Vielfalt zu versagen?

    Als Kolpingwerk und als Teil von Kirche sehen wir unsere Verantwortung auch darin, Ängste und Vorbehalte gegenüber Menschen mit homosexueller oder bisexueller Orientierung ebenso wie gegenüber Transgender abbauen. Dem stellen wir uns um unserer Mitmenschen und der Gesellschaft willen gerne!

  • „Tage der Demut“

    Bischof Ackermann reagiert auf Essay von ZDF-Chefredakteur

    Trier – Es sind „Tage der Demut“ für alle Beteiligten. Dieser Analyse von ZDF-Chefredakteur Peter Frey in der Wochenzeitung „Christ & Welt“ (Ausgabe vom 11. Februar, https://www.zeit.de/2021/07/kirchen-corona-pandemie-gottesdienst-beistand-glaube) stimmt Bischof Dr. Stephan Ackermann zu. Frey hatte in dem Essay unter anderem die Rolle der katholischen Kirche in der Corona-Pandemie analysiert. Ackermann hat Frey nun in einem offenen Brief geantwortet. Der Beitrag habe ihm gut gefallen, weil er nicht die Widersprüchlichkeiten verdecke, die sich aktuell in vielen Erfahrungen in Gesellschaft und Kirche finden, schreibt der Bischof.

    Er stimme vielen Beobachtungen zu, so Ackermann, wolle aber auch einige Aspekte hinzulegen. Dass Frey der Kirche pauschal bescheinigt, „verzagt auf Tauchstation“ zu gehen, empfinde er als unzutreffend. Ackermann erinnert an die vielen Haupt- und Ehrenamtlich Engagierten in der Pastoral und den Pfarreiengemeinschaften, „die sich mit großer Kreativität darum bemühen, trotz äußerem Abstand in Kontakt zu bleiben, und das beileibe nicht nur über das Streaming von Gottesdiensten“. Natürlich gebe es auch die andere Seite, dass Menschen bestimmt seien von der Angst, etwas falsch zu machen und eine nie dagewesene Verantwortung zu übernehmen.

    Die Thesen, dass die Bischöfe nicht hör- und sichtbar gewesen seien und die Deutungshoheit einer solchen Krise der Wissenschaft überlasse, lasse ihn ratlos zurück, schreibt Ackermann weiter. Seiner Wahrnehmung nach hätten nicht nur Bischöfe seit dem Ausbruch der Pandemie vielfach Anregungen angeboten, um die globale Krisensituation im Licht der Glaubensbotschaft zu sehen und dadurch Kraft zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. „Natürlich beurteilen auch wir die Dinge nicht aus einer abgeklärten Distanz heraus, und es steht uns auch keine Art von göttlichem Sonderwissen zur Verfügung. Wie alle Zeitgenossen sind wir den aktuellen Verunsicherungen ausgesetzt.“ Umgekehrt wünsche er sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen über die üblichen Talkformate hinaus ein Angebot für Sinnsucher, das die Auseinandersetzungen und Akteure herausfordere.

    Besonders angesprochen habe ihn, dass Frey im Verhältnis zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürger vom „Erwachsenwerden“ spreche, schreibt der Bischof. In der Kirche spiele sich ähnliches ab: „Übersteigerte Erwartungen an Priester und Bischöfe fallen zusammen wie ein Kartenhaus.“ Damit wolle er in keinster Weise persönliches Fehlverhalten und klerikalistische Selbststilisierung entschuldigen. Aber er sehe im Katholischen oft „eine unheilige Allianz zwischen einem übersteigerten Selbstbild des Klerikers und überzogenen Erwartungen der Gläubigen“. Dieses System werde mit ungeheurer Wucht demaskiert. Insgesamt könne er also der Analyse der „Tage der Demut“ zustimmen: „Wenn wir uns das eingestehen, können wir es besser annehmen und zum Positiven wenden.“

    Der Offene Brief von Bischof Ackermann ist im Wortlaut unter https://t1p.de/Ackermann-Frey nachzulesen.

    (Quelle: Bistum Trier/Judith Rupp)

  • 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

    Mitten in unserer Gesellschaft - gegen das Vergessen
    Die Kölner Gespräche des Kolpingwerk Deutschland greifen seit 2006 Themen und Fragen aus Gesellschaft und Politik, Religion und Kirche auf und bringen diese jeweils in den öffentlichen Diskurs.
    Aus Anlass der 1700jährigen jüdischen Geschichte in Deutschland sprach in diesem Jahr der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.

    Die einstündige Veranstaltung ist auf dem Youtube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland zu sehen.

    DieErklärung „Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftlicher Auftrag“ finden Sie hier.

  • Internationale Wochen gegen Rassismus

    Informationen und Veranstaltungshinweise unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr.

  • Digitalisierungsstrategie für das Kolpingwerk Deutschland

    Die digitale Transformation ist in vollem Grange. Der Bundeshauptausschuss am 7. November 2020 hat unter anderem auf dieser Grundlage beschlossen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie für das Kolpingwerk Deutschland zu erarbeiten. Ziel der Strategie soll dabei sein, für die verbandlichen Ebenen sowie die Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk Deutschland bundesweit eine einheitliche digitale Infrastruktur zu ermöglichen.

    Mithilfe des eines Fragebogens sollen bis zum 30. April 2021 möglichst umfassend Wünsche, Notwendigkeiten und Chancen für und durch die Digitalisierung im Verband erfasst werden. Behandelt werden unter anderem Themen wie Arbeitsplatzhardware, Nutzung von Programmen zur digitalen Zusammenarbeit, die entsprechende Schulung und Befähigung der Mitarbeitenden sowie die IT-Sicherheit.

    Der Fragebogen richtet sich an Diözesan- und Landesverbände / Regionen, die Kolpingsfamilien und an die Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk Deutschland.
    Die Ergebnisse der Umfrage – die im Rahmen einer digitalen Fachtagung am 10. Mai 2021 vorgestellt werden – gehen direkt in die Weiterarbeit zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie ein. Dabei wird geprüft, welche Angebote zukünftig bundesweit zur Stärkung der Digitalisierung gemacht werden können und welche Arbeitsformen und Strukturen dazu notwendig sind.

    Ansprechpartner für Fragen und Feedback zum Fragebogen ist Andreas Nix

  • Engagiert in der Selbstverwaltung - ACA informiert

    Um die Arbeit der ACA-Mandatsträger in den Kranken- und Rentenversicherungen auch in den Reihen von Kolping und KAB bekannter zu machen, hat die ACA Rheinland-Pfalz eine Postkarte und ein Plakat entwickelt.

    Weil die Vielfalt der Mandate in der Selbstverwaltung sehr groß ist, sind hier die Mandate abgebildet, die die ACA Rheinland-Pfalz im Rahmen der Sozialwahl 2023 besetzen kann.

    Online heruntergeladen können Plakat und Postkarte per Klick auf das jeweilige Wort. Im Diözesanbüro können auch gedruckte Exemplare abgerufen werden.

  • Europas Umgang mit Geflüchteten "unerträglich"

    Kolping Europa zur katastrophalen und menschenunwürdigen Lage der Geflüchteten in Bosnien-Herzegowina und Griechenland

    Scharfe Kritik am Umgang mit Flüchtlingen an Europas Grenzen übt das Europäische Kolpingwerk. In einer aktuellen Erklärung kritisierte der katholische Sozialverband am Donnerstag die "verheerende" Lage geflüchteter Menschen in griechischen Flüchtlingslagern sowie in Bosnien-Herzegowina und verurteilte auch die illegale Praxis sogenannter Push-Backs an den EU-Außengrenzen. Geflüchteten in einer derart katastrophalen Lage aus politischen Gründen Hilfe zu verweigern, sei ein "Armutszeugnis", so Kolping Europa: "Unerträglich ist, dass gegen die Menschenwürde verstoßen und gehandelt wird."

    Die Europäische Union und insbesondere ihre Mitgliedstaaten müssten umgehend ihrer gemeinsamen Verantwortung nachkommen. "Es reicht nicht aus, finanzielle Hilfe zu leisten, sondern es muss nun schnell und entschieden gehandelt werden, um die Menschen aus diesen unwürdigen und teilweise lebensbedrohlichen Zuständen herauszuholen", hielt das Kolpingwerk fest. Die nationalen Regierungen sollten losgelöst von einer gesamteuropäischen Lösung umgehend handeln und Geflüchtete aus humanitären Gründen aufnehmen, so der Verband.

    Das Kolpingwerk - eines der großen Sozialwerke der katholischen Kirche - ist derzeit in 20 Ländern Europas vertreten und hat beim Europarat Beobachterstatus.

  • Petition: Kolping ist mir heilig!

    Setze auch du mit deiner Unterschrift ein Zeichen!

    2021 feiern wir das 30. Jubiläum der Seligsprechung Adolph Kolpings. Das ist der Anlass, neben den weltweiten Gebeten für die Heiligsprechung unseres Verbandsgründers eine Petition zu starten.
    Als eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 400.000 Mitgliedern in über 60 Ländern wollen wir ein Zeichen setzen: Kolping ist mir heilig! Das Leben und Wirken Adolph Kolpings hat Strahlkraft – bis in unsere heutige Zeit!
    So steht jede Unterschrift, die ab dem 27. Oktober unter www.petition-kolping.com getätigt werden kann, für ein Leben, das Adolph Kolping bereits positiv berührt hat.

    Neben der Teilnahme an der Petition über die Website können ab sofort alle Interessierten Material wie Flyer, Plakate und Unterschriftenlisten unter www.kolping.de/materialpetition herunterladen.
    Neben den Materialien zur Kampagne steht auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland ein Video zur Petition bereit, das gerne geteilt werden darf: https://www.youtube.com/watch?v=OVV5GOR81MQ

  • Wahlaufruf - Rheinland-Pfalz. Gemeinsam. Gestalten.

    Die Initiative „Rheinland-Pfalz. Gemeinsam. Gestalten.“ ruft als Zusammenschluss verschiedener Organisationen zur Teilnahme an der Landtagswahl am 14. März 2021 auf!

    Wählen gehen, Verantwortung übernehmen. Gemeinsam gestalten.
    Auch Kolping in Rheinhland-Pfalz und die ACA Rheinland-Pfalz sgehören zu den knapp 40 Unterstützern.

    Die vollständige Erklärung findet ihr hier.

  • Kolping-Frau erhält „Preis Frauen Europas“

    Lisi Maier, Kolpingschwester und aktuell BDKJ-Bundesvorsitzende, ist für ihr Engagement für das Zusammenwachsen des Kontinents vom Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) ausgezeichnet worden.

    Sie fand über die Kolpingjugend zur Jugendverbandsarbeit. 2012 wurde die Realschullehrerin hauptamtliche BDKJ-Bundesvorsitzende und ehrenamtlich Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Als Stimme junger Menschen im politischen Berlin geht ihr Blick immer über den nationalen Horizont hinaus: Ein jugendfreundliches, demokratisches und solidarisches Europa ist Maiers Vision. „Werkstätten der Demokratie“ nennt sie die Verbände unter dem Dach des DBJR, und der Aufbau solcher Werkstätten insbesondere in den europäischen Ländern deren Demokratie bedroht ist, liegt ihr ganz besonders am Herzen. So war sie am Aufbau eines nationalen Jugendrings in der Ukraine beteiligt, organisierte Fördermittel und politische Unterstützung und berät gemeinsam mit anderen europäischen Jugendringvertreterinnen bei der Schaffung tragfähiger Strukturen.

    In ihren zahlreichen weiteren Ehrenämtern steht Europa im Zentrum und sie wirft dabei einen besonderen Blick auf die Unterstützung und Gleichstellung von Mädchen und Frauen und ihren Interessensvertretungen. Die europäische Gleichstellungspolitik stärkt sie unter anderem als Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats. „Und während all dem zeigt Lisi Maier, dass Herzlichkeit, Teamplay und Durchsetzungskraft keine Gegensätze sein müssen“, heißt es in ihrer Nominierung durch die EBD-Mitgliedsorganisationen DBJR und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

  • Landesausschuss für Berufsbildung empfiehlt der Landesregierung die Einführung eines Azubitickets in Rheinland-Pfalz

    Ein landesweit gültiges und jederzeit nutzbares Jahresticket von 365€ für Azubis, das ist Bestandteil einer schriftlichen Empfehlung, die der Landesausschuss für Berufsbildung in seiner letzten Sitzung in Mainz verabschiedet hat.
    Der Landesausschuss für Berufsbildung berät die Landesregierung in Fragen der beruflichen Bildung. Der ACA-Vertreter ist Stefan Hörsch aus Gappenach bei Koblenz.
    Die 28 ehrenamtlich tätigen Vertreter werden vom Wirtschaftsminister berufen und gehören der ACA, den Gewerkschaften, Unternehmerverbänden, IHK, HWK, Arbeitsagentur aus Rheinland-Pfalz an und werden durch Abteilungsleiter und Staatssekretäre der Ministerien ergänzt.

  • Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes (MDK) Rheinland-Pfalz neu gewählt- die ACA ist wieder mit einem Mitglied vertreten

    Die ACA Rheinland-Pfalz stellt erneut eine Vertreterin im Verwaltungsrat (dem „Parlament“ ) des MDK Rheinland-Pfalz, der nach einer Gesetzesänderung nun Medizinischer Dienst Rheinland-Pfalz heißt.
    Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Rheinland-Pfalz beschließt den Haushalt, wählt den Vorstand und prüft den Jahresabschluss.
    Die MDK-Verwaltungsratmitglieder werden von den Parlamenten der einzelnen gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz gewählt.
    So entsendet die AOK auch zwei Arbeitnehmervertreter, eine davon gehört der ACA an.
    Die ACA Rheinland-Pfalz kann so ihre engagierte Arbeit der letzten Jahre im MDK fortsetzen.

  • Online-Fachtagung zum Handwerk

    "Berufliche Bildung von heute für die Zukunft im Handwerk" lautet das Thema am 22. Januar 2021.

    2019 wurde das Berufsbildungsgesetz (BBiG) einer umfassenden Reform unterzogen, um die berufliche Bildung in Deutschland zu modernisieren und zu stärken. Denn die duale Ausbildung steht vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Dazu gehören beispielsweise die Attraktivität der beruflichen Ausbildung gegenüber dem Hochschulstudium, der demografische Wandel und die Digitalisierung.
    Anmeldungen können ab sofort hier über das Online-Anmeldeformular getätigt werden.

    Rückfragen rund um die Veranstaltung beantwortet gerne Sabine Hübsch oder Tel. (0221) 20701-145.

    Hier findet ihr die Einladung zur Online-Fachtagung.

  • Rom-Wallfahrt auf 2022 verschoben

    Aus Anlass des 30. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings sollte vom 25. bis 27. Oktober 2021 in Rom eine Wallfahrt stattfinden.
    Um Planungssicherheit zu geben, wurde sie nun auf das Jahr 2022 verschoben.

    Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie stellten sich viele Fragen. Und so hat der Generalvorstand von Kolping International in seiner Sitzung im November 2020 entschieden, Planungssicherheit zu geben und die Rom-Wallfahrt schon jetzt um ein Jahr auf 2022 zu verschieben.
    Vom 25.-27. Oktober 2022 werden wir dann hoffentlich in gewohnter Weise zusammen der Seligsprechung Adolph Kolpings gedenken können, zusammen feiern, singen und um seine Heiligsprechung beten.

    Die vom Diözesanverband geplante Busreise mit Zwischenübernachtungen und Abstecher nach Assisi wird entsprechend aufgeschoben (voraussichtliches Datum: 23.-29.10.2022).