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Idee zur Tat

Was Kolpingsfamilien jetzt tun können!
Die Corona-Pandemie und Lockdown-Zeit fordern uns heraus. Doch wir müssen nicht nichts tun. Wir dürfen kreativ sein, ausprobieren, was geht, und wie wir trotzdem als Gemeinschaft füreinander und für andere da sein können. Wenn ihr Ideen zur Tat habt, teilt sie gern mit uns!

  • #11 Die Kolpingfastnachtstüte

    Bringt euren Leuten den Karneval in der Tüte nach Hause! Hineinpacken könnt ihr Impressionen von vergangenen Sessionen, Bilder, Tonaufnahmen, Lieder oder einen Vortrag, der bei einem Bunten Abend großen Applaus fand. Vielleicht eine Anleitung zum Basteln einer lustigen Kopfbedeckung oder ein paar Kamelle - was immer bei euch unbedingt zur jecken Zeit dazugehört. Diese tolle Idee haben wir bei der Kolpingsfamilie Oberwesel gefunden. Helau und Alaaf!

    27.01.2021

  • # 10 Der Telefonvortrag

    Treffen sind zurzeit nicht möglich, aber in jedem Haushalt gibt es ein Telefon. Ladet eure Mitglieder zu einem Kurzvortrag oder einer Lesung per Telefonkonferenz ein! Vielleicht ein Kapitel aus dem Leben Adolph Kolpings, ein Märchen oder eine Geschichte über euren Ort … Am Ende könnt ihr euch darüber austauschen, mit ein bisschen Übung funktionieren Gespräche am Telefon auch mit vielen. Wiederhören macht Freude!

    Noch ein Tipp für den Anfang: Langsam starten, d. h. macht die erste Lesung bzw. den ersten Vortrag nicht zu lange, damit eure Mitglieder dabei bleiben und noch etwas Zeit zum Austausch übrig ist. 

    20.01.2021

  • # 9 Die Geschenkurkunde

    Ein ganz besonderer Last-minute-Geschenktipp! Ein Huhn, ein Schwein, eine Ziege oder Zugang zu Wasser geben einerseits irgendwo auf der Welt einem Menschen die Chance auf ein besseres Leben und bereiten andererseits den von euch beschenkten Menschen die Freude, an etwas wirklich Gutem und Wichtigem mitgewirkt zu haben. Online könnt ihr eine schöne Geschenkurkunde erstellen und sie euren Beschenkten überreichen.

    Alle Infos findet ihr bei KOLPING INTERNATIONAL.

    22.12.2020
     

  • # 8 Die Kolping-Plätzchen

    Sie sind einfach zu backen, lecker und ein schönes Geschenk. Der Teig für Ausstechplätzchen wird ausgerollt und in Quadrate geschnitten. Wer ausstechen will, kann z. B. einen vierzackigen oder rautenförmigen Ausstecher zurechtbiegen. Plätzchen backen und, wenn sie abgekühlt sind, mit Schokolade oder farbigem Zuckerguss das Kolping-K darauf malen. Nett verpacken, fertig!

    17.12.2020

  • # 7 Das Friedenslicht

    Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ zieht es wieder um die Welt, das Friedenslicht aus Bethlehem. In vielen Gemeinden kommt es in diesen Tagen an und steht in den Kirchen bereit. Bringt es zu euren Mitgliedern und zu Menschen, die es sich nicht abholen können. Mit einem kleinen Gruß verbreitet ihr so die Botschaft von Licht und Frieden.

    15.12.2020

  • # 6 Das Heiligenquartett

    Die Kolpingjugend DV Trier hat darin Informationen über verschiedene Heilige, Selige, Ordensleute und Märtyrer*innen zusammengetragen. Die spannenden und lehrreichen Spiele für die ganze Familie kommen in Leinensäckchen zu euch und euren Mitgliedern. Wenn ihr Heiligenquartette an mehrere Mitspielende weitergebt, könnt ihr es mit kleinen Regelanpassungen und gegenseitigem Vertrauen auch im Videochat oder per Telefon spielen.

    Die Quartette gibt’s für kleines Geld im Diözesanbüro der Kolpingjugend: info(at)kolpingjugend-trier.de, 0651-9941042. 

    10.12.2020

  • # 5 Die helfende Hand

    Im Frühjahr waren einige Kolpingsfamilien da schon sehr aktiv und kreativ. Auch jetzt sind da sicher wieder einige, die sich freuen, wenn sie Unterstützung beim Einkaufen oder anderen Dingen bekommen. Vielleicht braucht jemand jemanden, um ein bisschen Advents- oder Weihnachtsdekoration zu organisieren.

    8.12.2020

  • # 4 Der Schaukasten

    Wenn im Schaukasten eurer Kolpingsfamilie gähnende Leere herrscht, macht ein Adventsfenster daraus. Gestaltet einen schönen Hintergrund lasst Maria, Josef, die Hirten mit ihren Tieren, Engel und Könige ihren Weg zur Krippe gehen. Oder zeigt eure liebsten, selbst gemalten Adventsbilder! Kinder - kleine und große - aus der Kolpingsfamilie können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

    3.12.2020

  • # 3 Die Barbarazweige

    Ein alter Brauch ist es, am Barbaratag (4. Dezember) Zweige vom Kirschbaum oder Haselstrauch in die Wohnung zu stellen. Bis Weihnachten beginnen sie in den warmen Stuben zu blühen. Ein wunderbares Hoffnungszeichen, ganz besonders in diesem Winter. Verschenkt es an eure Mitglieder mit einer schön gestalteten Karte oder einem Anhänger.
    Im Diözesanbüro könnt ihr eine Vorlage für Anhänger zum Barbarazweig bekommen.

    1.12.2020

  • # 2 Die Telefonkette

    Wenn Kolpingtreffen nicht stattfinden können, ruft doch mal an! Teilt euch im Vorstand auf und fragt einfach mal bei euren Mitgliedern nach, wie es so geht. Vielleicht motiviert das einige und sie reihen sich in die Telefonkette ein. Alternativ freuen sich alle auch über einen Rundbrief oder ein kleines Kärtchen. Ein kleines Lebenszeichen, ein nettes Gespräch tun so gut.

    26.11.2020

  • # 1 Die Schuhsammelaktion

    Die Schuhsammelaktion des Kolpingwerks: ausrangierte, noch tragbare Schuhe sammeln und damit Gutes tun! Das geht völlig kontaktlos, ob ihr Sammelkisten aufstellt oder Tüten an die Haustüren bringt. Natürlich könnt ihr auch eine Annahmestelle angeben. Informationen und Materialien (Plakate, Flyer und mehr) zur Aktion gibt es auf www.meinschuhtutgut.de.

    24.11.2020

Aus den Kolpingsfamilien

Informationen aus den Kolpingsfamilien und Bezirken findet ihr auch immer im aktuellen Newsletter.

  • Weihnachten im Schaukasten der Kolpingsfamilie Plaidt

    In der Advents- und Weihnachtszeit nutzte die Kolpingsfamilie Plaidt ihren Schaukasten und stellte darin Szenen aus der Weihnachtsgeschichte dar. Das Hintergrundbild einer hügeligen Landschaft mit einem Dorf auf der Höhe füllte die ganze Fläche des Schaukastens aus. Dahinter verbarg sich eine Styroporplatte, an der die einzelnen Figuren der einzelnen Szenen mit dünnen Stecknadeln befestigt wurden. Zuerst zog Josef mit Maria Richtung Bethlehem. Doch im Dorf auf dem Hügel war nichts mehr frei. So brachte Maria ihr Kind in einem Stall zur Welt und Hirten kamen, es anzubeten. Aus der Ferne reisten drei Könige an, um Gottes Sohn zu huldigen. Endlich fanden auch sie zum Stall, die Hirten zogen langsam wieder auf ihre Felder, Josef stand zu Maria und dem Christuskind und über allem wachte Gottes Engel.

    In „normalen“ Jahren hing in dem Schaukasten an einer Straßenkreuzung mitten im Dorf das Programm der Kolpingsfamilie aus. Da 2020 wegen Corona und Lockdown viele Veranstaltungen – wie zum Beispiel der lebendige Adventskalender der Pfarreiengemeinschaft, zu dem die Kolpingsfamilie immer ein Adventsfenster gestaltete – ausfallen mussten, wurde also der Schaukasten zum Advents- und Weihnachtsfenster. Positiv waren die Reaktionen: „Gute Idee, wohltuend einfach …“ und „Das sieht echt schön aus.“ Wiederholung nicht ausgeschlossen.

    Jan. 2021

  • Faire Schoko-Nikoläuse vom Heilige selbst gab's in Neuwied

    Große Augen und ein Lächeln! Am 5. und 6. Dezember besuchte der Nikolaus mit seinen Begleitern Menschen in unserer Stadt und verteilte über 300 Nikoläuse.

    Finanziell unterstützt vom Bonifatiuswerk ging es den beiden katholischen Sozialverbänden KAB und der Kolpingsfamilie Neuwied 1860 darum, ein Zeichen der Nächstenliebe zu setzen und Solidarität mit den in der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gesellschaftsgruppen zu zeigen. Eingebunden in die bundesweite Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“ des Bonifatiuswerks, wurden nicht nur Kinder zuhause vor der Tür besucht sondern auch Altenheime, die städtische freiwillige Feuerwehr, DRK-Rettungsleitstelle und auch die hiesige Polizeistation (unter Beachtung der Corona-AHA-Bestimmungen).

    Für alle hatte der Nikolaus als Süßigkeit einen „fairen Nikolaus“ dabei. Zusätzlich wurden an die Kinder auch noch kleine Büchlein verteilt, in denen man die Geschichten über den Bischof von Myra nachlesen kann.

    Um Spenden für das „Schöppche“ und das Obdachlosenprojekt der Caritas baten die Begleiter die Erwachsenen. Die Aktion der Kolpingsfamilie und KAB erbrachte einen Spendenbetrag von über 300 €.

    Der Nikolaus hatte sich im Vorfeld der Aktion von den Kindern selbst gemalte Bilder gewünscht. Diese konnten, zusammen mit dem Poster eines extra für die Aktion von Udo Lindenberg gemalten Nikolauses, in der Pfarrkirche St. Bonifatius bewundert werden.

    Dez. 2020

  • Kolpingsfamilie Besseringen: Der digitale Nikolaus

    Der Nikolausbesuch in diesem Jahr wird anders sein, als in den vergangenen Jahren. Das war sehr früh klar. Das Online-Seminar „Nikolaus mit Bart und Mundschutz“ des Bonifatiuswerks Anfang Oktober beschäftigte sich frühzeitig mit der Problematik und zeigte Alternativen zum traditionellen Hausbesuch auf. Leider wurde uns von der Stadt Merzig sogar der Besuch mit Abstand im Freien verboten.

    Da wir die jahrzehntealte Tradition in unserem Ort nicht einfach aufgeben wollten, haben wir uns für den Nikolausbesuch per „Zoom“ entschieden. Familien mit ganz kleinen Kindern fanden diese Variante für ihre Kinder als nicht so gut geeignet und verzichteten in diesem Jahr leider auf den Nikolausbesuch. Kindergarten- und Schulkinder haben aber bereits in der Freizeit oder in der Schule Erfahrungen mit Computern und auch mit Videokonferenzen gesammelt, so dass ein Besuch per Computer für sie nichts Ungewöhnliches darstellte.

    Im Vorfeld ließen sich bei der Probe mit den Familien die letzten technischen Probleme beseitigen. Hier konnte sich der Nikolaus bei einigen Teilnehmern bereits als Nothelfer bewähren. Die Nikolausbesuche waren dann fast so, wie sonst. Die Kinder saßen ohne Scheu vor dem Bildschirm und lauschten meist gebannt den Worten des Nikolaus und trauten sich auch mit ihm zu reden. Die Videokonferenz bot sogar den Vorteil, dass Familienmitglieder, die wegen der Arbeit verhindert waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mit der Familie feiern konnten, ebenfalls den Nikolausbesuch miterleben konnten.

    Kleinere Pannen, wie der Zusammenbruch der Internetverbindung, konnten auch noch auf die Schnelle behoben werden, indem ein Smartphone beschafft wurde und der Besuch dann weitergehen konnte. Auch, wenn im nächsten Jahr hoffentlich ein persönlicher Besuch bei den Kindern wieder möglich sein wird, so blicken wir doch zufrieden auf dieses Jahr zurück.

    Dez. 2020

  • Jubiläumsfeier am Kolpinggedenktag in Schmelz-Außen

    Die Kolpingsfamilie Schmelz St. Marien hat am 06.12.2020 in einem – aufgrund der aktuellen Einschränkungen – sehr kleinen, aber trotz allem sehr festlichen und emotionalen Gottesdienst ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert. Musikalisch gestaltet wurde das Hochamt von 5 Sänger*innen sowie einem Keyboarder der Gruppe JuGOldies, ehemaligen Mitgliedern der Gruppe JuGoDi aus Schmelz. Ein Gottesdienst, der allen Besuchern in dieser besonderen Zeit gutgetan hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Die Kolpingsfamilie Schmelz St. Marien ist stolz noch drei Gründungsmitglieder in ihren Reihen zu haben, von denen einer am Gottesdienst teilgenommen und von unserer Vorsitzenden Beate Haben seine Ehrenurkunde überreicht bekam. Die beiden anderen Gründungsmitglieder mussten krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen.

    Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie erhielten am Ende des Gottesdienstes einen Mund-Nasen-Schutz mit Logo der Kolpingsfamilie Schmelz St. Marien, die Masken der Gründungsmitglieder waren zusätzlich mit dem Schriftzug „Gründungsmitglied“ ausgestattet.

    Dez. 2020

  • Gemeinsamer Kolpinggedenktag in Bad Hönningen und Rheinbrohl

    Auch in 2020 konnten die Kolpingsfamilien in Bad Hönningen und Rheinbrohl den Kolpinggedenktag gemeinsam begehen. Die Messe um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde wieder sehr schön von Pastor Scheinost und den Helferinnen und Helfern vorbereitet und zelebriert. Die Kolpingfahnen beider Vereine und die adventliche Dekoration der Kirche sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen. Zum Abschluss sangen die Anwesenden noch das Lied „Wir sind Kolping“. Ein Lied, dessen Text mit Passagen wie „es gibt viele Fragen in dieser Zeit“ auch aktuell gut passt. Der gemeinsame Umtrunk im Anschluss musste natürlich ausfallen. Aber die Kolpingsfamilie Bad Hönningen ließ es sich nicht nehmen, jedem Gottesdienstbesucher ein Licht mit auf den Weg zu geben. Getreu dem Zitat aus dem Musical „Kolpings Traum“: „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht.“

    Dez. 2020

  • Kolpinggedenktag in der Kolpingsfamilie Besseringen

    Getrennt - aber zusammen! Die Kolpingsfamilie Besseringen begeht den etwas anderen Kolpinggedenktag.

    Die Maßnahmen gegen die Corona Pandemie haben nun leider auch unseren Kolpinggedenktag getroffen. Wir können ihn nicht so feiern, wie wir ihn all die Jahre liebgewonnen haben: Mit dem Erfahren von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit. Trotzdem können wir natürlich Adolph Kolping gedenken. Daher haben wir für unsere Mitglieder eine Kolpinggedenktags-Tüte gepackt, mit einem geistlichen Impuls, Tee, Plätzchen und einer Kerze. Die Mitglieder der Kolpingsfamilien können somit zur gleichen Zeit, zu Hause, getrennt, aber im Geiste vereint, das Gedenken an Adolph Kolping gemeinsam begehen. Zumindest konnten wir so wirklich alle Mitglieder erreichen und ihnen trotz aller Einschränkungen ein kleines Licht der Freude mitgeben.

    Dez. 2020

  • Traditionelle Familienwallfahrt der Kolpingsfamilie Oberwesel

    Traditionell lud die Kolpingsfamilie Oberwesel am 3. Oktober zu ihrer Familien-Wallfahrt ein. Auch in diesem Jahr wurden wieder zwei Routen angeboten - ein längere und eine kürzere - die sich zwischendrin trafen, sodass alle das letzte Stück gemeinsam pilgern konnten. Mit dem Bus ging es für die längere Route nach Karbach. Mit einer kurzen Andacht in der Wallfahrtskirche St. Quintin begann die diesjährige Wallfahrt. Ein besonderer Ort für die Oberweseler, denn der prächtige Hochaltar mit seiner alten Pieta aus dem Jahre 1275 stammt aus dem Oberweseler Minoritenkloster. Von dort ging es über Hungenroth zum Spitzen Stein. Dort fanden sich die beiden Wallfahrtsgruppen zusammen. Denn die kürzere Route startete mit einem Impuls in St. Antonius in Urbar. Anschließend ging es nach Niederburg, wo die Wanderer in der Kirche St. Stephanus innehielten und im Gebet zusammenkamen. Das letzte Wegstück nach Urbar war dann auch schnell zurückgelegt und im Gasthaus Beckmann konnten sich die Wallfahrer stärken, bevor es mit dem Bus wieder nach Oberwesel ging. In diesem Jahr war die Bildgeschichte von Zachäus das impulsgebende Thema. Gedanken und Texte dazu werden im Laufe der nächsten Wochen im Schaukasten an der Liebfrauenkirche aushängen. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr wieder an unser Orga- Team für die Organisation und inhaltliche Gestaltung der Wallfahrt.

    Text und Fotos: Nora Eisenhauer

    Okt. 2020

  • 23. Kolping-Karmelenberg-Wallfahrt des Bezirks Weißenthurm trotz Corona

    Tradition sollte unbedingt fortgeführt werden

    Im Rahmen der angelaufenen Fusionsgespräche der Kolping- Bezirksverbände Mayen-Andernach und Weißenthurm war darüber gesprochen worden, die jährliche Karmelenberg-Wallfahrt nach Zusammenlegung beider Bezirksverbände auf den ersten Sonntag im Oktober zu verlegen. Durch die Coronakrise konnten die Fusionsgespräche nicht weitergeführt werden.

    Kolping-Bezirkspräses Lothar Spohr war gewillt und fest entschlossen, die Tradition der Wallfahrt trotz Corona-Bedenken notfalls auch alleine durchzuführen. Also nahm er sein mit Kräutern geschmücktes Kreuz auf sich und fand sich wie üblich ferner mit einem Kolpingbanner pünktlich am Karmelenberger Weg in Bassenheim zur Wallfahrt ein. Mit Oswald Senner stellte sich auch ein Fahnenträger ein und die zwei marschierten los. Die Wallfahrt durch den Wald und die historische Baumallee zur Kapelle stand inhaltlich unter dem Motto von Gebetsanliegen in den Nöten unserer Zeit im Sinne Adolph Kolpings.

    Obwohl es in der vorausgegangenen Nacht geregnet hatte, schien während des ganzen Fußmarsches die Sonne und auf dem Berggipfel wehte ein kräftiger Wind. Viele Leute waren unterwegs. Niemand störte sich an den beiden demonstrierenden Wallfahrern.

    Erst auf den letzten Metern des Rückweges sprachen interessierte Menschen aus Neuwied, die noch zur Kapelle wollten, die Wallfahrer nach Sinn und Zweck der Aktion an, nachdem sie das Kolpingbanner erkannt hatten.

    Text und Foto: Oswald Senner

    Okt. 2020

  • Jubiläum und Ehrung in der Kolpingsfamilie Neuwied

    Kolpingbruder Siegbert Rathenow bekommt Ehrenurkunde

    Für über 40-jährige Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie Neuwied 1860 wurde Siegbert Rathenow eine Jubiläumsurkunde überreicht. Der Generalpräses des Kolpingwerkes Deutschland, Msgr. Ottmar Dillenburg, ließ es sich nicht nehmen, diese besondere Ehrung im Rahmen der Jubiläumsmesse in St. Matthias – 160 Jahre Kolpingsfamilie Neuwied – persönlich vorzunehmen.

    In seiner Laudatio nannte er einige wichtige Punkte, die den Jubilar besonders auszeichnen: Neben seiner formalen 40-jährigen Mitgliedschaft war er über 36 Jahre im Vorstand aktiv, unter anderem auch als stellvertretender Vorsitzender. Eine Zeitspanne von über 60 Jahren ist er ehrenamtlich in der Pfarrei St. Matthias aktiv, wie z. B. Messdiener, Kommunionhelfer und mehr. Darüber hinaus war er über 36 Jahre beim Malteser Ritterorden als Krankenpfleger während der jährlichen Bistums-Pilgerwallfahrt mit Kranken und Behinderten nach Lourdes aktiv im Einsatz. Letztendlich ist zu erwähnen, dass er für vielerlei anstehende Aufgaben auf kirchlicher und Verbandsebene ein zuverlässiger Ehrenamtler ist. Dieses Engagement zeichnet ihn im höchsten Maße aus.

    Seine Kraft, so Kolpingbruder Siegbert, nimmt er aus dem christlichen Glauben und dem Geist und Werk des seligen Adolph Kolping nach dessen Leitspruch: „Wer Mut hat, macht Mut.“ Ottmar Dillenburg gratulierte mit den Worten: „Lieber Kolpingbruder Siegbert, es ist schön, Dich in unserem Verband zu haben. Mach weiter so!“

    Sep. 2020

  • Kolpingsfamilie Plaidt feierte liturgischen Kirmesschoppen

    Im September 1861 wurde die Pfarrkirche St. Willibrord in Plaidt vom damaligen Trierer Bischof eingeweiht. Deshalb findet die Plaidter Kirmes traditionell am zweiten Septemberwochenende statt- doch in diesem Jahr leider nicht!

    Am Sonntag, dem 13. September, organisierte die Kolpingsfamilie Plaidt deshalb ein kleines Weihefest auf dem Platz zwischen der Kirche und dem Pfarrheim. Zu Beginn stand ein Wortgottesdienst um 17 Uhr.
    Die Organisatoren hatten liebevoll eine kleine Kirmes geschaffen. Beim Entenangeln, an der Losbude, bei der Wahrsagerin, am Bonbonstand und einigen anderen Stationen konnten sich die angemeldeten Teilnehmer vergnügen. Die „Gewinne“ waren dabei dieses Jahr etwas anders: Beim Entenangeln konnten Impulstexte erspielt werden, die Einnahmen der Losbude wurden als Kollekte für den Kolping Corona Fonds verwendet. Am bunt geschmückten Kirmesbaum konnten Fürbitten an den Bändern angebracht werden. Statt Wahrsagerei gab es gegenseitige Segenszusagen und die Bonbons luden ein, sich Gedanken über den Geschmack des Lebens zu machen.
    Nachdem alle die Stationen durchlaufen hatten, wurden sie durch die Glocken der Kirche nochmals zusammengerufen. Pastor Kurp erteilte mit der Reliquie des heiligen Willibrords den Schlusssegen.

    Der Vorsitzende Alfred Rochlus dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen, den Helfern für Auf- und Abbau sowie Aaron für sein wunderbares Orgelspiel in der Kirche. Im Anschluss konnte man noch ein wenig auf dem Platz verweilen, sein (mitgebrachtes) Picknick verzehren und das eine oder andere Kirmesbierchen trinken.

    Sep. 2020

  • Verleihung der Kolping-Plakette in St. Wendel

    Zum fünften Mal verleiht die Kolpingfamilie St. Wendel die „Kolping-Plakette.“ In diesem Jahr wird sie an den Dekanats-Kantor, Stefan Klemm, vergeben. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie St. Wendel, Hans-Werner Luther, führte aus: “Auf diese Weise möchten wir Deine Bemühungen um den Fortbestand der Kirchenmusik in den Gottesdiensten während der immer noch andauernden Corona-Pandemiewürdigen. Jeden Sonntag ist es Dir gelungen, Frauen und Männer aus dem Chor der Wendelinus-Basilika zu motivieren, Gottesdienste musikalisch mitzugestalten und so die Würde der Liturgie zu erhalten. Dafür gebührt Dir Lob und Anerkennung. Diese Auszeichnung gebührt zu gleichen Teilen aber auch den Sängerinnen und Sängern, die sich daran beteiligt haben.”
    Der Vorstand der KF St. Wendel hat beschlossen, die Verleihung erstmals mit einer finanziellen Spende zu verbinden.

    Diese Aktion bildet gleichzeitig den Start in das Bildungsprogramm des 2. Halbjahres 2020, das mit dem Film ‘Von Menschen und Göttern’ von Xavier Beauvois beginnt und mit der Vortragsveranstaltung mit Dr. Thorsten Hoffmann aus Trier zum Thema “Sterben für den Glauben – das Märtyrertum in den großen Religionen” fortgesetzt wird.

    Sep. 2020

  • Illingen und Kärlich: "Ausgezeichnete" Aktionen mit langfristiger Wirkung

    Kolping-Preis für soziale Aktionen vor Ort

    Vor drei Jahren lobte das Kolpingwerk Diözesanverband Trier zum ersten Mal einen Preis aus für soziale Aktionen von Kolpingsfamilien vor Ort. In diesem Jahr gibt es zwei Preisträger. „Leider können wir die Preise, die mit 250 € dotiert sind, in diesem Jahr nicht bei der Diözesanversammlung überreichen“ sagt Harald Schmillen, der Vorsitzende des Fachausschuss „Gesellschaft gestalten“. „Wir wollen ja auch, dass möglichst viele von den Aktionen erfahren. Schließlich prämieren wir Engagement mit Vorbildcharakter. Die Idee ist da schon, dass der eine oder andere einen Impuls übernimmt.“

    Ein Preis geht ins Saarland nach Illingen

    Die Kolpingsfamilie Illingen erhält den Preis für ihr Projekt “Helfen Sie uns, anderen zu helfen - Kolpingjugend Illingen für Menschen in Not”. Dabei übernehmen Mitglieder der Kolpingjugend Arbeiten wie Rasen mähen, Unkraut jäten, Laub sammeln, Sperrmüll zur Deponie bringen, Auto staubsaugen und vieles mehr. Die Auftraggeber zahlen für diesen Einsatz, was ihnen die Hilfe wert ist.
    In diesem Jahr wird die Aktion bereits zum 6. Male durchgeführt. Entsprechend gibt es mittlerweile „Stammkunden“, die schon fest mit den Jugendlichen rechnen.
    In den vergangenen 5 Jahren erbrachte die Muskelkraft der Kolpingjugendlichen schon über 10.000 €. Unterstützt wurden zum Beispiel das Kinderhospiz Merchweiler und der Verein „Hilfe durch Sport“, der beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen ein Reha-Programm anbietet zur Verbesserung ihrer Lebensqualität.

    Und ein weiterer Preis geht nach Kärlich

    Bei der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich hat die Kolpingjugend zusammen mit den Messdienern 2019 im Rahmen der 72-Stunden-Aktion die Außenanlagen am Pfarrzentrum neugestaltet. Aus dem zumeist verwilderten Brachland wurde innerhalb von 3 Tagen ein Ort der Begegnung, ein wunderschöner Garten.
    Die kontinuierliche Pflege, damit der Garten auch weiterhin zum Verweilen einlädt, gestaltet die Kolpingsfamilie generationenübergreifend. Die Nutzung und Ernte steht weiterhin jedermann offen und dient somit dem Gemeinwohl, lehrt Nachhaltigkeit und vermittelt spielerisch Wissen zur Pflanzenkunde. Es gibt auch schon verschiedene Ideen sowohl für die weitere Gestaltung wie z.B. die Anlage eines Barfußpfades. Auch Aktionen wie Andachten im Garten oder der Bau von Insektenhotels zusammen mit der Gruppe „junge Familien“ sind angedacht.

    „Toll finde ich, dass in diesem Jahr zwei Projekte prämiert werden, bei denen die Kolpingjugend aus-schlaggebend war und den Hauptteil der Aktion trägt – unterstützt von Kolpingmitgliedern allen Alters,“ freut sich Diözesangeschäftsführerin Julia Semmling. „Da zeigt sich, wie gut die generationen-übergreifende Arbeit im Kolpingwerk funktioniert – ‚familienhafter Verband‘ mit dem Motto ‚Verantwortlich leben – Solidarisch handeln‘, das kann ja kaum besser zum Ausdruck kommen!“ Die Preise wurden in diesem Jahr in Absprache mit den Kolpingsfamilien vor Ort übergeben.

    Juli und Aug. 2020

  • "165 Jahre Treu Kolping" – Kolpingsfamilie Rheinbrohl ehrte Jubilare

    2021 soll das 100jährige Bestehen gefeiert werden

    Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung konnten eine Kolpingschwester sowie drei Kolpingbrüder für insgesamt 165 Jahre Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk geehrt werden. Unter Vorbehalt wurde zudem das Jubiläumsprogramm für das kommende Festjahr "100 Jahre Kolpingsfamilie Rheinbrohl" vorgestellt. Man hofft natürlich, dass im kommenden Jahr alle Veranstaltungen nach Plan stattfinden können und Corona dann keine (große) Rolle mehr spielen wird. Geplant sind eine "Loss mer singe"-Auftaktveranstaltung am 9. Januar, die traditionelle Kappensitzung am 6. Februar, die in Rheinbrohl stattfindende Kolping-Diözesanversammlung am 17. April, eine Jubiläumsfeier rund um die Pfarrkirche St. Suitbert am 6. Juni, der jährliche Seniorentag am 17. Oktober (welcher 2020 auch erstmals ausfallen muss), ein Oktoberfest am 24. Oktober, der Kolpinggedenktag am 4. Dezember und am Ende des Jahres ein Jubiläumskonzert.

    Außerdem fällt in das Festjahr das silberne Priesterjubiläum von Präses Pfarrer Christian Scheinost, welches die Kolpingsfamilie ebenso mitgestalten wird. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde zudem auf die aktualisierte Homepage www.kolping-rheinbrohl.de aufmerksam gemacht, worunter Mitglieder und Freunde zahlreiche Informationen finden können. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Erwin Lötsch, welcher wie oben erwähnt in diesem Jahr für 60-jährige Kolpingtreue geehrt wurde.

    Foto/Text: A. Kossmann

    Aug. 2020

  • Kolpingsfamilie Ettringen: Gemeinsam unterwegs als echtes soziales Netzwerk

    „Verantwortlich leben und solidarisch handeln“ – Diesem Grundsatz fühlen sich erfreulicherweise auch heute noch viele Menschen verbunden, erleben wir gerade in jüngster Zeit. Sie werden gestützt durch „Aktionsgemeinschaften“. Als Teil der Zivilgesellschaft gestalten und prägen auch „Kolpingsfamilien“ das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen. Sie begründen sich auf Adolph Kolping als Wegbereiter der Laienbewegung für lebenslanges Lernen, der Begründung von Selbsthilfe-Einrichtungen und Stärkung der Sozial-Lehre. „Die Kolpingsfamilie ist das soziale Gewissen einer Gemeinde“ bekannte sich Ettringens Ortsbürgermeister Werner Spitzley vor einiger Zeit selbst als Kolpingbruder dieses echten sozialen Netzwerkes, das gekennzeichnet ist von der Fürsorge und Verantwortung miteinander.

    Das 90-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Ettringen war im Vorjahr Anlass zu einem festlichen (Kolping-) „Familientreffen“ mit Kolpingbrüdern und -schwestern aus der gesamten Region. „Es ist an der Zeit, dass wir zu den Fragen, die Adolph Kolping stellte, wieder Antworten geben“, hatte Kaplan Dominik Lück die Festgemeinde bereits im einleitenden Festgottesdienst solidarisches Wirken thematisiert.

    Hilfreiche Unterstützung

    In diesem Sinne hatten die Festakteure in ihren Planungen offensichtlich schon ein Vorhaben „in petto“, das jetzt seinen finalen Abschluss fand. Das Vorhaben, das ehrenamtliche Engagement des gemeinnützigen Vereins „Mayener Suppenküche“ zu stärken, führte jetzt zur Übergabe eines Spendenschecks über 1.000 € mit dem Ziel, bedürftige Kinder mit warmen Mittagessen zu unterstützen. Das Spendenergebnis setzte sich zusammen aus dem Gesamterlös der Festveranstaltung und privater Spenden der Kolpingsfamilien Ettringen, Kottenheim, Mendig, Plaidt und Kruft sowie des JSV, der Showtanzgruppe und der Karnevalsgesellschaft Ettringen. Die Zielsetzung von Adolph Kolping, sich als Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren, gilt es auch und gerade in heutiger Zeit mit Leben zu erfüllen – erst recht, wenn es mit Eindrücken von Aussichtslosigkeit und Brüchen belastet ist. Dies bestätigten die „Suppenküchler“ Franz Käs, Arne Dybionka und Dieter Preß den Kolpingbrüdern Frank und Rolf Schumacher gerne als gemeinsamen „Motivations-Schub“.

    Aug. 2020

  • Friedenswallfahrt der besonderen Art im Bezirk Mayen-Andernach

    Ausgehend vom Reginarisbrunnen ziehen üblicherweise die Mitglieder der Kolpingfamilien Andernach, Plaidt, Kottenheim, Ettringen, Mayen, Gappenach, Kruft und Mendig in einer Prozession mit Liedern und Gebeten nach Fraukirch, um dort gemeinsam die hl. Messe zu feiern. Doch in diesem Jahr musste die Veranstaltung, wie viele anderen auch, ausfallen, um die Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Daher hat sich das Leitungsteam des Bezirkes entschlossen, die Wallfahrt auf anderem Weg durchzuführen.

    Rund um die Legende der Heiligen Genoveva, deren Leben im Altar der Fraukirch dargestellt ist, stellten Bettina Hofmann und Martina Wagner eine Andacht mit Texten, Liedern und Gebeten zusammen, die den Vorständen der Kolpingfamilien per Mail zugesandt wurde. Diese Andacht wurde dann am 14. Juni, am eigentlichen Termin der Friedenswallfahrt, von jedem Einzelnen und dennoch gemeinsam um 18.00 Uhr gebetet. In Plaidt fanden sich spontan Kolpingmitglieder im Pfarrgarten ein, um im gebührenden Abstand, die Andacht zu halten. Trotz der Enttäuschung, dieses Jahr nicht in Fraukirch zu sein, überwiegte doch die Freude des gemeinsamen Wiedersehens und des gemeinsamen Gebetes.

    Juni 2020

  • Eine schöne Aktion für die Partnerschaftsarbeit aus der Kolpingsfamilie Urmitz

    Man nehme: eine gute Idee, eine Nähmaschine, Stoff und Gummiband, eine Anleitung für eine einfache Mund-Nasen-Maske, eine Portion Idealismus und Zeit.

    Gisela Weber aus der Kolpingsfamilie Urmitz hat über 130 Masken genäht und an Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannten weitergegeben. Immer wieder wurde sie gefragt, was sie denn dafür haben möchte, und so bat sie um eine Spende für die Kolping- Projekte in Bolivien. Denn 2018 war sie mit anderen Mitgliedern aus dem Diözesanfachausschuss „Lebendige Internationale Partnerschaft“ in Bolivien und hat Kolpingsfamilien und Partnerprojekte besucht. Der persönliche Kontakt hat eine besondere Verbindung geschaffen, die bis heute hält und aus dem hiesigen Mangel an Masken ein Plus für die Partner in Bolivien macht. Inzwischen ist ein schöner Spendenbetrag aus der Masken-Aktion zusammengekommen. Herzlichen Dank!

    Apr. 2020

  • Kleines Osterkonzert für Seniorenzentrum-Bewohner in Oberwesel

    Schöne Geste in der Corona-Zeit

    Mit Musik und Liedern zu Ostern erfreuten Regionalkantor Lukas Stollhof und Sängerin Melanie Joras, vom jungen Chor Carduelis der Pfarreiengemeinschaft, die Bewohner des Oberweseler Seniorenzentrums. Im Innenhof hatten sich beide eingefunden um die Zuhörer auf den Terrassen, Balkonen und Fenstern zu unterhalten und auch zum Mitsingen zu ermuntern. Mit Applaus nach jeder Darbietung zeigten die Senioren ihren freudigen Dank für diese Abwechslung.
    Zum Ende der kleinen musikalischen Darbietung konnten Michael Brahm vom Kolping-Förderverein Krankenhaus & Seniorenzentrum und Stadtbürgermeister Marius Stiehl noch entsprechende Pflegeprodukte als Ostergruß an den Sozialdienst zur Verteilung für alle Bewohner des Hauses überreichen.

    Kolping-Förderverein Krankenhaus und Seniorenzentrum Oberwesel e.V.

    Apr. 2020

  • Kolpingjugend Plaidt lud zur digitalen Frühschicht ein

    Immer dienstags in der Fastenzeit und im Advent sind in der Gemeinde Plaidt die Frühschichten, die reihum von verschiedenen Gruppen gestaltet werden. Morgens um 6 Uhr treffen sich Gläubige zum Gebet, zur Andacht und ja – so früh am Morgen – auch schon zum Singen. Und Kolpinger sind immer dabei, sowohl beim Vorbereiten als auch beim Beten. In diesem Jahr stellt die Corona-Pandemie plötzlich alle vor besondere Herausforderungen. Während die erste Frühschicht, vorbereitet vom Liturgiekreis der Kolpingsfamilie, noch stattgefunden hat, fiel die dritte Frühschicht, die Mitglieder der Kolpingjugend Plaidt vorbereitet haben, schon in die Zeit der Veranstaltungsabsagen. Das Thema, das die jungen Leute gewählt hatten, lag ihnen sehr am Herzen und es ist auch für unsere Gesellschaft wichtig. Also überlegten sie: Wenn die Menschen nicht zu unserer Frühschicht kommen können, bringen wir die Frühschicht zu ihnen nach Hause. Texte, Impulse, Gebete und Lieder wurden als PowerPoint-Präsentation auf der Seite der Kolpingsfamilie Plaidt zum Download bereitgestellt.

    Gleichberechtigung: Equal Pay Day

    Am 17. März wäre die Frühschicht gewesen und an diesem Tag war der Equal Pay Day 2020, ein „Internationaler Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des nächsten EPD am 17. März 2020. Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.“ (Quelle: equalpayday.de/ueber-epd/) Diesem gesellschaftlichen Schiefstand hat die Kolpingjugend ihre Frühschicht gewidmet. Gleichberechtigung: Equal Pay Day ist ein Thema, das nicht nur die jungen Leute oder nur die Frauen angeht, sondern uns alle!

    März 2020

  • Apfelernte, Schuhsammlung und Bildungsvortrag in Gebhardshain

    Die Aktionen der Kolpingsfamilie Gebhardshain im vergangenen Jahr waren die alljährliche Apfelernte und zum vierten Mal die Teilnahme an der Schuhsammelaktion “ Mein Schuh tut gut” des Kolpingwerkes. Bis Ende des Jahres konnten 736 Paar verpackt und versandt werden. Den Spendern gilt ein herzlicher Dank. 650 Tausend Paar wurden bundesweit bisher gespendet. Diese werden bei Kolping-Recycling sortiert und gelangen in verschiedenste Regionen der Welt. Es werden Händlerfamilien unterstützt und Käufer erhalten günstige Schuhe.

    Wegen der allgemein geringen Apfelernte im Herbst waren die Helfer mit 286 kg zufrieden. Der geringe Erlös kam der KF zugute.

    Ein guter Start ins Neue Jahr war der Vortrag “Hilfe bei Arthrose”. Die beiden Ärzte Dr. Klaus Kohlhas und Dr. Erik Becker aus der Gebhardshainer Gemeinschaftspraxis gaben den 80 Anwesenden aufschlussreiche Informationen in Wort- und Bilddarstellung zu dieser Volkskrankheit, welche junge, überwiegend ältere Menschen betreffen. Lindernde Wirkung zeigen hierzu Bewegung und Ernährung. Das so häufig in den Medien erwähnte Krankheitsbild wurde hier gründlich und verständlich von den beiden Medizinern vermittelt. Nach Fragen, den Antworten dazu, war es ein guter Bildungsvortrag, welcher durch den abschließenden Beifall deutlich bestätigt wurde.

    Werner Hammer

    Feb. 2020

  • "Oh wie schön ist Andernach" – Vortrag bei der Kolpingsfamilie

    Über 50 anwesende Gäste konnten sich über einen Vortrag mit Bildern über die Geschichte der Stadt Andernach freuen. Georg Manthey begrüßte alle Gäste auf das Herzlichste. Wolfgang Redwanz referierte mit Unterstützung von Marlene Dornbach und Hermine Stark über unsere schöne Stadt Andernach, was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrifft. Mit wunderschönen Bildern dazu, erlebten die Besucher einen einzigartigen Einblick zur Geschichte der Stadt Andernach, was an die Entwicklung und Erinnerung an das frühere Aussehen von Straßen, Gebäuden und Plätzen erinnert oder in Erinnerung geblieben ist. Viele der anwesenden Gäste konnten sich noch an einzelne Gebäude, Plätze und Straßen erinnern und dazu noch was sagen. Das Spektrum des Vortrages betraf einmal die geschichtliche Entwicklung bis ins hohe Mittelalter, der Sprung ins 17. Jahrhundert bis zur heutigen Gegenwart sowie die Zukunft. Man war erstaunt, wie Andernach sich in dieser Zeit verändert hat und noch in Zukunft verändern wird. Sei es die Stadt selbst, der Marktplatz, der Krahnenberg, die Essbare Stadt, die Rheinanlagen, Plätzen, Straßen, Gebäuden und was die Wohnqualität angeht. Die Gäste staunten bei der Bilderpräsentation auch über einige Sehenswürdigkeiten aus der Vergangenheit, die man sonst schwer zu Gesicht bekommt. Auch darüber, dass bekannte Schriftsteller wie Victor Hugo und Werner Bergengruen nach dem Besuch dieser schönen Stadt in ihren Briefen niedergeschrieben haben. Dieses und viele andere Begebenheit wurden von Marlene Dornbach und Hermine Stark vorgetragen. Auch kamen vom Referenten und von einigen Besuchern leise Töne der Kritik, ob z.B. beim neuen Historischen Garten die Interessen von Behinderten und Rollator Nutzern hinreichend berücksichtig worden seien. Und warum die schönsten Fassaden am Marktplatz hinter dem Grün der Bäume verschwinden. Denn, so ist Papst Franziskus zitiert worden: "Es genügt nicht, die Schönheit in der Gestaltung anzustreben, weil es noch wertvoller ist, einer anderen Art von Schönheit zu dienen: der Lebensqualität der Menschen, ihrer Anpassung an die Umwelt, der Begegnung und gegenseitiger Hilfe. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Ansichten der Bevölkerung immer die Analysen der Städteplanung ergänzen." Sprich: "Gehör finden!" Der Vortrag fand in den fast zwei Stunden großen Anklang und wurde auch mit viel Beifall honoriert. Mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied klang diese interessante Veranstaltung aus und Georg Manthey dankte im Namen aller im Saal Wolfgang Redwanz, Marlene Dornbach, Hermine Stark und Heinz Meurer mit einem kleinen Präsent.

    Georg Manthey

    Feb. 2020

  • Kolpingsfamilie Besseringen spendet an die Interdisziplinäre Frühförderstelle

    „Ganz oben auf unserer Wunschliste steht eine Kleinkinderschaukel für den Psychomotorikraum“, sagte Marion Fuhrmann-Schäfer, die Leiterin der interdisziplinären Frühförderstelle. „Durch Spenden können wir Geräte für die Kinder anschaffen, die unser Budget sonst nicht hergibt.“ Die Frühförderstelle der Lebenshilfe Merzig betreut circa 130 Kinder von 0-6 Jahre, davon zunehmend Kinder unter drei Jahren. Zusammen mit Eltern und Fachkräften werden Kinder mit Entwicklungsrückstand oder Behinderung unterstützt. Die individuelle Förderung, die auf Bedürfnisse und Möglichkeiten von Kind und Familie angepasst ist, hilft Entwicklungsverzögerungen auszugleichen und Benachteiligungen entgegenzuwirken. Das Team der Frühförderstelle besteht aus Fachkräften für Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit und Logopädie. „Die Arbeit macht große Freude und bereichert, was auch die geringe Fluktuation bei den Mitarbeitern zeigt. Eine Ganztagskraft betreut 14 bis 15 Familien. Das bleibt immer interessant und man bekommt auch viel von den Kindern zurück“ sagt Frau Fuhrmann-Schäfer.

    Die Kolpingsfamilie Besseringen kommt seit circa 30 Jahren am Nikolausabend zu den Kindern im Ort. Für den Besuch werden die Familien um eine freiwillige Spende gebeten. Zusammen mit dem Weihnachtsbaumverkauf kamen im letzten Jahr 1.200 € zusammen. Die Vorstandsmitglieder der Kolpingsfamilie, Christine Karrenbauer, Nicole Steuer und Prof. Dr. Georg Schneider erkundigen sich bei der Übergabe über die Arbeit der Frühförderstelle. Frau Fuhrmann- Schäfer nimmt den Scheck zusammen mit ihrer Kollegin Daniela Gantner und dem Schatzmeister der Lebenshilfe, Gisbert Schreiner entgegen.

    Feb. 2020

  • Emotionales Jubiläumskonzert Chor Piano forte der Kolpingsfamilie Kärlich

    Dieser Chor ist anders als andere und hat schon für so manche Überraschung gesorgt. Das Neujahrskonzert am 12. Januar war in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Das musikalische Repertoire bestand zum einen aus einer Art Hitliste der Chorgeschichte. Zum anderen wurden Gassenhauer erstmals präsentiert, wie „Ein Hoch auf uns“ und „That's what friends are for“. Für viele war „Only time“ von Enya, das Lied vom 11. September 2001, gerade durch die zurzeit wieder aufkeimenden Konflikte in der Weltpolitik, ein emotionaler Höhepunkt. Das Programm stand unter der Überschrift Neue Brücken – Neue Wege. Und dann war da noch Afrika ein Thema. Auf einer Leinwand präsentierte der Chor vor Konzertbeginn einen Fotoshow aus 25 Jahren. Auf eben dieser Leinwand präsentierten Claudia und Torsten Schambortski mitten im Konzert, vor dem Song „The Lion sleeps tonight“ (den men only präsentierten) eine Videobotschaft ihres Sohnes Jannis, der zurzeit in Uganda ein freiwilliges Jahr für die Organisation Eirene leistet. Im Vorjahr hatte Jannis den Chor noch an der E-Gitarre verstärkt. Nun erklärte er den guten Zweck, für den ein Teil der Neujahrskonzert-Erlöse gespendet wird. Zur Abrundung des Afrika-Blocks gab der Chor der Kolpingsfamilie noch „Africa“ von Toto zum Besten. Die Stimmung in der Kirche ist schwer zu beschreiben. Wer nicht da war, hat etwas verpasst. Zum guten Schluss überraschten die mehr als 60 Chormitglieder ihren „Chef“, wie er liebevoll genannt wird, mit einer ganz eigenen Version von „Tage wie dieser“, die Torsten Schambortski sichtlich packte und erfreute.

    Christian Reif

    Jan. 2020

  • Kolpingsfamilie St. Marien Saarburg-Beurig lädt ein zum Montagsgespräch

    1 Kilogramm Steine pro Stunde!

    Die Kolpingsfamilie St. Marien Saarburg-Beurig lädt herzlich zu einem Montagsgespräch am 3. Februar 2020 um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Marien, Klosterstraße, unterhalb der Kirche ein.

    Referent  ist der Betriebsleiter des KBN Kieswerk Besch-Nennig, Herr Frank Staudt – Dipl.-Ing. (FH).

    Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn und Beton... – woher kommt der eigentlich? Woraus unsere wichtigsten Baustoffe und unsere Gebäude bestehen, zeigt ein witziger Kurzfilm, den Søren Eiko Mielke für den Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) gedreht hat.

    Der Aufhänger des 8-Minuten-Films ist verblüffend genug: „Ein Kilogramm Steine pro Stunde“ verbraucht rechnerisch jeder Bundesbürger in Deutschland. Für Häuser, Brücken, Straßen, aber wer weiß schon, dass zum Beispiel in der Medizin mineralische Rohstoffe gebraucht werden. Wie wichtig Steine, Sand und Kies für unsere gebaute Umwelt sind und wo sie und anderen Steine- und Erdenrohstoffe überall eingesetzt werden, bringt der MIRO-Film locker-flockig und mit viel Witz rüber. Damit füllt man unterhaltsam eine Wissenslücke, die wohl bei den meisten Menschen herrscht, die nicht mit dem Bau zu tun haben.
    Die Kolpingsfamilie freut sich auf ein reges Interesse an der Veranstaltung und die daran anschließende Diskussionsrunde.

    Jan. 2020

  • Neujahrsempfang bei der Kolpingsfamilie Bad Kreuznach

    Viele Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Bad Kreuznach und der Pfarrei Hl. Kreuz waren der Einladung zum gemeinsamen Neujahrstreff am 7. Januar gefolgt und verbrachten eine gute Zeit miteinander. Der Abend wurde von den Sternsingern eröffnet, die ihren Gruß an die Anwesenden richteten. Danach begrüßte Wolfgang Dietrich im Namen des Leitungsteams der Kolpingsfamilie die Gäste aus der Stadtpolitik, die Vertreter des ACK und vieler Verbände. Anschließend richtete der Geistliche Beistand der KF und Pastor der Pfarrei Hl. Kreuz, Monsignore Dr. Michael Kneib, das Wort an die Anwesenden und beschrieb die derzeitige Situation der Synodenumsetzung in der Pfarrei. Tine Harmuth, die Vorsitzende des Pfarreienrates zog mit ihrer launischen Präsentation der Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal die volle Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Überreichung von drei Spendenschecks. Zwei kamen von der Kolpingsfamilie aus ihrer Nikolausaktion und dem Bolivienessen und gingen mit 750 € an die DPSG, Stamm St. Franziskus, in Bad Kreuznach und der andere mit 1250 € an ein Partnerschaftsprojekt des Kolpingwerks Trier in El Alto in Bolivien. Eine Abordnung der Pfadfinder und die Vertreter des Kolpingwerks Trier, Martina Wagner und Guido Brink, nahmen die Schecks entgegen. Ein dritter Scheck mi t 1305 € kam von der ACK aus der Türkollekte der Adventsmeditation und wurde der Vertreterin der ökumenischen Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück überreicht. 

    Wolfgang Dietrich

    Jan. 2020
     

  • Kolpingsfamilie Gladbach spendet für Eine-Welt-Projekte

    2.000 € - dieser Betrag kommt zusammen durch viele Aktionen. Erlös am Stand der Kolpingsfamilie beim Weihnachtsmarkt, Nikolausservice spendet alle seine Einnahmen, große und kleine Geldspenden der Mitglieder. Außerdem Aktionen der Kolpingsfamilie Gladbach wie die Kleidersammlung: Container an der Kirche und in der Adventszeit Brillen- und Briefmarkensammlung. Abschluss der jährlichen Aktionen bildete mal wieder die traditionelle Silvesterfeier mit großer Christbaumversteigerung im Pfarrheim Gladbach. Unterstützt werden gezielte Selbsthilfeprojekte des Kolpingwerkes in Afrika und Bolivien.
    In Tansania: Einrichtungshilfe für ein großes Gesundheitszentrum 400 €.
    In Ruanda: Hilfe für den Einbau von großen Wassertanks damit während der kurzen Regenzeit Wasser gespeichert werden kann 800 €.
    In Bolivien: Hilfe beim Gemüseanbau auf kleinstem Raum z. B. Hochbeete in den Armenvierteln der Großstadt 800 €. 
    Allen Helfern und allen Spendern nochmals herzlichen Dank! 

    Karl-Heinz Maxein

    Jan. 2020

  • Adventliche Aktivitäten der Kolpingsfamilie Staudernheim

    Adventliches offenes Kolpingessen
    Die Kolpingsfamilie Staudernheim hatte beim adventlichen offenen Kolpingessen wieder ein „volles Haus“. Leider waren einige regelmäßige Teilnehmer erkrankt, aber es wurde ihnen das Essen gebracht. Dennoch nahmen mehr als 20 Personen im Kath. Pfarrheim am Essen teil. Die Teilnehmer geben für das Essen eine freiwillige Spende, womit bisher, dank ehrenamtlicher Helfer und günstigem Einkauf, alle Kosten abgedeckt waren. Seit Jahren bietet die Kolpingsfamilie in 2-monatlichem Turnus das „offene“ Kolpingessen an, an dem überwiegend ältere und alleinstehende Personen teilnehmen. Nun hat erstmals in Staudernheim eine neue Initiative auch ein Dorffrühstück“ mit überwältigendem Teilnehmerkreis angeboten.
     
    Nikolaus on Tour
    Die Aktion 2019 „Nikolausbesuch bei den Familien“ hat wieder einmal ein sehr positives Echo in der Ortsgemeinde und darüber hinausgefunden. Neben dem Besuch des Hl. Nikolaus mit seinem Begleiter bei Familien mit Kindern, war dieser auch darüber hinaus gefragt – bei Seniorentreffen und sonstigen Veranstaltungen. Dank an Jürgen und Andreas Sperling für ihren Einsatz, auch die Kleidung stellen sie selbst. Der Erlös aus den zugegangenen Spenden wird, nach Aufstockung durch die Kolpingsfamilie, wieder nach Köln als Zuwendung für „Ziegen für Afrika“ weitergeleitet.
     
    Karl Schappert

    Dez. 2019

  • 140 Jahre Kolpingsfamilie Engers

    Am 12. Oktober 1879 wurde in Engers die Kolpingsfamilie (früher Gesellenverein) gegründet. Genau auf den Tag, am 12. Oktober 2019 feierte die Kolpingsfamilie ihren 140. Geburtstag. Zu dieser Feier waren die Kolpingsfamilien aus dem Diözesanverband Trier eingeladen und einige kamen und feierten mit uns den Tag. Dieser begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin. Die beteiligten Kolpingsfamilien hatten ihre Banner mitgebracht. Die Bannerträger geleiteten die Messdiener und die Zelebranten Paul Freialdenhoven (Präses), Heinz Christ (Pfarrer der Pfarrei) und Thomas Gerber (Diözesanpräses) zum Altar.
     
    Nach dem Gottesdienst gingen die Bannerträger zu einem Platz voraus, der an diesem Tag eingeweiht wurde. Hier stand von 1912 bis 1971 das Kolpinghaus, in dem das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Engers stattfand. Durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und Renovierungen, die die finanziellen Möglichkeiten der Kolpingsfamilie überstiegen, wurde das Grundstück mit dem Gebäude an die Pfarrei übergeben und der Stadt Neuwied zur Nutzung zur Verfügung gestellt. 

    Der Engerser Ortsbeirat hat vor 3 Jahren über eine Neugestaltung des Platzes nachgedacht und einen Namen gesucht. Auf Grund der Initiative der Kolpingsfamilie nahm der Ortsbeirat den Vorschlag, den Platz nach Adolph Kolping zu nennen, an. Der Ehrenvorsitzende Ulrich Herschbach und sein Sohn Stefan besorgten einen 2 Tonnen schweren Basaltstein. Eine darauf befestigte Gedenktafel erinnert an das ehemalige Kolpinghaus. 
    Neben dem Ortsvorsteher Dieter Neckenig war auch der Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, Jan Einig, zur Feierstunde gekommen und betonte als langjähriges Mitglied einer Kolpingsfamilie das Wirken der aktiven Kolpingmitglieder in unserer Gesellschaft: „Es ist ein besonderes Ereignis zum 140-jährigen Geburtstag eine Platzeinweihung zu feiern." Pfarrer Heinz Christ nahm die Einsegnung vor und sagte auf dem neuen Platz: Wir befinden uns auf einem der schönsten Bausteine der Rheinanlage und der Platz ist ein öffentlicher Raum zur Begegnung. 

    Walter Jung

    Okt. 2019