Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Partnerschaften auf Augenhöhe

"Wir bauen an der einen Welt."

So heißt es im Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland. Kolping arbeitet mit Menschen in und aus verschiedenen Regionen der Erde ideell, personell und materiell zusammen. Kolping ist durch partnerschaftliche Kontakte und Projekte mit Menschen aus vielen Ländern verbunden. Im internationalen Kolpingwerk ist hierdurch ein enges Netz von Beziehungen entstanden, wobei wir die Begegnung junger Menschen besonders fördern.

Das Kolpingwerk ist ein internationaler Sozialverband und will als familienhafte Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg Verantwortung übernehmen. Diese internationale Solidarität lebt der Diözesanverband Trier insbesondere in der Partnerschaftsarbeit mit den Kolpingwerken Bolivien und Litauen. Darüber hinaus engagiert sich der Diözesanverband bei akuten Notsituationen (z. B. durch die Corona-Pandemie oder Naturkatastrophen) und baut bei all diesen Aktivitäten auf das unterstützende Mitwirken der Kolpingsfamilien im Bistum Trier und auf Spenden seiner Mitglieder und von Einzelpersonen.


Partnerschaftsarbeit bei Kolping

Das Kolpingwerk war bereits zu Adolph Kolpings Zeiten international. In den letzten 30 Jahren hat es sich weltweit verbreitet. Kolpingsfamilien gibt es heute in mehr als 60 Ländern der Erde.
Diese globale Ausweitung des Kolpingwerks ging oft einher mit dem Aufbau von Hilfsprojekten in Ländern des globalen Südens. Nach Überwindung des Entwicklungshilfe-Gedankens der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts verstehen wir uns heute als gleichberechtigte Partner auf dem gemeinsamen Weg in eine gerechte Zukunft.
So unterhält das Kolpingwerk ein weltweites Netz von Partnerschaften und Projekten. Die Partnerschaftsarbeit wird in erheblichem Maße von den Kolpingsfamilien und den Diözesanverbänden geleistet. Dabei ist es unser Ziel, einander auf gleicher Ebene zu begegnen und unseren Partnern mit Respekt gegenüberzutreten und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen.
Unser Partnerschaftsansatz ist nicht in erster Linie die direkte Nothilfe, sondern vor allem die Förderung längerfristig tragender Projekte. Wir legen Wert auf überschaubare Kleinprojekte, die überwiegend bei örtlichen Kolpingsfamilien und deren Selbsthilfegruppen angesiedelt sind. Hilfe zur Selbsthilfe verstehen wir unter dem Gedanken, dass unsere Partner vor Ort alle Projekte begleiten, ihren Anteil einbringen und für die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sorgen.


Partnerschaftsarbeit im DV Trier

Das Kolpingwerk im Diözesanverband Trier pflegt seit 1982 eine Partnerschaft mit dem Kolpingwerk Bolivien. Unter dem Leitgedanken „Partnerschaft auf Augenhöhe“ tragen Projekte und Institutionen des bolivianischen Kolpingwerks dazu bei, die Lebensumstände der Menschen dort dauerhaft zu verbessern. Das vielseitige Engagement der Ehrenamtlichen im DV Trier, der ständige Informationsaustausch, schriftliche und persönliche Kontakte nach Bolivien sowie gegenseitige Besuche stärken diese lebendige Partnerschaft. 
Zusätzlich zum Engagement mit den bolivianischen Partnern pflegen Kolpingsfamilien aus dem Gebietsverband Saarland seit 1995 eine Partnerschaft zum Kolpingwerk Litauen. Durch gegenseitige Besuche und durch großzügige Spenden konnte der Bau des Kolping-Kollegs in Kaunas unterstützt werden. Diese Arbeit wird zukünftig auf den gesamten Diözesanverband ausgedehnt und ausgebaut.


Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Internationalen Partnerschaften

Im Diözesanfachausschuss Lebendige Internationale Partnerschaft (LIP) engagieren sich die Mitglieder ehrenamtlich für unsere Partnerprojekte in Litauen und Bolivien. Die Beauftragte für internationale Partnerschaften ist Martina Linden. Mitglieder des Diözesanfachausschusses LIP informieren gerne bei Veranstaltungen vor Ort über die internationale Partnerschaftsarbeit des Kolpingwerks im DV Trier.

Ansprechpartnerin für die "Eine Welt Arbeit" ist Bildungsreferentin Martina Wagner.