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Zukunftsprozess: Kolping upgrade


Kolping upgrade

... unser Weg in die Zukunft

Der Zukunftsprozess des Kolpingwerkes Deutschland läuft. Seine Ergebnisse sollen sich u. a. in einer Weiterentwicklung des Leitbildes „Kolping – verantwortlich leben, solidarisch handeln“ niederschlagen. 

Ziel ist die Aktivierung unseres Mitgliederverbandes und die Klärung und Sicherung der Rolle und des gesellschaftlichen Beitrags von Kolping in einer sich wandelnden Gesellschaft. Der Zukunftsprozess basiert und reagiert auf gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse und Entwicklungen – wie z.B. dem demografischen Wandel – und stellt sich den relevanten Fragen, die sich daraus für das Kolpingwerk Deutschland ergeben.


Kolpingsfamilie wohin? – Haben wir als Kolpingsfamilien eine Vision?

Kolping Upgrade … unser Weg in die Zukunft – Die Zukunftssicherung unseres Verbandes ist das Anliegen des bundesweiten Zukunftsprozesses, den die Bundesversammlung im Jahr 2016 in Köln beschlossen hat. Zwei Ziele verfolgen wir damit: Die Aktivierung unseres Verbandes und die Beantwortung der Frage, wie die Rolle und der gesellschaftliche Beitrag des Kolpingwerkes und seiner bundesweit mehr als 2400 Kolpingsfamilien in einer sich wandelnden Gesellschaft geklärt und gesichert werden können.

Welches Profil wollen wir als Kolpingsfamilien – als Kolpingwerk – haben? Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale? Wie verstehen wir uns als Teil von Kirche? Wer kann Mitglied werden und wer soll Leitungsverantwortung in unserem Verband übernehmen können? Wie können der Verband sowie seine Einrichtungen und Unternehmen zusammenwirken, so dass die Marke KOLPING – ganz im Sinne Adolph Kolpings – gestärkt wird?

„Upgrade“ – es geht also um ein Aufwerten, vielleicht auch um eine notwendige Veränderung unserer verbandlichen Arbeit. Unser Verband hat in seiner mehr als 160-jährigen Geschichte immer wieder auf gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse reagiert. Bis 1933 war die Zielsetzung und Zielgruppe allein schon durch die Namensgebung klar: den wandernden Gesellen Heimat und Geborgenheit, Bildung und Orientierung zu geben. Oder wie es der Billerbecker Gesellenverein in der Diözese Münster treffend jeweils unter seine Vorstandsprotokolle schrieb: „Gott zu Ehre und den Gesellen zum Vorteil!“.    

Und heute? Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft des Kolpingwerkes vor allem in der Stärkung der Kolpingsfamilien vor Ort liegt. Dem dient seit einigen Jahren unser Projekt Begleitung und Beratung von Kolpingsfamilien (BuB) – ein gemeinsames Projekt der 27 Diözesanverbände im Kolpingwerk Deutschland.

Kolpingsfamilien benötigen Konzepte, um ihre Zukunft gestalten zu können. Da jede Kolpingsfamilie anders ist, gibt es keine „Allgemeinlösung“. Um tragfähig zu sein, muss das Konzept individuell auf die Kolpingsfamilie entsprechend ihrer Umgebung vor Ort angepasst werden. Hierauf eine Antwort zu finden, dabei kann BuB helfen. Nutzt dieses Angebot eures Diözesanverbandes!

Ich bin davon überzeugt, dass die Idee und die Anliegen Adolph Kolpings aktuell und zeitgemäß sind. Ich bin zuversichtlich, dass auch in Zukunft Kolpingsfamilien lebendige, generationsübergreifende Gemeinschaften sein können. Hier meine Vision einer Kolpingsfamilie:

Die Kolpingsfamilie der Zukunft reißt Mauern ein und überwindet Grenzen. Sie bringt zusammen, was sonst getrennt wird oder ist. Sie beschränkt den Glauben nicht auf den Sonntag, sondern nimmt ihn mit in den Alltag. Sie vermittelt dem Einzelnen, der sich einmauert, das Erlebnis von Gemeinschaft und Nichtalleinsein. Sie macht erfahrbar, dass Grenzen zwischen Generationen nicht unüberwindbar sind. Sie zeigt, dass Lernen auch mit Spaß und Freude zu tun hat. Sie macht nicht halt an den Grenzen einer Pfarrgemeinde, eines Bistums, ja eines Landes. Sie nimmt die Menschen an wie sie sind und bezwingt die Mauern eigener Vorurteile. Dadurch wird schließlich deutlich, dass es kein Gegensatz ist, etwas für sich zu tun und anderen zu helfen. Beides gehört zusammen und macht das Profil einer Kolpingsfamilie aus als einer Gemeinschaft, die sich selbst Gutes tut, ohne die anderen zu vergessen.

Ein Wort Adolph Kolpings soll uns Mut machen, es lautet: "Anfangen, wirklich anfangen, das ist die Hauptsache; andern Mut gemacht, selbst tapfer vorausgegangen, und Gott wird helfen." In diesem Sinne grüße ich euch alle aus dem Bundessekretariat in Köln,

euer Ulrich Vollmer

Bundessekretär


Beim Zukunftsforum wurde es thematisch:

In kleinen Podiumsgesprächen sowie mit Hilfe des Abstimmungstools Mentimeter wurden erste verbandliche Zukunftstendenzen entwickelt.

In Debatten auf der Bühne unter digitaler Beteiligung des Plenums ging es beim Zukunftsforum in medias res:

Was macht Kolping heute aus? Oder auch morgen? So lautete die erste Fragestellung mit Bezug auf folgendes, in den Regionalforen vielfach bekräftigtes Statement: „Das Kolping-Profil muss klarer werden. Verband, Einrichtungen und Unternehmen müssen sich zukünftig enger an diesem Profil orientieren als bisher.“ Schon aus der Mitgliederumfrage und den Regionalforen ging der Weg dabei in folgende vier Richtungen:

  • Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen
  • Engagement für junge Menschen
  • generationsübergreifende Zusammenarbeit
  • Internationales Engagement / Verantwortung für die Eine Welt

Dabei wurde auch darüber debattiert, inwiefern es verbindlich sein sollte, Aktivitäten der Kolpingmitglieder an diesen vier Kriterien zu messen. Über das Tool Mentimeter konnten die Teilnehmenden dann ihre Profil-Vorstellung für den Verband in einer Cloud an die Leinwand projizieren lassen. Die AG Upgrade wird sich den vom Plenum in diesem Bereich beigesteuerten Begriffen im Sinne der Profilschärfung annehmen.

Wer kann Mitglied bei Kolping werden?
Dieses Thema ist als sehr prominentes Thema nicht nur aus der Mitgliederumfrage hervorgegangen, sondern wurde auch in den Regionalforen heiß diskutiert. Denn im verbandlichen Alltag tauchen diese Fragen zunehmend auf: Darf jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist, Mitglied im Verband bleiben? Was ist mit den muslimischen Kindern, die auf Ferienfreizeiten mitfahren, und was mit ihren Familien? Wollen wir uns weiterhin ausschließlich an Christen richten, auch wenn diese in Deutschland irgendwann in absehbarer Zukunft eine Minderheit bilden? Verwässern wir nicht unsere Grundlagen, wenn wir Nicht-Christen Mitglied werden lassen? Was ist mit Vorstandsämtern? In den Antworten auf Fragen, in der Debatte wurde auch hier deutlich, dass noch keine Entscheidung gefällt wird, dass es beim Zukunftsforum um die Ermittlung einer Tendenz geht, mit der weitergearbeitet wird, im Bundesvorstand, in der AG Upgrade und auch auf der Diözesanebene. Und über das Abstimmungstool Mentimeter zeigt sich dann eine deutliche Tendenz: 96 Prozent der Abstimmenden sprechen sich für eine Öffnung der Mitgliedschaft aus, 4 Prozent sind dagegen.  

Welche Mitgliedschafts- und Beteiligungsmöglichkeiten brauchen wir in Zukunft?
Aktuell gibt es im Verband die Wahrnehmung, dass die Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie vor Ort der Normalfall ist. Darüber hinaus gibt es auch noch die Sonderfälle "Einzelmitgliedschaft im Diözesanverband" und "Einzelmitgliedschaft im Kolpingwerk Deutschland". Aber sollten Mitgliedschaftsformen in Zukunft nicht gleichwertig nebeneinander stehen? Und gibt es auch andere denkbare Formen der Mitgliedschaft im Verband? Beteiligungsformen, wie Kolpinggemeinschaften, projektgebundenes Engagement, potentielle Hochschul-Gemeinschaften, ideelle Mitgliedschaft (rein finanziell) werden erwähnt. Mittels des Abstimmungtools zeigt sich dann die deutliche Tendenz: Die Teilnehmenden wünschen sich, dass bei Mitgliedschaftsformen über die Kolpingsfamilie hinaus gedacht wird. Zusätzlich zur Kolpingsfamilie sollten andere gleichwertige Möglichkeiten eine Rolle in der verbandlichen Zukunft spielen.

Verband, Einrichtungen und Unternehmen: Wie sind wir gemeinsam Kolping?
Es gibt 230 Kolpinghäuser, ein besonderer Schwerpunkt ist das Kolping-Jugendwohnen. Mehr als 21.000 junge Menschen nehmen Angebote der 20 Kolping-Bildungsunternehmen wahr. Verband und Einrichtungen/Unternehmen arbeiten schon zusammen. Auf überörtlicher Ebene funktioniert das oft schon gut. Die Kolpingsfamilien jedoch haben oft kaum Berührungspunkte zu den Kolping-Einrichtungen und -Unternehmen – und wie sieht es mit Verbandsbewusstsein in den Einrichtungen aus? Wie könnte sich in Zukunft die öffentliche Wahrnehmung „Verband mit seinen Einrichtungen und Unternehmen“ hin zu einer Wahrnehmung „Verband und Einrichtungen und Unternehmen“ entwickeln? Ist das überhaupt gewollt? Wollen wir – als Verband, Einrichtungen und Unternehmen – zukünftig auf Augenhöhe miteinander arbeiten? Ja! Die anschließende Umfrage zeigt die deutliche Tendenz, dass dies gewollt ist.

Grafiken: mentimeter.com


Bundesweites Zukunftsforum

Nach den Regionalforen im April 2018 mit fast 2.000 Teilnehmenden richtet sich die Aufmerksamkeit auf das bundesweite Zukunftsforum am 30. März 2019 in Fulda.
Dort werden die zentralen Themenfelder unserer Verbandsarbeit zur Diskussion stehen. Teilnehmen können alle interessierten Kolpingmitglieder sowie die Mitarbeitenden der Einrichtungen und Unternehmen. Die Teilnahme setzt nicht voraus, dass man an einem der 20 Regionalforen 2018 teilgenommen hat. Jeder ist willkommen! Besonders die jungen Menschen in unserem Verband sind herzlich eingeladen, die Zukunftsfähigkeit des Verbandes mitzugestalten. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Fulda bildet einen zentralen Veranstaltungsort in der geographischen Mitte Deutschlands, der Tagungsort befindet sich fünf Minuten Fußweg vom ICE Bahnhof entfernt. Bei Bedarf ist eine Übernachtung auf eigene Kosten entweder im Tagungshotel Esperanto (begrenzt) oder in Eigeninitiative möglich. Außerdem gibt es als zusätzliche Angebote eine gemeinsame Abendveranstaltung am Samstag mit Programm und Begegnung sowie am Sonntag einen Gottesdienst, dem Bundespräses Josef Holtkotte vorstehen wird. 

Ab wann und wie kann man sich anmelden?
Ab Mitte November könnt Ihr Euch im Internet oder über den Anmeldeabschnitt im nächsten Kolpingmagazin anmelden.
Weitere Informationen findest Du im Kolpingmagazin, in Idee & Tat oder im Internet unter www.kolping.de.


Wie geht`s nach den Regionalforen weiter?

Alle Kolpingsfamilien sind eingeladen, sich am Zukunftsprozess zu beteiligen. Nach den Regionalforen gibt es weitere Möglichkeiten. In einer Dokumentation werden die Ergebnisse der Regionalforen 2018 sowie zahlreiche Statements und Einschätzungen der Teilnehmenden dokumentiert. Erste Ergebnisse zeichnen sich ab, jedoch ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts entschieden! Die Dokumentation ist in Erarbeitung und wird zeitnah veröffentlicht.

I. Handreichung für Kolpingsfamilien
Eine erste Handreichung für einen Diskussionsabend zum Zukunftsprozess in den Kolpingsfamilien und deren Gruppen vor Ort liegt vor. Diese ist auch weiterhin im Bundessekretariat abrufbar. Die Handreichung enthält einen Gestaltungsvorschlag, wie eine Gesprächsrunde zu unserem Zukunftsprozess ablaufen und aussehen kann. Bereits jetzt liegen uns erste Rückmeldungen und Diskussionsergebnisse vor. Dafür sind wir sehr dankbar. Alle Diskussionsergebnisse, die uns erreichen, werden wir in einer eigenen Dokumentation veröffentlichen.

II. Handreichung für Kolpingsfamilien
In Erarbeitung ist bereits eine zweite Handreichung für Kolpingsfamilien. Inhaltlich werden in dieser Handreichung einige Themen und Aussagen zum Zukunftsprozesses – die im Rahmen der Regionalforen 2018 zur Diskussion standen – erneut aufgegriffen. Sie enthält methodische Anregungen zur Diskussion im kleinen Kreis. Die Handreichung – sie versteht sich als eine Ergänzung der ersten Handreichung – wird im September 2018 vorliegen. Alle Kolpingsfamilien werden sie dann erhalten.

Zukunftsforum 2019 in Fulda
Wir reden nicht von Basisdemokratie, wir machen das! Wir nehmen uns Zeit, die Regionalforen 2018 waren ein erster wichtiger Schritt. Deren Ergebnisse werden in unser Zukunftsforum am 30. März 2019 in Fulda münden, zu dem wir mehr als 1.500 Teilnehmende erwarten. Dort soll weitere Meinungsbildung herbeigeführt werden, auf deren Grundlage die Bundesversammlung im Jahr 2020 in Köln dann – voraussichtlich erste – Richtungsbeschlüsse fassen kann.

 


Regionalforen – Rückblick

„Ich bin begeistert von den vielen Eindrücken und der Motivation. Wir sind ein starkes Netzwerk, das motivierend wirkt. Wichtig ist: Strukturen anpassen und in der Zukunft mit Herzblut dabei sein“, so die Rückmeldung einer Teilnehmenden am Regionalforum.

Der Wunsch nach Veränderung und Begeisterung für Kolping bestimmten die Regionalforen 2018. Mit großer Dankbarkeit dürfen wir auf die 20 bundesweiten Regionalforen im April zurückblicken. An die 2.000 interessierte und hochmotivierte Kolpingmitglieder kamen zusammen, um miteinander Fragen über die Zukunft unseres Verbandes zu besprechen. Fragen, die von großem Belang sind.

Die Regionalforen konnten nur gelingen und damit zu einem großen verbandlichen Ereignis werden, weil sich viele Kolpingmitglieder engagiert eingebracht und die Organisatoren unterstützt haben, sei es bei der organisatorischen Vorbereitung oder der tatsächlichen Durchführung. Bundessekretär Ulrich Vollmer dankt daher den Mitgliedern der Diözesanvorstände und des Bundesvorstandes, den Mitarbeitenden in den Diözesanbüros und im Bundessekretariat, den Freundinnen und Freunden aus den Kolpingsfamilien sowie den vielen Helfenden vor Ort. "Ohne diese hätten wir das so nicht geschafft! Diese großartige Unterstützung ist Zeugnis für unseren großen Zusammenhalt im Verband."



Folgende Schritte sind für den Zukunftsprozess vorgesehen:

2017 – Vorbereitung und Sensibilisierung

Das Jahr 2017 dient der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung sowie der Einstimmung des Verbandes auf den Zukunftsprozess. Die verbindlichen Medien, u.a „Idee & Tat“, berichten kontinuierlich sowohl über Fragestellungen und Hintergründe des Zukunftsprozesses. Zudem soll als Grundlage für die weiteren Schritte eine Mitgliederbefragung durchgeführt werden. Zur Beteiligung an der Mitgliederumfrage sind alle 235.000 Mitglieder im Kolpingwerk Deutschland eingeladen. Sie erhielten im Juli den Fragebogen als Beilage im Kolpingmagazin. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Fragebogen im Internet unter www.kolping.de/mitgliederumfrage auszufüllen. Aus organisatorischen Gründen wird die Online-Befragung bevorzugt. Eine Teilnahme ist bis zum 31. August 2017 möglich.

2018 – Regionale Zukunftsforen

An allen vier Samstagen im April 2018 (7.4.18, 14.4.18, 21.4.18 und 28.4.18) werden regionale Zukunftsforen als Tagesveranstaltungen geplant. Die Anreise zu den bundesweit 20 Orten soll so kurz wie möglich sein. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung sollen als Arbeitsbasis genutzt werden.

Eines der Zukunftsforen wird am 14. April 2018 in Trier stattfinden.

Ziel ist, die Themen und die Relevanz in den Verband hinein zu tragen und für notwendige Entwicklungen und deren Auslöser zu sensibilisieren. Inhaltlich dienen die Zukunftsforen bereits einer ersten gemeinsamen Meinungsbildung.

Um eine breite Mitwirkung zu erreichen, sollen die Teilnehmenden über Ort und Termin selbst entscheiden können. Aus jeder Kolpingsfamilie können bis zu vier Delegierte – darunter möglichst eine Vertretung der Kolpingjugend – sowie aus jeder Einrichtung bis zu zwei Delegierte teilnehmen. Wird die Zahl von rund 7500 Plätzen nicht durch die Vertretungen der Kolpingsfamilien und Einrichtungen bis zum Jahreswechsel 2017/18 ausgeschöpft, können sich auch interessierte Mitglieder anmelden. Die Reisekosten trägt jeder selbst oder werden vom Entsender übernommen, ansonsten entstehen durch die Teilnahme keine Kosten für die Teilnehmer. Der Bundesverband übernimmt die weiteren Kosten.

2019 – Bundesweites Zukunftsforum (Konvent)

Höhepunkt des Zukunftsprozesses ist ein bundesweites Zukunftsforum im Jahr 2019 mit bis zu 3.000 Teilnehmenden, das die Ergebnisse der regionalen Foren und der weiteren Partizipationsbereiche weiter konkretisiert und in Richtung von Entscheidungen ausarbeitet. Inhaltlich steht jedoch nicht der Austausch, sondern die intensive gemeinsame Arbeit an den Zukunftsthemen des Verbandes im Fokus.

2020 – Bundesversammlung

Neben der Aktivierung des Verbandes, die durch den gesamten Zukunftsprozess erfolgte, zielt er im Ergebnis darauf ab, im Jahr 2020 u.a. über eine Weiterentwicklung des Leitbild zu beschließen. Erkenntnisse des Prozesses werden so auch in der Programmatik des Verbandes verankert.

Kontinuierliche Partizipation und Beteiligungsmöglichkeiten

Neben den regionalen und dem bundesweiten Foren wird über den gesamten Verlauf des Zukunftsprozesses die Möglichkeit bestehen, sich zu beteiligen. Dies kann über digitale Medien oder über herkömmliche Kommunikationsformen geschehen. Alle Eingaben fließen in die Planung des jeweils nächsten Schrittes ein.

Arbeitsgruppe des Bundesvorstandes

Nach der Neuwahl durch die Bundesversammlung hat der Bundesvorstand auf seiner konstituierenden Sitzung am 9. und 10. Dezember 2016 die Arbeitsgruppe Zukunftsprozessberufen. Sie wird von Klaudia Rudersdorf geleitet. Ihr gehören außerdem an: Harold Ries, Jutta Schaad, Mark Keuthen, Reinhard Ockel, Ernst Joßberger, Anna-Maria Högg, Ulrich Vollmer sowie David Agert (externer Berater).