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Berichte zur Partnerschaft mit dem Kolpingwerk Bolivien

Die Aktivitäten und das Engagement im Diözesanverband Trier sind sehr vielfältig:

Sie reichen von konkreten Aktionen unserer Gruppen vor Ort, Informationsveranstaltungen zur Projektarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, gegenseitige Besuchen, Projektreisen bis hin zur Erarbeitung von Informationsmaterial.

Die folgenden Berichte geben Ihnen einen Einblick in unsere Partnerschaftsarbeit.

  • Bolivien begeistert

    Das Kolpingwerk Bolivien hat für die Heiligsprechung Adolph Kolpings in einer landesweiten Aktion über 32.000 Unterschriften gesammelt, Kinder zeigen ihre Verbundenheit in eindrucksvollen Bildern.

    „Kolping es sagrado para mi!“  Mit 32.583 Unterschriften hat Kolping in Bolivien ein Zeichen gesetzt und sich an der weltweiten Petition zur Heiligsprechung Adolph Kolpings beteiligt. Der Nationalverband in Bolivien, der aktuell 5.300 Mitglieder in 135 Kolpingsfamilien zählt, hat in allen Regionen des Landes und in zahlreichen Kolping-Einrichtungen, wie Schulen und Hospitälern, Unterschriften für die Petition gesammelt. Ein neunminütiges Video zeigt außerdem, mit wieviel Fantasie rund tausend Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres Alters nicht unterschreiben durften, bei einem Malwettbewerb ihrer Begeisterung für den Verbandsgründer Ausdruck verliehen haben. Das Video ist unter https://youtu.be/AoYf0Wtv2fU auf YouTube zu sehen.

    „Das ist eine großartige Aktion des Kolpingwerks Bolivien“, sagt Martina Wagner, Bildungsreferentin im Kolpingwerk Trier. „Der Enthusiasmus unserer bolivianischen Partner*innen begeistert mich.“ 2022 kann der Diözesanverband Trier auf 40 Jahre Partnerschaft mit Kolping Bolivien zurückblicken. Unterstützte Sozialprojekte in den Bereichen Ausbildung, Gesundheit und Mikrofinanz, persönliche Kontakte und Freundschaften – all das geht letztlich auf das Wirken des Seligen Adolph Kolping und das daraus entstandene Werk zurück.

    Anlässlich des 30. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings will das Kolpingwerk ein Zeichen setzen: Kolping ist mir heilig! Um sein Leben und Wirken, das in seinen Grundprinzipien bis heute wirkt, nach außen zu tragen, wurde unter www.petition-kolping.com die Petition zur Heiligsprechung des Verbandsgründers gestartet. Jede Unterschrift steht dabei für ein Leben, das Adolph Kolping bereits positiv berührt hat.

    Okt. 2021

  • Allerheiligen in Bolivien

    Wie wird in Bolivien Allerheiligen gefeiert? Sigrid Stapel, Referentin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit & Kampagnen bei KOLPING INTERNATIONAL, hat dieser Frage eine Kolumne in der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln gewidmet und geht dabei auch auf die Kolpingarbeit vor Ort ein.

    Lieblingsspeisen für die Toten
    Allerheiligen feiern die Bolivianer bei den Familiengräbern auf dem Friedhof

    Das Fest Allerheiligen spielt im Leben der Bolivianer eine besondere Rolle. Schon vor der Ankunft der Spanier war bei verschiedenen indigenen Völkern Boliviens der Totenkult ein tief verwurzelter Brauch. Mit der Ankunft der spanischen Konquistadoren wurde diese Feier mit dem Fest Allerheiligen zusammengelegt. ...

    Die ganze Kolumne zum Download

    Okt. 2020

  • Das Bistum Trier feiert 60 Jahre Bolivienpartnerschaft

    Unsere Partnerschaft mit dem Kolpingwerk Bolivien kommt nicht von ungefähr. Im Bistum Trier sind wir seit 60 Jahren mit Bolivien verbunden. Mit der Gründung des Kolpingwerks Bolivien 1983 war dann auch die besondere Beziehung unseres Diözesanverbands mit den bolivianischen Kolpinggeschwistern besiegelt.

    Am 4. Oktober hat das Bistum zum Abschluss der Partnerschaftswoche das 60-jährige Jubiläum gefeiert. Nach einem Pontifikalamt mit den Bischöfen Stefan Ackermann und Heiner Willmer (Hildesheim – das Bistum ist seit mehr als 30 Jahren als weiterer Partner der Kirche Boliviens aktiv) ging die Feier in St. Maximin weiter. Interviews mit Aktiven in der Partnerschaftsarbeit aus allen 6 Jahrzehnten gaben einen ausführlichen Rückblick und einen Einblick in die Vielfältigkeit der Trierer Partnerschaft mit Bolivien. Viele Engagierte aus verschiedenen Gruppen, Jugend- und Erwachsenenverbänden, Orden und Pfarreien waren zusammengekommen, darunter auch Kolpinger: Alexander Mayer, Werner Hammes und Martina Wagner. Mit einer Live-Schaltung nach Bolivien, wo zeitgleich das Jubiläum gefeiert wurde, und Hildesheim endete die Feier in einem gemeinsamen Gebet. Gute Wünsche für die Zukunft der Partnerschaft lassen sich zusammenfassen im Leitwort: Caminando juntos – gemeinsam unterwegs!

    Okt. 2020

  • Nachricht aus Sucre

    In den letzten Tagen erhielt Martina Linden eine Nachricht aus Bolivien. Sie berichtet: 

    Auch und gerade in diesen Ausnahmezeiten kümmern sich die Verantwortlichen der Regionen in Bolivien um die Menschen vor Ort. „Mit den Kolpingsfamilien stehen wir in Kontakt, insbesondere mit denen, die es in dieser Zeit der Coronakrise am schwersten haben. Viele Familien, die keinen festen Arbeitsplatz haben und von ihren Verkäufen leben, leiden am meisten.“ - So schrieb mir Cristina Vanegas, Verantwortliche in der Region Sucre.

    Diese Nachricht hat mich einerseits sehr froh gestimmt. Kolping Bolivia leistet eine hervorragende Arbeit und übernimmt im Moment eine besondere Verantwortung. Allgemein ist es aber eine sehr schwierige Zeit in diesem Land. Eine Ausgangssperre gibt es erst ab 17 Uhr. Was passiert in der Zeit davor? In El Alto und La Paz sind die Straßen voll mit Menschen, die Marktfrauen sitzen am Straßenrand und verkaufen ihre Ware. Informationen über eine Anzahl der mit Corona infizierten Menschen gibt es kaum. Und somit kann man nur spekulieren über die Dunkelziffer. Die Krankenhäuser wären überfordert, da es kaum Intensivbetten gibt.

    Mut machen aber die Fotos, die mich erreicht haben. Kolpingmitglieder kochen für die Gemeinschaft, für die Familien, die zurzeit kein Einkommen haben. Mit Sondergenehmigungen können Speisen verteilt werden.

    Damit alle satt werden, möchten wir zu einer Spendenaktion aufrufen. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit meinen Kolping-Mitstreiterinnen gerne handarbeite für die gute Sache. Auf dem Foto seht ihr unsere neuesten Arbeiten: Utensilienkörbchen und -taschen, Schlüsselanhänger und Seifensäckchen. Wer Interesse hat, kann mich per Mail kontaktieren.

    Halten wir zusammen!

    Es grüßt euch

    Martina Linden
    Beauftragte für die Internationale Partnerschaft

    Mai 2020

  • Andenziege Erna

    Das ist Erna, eine Andenziege aus Bolivien. Die kleine Stoffziege ist eine Botschafterin für unsere internationale Partnerschaft mit KOLPING Bolivien. Sie sucht neue Freunde bei uns. Ernas Fell ist kuschlig und sie wird nicht nur Kinderherzen im Sturm erobern!

    Gegen einen Obolus – mindestens 12 Euro – wird sie dein Leben bereichern. Durch deinen Kauf unterstützt du Projekte in Bolivien: Kinder können gesund groß werden, Jugendliche erhalten eine Ausbildung und Frauen im Frauenhaus werden gestärkt und können so zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Viele Menschen in Bolivien sollen in eine bessere Zukunft schauen. Dafür ist die Andenzeige Erna unterwegs – zu dir!

    Zieg[h]e mit! Jede Spende zählt und tut Gutes! Gib, was dir möglich ist!
    Stichwort: Andenziege Erna

    Die kleine Stoffziege wurde für KOLPING INTERNATIONAL ökologisch, nachhaltig und nach ethischen Grundprinzipien hergestellt.

    Jan. 2020

  • Kolpingwerk Trier ruft zur Solidarität mit den bolivianischen Partnern auf

    Der Vorstand des Kolpingwerks Diözesanverbands Trier ist betroffen von den Auswirkungen der derzeitigen politischen Lage auf die Bevölkerung in Bolivien. 
    Die Nachricht einer langjährigen Projektpartnerin aus La Paz an Martina Linden, Vorsitzende des Diözesanfachausschusses „Lebendige Internationale Partnerschaft“, macht den Ausnahmezustand deutlich: „Wir hatten sehr harte Wochen, aber wir haben überlebt und wir sind gesund, und das ist wichtig. Täglich Märsche, Gewalt, Tote, Verwundete, wenig Essen und Treibstoff – unglaublich und schwer zu erklären!“ Die Sorge um Familienangehörige, die am Flughafen oder im höher gelegenen El Alto arbeiten, sei groß. Zum Teil gebe es keine Möglichkeit, den Arbeitsplatz oder die Schulen zu erreichen. Dennoch spüre man die Solidarität untereinander, so bei der Nahrungssuche oder der Evakuierung aus der Krisenregion. Regierungsmitglieder und Organisationen verhandeln über die Aufhebung der Blockaden, damit Lebensmittel und Benzin die Menschen wieder erreichen und ein Stück Normalität zurückehren kann. „Jetzt ist es Zeit, aufzustehen und hart zu arbeiten,“ schreibt die bolivianische Partnerin weiter, „diese Situation wirkte sich wirtschaftlich auf uns alle aus. Wir sind sehr dankbar für eure Freundschaft und eure Nachrichten, Gedanken und Worte an uns!“
    Auch aus anderen Landesteilen wie Oruro kamen ähnliche Nachrichten von den Partnern des Kolpingwerks Trier. 

    In seiner letzten Sitzung Ende November rief der Diözesanvorstand auf, gerade jetzt durch die Unterstützung der bestehenden Partnerschaftsprojekte ein klares Zeichen der Solidarität zu setzen.
    Seit 1982 pflegt das Kolpingwerk Trier eine Partnerschaft mit Kolpinggruppen in Bolivien. Das Kolpingwerk Bolivien wurde 1983 gegründet und umfasst heute mehr als 130 Kolpingsfamilien. Deren Projektarbeit konzentriert sich auf berufliche Weiterbildung, Förderung von Kleinstunternehmen und Gesundheitsfürsorge. Das Kolpingwerk Trier unterstützt seine bolivianischen Partner in unterschiedlichen Bereichen: Die Bandbreite reicht von beruflicher Bildung, Existenzgründungen, Verbandsaufbau, Gesundheitszentren bis hin zur Unterstützung des Kolpingfrauenhauses in Cochabamba.

    Pressemitteilung

    Dez. 2019

  • Kulinarische Reise durch Bolivien

    „gutes Essen“ und dabei „gutes Tun“

    In Deutschland kann man italienisch, türkisch, griechisch und chinesisch Essen gehen, aber haben Sie schon einmal bolivianisch gegessen? Der Kolping Eine-Welt-Ausschuss hat nach der Bolivienreise ein Kochbuch mit leckeren Rezepten erstellt. Daraus möchten wir zusammen mit Ihnen am 01. Juli 2017 ein paar Rezepte ausprobieren.

    Durch das Kochen und Essen werden andere Kulturen und Geschmäcker entdeckt.

    Wer hat Interesse mit uns zu kochen? Wir treffen uns um 17 Uhr im Untergeschoss der Grundschule St. Georg Urmitz. Die Unkosten für Lebensmittel und Getränke werden an dem Abend auf die Teilnehmer umgelegt. Gerne kann der Partner zur späteren Stunde die gekochten Köstlichkeiten probieren kommen und den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.

    Natürlich besteht die Möglichkeit, nicht nur an diesem Abend, das Kochbuch für 3,00 € zu kaufen. Der Erlös wird für ein soziales Projekt in Bolivien gespendet. Mehr Infos und Anmeldung für den Kochabend mit Unterstützung der kath. Erwachsenen Bildung bis zum 15.06.2017 bei Gerlinde Hoefer, Tel.Nr. 02630 6155 oder gerlinde.hoefer@t-online.de

     

  • Weihnachtsaktion 2016



    Deine Weihnachtsspende schenkt Menschen in Bolivien neue Perspektiven!

    Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion rufen wir zur Unterstützung unseres Partnerlandes Bolivien auf.

    Gemeinsam ist man stärker – genau das erleben die Menschen in Oruro, wenn sie unser Kolpinghaus besuchen. Denn dort haben sie einen sicheren Ort gefunden, an dem sie beisammen sein und sich austauschen können. Kolping bietet auch viele unterschiedliche Schulungen an, vom Kleinhandwerk über Lebensmittelverarbeitung bis hin zu Verkaufsschulungen. Doch der Platz ist inzwischen zu klein geworden, um all den Menschen die Unterstützung anzubieten, die sie brauchen. Daher wollen wir die Terrasse überdachen um dort Schulungen und auch Märkte anbieten zu können. Bitte unterstütze dieses wichtige Projekt.

    So kannst Du helfen:

    Material: 10 Sack Zement = 30 Euro

    Arbeitslohn für einen Maurer = 50 Euro

    Zuschuss für den Projektkoordinator = 100 Euro

    Wichtig ist nicht, wie viel Du gibst, denn jeder Beitrag ist eine große Hilfe!

    Du suchst noch ein passendes Weihnachtsgeschenk?

    Bei uns raschelt und quiekt es unterm Weihnachtsbaum! Der Grund: Dort gibt es Ziegen, Hühner und Schweine, die man verschenken und damit etwas Gutes tun kann. In unserem Geschenkeshop auf der Internetseite www.geschenkeshop.kolping.net findest Du ganz viele Möglichkeiten, Menschen glücklich und die Welt ein wenig gerechter zu machen.

  • Spendertreffen des internationalen Kolpingwerkes

    Informationen aus 1. Hand

    Köln. Am 30. Oktober fand in Köln das 3. Spendertreffen von Kolping International statt.

    Rund 170 langjährige Unterstützer aus ganz Deutschland und der Schweiz waren gekommen, um sich im Rahmen eines bunten Programms persönlich über die internationale Kolping-Projektarbeit zu informieren.

    Den Auftakt der Veranstaltung machte ein gemeinsamer Gottesdienst in der vollbesetzten Minoritenkirche, am Grabe Adolph

    Kolpings. Danach ging es weiter ins nahegelegene Maternushaus, wo Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg und Generalsekretär Dr. Markus Demele einen lebhaften Einblick in die aktuelle Kolpingarbeit auf den unterschiedlichen Kontinenten

    gaben. Verantworliche und Spender aus dem Diözesanverband Trier konnten sich am Rande des Treffens mit Carlos Mattos, Geschäftsführer Kolpingwerk Bolivien, austauschen.

    In drei Länderforen konnten sich die Spender anschließend näher über die Themenschwerpunkte ländliche Entwicklung, Kleinkredite und berufliche Bildung informieren. Kolping-Mitarbeiter aus Indien, Ruanda und Bolivien berichteten aus erster Hand über die Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrer Heimat und erklärten, mit welchen Projektangeboten Kolping ihnen hilft, sich nachhaltig und aus eigener Kraft eine bessere Existenz aufzubauen.

    Bei Kolping sind Spender Partner, die gemeinsam mit den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern in Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa auf dem Weg sind.

  • Gespräch mit Carlos Mattos zur Arbeit des Kolpingwerkes in Bolivien

    Geschäftsführer Carlos Mattos im Austausch mit Trierern

    Köln.  Im Rahmen des Kurzaufenthaltes von Carlos Mattos fand mit Verantwortlichen des Kolpingwerkes DV Trier  und Projektreferent Peter Schwab ein Gespräch beim IKW Köln über die aktuelle Arbeit des Kolpingwerkes Bolivien statt.

    Der über 500 hauptberufliche Mitarbeiter zählende Verband ist in Bolivien flächendeckend in vielen Bereichen u.a. Gesundheitswesen, Bildung und Soziales zu finden.

    Durch das BMZ wird aktuell ein neues Projekt „Starke Familien“ finanziell gefördert, das Familien inhaltlich begleitet und als wichtiger  Beitrag zur Gewaltprävention dient. Das Programm zum Abbau sozialer Probleme  wird  von Koordinatoren des Kolpingwerkes angeboten und soll ausgeweitet werden.

    Im Rahmen der Partnerschaft wurde sich u.a. über die aktuelle Situation im Frauenhaus Cochabamba, Kriterien für die Mitgliedschaft im Kolpingwerk Bolivien sowie dem  aktuellen Förderbedarf  u.a. in einer Schule in Tarija ausgetauscht. Als Querschnittsaufgabe sieht der Verband die Förderung der Verbandsarbeit, die zu 90% von Frauen  neben ihrer - häufig starken - körperlichen Berufstätigkeit geleistet wird. Kolping International bittet im Spendenaufruf anlässlich des anstehenden Weihnachtsfestes um eine Spende für ein Frauenprojekt in Oruro in dem Frauen durch die Herstellung und den Verkauf von Handarbeiten, Back- und Kochaktionen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Einkommens ihrer Familien leisten.

    Petra Heusler

  • Kolpingwerk spendet für Frauenhaus

    Kolpingwerk Trier spendet 26.000 € nach Bolivien

    Große Einzelspende von 20.000 € für das Frauenhaus in Cochabamba

    „Macht bitte weiter so mit Eurer Arbeit! Aus Überzeugung unterstütze ich Euch gerne…“ versichert ein engagiertes Kolpingmitglied aus dem Bistum Trier. Die Rentnerin, die nicht namentlich genannt werden will, hat für das Kolping-Frauenhaus in Cochabamba eine herausragende Summe gespendet.

    Dass das Kolpingwerk Trier eine Partnerschaft mit Kolping Bolivien hat, ist bistumsweit bekannt. Regelmäßig wird ein Katalog mit aktuellen Projekten veröffentlich.

    Seit einigen Monaten können die Mitglieder des Diözesan-Fachausschusses „Lebendige internationale Partnerschaft“ noch ganz anders davon erzählen, was in Bolivien passiert, denn Sie haben es persönlich gesehen.

    Darunter auch die Arbeit im Frauenhaus Cochabamba. Das Frauenhaus ist eine Anlaufstelle für Mütter und ihre Kinder, die vor ihren gewalttätigen Ehemännern fliehen. Hier erhalten sie für wenige Monate eine sichere Unterkunft, sowie medizinische und psychologische Betreuung. Die jungen Frauen lernen, wieder Mut zu fassen und nach vorne zu blicken. Sie können in dieser Zeit an Hauswirtschafts- und praktischen Schulungen teilnehmen, um später für sich und ihre Kinder zu sorgen und ein neues Leben aufzubauen.

    Von den Spenden werden konkrete Maßnahmen wie die Unterkunft und Weiterbildung der Frauen, sowie die psychologische Betreuung finanziert.

    „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser herausragenden Spende die Frauen in ihrer Notsituation unterstützen können. Ich selbst war bei unserem Besuch sehr bewegt von der Situation der Frauen und auch von ihrer Dankbarkeit, sich in Sicherheit zu wissen“ so Martina Linden, Beauftragte für internationale Partnerschaft des Kolpingwerkes DV Trier. „Wir konnten uns vor Ort ein Bild von der Arbeit dort machen und wissen dass unsere Spenden gebraucht werden.“

    Der restliche Spendenbetrag in Höhe von 6000 € kommt sozialen Hilfen und der Verbandsentwicklung in Bolivien zu Gute.

    Die vom Kolpingwerk DV Trier unterstützten Projekte sind mit dem Spendensiegel des DZI zertifiziert und werden als solche jährlich geprüft. Nähere Informationen: martina.linden(at)kolping-trier.de oder petra.heusler(at)kolping-trier.de.

  • Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien zu Besuch

    „Ich möchte Ihnen meine Freundschaft schenken“

    Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien besucht Bistum Trier

    Koblenz – Das Bistum Trier und das lateinamerikanische Land Bolivien verbindet seit 55 Jahren eine besondere Partnerschaft. Auch in diesem Jahr wird das mit der Bolivienpartnerschaftswoche vom 27. September bis 4. Oktober gefeiert. Pfarrgemeinden, Dekanate und Verbände engagieren sich teilweise schon seit Jahrzehnten für Bolivien, pflegen Kontakte zu dortigen Gemeinden. Auch der Kolpingverband im Bistum Trier setzt sich mit Aktionen und Spenden für Projekte in Bolivien ein. Jetzt hat die Nationalpräsidentin des Kolpingwerks Bolivien, Agripina Mamani, das Bistum Trier besucht.

    Zwei Wochen lang war Agripina Mamani in Deutschland zu Gast, davon eine im Bistum Trier. Hier traf sie Engagierte und Verantwortliche des Trierer Kolpingwerks und berichtete von dem Engagement des Kolpingwerks im Bildungs- und Sozialwesen Boliviens. Eine Stiftung des katholischen Sozialverbands betreut dort etwa Krankenhäuser mit 150.000 Patienten im Jahr. Hinzu kommen ein Frauenhaus in Cochabamba, zahlreiche Schulen und die Kolpingfamilien vor Ort. Diese Einrichtungen und Projekte unterstützt auch der Trierer Verband finanziell. Während rund 1.000 Menschen hauptberuflich in den Einrichtungen Kolpings arbeiten, bekleidet Mamani ihr Amt als Nationalpräsidentin ehrenamtlich. „Es ist kaum zu glauben, wieviel sie vor Ort leistet, es ist ein wirklich riesiges Arbeitspensum“, sagt Bildungsreferentin Petra Heusler vom Kolpingwerk Trier, die Mamani während ihres Deutschlandbesuchs begleitet. Das Ehrenamt kommt dabei zu ihren drei Arbeitsstellen als Reinigungskraft und in einem Kiosk hinzu. Die 46-Jährige arbeitet hart, um ihre Familie ernähren zu können: Vier Kinder hat sie, davon eines mehrfach behindert. Die Kolpingfamilie vor Ort habe ihr eine Perspektive gegeben, habe sie selbstbewusst gemacht, berichtete Mamani auf ihren Vorträgen in Saarburg, Wittlich und Nickenich. Frauen seien in Bolivien oft benachteiligt und erhielten kaum Unterstützung von ihren Männern. In den ausschließlich von Frauen organisierten Kolpingfamilien könnten sie von ihren Sorgen abschalten, Gemeinschaft erleben, kreativ werden und Handarbeit erlernen, malen oder kochen. Die Produkte würden dann auf dem Markt verkauft und dienten als Beitrag zum Lebensunterhalt. Über Kolping erhielten sie auch Mikrokredite, um ein kleines Geschäft eröffnen und auf eigenen Füßen stehen zu können. Die Kolpingfamilien seien daher nicht nur Zufluchtsort, sondern oft eine regelrechte „Therapie“ für die Frauen.

    Während ihres Besuchs erfuhr Mamani, dass es auch in Deutschland immer wieder neuer Aktionen und Informationsarbeit bedarf, um Spenden zu sammeln. Heusler gab dazu einige Beispiele: „Wir verkaufen etwa ein neues Bolivien-Memoryspiel und ein Reisetagebuch, wir veranstalten Vorträge zur Partnerschaft und unsere Kolpingfamilien engagieren sich ebenfalls.“ Durch Mamanis Besuch sei noch einmal sichtbar geworden, wie lebendig die Partnerschaft sei. „Ich finde es toll, dass wir mittlerweile acht Ehrenamtliche im Ausschuss „Lebendige Internationale Partnerschaft“ haben, die sich in Bereichen wie Pressearbeit, Aktionen, Projektarbeit engagieren“, sagte Heusler. Berührt hätten sie die Worte am Ende des Besuchs, als Mamani ihren Gastgebern dankte. „Ich kann Ihnen leider nicht viel schenken, außer meiner Freundschaft.“

    Mehr Informationen gibt es per Mail: petra.heusler(at)kolping-trier.de.

  • Bolivienabend in Vallendar

    Kolping-Eine-Welt –Arbeit sichtbar gemacht

    Vallendar. Delegation stellt Projekte in Bolivien vor

    Die Kolpingsfamilie Vallendar lud am 18.06.2015 zu einem Vortrags- und Kochabend in die Kreuzkirche/Mallendarer Berg ein. Die wertvolle und erfolgreiche Arbeit, die sich u.a. in einer bewundernswerten 34-jährigen Bolivien-Partnerschaft  wiederspiegelt,  wurde - im Sinne Adolph Kolpings, Bildungs- und Lebenshilfen für Bedürftige anzubieten - detailliert und mit eindringlichen Fotos dargestellt.

    30 Teilnehmer folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung in die Kreuzkirche. Um 18.00 Uhr wurde in den Gemeinderäumen unter Leitung der Volkshochschuldozentin, Frau Ines Berger-Mendoza, die aus Bolivien stammt, ein typisch bolivianisches Essen mit allen Besuchern gekocht.

    Unter dem Motto “Gemeinsam handeln, mehr erreichen…“ wurde unter fachkundiger Hilfe ein aufwendiges und mehrgängiges Menü gezaubert, das die Teilnehmer schnell und unkompliziert zu einer Gemeinschaft zusammen schweißte. „Besser  hätte diese Idee in die engagierte und aufopferungsvolle Projektarbeit in Bolivien nicht einstimmen können…“ so ein Teilnehmer.

    Eine achtköpfige Delegation des Kolpingwerkes DV Trier hatte im Herbst 2014 gemeinsam mit Diözesanpräses Thomas Gerber und Dolmetscherin Ines Berger Mendoza eine mehrwöchige Projekt- und Begegnungsreise unternommen, um die Projektarbeit vor Ort besser kennen- und verstehen zu lernen. Vier engagierte Reiseteilnehmer zeigten an dem Abend vielfältige und wichtige Einsichten der Projektarbeit in Bolivien auf. Das Frauenhaus in Cochabamba, Minenarbeiter in Potosi, die Arbeit der Krankenhäuser und viele andere Projekte machen deutlich, dass diese Menschen auf unsere Hilfen angewiesen sind.

    Bemerkenswert ist das Leitmotiv „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Arbeit: den Betroffenen wird ermöglicht, die Chancen zu nutzen, sich selbständig zu machen und ihr erlerntes Wissen an andere Bedürftige weiter zu geben. Ein langer, aber lohnenswerter Weg, der aber nur durch unermüdliches Engagement um mit Spendengeldern zum Erfolg führt.

    Ein sinnvoller Weg im Sinne Adolph Kolpings Menschen ihre Würde durch Bildung und Lebenshilfe zurückzugeben. Denn „Humanismus ist Denken, Fühlen und Handeln, das sich an der Würde des Menschen orientiert und die Bildung verantwortlicher Menschlichkeit fördert…“.

    So bleibt den Projekten des Kolpingwerkes ein gutes und erfolgreiches Jahr mit Unterstützung vieler Menschen zu wünschen!

    (Werner Jung, Journalist)

  • Reisetagebuch Bolivien

    Das Reistagebuch der Projekt-und Begegnungsreise nach Bolivien mit persönlichen Erfahrungsberichten und Wissenswertem zu Land, Kultur und Projekten des Kolpingwerkes Bolivien. Diese sehr informative Publikation ist erhältlich gegen eine Spende (ab 5 Euro). Dieser Betrag fließt wiederum in die Partnerschaftsarbeit ein.
    Zu beziehen: Gebietsbüro Koblenz per E-Mail unter petra.heusler(at)kolping-trier.de.