Wir begrüßen Sie herzlich…

... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

Wir laden Sie ein, auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes zu entdecken.

Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jeder – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.

  • Erklärung des Kolpingwerkes Deutschland zur Integration von Geflüchteten

    Integration als gesellschaftliche Herausforderung begreifen.

    Viele Mitglieder des Kolpingwerkes Deutschland engagieren sich in der Arbeit für Geflüchtete und mit Geflüchteten. Mittlerweile liegen erste wichtige Erfahrungen aus der aktiven Integrationsarbeit des Verbandes sowie der verbandlichen Einrichtungen und Unternehmen vor. Das Kolpingwerk Deutschland will sich an der notwendigen politischen Debatte beteiligen und seine Erfahrungen in die Fachdebatten einbringen.

    Die gesamte Erklärung zum Download als PDF hier und zum Nachlesen online unter http://www.kolping.de/presse-medien/presse/pressemitteilungen/.

  • Kolpingwerk Deutschland zur Niedrigzinspolitik

    Solidarische, umlagefinanzierte soziale Sicherungssysteme sind in Zeiten niedriger Zinsen krisenfester als andere Systeme. Darauf weist der Kolping-Bundesvorstand hin:
    Als Reaktion auf den konjunkturellen Einbruch der europäischen Volkswirtschaften infolge der globalen Finanzkrise begann die Europäische Zentralbank eine schrittweise Senkung der Leitzinsen mit dem Ziel, Investitionen und privaten Konsum zu stimulieren. Während die aktuell sehr niedrigen Leitzinsen weiterhin dem Ziel dienen sollen, in Euro-Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit und schwacher Konjunktur Investitionen und Konsum zu befördern, ergeben sich  negative Effekte für die Sparerinnen und Sparer. Dies führt mitunter zu erheblichen Folgen für die verschiedenen Formen der privaten Absicherung und Vorsorge. Darauf weist der Bundesvorstand in einer Erklärung hin.

    Die Niedrigzinspolitik der Währungsunion macht in erster Linie deutlich, dass kapitalgedeckte Vorsorgemodelle anfällig sind. Die Entwicklungen um die Riesterrente und andere Produkte zur Alterssicherung, aber auch um die privaten Krankenversicherungen veranschaulichen, dass der Kapitalmarkt keine sichere Bank ist. Die Auswirkungen der Nullzinspolitik bestätigen, dass die Umlagefinanzierung in den Sozialversicherungen anderen Finanzierungsformen überlegen ist. Die Riester-Politik, die stellvertretend für die Individualisierung von Risiken steht, ist gescheitert! Was ursprünglich als die große Antwort auf den demografischen Wandel und als Beitrag zur Eigenverantwortung gefeiert wurde, entwickelt sich zu einem Seiltanz, der von den Kapitalmärken abhängig ist. Diese Art der Individualisierung von Lebensrisiken widerspricht den Prinzipien der Solidarität und des Gemeinwohls und damit der katholischen Soziallehre bzw. der christlichen Sozialethik, betont der Kolping-Bundesvorstand.

    Darüber hinaus stellt sich bei der derzeitigen Ausgestaltung der Sozialsysteme die Frage, ob die Risiken zwischen den gesellschaftlichen Gruppen gleich verteilt sind. Insbesondere die staatlich geförderte Altersvorsorge entwickelt sich zu einem Luxus, an dem Personen mit niedrigem Erwerbseinkommen kaum partizipieren können. Das Kolpingwerk Deutschland bringt in diesem Zusammenhang das Rentenmodell der katholischen Verbände in Erinnerung und fordert eine politische und gesellschaftliche Debatte über die Frage, wie die Stabilität und Gerechtigkeit der sozialen Sicherungssysteme künftig wieder gewährleistet werden kann. Der volle Wortlaut der Erklärung steht auf der Homepage kolping.de zur Verfügung.

    Ansprechpartner im Bundessekretariat: Ulrich Vollmer, Bundessekretär
    E-Mail: bundessekretaer[at]kolping.de

  • Kolpingbruder zum Diakon geweiht

    Diakonweihe Stefan Leinenbach mit Bischof Ackermann
    Diakonweihe Stefan Leinenbach mit Bischof Ackermann
    Vier Kolpingmitglieder bei der Diakonweihe dabei
    Vier Vorstandsmitglieder der KF-Humes bei der Diakonweihe dabei

    Am Pfingstsamstag, dem 14. Mai wurde Stefan Leinenbach aus Holz im Saarland, im Hohen Dom zu Trier von Bischof Stefan Ackermann zum Diakon geweiht.

    Vier Mitglieder des Vorstandes seiner Kolpingsfamilie Humes waren anwesend.

    Bei der ersten Messe, die Stefan Leinenbach als Diakon in seinem Heimatort am Pfingstsonntag mitfeiern konnte, überraschte ihn die Kolpingsfamilie mit musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug und eine anschließende Gratulationsfeier. Dabei wurde Leinenbach auch zum stellvertretenden Präses ernannt.

  • Unterschriftenaktion Südwind

    Menschenrechte vor Profit

    Die Bundesregierung soll deutsche Unternehmen verpflichten, die Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu achten. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und fordern Sie gemeinsam mit uns und einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf, sich für einen ambitionierten Aktionsplan einzusetzen.

    Werden auch Sie aktiv und unterschreiben Sie hier

    Zum Hintergrund:

    Smartphone, Markenkleidung, Schokolade - hinter diesen alltäglichen Dingen verbergen sich Geschichten von Hunger, Armus und Menschenrechtsverletzungen. Ob Landvertreibungen, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen oder Hungerlöhne - Unternehmen in Deutschland nehmen Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer globalen Lieferketten vielfach in Kauf. Die Achtung der Menschenrechte in den Auslandbeziehungen gilt als freiwillige Angelegenheit.

    Eine Chance auf Veränderung könnte der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte bieten, den die Bundesregierung im Juni vorlegen möchte. Vieles deutet aber darauf hin, dass Verpflichtungen vorsehen wird.

    Wir fordern indes für den Nationalen Aktionsplan:
    - eine gesetzlich verankerte menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen
    - Klagemöglichkeiten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen
    - die Kopplung von öffentlichen Aufträgen und Außenwirtschaftsförderung an die Erfüllung    der Sorgfaltspflicht.

    Setzen Sie sich gemeinsam mit uns für einen ambitionierten Aktionsplan ein.

    Hier geht es zur Petition!

     

    Ansprechpartnerin:

    Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND, Tel.: 0228-763698-21, E-Mail: reinwald(at)suedwind-institut.de

    Getragen wird die Petition durch die Verbände CorA, Forum Menschrechte und VENRO sowie die Einzelorganisationen Brot für die Welt, CIR, Germanwatch, INKOTA-netzwerk, MISEREOR, Oxfam, SÜDWIND, terre des hommes und ver.di

     

     

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