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Unsere Geschichte

Kolping im Diözesanverband Trier

Das Kolpingwerk ist ein katholischer Sozialverband. Es steht in der Tradition des Priesters Adolph Kolping (1813-1865), der sich mit der Idee durchsetzte, vor allem jungen Menschen durch ein umfassendes Angebot an Orientierung und Lebenshilfen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu helfen. Im Sinne Adolph Kolpings wollen wir Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern und Gesellschaft mit prägen.

Die Gruppen vor Ort heißen heute "Kolpingsfamilie".
Im Bistum Trier entstand bereits 1851 in Koblenz die erste Kolpingfamilie, die damals Gesellenverein hieß. Schon zwei Jahre darauf folgte die Gründung eines Gesellenvereins in der Stadt Trier. Der Kaplan der Pfarrkirche Trier St. Gangolf, Sebastian Georg Schäffer, war der erste Diözesanpräses im Bistum Trier und wurde 1866 der erste Nachfolger Adolph Kolpings als Generalpräses. Auf ihn geht auch der Begriff "Kolpingsfamilie" zurück.

Der Diözesanverband Trier als solcher wurde 1858 gegründet. Bischof Wilhelm Arnoldi von Trier begrüßte diesen Zusammenschluss auf Diözesanebene, obwohl eine solche Organisation von Verbänden in dieser Zeit eher unüblich war.
Zu dieser Zeit stand immer ein Priester an der Spitze des Diözesanverbandes. 1969 wurde das Amt eines Diözesanvorsitzenden eingeführt.

Eine sehr alte Gliederung im Kolpingwerk sind die Bezirke, die sich häufig mit den Landkreisen oder den kirchlichen Strukturen decken. Sie bilden eine Zwischenebene zwischen der Kolpingsfamilie vor Ort und dem Gebiet.
Aufgrund der großen Fläche des Bistums haben sich im Laufe der Zeit die drei Gebiete Trier, Koblenz und Saarbrücken herausgebildet, in denen es Außenstellen des Trierer Büros gibt.

Seit 2011 kommt der Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes wieder aus dem Bistum Trier. Ottmar Dillenburg war von 1999 bis 2008 Diözesanpräses des Kolpingwerkes Trier.