Zum Inhalt springen

Agil, vielfältig und nah an den Bedürfnissen der Familien

Familienverantwortliche aus den Diözesanverbänden trafen sich zum Austausch in Frankfurt.
übereinander gestapelte Hände
Datum:
20. Okt. 2026
Von:
Kristina Arens

Aus dem gesamten Bundesgebiet waren sie angereist: die Familienverantwortlichen aus zehn Diözesanverbänden. Vom 9. bis 10. Oktober 2026 trafen sie sich im Mainhaus Stadthotel in Frankfurt.

Schnell wurde deutlich, dass Familienarbeit bei Kolping vielfältig und generationenübergreifend ist sowie die Bedürfnisse der Familien im Blick hat. Neben klassischen Familienbildungsangeboten gibt es Wochenenden für Alleinerziehende, naturpädagogische Angebote, wie z.B. den „ Herbstzauber“ der Kolping-Bildungsstätte Salzbergen, oder auch die Idee der Etablierung einer „Bücherkiste“ mit Kinder-und Jugendliteratur in Berliner Kirchen durch den Diözesanverband Berlin. Dies zeigte die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen der beteiligten Diözeanverbände. Eine gute Zielgruppenansprache ist das „ A“ und „O“ in der Arbeit, ebenso wie ein prüfender Blick auf die eigenen Möglichkeiten und Grenzen.

Es sind nicht immer „nur“ Fahrten, die die Familienarbeit prägen, sondern auch Angebote, die Stärkung und Reflexion ermöglichen sollen, wie die Mail-Aktion Momente für dich des Diözeanverband München und Freising.

Deutlich wurde zudem, dass vielerorts das Finden neuer Honorarkräfte und Ehrenamtlichen für die Durchführung von Angeboten eine „Herkulesaufgabe“ darstellt. Gleichzeitig sei es wichtig, den „Generationenwechsel“ im Ehrenamt gut zu gestalten und die Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Den Austausch und die kollegiale Beratung untereinander bewerteten die Teilnehmenden als positiv. Viele konnten neue Impulse mitnehmen - getreu dem Motto “Voneinander lernen, miteinander wachsen”. 

Die Familienarbeit bei Kolping steht vor Herausforderungen, aber alle waren sich darin einig, dass sie weiterhin eine wichtige Säule der Verbandsarbeit darstellen soll.