Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wir begrüßen Sie herzlich …

... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

Entdecken Sie auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes.
Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jede*r – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.


Fernsehabend und Online-Gespräch

Auch wenn sich in unserer in weiten Teilen globali-sierten Welt Handlungen auf viele Menschen in unterschiedlichen Ländern auswirken, so tragen doch oft die Verursacher*innen nicht die Verant-wortung für ihr Handeln.

Das Kolpingwerk ist wie viele andere Organisationen Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz. Solche Initiativen gibt es zwischenzeitlich in vielen Ländern.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Fast-Fashion, Konsum und deren Auswirkungen.

Wir wollen die verschiedenen Aspekte beleuchten in zwei Schritten: In einem Gespräch werden verschie-dene Akteure aus ihrem Erfahrungszusammenhang berichten. Dabei sind auch die Auswirkungen von Corona auf Mode, Textilindustrie und Lieferketten Thema. Der Film "Todschick - die Schattenseite der Moderne" von Inge Altemeier berichtet dann ausführlicher über die internationalen Zusammenhänge.

Gespräch mit
- Inge Altemeier, Regisseurin des Films und
- Kalpona Akter, Aktivistin für Arbeitnehmer*innenrechte in Bangladesch
- und weiteren


Bei Katastrophen zählt jeder Tag – Hilf mit Deiner Spende!

Heftige Regenfälle, Erdbeben, Dürre – immer öfter
werden Menschen Opfer von Naturkatastrophen.
Die Ärmsten der Armen geraten so in noch größere Not. Häufig erhalten sie keine staatliche Unterstützung und sind auf sich selbst gestellt.

Für Katastrophenfälle hat Kolping International einen Katastrophenfonds.
Damit kann schnell geholfen werden – es zählt jeder Tag.
Doch jetzt ist der Katastrophenfonds leer. Die Corona-Pandemie hat alle Mittel vollständig aufgebraucht.

Bitte unterstütze den Katastrophenfonds,
damit im Notfall schnell geholfen werden kann.

24 Euro kosten zwei Säcke Süßkartoffelsetzlinge, 64 Euro finanzieren Lebensmittelpakete für Familien, 160 Euro helfen bei der Reparatur eines Hauses.

Kolping International Cooperation e.V.
DKM Darlehnskasse Münster eG
IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00
BIC: GENODEDM1DKM
Stichwort: NL-Katastrophenfonds

Klicke hier, wenn Du direkt spenden möchtest.

Informationen unter www.kolping.net/katastrophenfonds, Telefon (0221) 77 88 016, E-Mail

  • Klimawandel und wir - Veranstaltungsreihe im Bistum Trier

    Zu einer Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Klimawandel und den Handlungsmöglichkeiten zu dessen Begrenzung.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Informationen zu den einzelnen Themen und Anmeldemöglichkeiten

  • Die Liebe zweier Menschen kann nicht Sünde sein.

    Die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saar des Kolpingwerkes zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

    „Das angekündigte Verbot der Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren schockiert uns im Kolpingwerk und ist in seiner Argumentation für uns nicht nachvollziehbar“, sagt der Landesvorsitzende des Kolpingwerks Landesverband Rheinland-Pfalz, Diakon Andreas Stellmann, Heßheim. „Wir stehen für eine Moralethik, die bedingungslos die Würde eines jeden Menschen achtet und anerkennt, dass Treue, Fürsorge und Liebe auch in Partnerschaften außerhalb der Ehe vorkommen.“
    Pfarrer Thomas Gerber, Urmitz, Landespräses in Rheinland-Pfalz und Diözesanpräses Trier zeigt sich fassungslos: „Ich darf Hunde, Katzen, Häuser segnen, aber nicht zwei Menschen, die sich lieben? Das kann nicht sein.“

    Wir als Kolpingwerk sind Teil der Kirche, ein “Kirchort” und eine Gemeinschaft von getauften und gefirmten Christ*innen, und wir solidarisieren uns mit allen, die in Liebe, Respekt und Verantwortung füreinander da sein wollen. Und wenn es so ist, auch in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft.
    Die Kirche muss die eigenen Positionen immer wieder im Licht naturwissenschaftlicher Erkenntnisse hinterfragen. Auch die fortschreitende wissenschaftlich-theologische Reflexion darf nicht abgetan werden.
    „Wie schon von verschiedenen Kreisen angeregt und derzeit auch im synodalen Weg diskutiert, kann ein zu schaffender Segensritus für Paare, die keine sakramentale Ehe eingehen können (oder wollen) durchaus so gestaltet werden, dass eine Verwechslung mit dem Sakrament der Ehe ausgeschlossen ist“, betont der Landesvorsitzende Saar, Dieter Gesang, Saarbrücken.

    “Wir sind dankbar, dass sich die Verantwortlichen in den einzelnen Bistümern positioniert haben, und wir alle die gleiche Argumentationslinie verfolgen, damit Menschen ihren Glauben leben können”, erklärt Elke Grün, die geistliche Leiterin des Kolpingwerks Diözesanverband Trier.
    Segnen in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt, Menschen und auch Dingen Anteil an göttlicher Kraft und Gnade zukommen zu lassen. Es ist eine wichtige Aufgabe von Kirche, den Menschen Segen zuzusprechen, die darum bitten. Wer könnte sich anmaßen, diesen Segen Menschen in all ihrer Vielfalt zu versagen?

    Als Kolpingwerk und als Teil von Kirche sehen wir unsere Verantwortung auch darin, Ängste und Vorbehalte gegenüber Menschen mit homosexueller oder bisexueller Orientierung ebenso wie gegenüber Transgender abbauen. Dem stellen wir uns um unserer Mitmenschen und der Gesellschaft willen gerne!

  • Internationale Wochen gegen Rassismus

    Informationen und Veranstaltungshinweise unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr.

  • 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

    Mitten in unserer Gesellschaft - gegen das Vergessen
    Die Kölner Gespräche des Kolpingwerk Deutschland greifen seit 2006 Themen und Fragen aus Gesellschaft und Politik, Religion und Kirche auf und bringen diese jeweils in den öffentlichen Diskurs.
    Aus Anlass der 1700jährigen jüdischen Geschichte in Deutschland sprach in diesem Jahr der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.

    Die einstündige Veranstaltung ist auf dem Youtube-Kanal des Kolpingwerkes Deutschland zu sehen.

    DieErklärung „Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftlicher Auftrag“ finden Sie hier.

  • „Tage der Demut“

    Bischof Ackermann reagiert auf Essay von ZDF-Chefredakteur

    Trier – Es sind „Tage der Demut“ für alle Beteiligten. Dieser Analyse von ZDF-Chefredakteur Peter Frey in der Wochenzeitung „Christ & Welt“ (Ausgabe vom 11. Februar, https://www.zeit.de/2021/07/kirchen-corona-pandemie-gottesdienst-beistand-glaube) stimmt Bischof Dr. Stephan Ackermann zu. Frey hatte in dem Essay unter anderem die Rolle der katholischen Kirche in der Corona-Pandemie analysiert. Ackermann hat Frey nun in einem offenen Brief geantwortet. Der Beitrag habe ihm gut gefallen, weil er nicht die Widersprüchlichkeiten verdecke, die sich aktuell in vielen Erfahrungen in Gesellschaft und Kirche finden, schreibt der Bischof.

    Er stimme vielen Beobachtungen zu, so Ackermann, wolle aber auch einige Aspekte hinzulegen. Dass Frey der Kirche pauschal bescheinigt, „verzagt auf Tauchstation“ zu gehen, empfinde er als unzutreffend. Ackermann erinnert an die vielen Haupt- und Ehrenamtlich Engagierten in der Pastoral und den Pfarreiengemeinschaften, „die sich mit großer Kreativität darum bemühen, trotz äußerem Abstand in Kontakt zu bleiben, und das beileibe nicht nur über das Streaming von Gottesdiensten“. Natürlich gebe es auch die andere Seite, dass Menschen bestimmt seien von der Angst, etwas falsch zu machen und eine nie dagewesene Verantwortung zu übernehmen.

    Die Thesen, dass die Bischöfe nicht hör- und sichtbar gewesen seien und die Deutungshoheit einer solchen Krise der Wissenschaft überlasse, lasse ihn ratlos zurück, schreibt Ackermann weiter. Seiner Wahrnehmung nach hätten nicht nur Bischöfe seit dem Ausbruch der Pandemie vielfach Anregungen angeboten, um die globale Krisensituation im Licht der Glaubensbotschaft zu sehen und dadurch Kraft zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. „Natürlich beurteilen auch wir die Dinge nicht aus einer abgeklärten Distanz heraus, und es steht uns auch keine Art von göttlichem Sonderwissen zur Verfügung. Wie alle Zeitgenossen sind wir den aktuellen Verunsicherungen ausgesetzt.“ Umgekehrt wünsche er sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen über die üblichen Talkformate hinaus ein Angebot für Sinnsucher, das die Auseinandersetzungen und Akteure herausfordere.

    Besonders angesprochen habe ihn, dass Frey im Verhältnis zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürger vom „Erwachsenwerden“ spreche, schreibt der Bischof. In der Kirche spiele sich ähnliches ab: „Übersteigerte Erwartungen an Priester und Bischöfe fallen zusammen wie ein Kartenhaus.“ Damit wolle er in keinster Weise persönliches Fehlverhalten und klerikalistische Selbststilisierung entschuldigen. Aber er sehe im Katholischen oft „eine unheilige Allianz zwischen einem übersteigerten Selbstbild des Klerikers und überzogenen Erwartungen der Gläubigen“. Dieses System werde mit ungeheurer Wucht demaskiert. Insgesamt könne er also der Analyse der „Tage der Demut“ zustimmen: „Wenn wir uns das eingestehen, können wir es besser annehmen und zum Positiven wenden.“

    Der Offene Brief von Bischof Ackermann ist im Wortlaut unter https://t1p.de/Ackermann-Frey nachzulesen.

    (Quelle: Bistum Trier/Judith Rupp)