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Berichte zur Partnerschaft mit dem Kolpingwerk Bolivien

Die Aktivitäten und das Engagement im Diözesanverband Trier sind sehr vielfältig:

Sie reichen von konkreten Aktionen unserer Gruppen vor Ort, Informationsveranstaltungen zur Projektarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, gegenseitige Besuchen, Projektreisen bis hin zur Erarbeitung von Informationsmaterial.

Die folgenden Berichte geben Ihnen einen Einblick in unsere Partnerschaftsarbeit.

  • Kulinarische Reise durch Bolivien

    „gutes Essen“ und dabei „gutes Tun“

    In Deutschland kann man italienisch, türkisch, griechisch und chinesisch Essen gehen, aber haben Sie schon einmal bolivianisch gegessen? Der Kolping Eine-Welt-Ausschuss hat nach der Bolivienreise ein Kochbuch mit leckeren Rezepten erstellt. Daraus möchten wir zusammen mit Ihnen am 01. Juli 2017 ein paar Rezepte ausprobieren.

    Durch das Kochen und Essen werden andere Kulturen und Geschmäcker entdeckt.

    Wer hat Interesse mit uns zu kochen? Wir treffen uns um 17 Uhr im Untergeschoss der Grundschule St. Georg Urmitz. Die Unkosten für Lebensmittel und Getränke werden an dem Abend auf die Teilnehmer umgelegt. Gerne kann der Partner zur späteren Stunde die gekochten Köstlichkeiten probieren kommen und den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.

    Natürlich besteht die Möglichkeit, nicht nur an diesem Abend, das Kochbuch für 3,00 € zu kaufen. Der Erlös wird für ein soziales Projekt in Bolivien gespendet. Mehr Infos und Anmeldung für den Kochabend mit Unterstützung der kath. Erwachsenen Bildung bis zum 15.06.2017 bei Gerlinde Hoefer, Tel.Nr. 02630 6155 oder gerlinde.hoefer@t-online.de

     

  • Weihnachtsaktion 2016



    Deine Weihnachtsspende schenkt Menschen in Bolivien neue Perspektiven!

    Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion rufen wir zur Unterstützung unseres Partnerlandes Bolivien auf.

    Gemeinsam ist man stärker – genau das erleben die Menschen in Oruro, wenn sie unser Kolpinghaus besuchen. Denn dort haben sie einen sicheren Ort gefunden, an dem sie beisammen sein und sich austauschen können. Kolping bietet auch viele unterschiedliche Schulungen an, vom Kleinhandwerk über Lebensmittelverarbeitung bis hin zu Verkaufsschulungen. Doch der Platz ist inzwischen zu klein geworden, um all den Menschen die Unterstützung anzubieten, die sie brauchen. Daher wollen wir die Terrasse überdachen um dort Schulungen und auch Märkte anbieten zu können. Bitte unterstütze dieses wichtige Projekt.

    So kannst Du helfen:

    Material: 10 Sack Zement = 30 Euro

    Arbeitslohn für einen Maurer = 50 Euro

    Zuschuss für den Projektkoordinator = 100 Euro

    Wichtig ist nicht, wie viel Du gibst, denn jeder Beitrag ist eine große Hilfe!

    Du suchst noch ein passendes Weihnachtsgeschenk?

    Bei uns raschelt und quiekt es unterm Weihnachtsbaum! Der Grund: Dort gibt es Ziegen, Hühner und Schweine, die man verschenken und damit etwas Gutes tun kann. In unserem Geschenkeshop auf der Internetseite www.geschenkeshop.kolping.net findest Du ganz viele Möglichkeiten, Menschen glücklich und die Welt ein wenig gerechter zu machen.

  • Spendertreffen des internationalen Kolpingwerkes

    Informationen aus 1. Hand

    Köln. Am 30. Oktober fand in Köln das 3. Spendertreffen von Kolping International statt.

    Rund 170 langjährige Unterstützer aus ganz Deutschland und der Schweiz waren gekommen, um sich im Rahmen eines bunten Programms persönlich über die internationale Kolping-Projektarbeit zu informieren.

    Den Auftakt der Veranstaltung machte ein gemeinsamer Gottesdienst in der vollbesetzten Minoritenkirche, am Grabe Adolph

    Kolpings. Danach ging es weiter ins nahegelegene Maternushaus, wo Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg und Generalsekretär Dr. Markus Demele einen lebhaften Einblick in die aktuelle Kolpingarbeit auf den unterschiedlichen Kontinenten

    gaben. Verantworliche und Spender aus dem Diözesanverband Trier konnten sich am Rande des Treffens mit Carlos Mattos, Geschäftsführer Kolpingwerk Bolivien, austauschen.

    In drei Länderforen konnten sich die Spender anschließend näher über die Themenschwerpunkte ländliche Entwicklung, Kleinkredite und berufliche Bildung informieren. Kolping-Mitarbeiter aus Indien, Ruanda und Bolivien berichteten aus erster Hand über die Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrer Heimat und erklärten, mit welchen Projektangeboten Kolping ihnen hilft, sich nachhaltig und aus eigener Kraft eine bessere Existenz aufzubauen.

    Bei Kolping sind Spender Partner, die gemeinsam mit den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern in Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa auf dem Weg sind.

  • Gespräch mit Carlos Mattos zur Arbeit des Kolpingwerkes in Bolivien

    Geschäftsführer Carlos Mattos im Austausch mit Trierern

    Köln.  Im Rahmen des Kurzaufenthaltes von Carlos Mattos fand mit Verantwortlichen des Kolpingwerkes DV Trier  und Projektreferent Peter Schwab ein Gespräch beim IKW Köln über die aktuelle Arbeit des Kolpingwerkes Bolivien statt.

    Der über 500 hauptberufliche Mitarbeiter zählende Verband ist in Bolivien flächendeckend in vielen Bereichen u.a. Gesundheitswesen, Bildung und Soziales zu finden.

    Durch das BMZ wird aktuell ein neues Projekt „Starke Familien“ finanziell gefördert, das Familien inhaltlich begleitet und als wichtiger  Beitrag zur Gewaltprävention dient. Das Programm zum Abbau sozialer Probleme  wird  von Koordinatoren des Kolpingwerkes angeboten und soll ausgeweitet werden.

    Im Rahmen der Partnerschaft wurde sich u.a. über die aktuelle Situation im Frauenhaus Cochabamba, Kriterien für die Mitgliedschaft im Kolpingwerk Bolivien sowie dem  aktuellen Förderbedarf  u.a. in einer Schule in Tarija ausgetauscht. Als Querschnittsaufgabe sieht der Verband die Förderung der Verbandsarbeit, die zu 90% von Frauen  neben ihrer - häufig starken - körperlichen Berufstätigkeit geleistet wird. Kolping International bittet im Spendenaufruf anlässlich des anstehenden Weihnachtsfestes um eine Spende für ein Frauenprojekt in Oruro in dem Frauen durch die Herstellung und den Verkauf von Handarbeiten, Back- und Kochaktionen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Einkommens ihrer Familien leisten.

    Petra Heusler

  • Kolpingwerk spendet für Frauenhaus

    Kolpingwerk Trier spendet 26.000 € nach Bolivien

    Große Einzelspende von 20.000 € für das Frauenhaus in Cochabamba

    „Macht bitte weiter so mit Eurer Arbeit! Aus Überzeugung unterstütze ich Euch gerne…“ versichert ein engagiertes Kolpingmitglied aus dem Bistum Trier. Die Rentnerin, die nicht namentlich genannt werden will, hat für das Kolping-Frauenhaus in Cochabamba eine herausragende Summe gespendet.

    Dass das Kolpingwerk Trier eine Partnerschaft mit Kolping Bolivien hat, ist bistumsweit bekannt. Regelmäßig wird ein Katalog mit aktuellen Projekten veröffentlich.

    Seit einigen Monaten können die Mitglieder des Diözesan-Fachausschusses „Lebendige internationale Partnerschaft“ noch ganz anders davon erzählen, was in Bolivien passiert, denn Sie haben es persönlich gesehen.

    Darunter auch die Arbeit im Frauenhaus Cochabamba. Das Frauenhaus ist eine Anlaufstelle für Mütter und ihre Kinder, die vor ihren gewalttätigen Ehemännern fliehen. Hier erhalten sie für wenige Monate eine sichere Unterkunft, sowie medizinische und psychologische Betreuung. Die jungen Frauen lernen, wieder Mut zu fassen und nach vorne zu blicken. Sie können in dieser Zeit an Hauswirtschafts- und praktischen Schulungen teilnehmen, um später für sich und ihre Kinder zu sorgen und ein neues Leben aufzubauen.

    Von den Spenden werden konkrete Maßnahmen wie die Unterkunft und Weiterbildung der Frauen, sowie die psychologische Betreuung finanziert.

    „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser herausragenden Spende die Frauen in ihrer Notsituation unterstützen können. Ich selbst war bei unserem Besuch sehr bewegt von der Situation der Frauen und auch von ihrer Dankbarkeit, sich in Sicherheit zu wissen“ so Martina Linden, Beauftragte für internationale Partnerschaft des Kolpingwerkes DV Trier. „Wir konnten uns vor Ort ein Bild von der Arbeit dort machen und wissen dass unsere Spenden gebraucht werden.“

    Der restliche Spendenbetrag in Höhe von 6000 € kommt sozialen Hilfen und der Verbandsentwicklung in Bolivien zu Gute.

    Die vom Kolpingwerk DV Trier unterstützten Projekte sind mit dem Spendensiegel des DZI zertifiziert und werden als solche jährlich geprüft. Nähere Informationen: martina.linden(at)kolping-trier.de oder petra.heusler(at)kolping-trier.de.

  • Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien zu Besuch

    „Ich möchte Ihnen meine Freundschaft schenken“

    Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien besucht Bistum Trier

    Koblenz – Das Bistum Trier und das lateinamerikanische Land Bolivien verbindet seit 55 Jahren eine besondere Partnerschaft. Auch in diesem Jahr wird das mit der Bolivienpartnerschaftswoche vom 27. September bis 4. Oktober gefeiert. Pfarrgemeinden, Dekanate und Verbände engagieren sich teilweise schon seit Jahrzehnten für Bolivien, pflegen Kontakte zu dortigen Gemeinden. Auch der Kolpingverband im Bistum Trier setzt sich mit Aktionen und Spenden für Projekte in Bolivien ein. Jetzt hat die Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien, Agripina Mamani, das Bistum Trier besucht.

    Zwei Wochen lang war Agripina Mamani in Deutschland zu Gast, davon eine im Bistum Trier. Hier traf sie Engagierte und Verantwortliche des Trierer Kolpingwerks und berichtete von dem Engagement des Kolpingwerks im Bildungs- und Sozialwesen Boliviens. Eine Stiftung des katholischen Sozialverbands betreut dort etwa Krankenhäuser mit 150.000 Patienten im Jahr. Hinzu kommen ein Frauenhaus in Cochabamba, zahlreiche Schulen und die Kolpingfamilien vor Ort. Diese Einrichtungen und Projekte unterstützt auch der Trierer Verband finanziell. Während rund 1.000 Menschen hauptberuflich in den Einrichtungen Kolpings arbeiten, bekleidet Mamani ihr Amt als Nationalpräsidentin ehrenamtlich. „Es ist kaum zu glauben, wieviel sie vor Ort leistet, es ist ein wirklich riesiges Arbeitspensum“, sagt Bildungsreferentin Petra Heusler vom Kolpingwerk Trier, die Mamani während ihres Deutschlandbesuchs begleitet. Das Ehrenamt kommt dabei zu ihren drei Arbeitsstellen als Reinigungskraft und in einem Kiosk hinzu. Die 46-Jährige arbeitet hart, um ihre Familie ernähren zu können: Vier Kinder hat sie, davon eines mehrfach behindert. Die Kolpingfamilie vor Ort habe ihr eine Perspektive gegeben, habe sie selbstbewusst gemacht, berichtete Mamani auf ihren Vorträgen in Saarburg, Wittlich und Nickenich. Frauen seien in Bolivien oft benachteiligt und erhielten kaum Unterstützung von ihren Männern. In den ausschließlich von Frauen organisierten Kolpingfamilien könnten sie von ihren Sorgen abschalten, Gemeinschaft erleben, kreativ werden und Handarbeit erlernen, malen oder kochen. Die Produkte würden dann auf dem Markt verkauft und dienten als Beitrag zum Lebensunterhalt. Über Kolping erhielten sie auch Mikrokredite, um ein kleines Geschäft eröffnen und auf eigenen Füßen stehen zu können. Die Kolpingfamilien seien daher nicht nur Zufluchtsort, sondern oft eine regelrechte „Therapie“ für die Frauen.

    Während ihres Besuchs erfuhr Mamani, dass es auch in Deutschland immer wieder neuer Aktionen und Informationsarbeit bedarf, um Spenden zu sammeln. Heusler gab dazu einige Beispiele: „Wir verkaufen etwa ein neues Bolivien-Memoryspiel und ein Reisetagebuch, wir veranstalten Vorträge zur Partnerschaft und unsere Kolpingfamilien engagieren sich ebenfalls.“ Durch Mamanis Besuch sei noch einmal sichtbar geworden, wie lebendig die Partnerschaft sei. „Ich finde es toll, dass wir mittlerweile acht Ehrenamtliche im Ausschuss „Lebendige Internationale Partnerschaft“ haben, die sich in Bereichen wie Pressearbeit, Aktionen, Projektarbeit engagieren“, sagte Heusler. Berührt hätten sie die Worte am Ende des Besuchs, als Mamani ihren Gastgebern dankte. „Ich kann Ihnen leider nicht viel schenken, außer meiner Freundschaft.“

    Mehr Informationen gibt es per Mail: petra.heusler(at)kolping-trier.de.

  • Bolivienabend in Vallendar

    Kolping-Eine-Welt –Arbeit sichtbar gemacht

    Vallendar. Delegation stellt Projekte in Bolivien vor

    Die Kolpingsfamilie Vallendar lud am 18.06.2015 zu einem Vortrags- und Kochabend in die Kreuzkirche/Mallendarer Berg ein. Die wertvolle und erfolgreiche Arbeit, die sich u.a. in einer bewundernswerten 34-jährigen Bolivien-Partnerschaft  wiederspiegelt,  wurde - im Sinne Adolph Kolpings, Bildungs- und Lebenshilfen für Bedürftige anzubieten - detailliert und mit eindringlichen Fotos dargestellt.

    30 Teilnehmer folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung in die Kreuzkirche. Um 18.00 Uhr wurde in den Gemeinderäumen unter Leitung der Volkshochschuldozentin, Frau Ines Berger-Mendoza, die aus Bolivien stammt, ein typisch bolivianisches Essen mit allen Besuchern gekocht.

    Unter dem Motto “Gemeinsam handeln, mehr erreichen…“ wurde unter fachkundiger Hilfe ein aufwendiges und mehrgängiges Menü gezaubert, das die Teilnehmer schnell und unkompliziert zu einer Gemeinschaft zusammen schweißte. „Besser  hätte diese Idee in die engagierte und aufopferungsvolle Projektarbeit in Bolivien nicht einstimmen können…“ so ein Teilnehmer.

    Eine achtköpfige Delegation des Kolpingwerkes DV Trier hatte im Herbst 2014 gemeinsam mit Diözesanpräses Thomas Gerber und Dolmetscherin Ines Berger Mendoza eine mehrwöchige Projekt- und Begegnungsreise unternommen, um die Projektarbeit vor Ort besser kennen- und verstehen zu lernen. Vier engagierte Reiseteilnehmer zeigten an dem Abend vielfältige und wichtige Einsichten der Projektarbeit in Bolivien auf. Das Frauenhaus in Cochabamba, Minenarbeiter in Potosi, die Arbeit der Krankenhäuser und viele andere Projekte machen deutlich, dass diese Menschen auf unsere Hilfen angewiesen sind.

    Bemerkenswert ist das Leitmotiv „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Arbeit: den Betroffenen wird ermöglicht, die Chancen zu nutzen, sich selbständig zu machen und ihr erlerntes Wissen an andere Bedürftige weiter zu geben. Ein langer, aber lohnenswerter Weg, der aber nur durch unermüdliches Engagement um mit Spendengeldern zum Erfolg führt.

    Ein sinnvoller Weg im Sinne Adolph Kolpings Menschen ihre Würde durch Bildung und Lebenshilfe zurückzugeben. Denn „Humanismus ist Denken, Fühlen und Handeln, das sich an der Würde des Menschen orientiert und die Bildung verantwortlicher Menschlichkeit fördert…“.

    So bleibt den Projekten des Kolpingwerkes ein gutes und erfolgreiches Jahr mit Unterstützung vieler Menschen zu wünschen!

    (Werner Jung, Journalist)

  • Reisetagebuch Bolivien

    Das Reistagebuch der Projekt-und Begegnungsreise nach Bolivien mit persönlichen Erfahrungsberichten und Wissenswertem zu Land, Kultur und Projekten des Kolpingwerkes Bolivien. Diese sehr informative Publikation ist erhältlich gegen eine Spende (ab 5 Euro). Dieser Betrag fließt wiederum in die Partnerschaftsarbeit ein.
    Zu beziehen: Gebietsbüro Koblenz per E-Mail unter petra.heusler(at)kolping-trier.de.