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Wir begrüßen Sie herzlich…

... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

Wir laden Sie ein, auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes zu entdecken.

Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jeder – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.


Kolping Upgrade

Bundesweites Zukunftsforum

Das bundesweite Zukunftsforum am 30. März 2019 in Fulda ist der nächste wichtige Schritt im Zukunftsprozess "Kolping Upgrade" des Kolpingwerkes Deutschland.
Dort werden die zentralen Themenfelder unserer Verbandsarbeit zur Diskussion stehen. Teilnehmen können alle, die die Zukunft des Verbandes mitgestalten wollen. Jeder ist willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos. 

Fulda bildet einen zentralen Veranstaltungsort in der geographischen Mitte Deutschlands, der Tagungsort befindet sich fünf Minuten Fußweg vom ICE Bahnhof entfernt. Bei Bedarf ist eine Übernachtung auf eigene Kosten entweder im Tagungshotel Esperanto (begrenzt) oder in Eigeninitiative möglich. Außerdem gibt es als zusätzliche Angebote eine gemeinsame Abendveranstaltung am Samstag mit Programm und Begegnung sowie am Sonntag einen Gottesdienst mit Bundespräses Josef Holtkotte.

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Wir aktualisieren die Informationen laufend. Bitte schauen Sie doch wieder auf unserer Homepage vorbei.

  • Gemeinsam weltweit Kulturen mitleben!

    Der neue Katalog für die Workcamps der Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) im Jahr 2019 ist erschienen. In einer Gruppe Gleichgesinnter erleben die Teilnehmenden ein anderes Land und eine andere Kultur, indem sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort an einem sozialen oder ökologischen Projekt arbeiten, den Alltag teilen und Spaß haben. Teilnehmen können junge Menschen, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind.

    In frischer Optik zeigt der Katalog, in welchen Ländern Workcamps angeboten werden und informiert über weltweit stattfindende Projekte. Zum Beispiel können Jugendliche in Litauen bei einer Delfintherapie für benachteiligte Kinder mitwirken, auf einem Eselgestüt in Spanien mit anpacken oder sich im ländlichen Kenia bei der Kinderbetreuung einbringen. Diese und viele weitere Projekte sowie alle Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf des Workcamps finden sich im neuen Katalog.

    Die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) des Kolpingwerkes Deutschland haben sich aus der 1953 gestarteten Aktion „Versöhnung über den Gräbern” mit dem Ziel der Wiederannäherung deutscher und französischer Jugendlicher in der Nachkriegszeit entwickelt. Ziel der JGD heute ist es, durch internationale, interkulturelle Jugendarbeit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Die Angebote sollen dazu beitragen, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Bewusstsein für soziale und gesellschaftliche Probleme zu schaffen und sie zur Übernahme sozialer Verantwortung in der Gesellschaft anzuregen.

    Der Katalog kann kostenlos bei den Kolping Jugendgemeinschaftsdiensten (St.-Apern-Str. 32, 50606 Köln, Telefon: +49 221 20701-121/-122, Telefax: +49 221 20701-129, E-Mail: jgd(at)kolping.de) oder im Diözesanbüro angefordert werden oder hier heruntergeladen werden: www.kolping-trier.de/internationales/workcamps/

  • Katholisches Rentenbündnis bei Rentenkommission der Bundesregierung

    Auf Einladung der Vorsitzenden der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ haben die katholischen Verbände ihr Rentenmodell in Berlin präsentiert. Kolping war dabei.

    Das Rentenbündnis der katholischen Verbände hatte am 23. Januar die Gelegenheit – auf Einladung der Vorsitzenden Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Karl Schiewerling (CDU) – in der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission seine rentenpolitischen Vorstellungen einzubringen, die sich aus dem Rentenmodell der katholischen Verbände ergeben.

    Vor dem Hintergrund der derzeitigen bundespolitischen Diskussion um Mindest- und Grundrenten war von besonderem Interesse die Fragen der Ausgestaltung und Finanzierung der sogenannten Sockelrente. Das Rentenmodell der katholischen Verbände ist bereits seit rund 20 Jahren in der Diskussion. Ziele des Rentenmodells sind insbesondere die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft.

    An dem Gedankenaustausch nahmen Vertreter der Verbände Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), Kolpingwerk Deutschland, Familienbund der Katholiken und Katholische Landvolkbewegung (KLB) teil.

    Zum Hintergrund: Im Jahr 2018 hat der Bundestag die sogenannte „doppelte Haltelinie“ beschlossen. Das bedeutet, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 48 Prozent nicht unterschreiten und dass der Beitragssatz die Marke von 20 Prozent nicht überschreiten darf.

    Die Bundesregierung hat die Aufgabe, Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 zu finden und damit das Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag zu schaffen, einer Kommission aufgetragen. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, der Politik und der Wissenschaft an.

    Weitere Informationen zur Rentenkommission hier

    Weitere Informationen zum Rentenmodell der katholischen Verbände hier

  • Wechsel an der Spitze des Kolpingwerkes

    Im Rahmen der Bundesversammlung haben die Delegierten Ursula Groden-Kranich, MdB, zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

    370 Delegierte und weitere Gäste tagten am Wochenende in Köln. Neben verschiedenen weiteren wichtigen Verbandsentscheidungen wurden die Bundesvorsitzende und zudem drei weitere Mitglieder des Bundesvorstandes neu gewählt. Darunter auch Marie-Christin Sommer, die aus Plaidt im Bistum trier stammt und hier in der Vergangenheit Diözesanjugendleiterin war.

    Nach 14 Jahren tritt Ursula Groden-Kranich damit die Nachfolge des bisherigen Bundesvorsitzenden Thomas Dörflinger an. Sie gehört – wie ihr Vorgänger – dem Deutschen Bundestag an. Er zeigte sich schon im Vorfeld der Wahl überzeugt: „Mit Ursula Groden-Kranich steht eine Nachfolgerin zur Verfügung, die einerseits in der Bundeshauptstadt hervorragend politisch vernetzt ist und gleichzeitig mit ihrer Persönlichkeit Leben und Glauben aus einer tiefen eigenen Überzeugung heraus in Verbindung bringt“.

    Ursula Groden-Kranich ist Mitglied der Kolpingsfamilie Mainz-Zentral, 1965 in Mainz geboren, verheiratet und hat eine Tochter. Nach dem Abitur hat sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. Dem Deutschen Bundestag gehört sie seit 2013 an und ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sowie in dem Ausschuss für die „Angelegenheiten der Europäischen Union“. Zugleich ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für „Kultur und Medien“.

    Im einem Video gibt es die Möglichkeit, die neue Bundesvorsitzende näher kennen zu lernen. 

    Die feierliche Verabschiedung des bisherigen Vorsitzenden Thomas Dörflinger fand während eines Festaktes in der Kölner Minoritenkirche statt. Den Bericht dazu finden Sie auf der Seite des Kolpingwerkes Deutschland.

  • Neues Corporate Design beschlossen

    Für das Kolpingwerk Deutschland mit seinen 2.400 Kolpingsfamilien, 27 Diözesanverbänden, 230 Kolpinghäusern, Bildungsunternehmen an 220 Orten sowie sieben Familienferienstätten gibt es jetzt ein einheitliches Erkennungszeichen, das für alle verbindlich ist.

    Die Bundesversammlung hat ein einheitliches Corporate Design beschlossen. Zukünftig gibt es eine gemeinsame Wort-Bild-Marke als einheitliches Erkennungszeichen, die für alle Bereiche verbindlich anzuwenden ist.

    Der Bundesvorstand hatte die Initiative ergriffen, um ein besseres einheitliches Erscheinungsbild zu ermöglichen. Der Bundeshauptausschuss hat dieses Anliegen aufgenommen und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, der Vertretungen aus Personalverband und Einrichtungen angehörten. Eine erste Präsentation erfolgte bereits beim Bundeshauptausschuss vor einem Jahr in Stuttgart. Die vorgelegten Entwürfe stießen bereits auf große Zustimmung. Das Konzept wurde inzwischen soweit entwickelt, dass der Bundesversammlung ein mehr als 90 Seiten starkes Handbuch mit Anwendungsmustern vorgelegt werden konnte. Es beschreibt die Anwendung der Wort-Bild-Marke und ihres Schutzraumes, der Farben und Schriften und enthält Gestaltungsmodule mit zahlreichen Umsetzungsbeispielen.

    Die neue Wort-Bild-Marke steht bereits zum Herunterladen auf kolping.de zur Verfügung, ebenso das vorläufige Handbuch. Bei Neu- und Ersatzbeschaffungen soll das neue Design ab sofort zum Einsatz kommen. Es ist aber unvermeidlich, dass ein Übergangszeitraum nötig ist, um das neue Design umzusetzen. Bis spätestens Ende März 2019 werden nach und nach Umsetzungsmuster für Profi-Anwender sowie Word- und Powerpoint-Vorlagen zur Verfügung gestellt. So wird es Muster-Dateien für Briefpapier, Broschüren, Flyer, Visitenkarten, Anzeigen, Roll-Ups etc. geben. Ab April gibt es außerdem Schulungsangebote und ein ergänztes Handbuch.

    Zum Downloadbereich mit der neuen Wort-Bild-Marke und den bereits vorhandenen Musterdateien geht es hier.

  • Was uns antreibt: Kolpingmitglieder engagiert in der sozialen Selbstverwaltung

    Im letzten Jahr fand die Sozialwahl statt, bei der sich auch viele Mitglieder aus dem Kolpingwerk Trier zur Wahl gestellt haben. Viele Kolpingmitglieder sind aktiv in den Verwaltungsräten und Vertreterversammlungen der Krankenkassen und Rentenversicherungen, den Widerspruchsausschüssen oder als Rentenversichertenberater.

    Eine jetzt veröffentlichte Studie der Ersatzkassen analysiert die ehrenamtliche Arbeit der gewählten Vertreter in den Sozialparlamenten:

    Zwei Drittel der bei der Sozialwahl gewählten Vertreter kommen aus der freien Wirtschaft. Die Mehrheit verbindet die ehrenamtliche Arbeit mit einer Berufstätigkeit in Vollzeit. Das hat eine neue Studie des Verbands der Ersatzkassen (vdek) zur ehrenamtlichen Arbeit in den Sozialparlamenten ergeben. Für die Studie wurden 234 Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter der Ersatzkassen zu ihren persönlichen Motiven, ihrem Zeiteinsatz und ihrem beruflichen Hintergrund befragt.

    Uwe Klemens, vdek-Verbandsvorsitzender und Versichertenvertreter betont: „Mit der Studie wollen wir zu einem besseren Verständnis über die Aufgaben und Prozesse der sozialen Selbstverwaltung beitragen und für das ehrenamtliche Engagement werben – in der Öffentlichkeit und in der Politik.“ Und die Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski erklärt: „Das ehrenamtliche Engagement verdient unsere Anerkennung. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter investieren viel Zeit und Engagement, um die medizinische Versorgung zu verbessern und das Gesundheitswesen zu gestalten.“

    Grundsätzlich wird das Ehrenamt in der sozialen Selbstverwaltung häufig über mehrere Wahlperioden ausgeübt. Rund 73 Prozent der Befragten sind seit zwei oder mehreren Wahlperioden in der Selbstverwaltung tätig. Insbesondere seit der letzten Sozialwahl 2017 engagieren sich jedoch mehr Frauen und junge Menschen. 28 Prozent der gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind in ihrer ersten Wahlperiode für die Ersatzkassen im Einsatz. Davon sind 42 Prozent weiblich und 38 Prozent unter 50 Jahre alt.

    Die Mehrheit der Befragten verbinden Beruf und Ehrenamt miteinander und bringen eine ausgewiesene, solide berufliche Expertise in die ehrenamtliche Tätigkeit ein. 62 Prozent der Befragten sind berufstätig, mehrheitlich in Vollzeit (56 Prozent). 36 Prozent sind heute im Vorruhestand oder im Ruhestand – zuvor waren sie aber durchweg berufstätig. 53 Prozent der befragten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter sind oder waren mehrheitlich in einem Unternehmen beschäftigt, 34 Prozent im öffentlichen Dienst und 12 Prozent als Freiberufler. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wenden sie im Durchschnitt drei Arbeitstage im Monat auf (23 Stunden).

    Einen Aufgabenschwerpunkt sehen die befragten Vertreterinnen und Vertreter der sozialen Selbstverwaltung in der individuellen Beratung der Versicherten (64 Prozent). Auch auf eine qualitativ hochwertige Versorgung hinzuwirken (62 Prozent) und die sozialen Systeme weiterzuentwickeln (58 Prozent) zählen zu den Schwerpunkten. Aber auch der Umgang mit den Beitragsgeldern oder die Weiterentwicklung des kassenspezifisch gestaltbaren Sachleistungskatalogs sind wichtige Aufgabenfelder für die Versicherten- und Arbeitgebervertreter. Getragen wird ihr persönliches Engagement durch starke Überzeugungen und Werte. So gehören Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Mitbestimmung zu den herausragenden Leitbildern.

    Erwartungen an die Politik: Die soziale Selbstverwaltung stärken

    Mehr Anerkennung seitens der Politik erwarten die ehrenamtlichen Versicherten- und Arbeitgebervertreter in den Verwaltungsräten der Ersatzkassen für ihre Arbeit in der sozialen Selbstverwaltung. „87 Prozent der Befragten wünschen sich von der Politik ein klares Bekenntnis zum Prinzip der Selbstverwaltung. Um den großen zeitlichen Einsatz und die persönliche Motivation zu fördern, ist es daher wichtig, dass der Gesetzgeber den ehrenamtlichen Selbstverwaltern den Rücken stärkt“, betont der vdek-Verbandsvorsitzende Klemens. Notwendig seien zudem weniger gesetzliche Beschränkungen, beispielsweise müsse die staatliche Aufsicht auf das notwendige Maß begrenzt werden. Weiterhin sprach sich Klemens für eine größere Dialogbereitschaft in der Politik aus.

    Weitere Informationen zum Engagement Kolpings in der sozialen Selbstverwaltung erteilt Martin Plail (martin.plail@kolping-trier.de).