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Nachrichten

  • Diözesanversammlung des Kolpingwerkes DV Trier präsentiert begeisterte Akteure und Aktivitäten

    „Für die Menschen aktiv“: Nachhaltiges ehrenamtliches Engagement auf nationaler und internationaler Ebene

    Bad-Kreuznach. Die Delegiertenversammlung des Kolpingwerkes DV Trier fand am 18. Mai 2019 in Bad Kreuznach statt. Mit 80 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bistum wurden im Dietrich-Bonhoeffer-Haus aktuelle Verbandsthemen besprochen sowie der Diözesanvorstand neu gewählt.

    „Das Kolpingwerk  ist für den laufenden Veränderungsprozess des Bistums Trier bestens aufgestellt…der Sozialverband  zeigt ein klares Profil mit gelebter Gemeinschaft und bewährt  sich an der Basis als tragende Säule...“ , so lobte und ermutigte Monsignore Dr. Michal Kneib die Anwesenden.

    „In einer Gesellschaft, in der grundlegende Werte immer mehr an Bedeutung verlieren und der Einzelne nur noch wenig Rücksicht auf das Gegenüber nimmt, ist der positive Einfluss, den die Kolpinggemeinschaft auf die Gesellschaft hat, eine stabile, verbindliche  Größe“ so betonte Dr. Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach.

    In seiner Begrüßung würdigte Diözesanvorsitzender Dr. Bernd Geisen das tatkräftige und glaubwürdige Engagement der AmtsträgerInnen auf unterschiedlichen Ebenen des Diözesanverbandes und machte deutlich, dass Ehrenamtliche  auf ihre Ämter vorbereitet werden müssen und ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft unverzichtbar ist. Im Anschluss an die Ausführungen wurden Hans-Heinrich Steigerwald, KF Engers, und Otto Gerhard, KF Kastellaun für ihren langjährigen unermüdlichen Einsatz für den DV Trier mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Trier geehrt.

    Am Vormittag berichteten Engagierte des Fachausschuss „Lebendige internationale Partnerschaft“ unter Leitung von Martina Linden (Beauftragte) und Petra Heusler (Bildungsreferentin)  von der  zurückliegenden Projektreise ins Partnerland Bolivien. Die nachhaltige Arbeit von Ausbildungsstätten, ein Frauenhaus in Cochabamba, die Vergabe von Mikrokrediten  sowie die kostensparende  Arbeit der Krankenhäuser  beeindruckte die Delegierten. Im Jahr 2018 spendeten Kolpingmitglieder aus dem DV Trier stolze 81.083,35 € für die internationale Arbeit des Kolpingwerkes.

    Als beispielgebende Projekte mit Vorbildcharakter  wurden mit dem Preis des Kolpingwerkes Trier „Kolping - für die Menschen aktiv“  in diesem Jahr drei Kolpingsfamilien für ihr  Engagement mit einem Scheck in Höhe von 250,00 € geehrt:

    • KF Bad Kreuznach: Seit 25 Jahren besuchen Kolpingbrüder als „Kolpingnikoläuse“ Familien, Seniorenzentren und Vereine. Der Erlös der mittlerweile 750 Termine in Höhe von 37 00,00 € kommt Kinderprojekten (örtlich und international) zu Gute.
    • KF Dirmingen: Als Mitorganisator veranstaltet die KF gemeinsam mit der Lebenshilfe seit über 37 Jahren ein Nachbarschaftsfest für behinderte und nichtbehinderte Menschen unter dem Motto „nachhaltig-vielseitig-innovativ“ .
    • KF Illingen: Die Ausstellung der Hobbykünstler bietet vielseitige handgearbeitete Produkte. Seit 19 Jahren kommt der Erlös (gesamt: 50 000,00 €) den Projekten der Entwicklungszusammenarbeit des Kolpingwerkes zu Gute.

    „Die Preisträger zeigen nur eine kleine Auswahl dessen, was die Kolpingsfamilien leisten““ erklärt Diözesangeschäftsführerin Julia Semmling.In den Diözesanvorstand wurden für die kommenden 4 Jahre gewählt: Diözesanvorsitzender: Dr. Bernd Geisen, stellv. Diözesanvorsitzende: Arnd Eisenhut und Michael Brahm, Diözesanpräses: Thomas Gerber, geistliche Leiterin: Elke Grün, Beauftragte Internationale Partnerschaft: Martina Linden;  Seniorenarbeit-Seniorenpolitik: Werner Hammes; Sozialpolitik und Selbstverwaltung: Harald Schmillen; Finanzausschuss: Tomislav Talic.

    Im Anschluss an die Wahl  ließen als Wahlaufruf zur Europawahl die Delegierten im Freien blaue Europa-Luftballons steigen.

    Danach stellten Cecilia Schreiner und Alexander Mayer als VertreterInnen der Kolpingjugend die vielfältigen Aktionen der Kolpingjugend wie Zukunftswochenende , „Demokratietage Nürnberg“, Gruppenleiterschulung in Holland vor. Des Weiteren informierten sie u.a. zum Positionspapier „Liebe und Partnerschaft im Bistum Trier“, sowie zum Beschluss der „Gendergerechtigkeit in unserer Sprache“.

    Die Versammlung stimmte nach Ausführungen von Elke Grün, geistliche Leitung, zu einem Brief an die Kanzlerin Angela Merkel der Mainzer Erklärung zu „Ausstiegsmöglichkeiten von Prostituierten“ zu.

    Nach einer informativen, lebendigen Diözesanversammlung traten die Delegierten am späten Nachmittag die Heimreise an.

    Text: Petra Heusler, Bildungsreferentin
    Fotos: Winfried Vogt

  • Kolpingwerk kritisiert Angriff auf Selbstverwaltung

    Mit dem Entwurf zum "Faire-Kassenwahl-Gesetz" schlägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Einschränkung der sozialen Selbstverwaltung vor. Das Kolpingwerk Deutschland erinnert an andere Vorgaben im Koalitionsvertrag.

    Konkret möchte Spahn mit dem Gesetz u. a. den Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) professionalisieren. Das bedeutet, dass das Ehrenamt ausgeschlossen und durch hauptamtliche Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen ersetzt wird. Bisher setzt sich der GKV-Spitzenverband aus Vertreterinnen und Vertretern der ehrenamtlichen Verwaltungsräte der Krankenkassen zusammen.

    Als anerkannte Arbeitsnehmerorganisation übt das Kolpingwerk Deutschland deutliche Kritik an diesem Teil des Gesetzes-Entwurf und fordert dessen Streichung. Das Kolpingwerk erinnert Minister Spahn außerdem an andere Vorgaben, die im Koalitionsvertrag formuliert wurden. Es heiße darin unmissverständlich, dass die Selbstverwaltung gestärkt werden solle.

    Zur Erklärung im Wortlaut

    Bild: pixabay.com

  • Für ein demokratisches, stabiles Europa!

    Meckern kann jeder - wählen gehen heißt mitgestalten

    Die Zukunft der europäischen Werte- und Solidargemeinschaft steht auf dem Spiel.
    Für die katholischen Verbände Kolping, KAB, kfd, KDFB und Landvolkbewegung ist und bleibt die Europäische Union ein bewährtes Modell für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa.
    Es gilt, an einem Europa zu bauen, das sich am Gemeinwohl orientiert und damit allen Menschen dient. Der soziale Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsstaaten der EU muss gestärkt werden.

    Wir bitten Sie als Wählerinnen und Wähler:
    Gehen Sie am 26. Mai zur Wahl!
    Stimmen Sie für jene Kandidatinnen und Kandidaten, die sich eindeutig zu einem solidarischen, friedlichen und stabilen Europa bekennen. So kann ein demokratisches Europa gelingen und viele positive Effekte entfalten!

    Am 16 Mai veranstaltet das Kolpingwerk Diözesanverband Trier und die Kolpingsfamilie Neuwied in Kooperation mit Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) eine Podiumsdiskussion in Neuwied (19:00 Uhr Friedrich Spee-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 5).

    Die ganze Mitteilung finden Sie hier.

  • Mutig gemeinsam handeln

    Das Kolpingwerk Deutschland äußert sich zu den Chancen des „verbindlichen synodalen Weg“, den die deutschen Bischöfe bei ihrer Vollversammlung in Lingen beschlossen haben.

    Das Kolpingwerk bestärkt die Bischöfe, diesen Weg mit dem Volk Gottes gemeinsam zu bestreiten, und fordert für den „synodalen Weg“ eine klare Struktur und Transparenz sowie die Verfolgung definierter verbindlicher Ziele. Junge Menschen, Frauen und Männer mit ihren vielfältigen Lebens- und Glaubenserfahrungen seien zu beteiligen. Um die katholische Kirche aus der moralischen Krise, in der sie sich befindet, herauszuführen, sei zielorientiertes gemeinsames Handeln erforderlich: Es geht um eine einladende Kirche, die den Menschen nahesteht. Das Kolpingwerk Deutschland wird den „synodalen Weg“ kritisch-konstruktiv und engagiert begleiten und unterstützen.

    Den vollen Wortlaut der Erklärung liest Du hier.

    Bild: Image by sabetheli from Pixabay

  • Kolping Upgrade vor Ort

    Neue Arbeitshilfe zum Zukunftsprozess erschienen

    Die Arbeitshilfe mit dem Titel „Kolping Upgrade vor Ort – Auf dem Weg zu Positionierungen“ richtet sich an Kolpingsfamilien, Einrichtungen und Unternehmen, die sich auch weiterhin vor Ort mit dem Zukunftsprozess des Kolpingwerkes auseinandersetzen wollen. Im Vorwort der stellv. Bundesvorsitzenden, Klaudia Rudersdorf, heißt es dazu:

    „Die Beschäftigung mit den Zukunftsfragen soll für alle örtlichen und überörtlichen Untergliederungen unseres Verbandes sowie seinen Einrichtungen und Unternehmen insgesamt fruchtbar werden. Die Beschäftigung vor Ort kann aber auch für die eigene Zukunft der jeweiligen Gemeinschaft wichtig sein und zu neuen und wirksamen Einsichten führen.“

    Alle Teilnehmenden des bundesweiten Zukunftsforums haben die Arbeitshilfe bereits während der Veranstaltung in Fulda erhalten. Darüber hinaus kann sie hier als PDF heruntergeladen und im Bundessekretariat bestellt werden bei Sabine Hübsch sabine.huebsch[at]kolping.de

  • In kleinen Podiumsgesprächen sowie mit Hilfe des Abstimmungstools Mentimeter wurden erste verbandliche Zukunftstendenzen entwickelt.

    In Debatten auf der Bühne unter digitaler Beteiligung des Plenums ging es beim Zukunftsforum in medias res:
    Was macht Kolping heute aus? Oder auch morgen? So lautete die erste Fragestellung. Sie nahm Bezug auf das in den Regionalforen diskutiertes Statement: „Das Kolping-Profil muss klarer werden. Verband, Einrichtun-gen und Unternehmen müssen sich zukünftig enger an diesem Profil orientieren als bisher.“ Schon aus der Mitgliederumfrage und den Regionalforen ging der Weg dabei in folgende vier Richtungen:

    • Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen
    • Engagement für junge Menschen
    • generationsübergreifende Zusammenarbeit
    • Internationales Engagement / Verantwortung für die Eine Welt

    Weiteres lesen Sie auf unserer Seite zum Zukunftsprozess

  • Zukunftsforscher Jörg Heynkes spricht über die Welt von übermorgen

    Der Unternehmer, Zukunftsforscher und Berater Jörg Heynkes berichtet über die herausragenden technologischen Entwicklungen, die in den kommenden Jahren unsere Gesellschaft nachhaltig verändern werden.

    Es ist ein Blick in die Welt von übermorgen, in der humanoide Roboter, Drohnen, Schwarmmobile, virtuelle Welten und viele andere neue Technologien unseren Alltag prägen werden.

    „Egal an welcher Stelle sie wirken, sie sind alle gleich davon betroffen“, so Henykes beim Kolping-Zukunftstforum in Fulda. Die Frage sei nur, wie sich unsere Welt von übermorgen darstellen wird. Die Bedeutung Deutschland und Europas auf dem Weltmarkt im Vergleich zu Amerika und Asien schrumpfe. Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Fortschritt, der unweigerlich kommen werde, ist laut Heynkes in Deutschland mangelhaft. Wir müssten begreifen, dass wir das Privileg haben, diesen Prozess aktiv mitzugestalten.

    Er vergleicht die digitale Transformation mit dem Tsunami von Dezember 2004, dessen Wucht keiner hatte kommen sehen. Künstliche Intelligenz sei das Zentrum der vierten industriellen Revolution. Die Entwicklung von Robotern sei ein wichtiger Teil der Entwicklung, die er in der Bedeutung mit der Erfindung des Rades vergleicht. Wir werden erleben, dass Maschinen in Form von Robotern uns überall begleiten werden und uns das Leben erleichtern werden. Dies sei in fünf bis zehn Jahren so selbstverständlich wie heute der Staubsauger.  

    Ernährung, Energie und Mobilität sind für Jörg Henykes die großen Themen der zukünftigen Wandlungsprozesse. In Bezug auf das Klima stellt er fest: „Wenn wir es jetzt nichts machen, ist es zu spät.“ Die Technologien für die Bewältigung aller dieser Probleme seien heute schon vorhanden, wir müssten diese nur intelligent nutzen. Auch unsere Arbeitswelten würden sich dramatisch verändern, es werde mehr Kooperation auf analoger und digitaler Ebene geben und eine Entwicklung hin zu flachen Hierarchien und Schwarmintelligenz. „Das haben wir immer schon so gemacht – das geht nicht mehr!“

    Viele Menschen würden in den nächsten Jahren damit überfordert sein, ihren eigenen Transformationsprozess zu organisieren, die Kolping-Engagierten werden dabei die sein, die Hilfestellung leisten werden, spricht er an die Teilnehmer des Zukunftsforums gewandt. Wir müssten darauf achten, dass die Menschen im Zentrum dieser Entwicklung bleiben und uns kompetent und kreativ einbringen. Heynkes appelliert an die Mitglieder des Kolpingwerkes ihrerseits ebenfalls Zukunftsmacher zu werden und aktiv an der Gestaltung der sich rasant verändernden Welt mitzuwirken.    

  • Du hast Fragen zur Rente, Pflege- oder Krankenkasse..?

    Die Kolpingsfamilien Kastellaun und Oberwesel veranstalten einen Informationsabend zum Thema:

    Deine Fragen zum Thema Rente, Rentenkontenklärung, Rentenantrag, Mütterrente... ?
    Referenten: 2 Kolpingmitglieder, die ehrenamtliche Rentenversichertenberater der Deutschen Rentenversicherung sind.
    Mittwoch, 10. April 2019, Pfarrsaal im Kath. Pfarramt Kastellaun, 19 Uhr

    Eintritt ist frei. – Willkommen sind auch Nichtmitglieder!

  • Josefstag 2019 im Kolpinghaus Koblenz

    Das diesjährigen Motto des Josefstags:  Hände reichen, Brücken bauen - Jugend braucht Perspektive in Europa

    Im Rahmen des bundesweiten Josefstags, bei dem Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, Verantwortliche aus Kirche und Politik zu gemeinsamen Aktionen und Gesprächen einladen, besuchte die Bürgermeisterin der Stadt Koblenz, Frau Mohrs, in diesem Jahr das Kolpinghaus Koblenz. Das Kolpinghaus Koblenz, ein Jugendgästehaus- und Wohnheim, beherbergt jährlich ca. 3200 – 3500 Jugendliche und junge Erwachsene. Während der Großteil der Bewohner an überbetrieblichen Lehrgängen der Handwerkskammer Koblenz teilnimmt und nur vorübergehend eine Unterkunft benötigt, wohnen im Kolpinghaus auch die sogenannten Dauergäste. Diese jungen Leute im Alter von 16-27 Jahren, bleiben während ihrer schulischen oder beruflichen Ausbildung längerfristig in Koblenz. Im Kolpinghaus erfahren sie neben einer pädagogischen Betreuung auch die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen, wie z.B. im hauseigenen Jugendcafé „Publicity“. Zudem wurde das Kolpinghaus Koblenz im Januar 2016 um den Bereich umA (unbegleitete, minderjährige Asylsuchende) erweitert. Diese Jugendlichen wohnen ebenso längerfristig im Kolpinghaus und werden auf ihrem Lebensweg pädagogisch begleitet.

    Pascal Harrié

  • Gemeinsam weltweit Kulturen mitleben!

    Der neue Katalog für die Workcamps der Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) im Jahr 2019 ist erschienen. In einer Gruppe Gleichgesinnter erleben die Teilnehmenden ein anderes Land und eine andere Kultur, indem sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort an einem sozialen oder ökologischen Projekt arbeiten, den Alltag teilen und Spaß haben. Teilnehmen können junge Menschen, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind.

    In frischer Optik zeigt der Katalog, in welchen Ländern Workcamps angeboten werden und informiert über weltweit stattfindende Projekte. Zum Beispiel können Jugendliche in Litauen bei einer Delfintherapie für benachteiligte Kinder mitwirken, auf einem Eselgestüt in Spanien mit anpacken oder sich im ländlichen Kenia bei der Kinderbetreuung einbringen. Diese und viele weitere Projekte sowie alle Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf des Workcamps finden sich im neuen Katalog.

    Die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) des Kolpingwerkes Deutschland haben sich aus der 1953 gestarteten Aktion „Versöhnung über den Gräbern” mit dem Ziel der Wiederannäherung deutscher und französischer Jugendlicher in der Nachkriegszeit entwickelt. Ziel der JGD heute ist es, durch internationale, interkulturelle Jugendarbeit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Die Angebote sollen dazu beitragen, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Bewusstsein für soziale und gesellschaftliche Probleme zu schaffen und sie zur Übernahme sozialer Verantwortung in der Gesellschaft anzuregen.

    Der Katalog kann kostenlos bei den
    Kolping Jugendgemeinschaftsdiensten, St.-Apern-Str. 32, 50606 Köln, Telefon: +49 221 20701-121/-122, Telefax: +49 221 20701-129, E-Mail: jgd(at)kolping.de,
    im Diözesanbüro angefordert oder hier heruntergeladen werden: www.kolping-trier.de/internationales/workcamps/

  • Katholisches Rentenbündnis bei Rentenkommission der Bundesregierung

    Auf Einladung der Vorsitzenden der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ haben die katholischen Verbände ihr Rentenmodell in Berlin präsentiert. Kolping war dabei.

    Das Rentenbündnis der katholischen Verbände hatte am 23. Januar 2019 die Gelegenheit – auf Einladung der Vorsitzenden Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Karl Schiewerling (CDU) – in der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission seine rentenpolitischen Vorstellungen einzubringen, die sich aus dem Rentenmodell der katholischen Verbände ergeben.

    Vor dem Hintergrund der derzeitigen bundespolitischen Diskussion um Mindest- und Grundrenten war von besonderem Interesse die Fragen der Ausgestaltung und Finanzierung der sogenannten Sockelrente. Das Rentenmodell der katholischen Verbände ist bereits seit rund 20 Jahren in der Diskussion. Ziele des Rentenmodells sind insbesondere die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft.

    An dem Gedankenaustausch nahmen Vertreter der Verbände Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), Kolpingwerk Deutschland, Familienbund der Katholiken und Katholische Landvolkbewegung (KLB) teil.

    Zum Hintergrund: Im Jahr 2018 hat der Bundestag die sogenannte „doppelte Haltelinie“ beschlossen. Das bedeutet, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 48 Prozent nicht unterschreiten und dass der Beitragssatz die Marke von 20 Prozent nicht überschreiten darf.

    Die Bundesregierung hat die Aufgabe, Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 zu finden und damit das Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag zu schaffen, einer Kommission aufgetragen. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, der Politik und der Wissenschaft an.

    Weitere Informationen zur Rentenkommission hier

    Weitere Informationen zum Rentenmodell der katholischen Verbände hier

  • Wechsel an der Spitze des Kolpingwerkes auf der Bundesversammlung 2018

    Im Rahmen der Bundesversammlung haben die Delegierten Ursula Groden-Kranich, MdB, zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

    370 Delegierte und weitere Gäste tagten am Wochenende in Köln. Neben verschiedenen weiteren wichtigen Verbandsentscheidungen wurden die Bundesvorsitzende und zudem drei weitere Mitglieder des Bundesvorstandes neu gewählt. Darunter auch Marie-Christin Sommer, die aus Plaidt im Bistum trier stammt und hier in der Vergangenheit Diözesanjugendleiterin war.

    Nach 14 Jahren tritt Ursula Groden-Kranich damit die Nachfolge des bisherigen Bundesvorsitzenden Thomas Dörflinger an. Sie gehört – wie ihr Vorgänger – dem Deutschen Bundestag an. Er zeigte sich schon im Vorfeld der Wahl überzeugt: „Mit Ursula Groden-Kranich steht eine Nachfolgerin zur Verfügung, die einerseits in der Bundeshauptstadt hervorragend politisch vernetzt ist und gleichzeitig mit ihrer Persönlichkeit Leben und Glauben aus einer tiefen eigenen Überzeugung heraus in Verbindung bringt“.

    Ursula Groden-Kranich ist Mitglied der Kolpingsfamilie Mainz-Zentral, 1965 in Mainz geboren, verheiratet und hat eine Tochter. Nach dem Abitur hat sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. Dem Deutschen Bundestag gehört sie seit 2013 an und ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sowie in dem Ausschuss für die „Angelegenheiten der Europäischen Union“. Zugleich ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für „Kultur und Medien“.

    Im einem Video gibt es die Möglichkeit, die neue Bundesvorsitzende näher kennen zu lernen. 

    Die feierliche Verabschiedung des bisherigen Vorsitzenden Thomas Dörflinger fand während eines Festaktes in der Kölner Minoritenkirche statt. Den Bericht dazu finden Sie auf der Seite des Kolpingwerkes Deutschland.

  • Was uns antreibt: Kolpingmitglieder engagiert in der sozialen Selbstverwaltung

    2018 fand die Sozialwahl statt, bei der sich auch viele Mitglieder aus dem Kolpingwerk Trier zur Wahl gestellt haben. Viele Kolpingmitglieder sind aktiv in den Verwaltungsräten und Vertreterversammlungen der Krankenkassen und Rentenversicherungen, den Widerspruchsausschüssen oder als Rentenversichertenberater.

    Eine jetzt veröffentlichte Studie der Ersatzkassen analysiert die ehrenamtliche Arbeit der gewählten Vertreter in den Sozialparlamenten:

    Zwei Drittel der bei der Sozialwahl gewählten Vertreter kommen aus der freien Wirtschaft. Die Mehrheit verbindet die ehrenamtliche Arbeit mit einer Berufstätigkeit in Vollzeit. Das hat eine neue Studie des Verbands der Ersatzkassen (vdek) zur ehrenamtlichen Arbeit in den Sozialparlamenten ergeben. Für die Studie wurden 234 Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter der Ersatzkassen zu ihren persönlichen Motiven, ihrem Zeiteinsatz und ihrem beruflichen Hintergrund befragt.

    Uwe Klemens, vdek-Verbandsvorsitzender und Versichertenvertreter betont: „Mit der Studie wollen wir zu einem besseren Verständnis über die Aufgaben und Prozesse der sozialen Selbstverwaltung beitragen und für das ehrenamtliche Engagement werben – in der Öffentlichkeit und in der Politik.“ Und die Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski erklärt: „Das ehrenamtliche Engagement verdient unsere Anerkennung. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter investieren viel Zeit und Engagement, um die medizinische Versorgung zu verbessern und das Gesundheitswesen zu gestalten.“

    Grundsätzlich wird das Ehrenamt in der sozialen Selbstverwaltung häufig über mehrere Wahlperioden ausgeübt. Rund 73 Prozent der Befragten sind seit zwei oder mehreren Wahlperioden in der Selbstverwaltung tätig. Insbesondere seit der letzten Sozialwahl 2017 engagieren sich jedoch mehr Frauen und junge Menschen. 28 Prozent der gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind in ihrer ersten Wahlperiode für die Ersatzkassen im Einsatz. Davon sind 42 Prozent weiblich und 38 Prozent unter 50 Jahre alt.

     

    Die Mehrheit der Befragten verbinden Beruf und Ehrenamt miteinander und bringen eine ausgewiesene, solide berufliche Expertise in die ehrenamtliche Tätigkeit ein. 62 Prozent der Befragten sind berufstätig, mehrheitlich in Vollzeit (56 Prozent). 36 Prozent sind heute im Vorruhestand oder im Ruhestand – zuvor waren sie aber durchweg berufstätig. 53 Prozent der befragten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter sind oder waren mehrheitlich in einem Unternehmen beschäftigt, 34 Prozent im öffentlichen Dienst und 12 Prozent als Freiberufler. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wenden sie im Durchschnitt drei Arbeitstage im Monat auf (23 Stunden).

    Einen Aufgabenschwerpunkt sehen die befragten Vertreterinnen und Vertreter der sozialen Selbstverwaltung in der individuellen Beratung der Versicherten (64 Prozent). Auch auf eine qualitativ hochwertige Versorgung hinzuwirken (62 Prozent) und die sozialen Systeme weiterzuentwickeln (58 Prozent) zählen zu den Schwerpunkten. Aber auch der Umgang mit den Beitragsgeldern oder die Weiterentwicklung des kassenspezifisch gestaltbaren Sachleistungskatalogs sind wichtige Aufgabenfelder für die Versicherten- und Arbeitgebervertreter. Getragen wird ihr persönliches Engagement durch starke Überzeugungen und Werte. So gehören Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Mitbestimmung zu den herausragenden Leitbildern.

    Erwartungen an die Politik: Die soziale Selbstverwaltung stärken

    Mehr Anerkennung seitens der Politik erwarten die ehrenamtlichen Versicherten- und Arbeitgebervertreter in den Verwaltungsräten der Ersatzkassen für ihre Arbeit in der sozialen Selbstverwaltung. „87 Prozent der Befragten wünschen sich von der Politik ein klares Bekenntnis zum Prinzip der Selbstverwaltung. Um den großen zeitlichen Einsatz und die persönliche Motivation zu fördern, ist es daher wichtig, dass der Gesetzgeber den ehrenamtlichen Selbstverwaltern den Rücken stärkt“, betont der vdek-Verbandsvorsitzende Klemens. Notwendig seien zudem weniger gesetzliche Beschränkungen, beispielsweise müsse die staatliche Aufsicht auf das notwendige Maß begrenzt werden. Weiterhin sprach sich Klemens für eine größere Dialogbereitschaft in der Politik aus.

    Weitere Informationen zum Engagement Kolpings in der sozialen Selbstverwaltung erteilt Martin Plail (martin.plail@kolping-trier.de).