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Nachrichten

  • Wahlprogramm der ACA veröffentlicht

    Vom 11. April bis zum 31. Mai 2023 finden die Sozialwahlen statt. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) tritt mit klaren Forderungen für ein menschenwürdiges und selbst bestimmtes Leben der Versicherten an.

    In ihrem Wahlprogramm formuliert sie konkrete Maßnahmen, für deren Umsetzung sich ihre gewählten Vertreter*innen in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungssysteme bereits jetzt erfolgreich einsetzen.

    Mensch. Würde. Selbstbestimmung. Mit dieser Ausrichtung kandidieren die drei christlichen Sozialverbände – das Kolpingwerk Deutschland, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) und der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) – gemeinsam als Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA). Für die Sozialwahlen 2023 benennt sie nötige Reformschritte für die Renten- und Krankenkassen sowie die Berufsgenossenschaften.

    Demographischer Wandel, die fortschreitende Digitalisierung und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erfordern neue Antworten in den sozialen Sicherungssystemen. Die ACA entwirft diese mit ihrem Wahlprogramm und stärkt so die solidarische Weiterentwicklung der gemeinschaftlichen sozialen Absicherung. „Wir müssen unsere sozialen Sicherungssysteme auf die aktuellen Bedürfnisse der Menschen ausrichten und auch für die Zukunft den Herausforderungen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens mit solidarischer Teilhabe begegnen“, so der Bundesvorsitzende der ACA, Andreas Luttmer-Bensmann.

    Das Wahlprogramm der ACA steht ab sofort zum Download bereit. Mehr dazu hier.

  • Kolping Bildung Deutschland übernimmt TÜV NORD Bildung

    Die gemeinnützige Bildungsgesellschaft des Kolpingwerkes Deutschland und der Bildungswerke verschiedener Bistümer erwartet durch Übernahme der TÜV Nord Bildung Wachstum im bundesweiten Weiterbildungsmarkt.

    Die Kolping Bildung Deutschland gGmbH ist neue Eigentümerin von TÜV NORD Bildung. Die Vereinbarung zur ganzheitlichen Übernahme des gemeinnützigen Unternehmens wurde am heutigen Donnerstag in Essen unterzeichnet. Mit der Übernahme der TÜV NORD Bildung baut Kolping sein Engagement im Bereich der Aus- und Weiterbildung weiter konsequent aus.

    Die Kolping Bildung Deutschland als Teil der Kolping Gruppe gehört mit 230 Bildungs­einrich­tungen und 8.200 Beschäftigten zu den größten Bildungsträgern in Deutschland. Sie wurde am 23. November 2022 von den Kolping-Bildungswerken aus den Bistümern Bamberg, Münster und Paderborn, der Kolping-Mainfranken GmbH sowie dem Kolpingwerk Deutschland (Deutsche Kolpingsfamilie e.V.)  gegründet. „Wir verfolgen mit der gemeinnützigen Kolping-Bildungsgesellschaft das Ziel, das gemeinsame Potenzial an Konzepten, personellen Kompetenzen und Bildungsstandorten im Geiste Adolph Kolpings zu nutzen, um deutschlandweit Bildungsangebote zu unterbreiten“, sagt Alexandra Horster, Bundessekretärin des Kolpingwerkes DeutschlandDie Kolping Bildung Deutschland wird die jetzt erworbenen 23 Bildungszentren und neun Pflegeschulen gezielt für den Aufbau einer neuen, deutschlandweiten Dachstruktur nutzen.

    Mit TÜV NORD Bildung übernimmt Kolping erstklassige Kompetenzen für die berufliche Erstausbildung, Umschulungen und Berufs-Qualifizierungen sowie Verbundausbildungen im Bereich der öffentlichen Hand und der Industrie. Für die 750 Mitarbeitenden von TÜV NORD Bildung bietet der Eigentümerwechsel eine attraktive berufliche Zukunftsperspektive. Kolping erwartet von dem Zukauf hohe Wachstumspotenziale im bundesweiten Weiterbildungsmarkt. Der TÜV NORD Konzern fokussiert seine Bildungsangebote künftig stark auf betriebliche Seminare, Fort- und Weiterbildungen.

  • Nachlese: Pilgerfahrt nach Rom und Assisi

    Viele Wege führen nach Rom

    In der letzten Oktoberwoche starteten 34 Kolpingfreundinnen und -freunde zur Pilgerfahrt nach Rom. Und schon muss der Bericht korrigiert werden, denn: Ein Kolpingbruder hatte sich schon Anfang Oktober auf den Weg gemacht, und zwar mit dem Fahrrad! In 19 Tagen radelte Frank Schumacher in die ewige Stadt und erfüllte damit seinen Herzenswunsch „einmal mit dem Rad nach Rom“.

    Für die anderen ging es mit dem Bus Richtung Süden. Nach einer Übernachtung am Comer See erreichte die Gruppe Assisi. Am Abend nahm sie an der Messe bei den Franziskanern in der prächtigen Basilika Santa Maria degli Angeli in der Unterstadt teil. Die große Kirche ist über der Portiuncula-Kapelle erbaut, wo die franziskanische Bewegung ihren Ursprung nahm, und birgt ebenso die Sterbekapelle des Hl. Franz von Assisi. Am nächsten Morgen ging es in die Oberstadt zur Basilika San Francesco, wo Bruder Thomas Freidel OFM durch die Kirche führte und die Botschaft der Wand- und Deckengemälde entschlüsselte. Nach einem Spaziergang durch Assisi hin zur Basilika Santa Chiara ging es nach Rom. Hier bot Kolpingbruder und Romkenner Joachim Plitzko einen ersten Spaziergang zu den drei, dem Hotel nahe gelegenen Pilgerkirchen an: Santa Croce in Gerusalemme, San Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggiore. Am nächsten Tag nahmen die Pilgernden an der Generalaudienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz teil. Hier begegneten sie anderen Kolpinggruppen, die ebenfalls in Rom waren, um an die Seligsprechung Adolph Kolpings im Jahr 1991 zu erinnern. Ab Mittag stand dann das historische Rom auf dem Programm: Vom Kolosseum übers Forum Romanum, Palatin, Kapitol und Piazza Navona führte der Weg vorbei am Trevi-Brunnen bis zur Spanischen Treppe. Nach diesem erlebnisreichen Tag freute sich die Gruppe am Abend im Innenhof des Hotels auf ein kühles Getränk in geselliger Runde. Der nächste Tag stand im Zeichen des katholischen Roms. Mit der Metro fuhr die Gruppe am Morgen zu St. Paul vor den Mauern und konnte diese Papstbasilika in Ruhe noch vor dem großen Touristenansturm besichtigen. Mit der Metro ging es zurück zum Vatikan, wo es Gelegenheit gab, den Petersdom zu besuchen, dem Treiben auf dem Petersplatz zuzusehen oder die nahe gelegene Engelsburg zu besichtigen. Am Nachmittag kamen 650 Kolpinggeschwister aus 12 Diözesan- und 3 Nationalverbänden im Lateran zusammen zum Gottesdienst unter Leitung des Augsburger Bischofs Bertram Meier. Hier wurde die Kolping-Messe aus der Feder von Pater Norbert M. Becker, der seine Wurzeln in Saarwellingen hat, uraufgeführt: Lieder zur Eucharistie nach Worten und Gedanken von Adolph Kolping. Diese und 50 Banner machten diesen Gottesdienst der Kolping-Gemeinschaft zu einem tiefen Erlebnis und krönendem Abschluss der Pilgerfahrt. Denn am nächsten Morgen hieß es Abschiednehmen von der ewigen Stadt. Zurück in die Heimat ging’s mit einer Zwischenübernachtung am Vierwaldstätter See. 

    Fazit: Es war eine schöne Pilgerreise mit einer wunderbaren Gruppe, die mit jedem Tag immer mehr zusammenwuchs. Danke an Diözesanpräses Thomas Gerber, der die langen Busfahrten mit seinen Gedanken und Ausführungen zu den Heiligen von Assisi, zu Papst Franziskus und natürlich zum seligen Adolph Kolping verkürzte. Danke an Joachim Plitzko aus dem Diözesanvorstand, der mit seiner Orts- und Sachkenntnis durch Rom und Assisi geführt hat. Danke an Elke Grün mit dem Team „Spirituelle Impulse“ und an alle, die im Hintergrund organisiert haben. Und schließlich danke an alle Pilgerinnen und Pilger, die gemeinsam diese Tage zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

  • Sozialwahlen 2023

    Friedenswahlen in Rheinland-Pfalz bei AOK, IKK Südwest und Deutscher Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

    DGB und ACA haben sich mit dem Christlichen Gewerkschaftsbund (CGB), der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) und dem Deutschen Beamtenbund (DBB) auf die Aufteilung der Mandate in den Parlamenten (Verwaltungsrat bzw. Vertreterversammlung) der drei Sozialversicherungen geeinigt. (ACA ist der Zusammenschluss von Kolping und KAB für die soziale und wirtschaftliche Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz).
    Weitere Wahllisten gab es nicht, wie die Wahlausschüsse aller drei Sozialversicherungen am 18.November mitgeteilt haben.
    Damit entfällt für diese drei Sozialversicherungen AOK Rheinland-Pfalz/ Saarland, IKK Südwest und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland- Pfalz (in Speyer) der Wahlgang per Briefwahl im nächsten Jahr (Sozialwahlen in ganz Deutschland am 31.Mai 2023).
    Diese „Friedenswahl“ (ohne Urwahl) hat der Gesetzgeber vorgesehen im vierten Sozialgesetzbuch (SGB IV): 
    Da keiner der beteiligten Arbeitnehmerorganisation ACA, DGB, CGB, GdS und DBB einen Urnengang wünschte, war diese Einigung auf die Aufteilung der Mandate möglich. 
    Die ACA erhält in allen drei Sozialversicherungen jeweils zwei Sitze (und zwei Stellvertreter*innen). (Bericht folgt).
    Somit kann die ACA einen teuren und personalintensiven Wahlkampf in Rheinland-Pfalz vermeiden. 
    Wir können uns als Kolping und KAB so auf den Wahlkampf für die Urwahlen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin, den Ersatzkassen und den Berufsgenossenschaften konzentrieren.

    Martin Plail
    ACA-Landesvorsitzender
    Martin.plail@kolping-trier.de
    Mobil: 0160 610 20 19

  • Kolping schreibt Leitbild fort

    Das Kolpingwerk Deutschland hat auf seiner diesjährigen Bundesversammlung in Köln sein Leitbild aktualisiert. Wichtige Weiterentwicklungen sind unter anderem die Öffnung des Verbandes für Nicht-Christen sowie das erweitere Familienbild.

    Es wurde diskutiert, gerungen und mit überwältigender Mehrheit angenommen – das erweiterte Leitbild des Kolpingwerks Deutschland. Zwei Jahre lang hat eine 30-köpfige Kommission das bisherige Leitbild aus dem Jahr 2000 zusammen mit den Mitgliedern und Gremien des Verbandes geprüft und fortgeschrieben. Das Ergebnis wurde nun von den rund 300 Delegierten der diesjährigen Bundesversammlung 2022 in Köln beschlossen. Zu den markantasten Weiterentwicklungen gehört die Öffnung des Verbandes für Nicht-Christen. Somit können auch Menschen dem Verband beitreten, die nicht getauft sind oder einer anderen Religion angehören. Wichtig ist allerdings, dass sie die Werte des katholischen Sozialverbandes teilen. Eine weitere wichtige Veränderung ist das erweiterte Familienbild, das auf die verschiedenen Lebensrealitäten eingeht und jede Art von Lebensform und Familienmodell anerkennt und respektiert.

    „In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten“ – dieser Spruch Adolph Kolpings, stand schon als Geleitwort auf der Broschüre mit dem alten Leitbild und gilt heute mehr denn je. Deswegen beschäftigt sich das aktualisierte Leitbild auch mit den Hauptthemen und Herausforderungen dieser Zeit - Diversität, Klimaschutz, Bewahrung der Schöpfung, Nachhaltigkeit, Globalisierung und Digitalisierung. „Die heutige Entscheidung über das erweiterte Leitbild gibt unseren Mitgliedern und den Mitarbeitenden unserer Einrichtungen und Unternehmen eine Orientierung für die Gestaltung ihres beruflichen und privaten Lebens auf der Grundlage der frohmachenden Botschaft des Evangeliums und des sozialethischen Denkens von Adolph Kolping“, sagte Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, nach der Abstimmung.

  • Der Verband vor wichtigen verbandlichen Entscheidungen

    Rund 330 Kolpinggeschwister kommen am ersten Novemberwochenende 2022 in der Kölner „Flora“ zur Bundesversammlung – dem obersten beschlussfassenden Organ des Kolpingwerkes Deutschland – zusammen.

    In diesem Jahr steht unter anderem die Beschlussfassung über den Leitantrag „Leitbild von KOLPING in Deutschland“ im Mittelpunkt – mit der wichtigen Möglichkeit zum unmittelbaren persönlichen Austausch. Am Sonntag wird zudem über die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache entschieden.

    Am Samstagnachmittag findet um 18.30 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst der Delegierten in der Minoritenkirche statt. Um möglichst vielen Kolpinggeschwistern die Teilnahme zu ermöglichen, wird der Gottesdienst auf der Seite www.kolping.de  live zu sehen sein. 

  • Weltgebetstag 2022

    Dieses Jahr wird der Weltgebetstag (27. Oktober) von KOLPING Südtirol vorbereitet. Adolph Kolping selbst bereiste Südtirol in den Jahren 1841 und 1855 und konnte dabei die Entstehung der ersten katholischen Gesellenvereine miterleben und sich daran erfreuen. So gründete er im Jahre 1855 die Kolpingsfamilien Bozen, Meran und Brixen.

    Das Hauptziel von Kolping Südtirol/Italien ist die positive Veränderung der Gesellschaft von innen heraus. Dies wird am besten durch Veränderung des einzelnen Menschen erreicht, der durch sein aktives Wissen befähigt wird, selbst an einer besseren Gesell­schaftsordnung mitzuarbeiten. Sozialer Wandel durch Bildung steht deshalb immer an erster Stelle. Adolph Kolping selbst wollte durch den Gesellenverein und die Kolpings­familien tüchtige Bürger heranbilden, die auf christlicher Basis in Beruf, Ehe und Fa­milie, in Kirche, Gesellschaft und Staat aktiv mitgestalten können. Kolping bietet somit heute allen sozialen Gruppen konkrete Lebenshilfen an.

    Die Materialien für den Weltgebetstag gibt es hier zum Downlaod oder können bei Elisabeth Gühmann, Tel. 0221-77880-12 bestellt werden.

  • Institutionelles Schutzkonzept für das Kolpingwerk DV Trier beschlossen

    ISK schreibt Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt fest

    Dem Kolpingwerk Trier ist der Schutz von Kindern, Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen ein großes Anliegen. Daher ist die Prävention sexualisierter Gewalt integraler Bestandteil der verbandlichen Arbeit. Bereits seit Jahren beschäftigen sich die Gremien der Kolpingjugend und der Diözesanvorstand mit dem Thema. Das institutionelle Schutzkonzept (ISK) wurde bereits 2020 und 2021 durch eine Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen erarbeitet. Nach einigen Abstimmungen mit der Fachstelle Prävention im Bistum Trier konnte es nun vom Diözesanvorstand Anfang September offiziell beschlossen werden.

    Erklärtes Ziel des ISK ist es, einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem Kinder, Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene ermutigt werden, Grenzverletzungen anzusprechen, und sich ernst genommen fühlen. Dazu will der Verband eine Kultur der Achtsamkeit etablieren, die einen respektvollen und grenzachtenden Umgang miteinander beinhaltet. Viele Maßnahmen zur Prävention werden bereits seit Jahren umgesetzt und wurden mit dem ISK nur noch einmal schriftlich festgehalten: Regeln für einen wertschätzenden und grenzachtenden Umgang sind im Verhaltenskodex für Mitarbeitende und in der Verpflichtungserklärung für Ehrenamtliche festgelegt. Ebenso wichtig und bereits etabliert ist die Vorlage erweiterter Führungszeugnisse für Mitarbeitende und Ehrenamtliche, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. So wird ausgeschlossen, dass Vorbestrafte solche sensiblen Tätigkeiten ausüben. Ergänzt wird dies durch die verpflichtende Präventionsschulung für Mitarbeitende und Ehrenamtliche, die letztere im Rahmen der Juleica-Schulung erhalten. Der Vorstand des Kolpingwerks Diözesanverband Trier und alle Hauptberuflichen wurden im Zuge der Erarbeitung des Konzeptes geschult. Darüber hinaus sind im Schutzkonzept auch Beschwerdewege, Handlungsleitfäden und Ansprechpartner festgehalten. Das ISK ist auf der Internetseite der Kolpingjugend (www.kolpingjugend-trier.de) und des Kolpingwerks DV Trier (www.kolping-trier.de) für alle einsehbar.

  • In verrückten Zeiten alles einmal auf den Kopf stellen - soziale Ausgewogenheit fördern

    Auf der Vorstände-Tagung am 17.09.2022 wurde unter anderem darüber gesprochen, dass die immer extremer werdende Schere zwischen Arm und Reich ein großes Problem darstellt. Hier blickten die Teilnehmenden auf ein spezielles Thema, das bei Anpassung so vieles zum Guten verändern kann:

    Sie rufen alle politisch Verantwortlichen eindringlich auf, vom Prinzip der prozentualen Rentenerhöhungen abzukehren.

    Die komplette Pressemitteilung findet ihr hier.

     

  • Kolping unterstützt Kampagne für ein starkes EU-Lieferkettengesetz

    „Justice is Everybody’s Business“ („Gerechtigkeit geht jede*n etwas an.“)  ist Leitgedanke von über 100 Organisationen weltweit, darunter auch Kolping, die sich für den Schutz von Menschen und Umwelt in den globalen Lieferketten einsetzen.

    Die Initiative Lieferkettengesetz fordert von der Bundesregierung, sich in Brüssel aktiv für ein starkes EU-Lieferkettengesetz einzusetzen, das über das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz hinausgeht. Ein gutes Leben für alle gibt es nur, wenn Menschenrechte, Umwelt und Klima weltweit geschützt werden: auch in globalen Lieferketten europäischer Unternehmen.

    Kolping fordert an der Seite der mit streitenden Organisationen, dass die Bundesregierung in Brüssel konkret einfordert, dass Ausbeutung, Vertreibung und Umweltzerstörung nicht länger an der Tagesordnung sind. Gefordert wird ein wirksames EU-Lieferkettengesetz, das

    • die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette von Unternehmen erfasst;
    • Geschädigten die Möglichkeit bietet, vor Gerichten in Europa Schadensersatz gegenüber beteiligten Unternehmen einzuklagen;
    • Unternehmen verpflichtet, auch Umwelt und Klima zu schützen;
    • eine umfassende Beteiligung der Betroffenen bei der Umsetzung des Gesetzes sicherstellt.

    Engagement für Schutz von Menschen und Umwelt in den Lieferketten ist u.a. durch die Unterzeichnung der zentralen Petition an Olaf Scholz möglich!

  • Das Kolpingwerk DV Trier positioniert sich gegen jegliche Form von Gewalt und Krieg

    Die komplette Pressemitteilung findet ihr hier

  • "Vielfalt ist möglich"

    KOLPING INTERNATIONAL beteiligt sich am Synodalen Prozess und bringt seine langjährigen Erfahrungen als weltweit agierender katholischer Sozialverband ein – ein Plädoyer für mehr Vielfalt und Mut zum Wandel.

    Vergangenes Jahr hat Papst Franziskus zur Vorbereitung auf die Weltbischofssynode 2023 weltweit einen dreistufigen synodalen Prozess angestoßen: Neben Gläubigen und weiteren Interessierten in allen Ortskirchen sind unter anderem auch internationale Organisationen und Verbände eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen, wie Synodalität und der gemeinsame Austausch aller Gläubigen in der katholischen Kirche gelingen können. Der weltweite Kolpingverband ist diesem Aufruf gefolgt. „Mit rund 400.000 Mitgliedern in 60 Ländern und in über 9.000 Kolpingsfamilien ist KOLPING ein lebendiger, bunter Teil der Weltkirche, der viele wertvolle Erfahrungen in den synodalen Prozess einbringen kann“, sagt Generalpräses Msgr. Christoph Huber. „Denn im Grunde hat KOLPING seit Jahrzehnten bereits viele der Punkte in seinem Verbandsleben verankert, die nun für die Kirche im Ganzen diskutiert werden.“

    Erfahrungen aus vier Kontinenten
    In die Rückmeldung sind verschiedene kulturelle Perspektiven und Erfahrungen aus vier Kontinenten einflossen. Entstanden ist ein Dokument, das die jahrzehntelange verbandliche Tradition eines Miteinanders von Laien, Bischöfen und Priestern zum Ausdruck bringt. „Über alle verbandlichen Ebenen hinweg hat KOLPING INTERNATIONAL dabei die Erfahrung gemacht, dass der Heilige Geist auch in demokratischen Strukturen wirkt und dass Macht aus guten Gründen nur auf Zeit verliehen wird“, erklärt Generalpräses Huber.

    Vielfalt zulassen
    Ein weiteres zentrales Element für eine synodale Kirche sieht KOLPING INTERNATIONAL in der Erfahrung von Vielfalt. „Kolpingverbände in aller Welt haben immer gut daran getan, offen zu sein für neue Wege, das Erbe Adolph Kolpings in die Zukunft zu tragen. Wo Menschen sich um den Kern ihres Glaubens, nämlich die Liebesbotschaft Jesu, versammeln, braucht es keinen Zentralismus, der Glaubenspraxis bis ins Kleinste regeln will.“ sagt Generalsekretär Dr. Markus Demele.

    Hier finden Sie den gesamten Beitrag von KOLPING INTERNATIONAL zum synodalen Prozess

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