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... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

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Stellungnahme zum Lieferkettengesetz

Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag das sogenannte Lieferkettengesetz beschlossen – endlich. Der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, lobte die Verabschiedung als Schritt für Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten. Erstmalig nehme ein Gesetz Unternehmen mit internationalen Produktionswegen hierzu in die Pflicht. Der Generalsekretär von Kolping International, Markus Demele, sieht das beschlossene Lieferkettengesetz als einen Etappenerfolg, es weise aber noch zu viele Schwachstellen auf.

Zur Stellungnahme

Zur Erklärung des Kolpingwerkes Deutschland vom
2. September 2020.


Dringend – Menschen in Indien brauchen unsere Hilfe

Die zweite Corona-Welle hat Indien weiterhin im Griff. Die Menschen sterben vor den überfüllten Kliniken, das Leid ist kaum vorstellbar. Kolping Indien bittet um Hilfe.

„Die Regierung hat für ganz Indien einen neuen Lockdown bis mindestens 7. Juni verfügt“, berichtet Father Mari Soosai, Nationaldirektor von Kolping Indien. Das bedeutet: Über eine Milliarde Menschen werden unter den Ausgangssperren und ihren Folgen leiden. Damit steigt die Zahl der hungernden Menschen sprunghaft an. Denn die arme Bevölkerung hat keine Reserven für Zeiten der Not. Sie sind die Ersten, denen Elend und Hunger droht. 
Kolping Indien bereitet schon jetzt groß angelegte Hilfsmaßnahmen vor: Wie schon im letzten Jahr, werden Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt sowie Seife, Masken und Desinfektionsmittel. Zudem will Kolping die Krankenhäuser und Gesundheitshelfer mit Schutzkleidung und Handschuhen unterstützen.

Bitte hilf den Menschen in Indien mit Deiner Spende an den Kolping-Corona-Fonds.
Jeder Betrag hilft!

Stichwort: PMO Corona Indien

Kolping International Cooperation e.V.
DKM Darlehnskasse Münster eG
IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00
Informationen unter www.kolping.net, Telefon (0221) 77 88 016, E-Mail: spenden[at]kolping.net

  • Ottmar Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent

    Dass der aktuelle Kolping-Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg wieder in sein Heimatbistum Trier zurück kommt, haben wir bereits berichtet.
    Jetzt ist auch klar, in welcher Funktion: Dillenburg wird neuer Leitender Priesterreferent und Leiter der Abteilung „Seelsorge und Pastorales Personal“ im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier. Er folgt auf Domkapitular Dr. Markus Nicolay, der auf eigenen Wunsch in die Pfarrseelsorge wechselt.

    Bischof Dr. Stephan Ackermann erklärte, mit Ottmar Dillenburg übernehme die verantwortungsvollen Aufgaben im Personalbereich ein Priester, der „seine reichen Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Leitung der weltweiten Kolpinggemeinschaft in über 60 Ländern der Erde einbringen wird“.

    Ottmar Dillenburg (*1961 in Alf) wurde 1989 zum Priester geweiht. Nach Stationen als Kaplan in St. Wendel (1989 bis 1991) und Vikar in Andernach wurde er 1994 Diözesanjugendseelsorger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und als Diözesanjugendpfarrer Geistlicher Beirat der Abteilung Jugend im BGV. Ab 1997 war Dillenburg Pfarrer in Dillingen/Saar. 1999 wurde er zum Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Trier gewählt, seit November 2004 war er auch stellvertretender Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland. 2009 wechselte er als Schulpfarrer an das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium Koblenz. Am 1. November 2008 übernahm Dillenburg das Amt des Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland; am 27. November 2011 wurde er zum Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes gewählt.

  • Kolpingwerk fordert verbindliche Standards in der Altenpflege

    Das Kolpingwerk Deutschland befürwortet den Beschluss der Bundesregierung für eine schnelle und solidarische Erhöhung der Mindestvergütung im Pflegebereich. Eine Bindung der Zuweisungen aus der Pflegeversicherung an eine Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag könnte dazu beitragen, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern.

    Mehr dazu

  • Lieferkettengesetz verabschiedet

    Der Bundestag hat das Lieferkettengesetz verabschiedet! Erstmalig nimmt hierzulande ein Gesetz Unternehmen in die Pflicht, Verantwortung für die Menschen in ihren Lieferketten zu übernehmen. Das ist eine gute Nachricht für alle, die unter ausbeuterischen Bedingungen in den Lieferketten deutscher Unternehmen arbeiten. Und es ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft.

    Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt für Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten. Doch wahr ist auch: Das Gesetz ist an vielen Stellen enttäuschend schwach. Es umfasst zu wenige Unternehmen und macht zu viele Ausnahmen bei den Sorgfaltspflichten, es verweigert Betroffenen den Anspruch auf Schadensersatz und setzt kein Zeichen für den Klimaschutz. Nachbesserungen, eine wirkungsvolle Umsetzung des Gesetzes und eine europaweite Regelung stehen noch aus. Eine erste Analyse zum Lieferkettengesetz findet Ihr hier.

    Die Initiative Lieferkettengesetz ist also im Kampf gegen abgeholzte Regenwälder, gegen Kinderarbeit auf Plantagen oder brennende Textilfabriken noch lange nicht am Ziel.
    Ob und in welcher Form das Bündnis als „Initiative Lieferkettengesetz“ weitermacht, wird nach dem Sommer gemeinsam mit allen Trägerorganisationen des Bündnisses entschieden.

     

  • Klimawandel und wir

    Veranstaltungsreihe im Bistum Trier
    Zur Reihe „Klimawandel und wir“ laden das Klimaschutzmanagement und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein.

    Nicht erst seit der Enzyklika „Laudato Si´“ von Papst Franziskus hat Glaube mit Engagement im Umweltschutz zu tun.
    Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage: Was bedeuten die Erkenntnisse für unser Handeln?
    Am 08. Juni wird zum Beispiel ab 19:30 Uhr der Film "2040 - Wir retten die Welt!" gezeigt mit einem Filmnachgespräch.
    Der Film zeigt, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte. Und legt dabei Wert darauf, zu motivieren, indem er den Focus legt auf alles, was Anlass zur Hoffnung ist und was es eben auch bereits gibt: Projekte, Technologien und Menschen, die bereits angefangen haben, diese Zukunft zu ermöglichen.

    Informationen zu allen Themen und Anmeldemöglichkeiten
     

  • Initiative Lieferkettengesetz: “Täterschutz statt Opferschutz”

    Am 20. Mai wird der Bundestag nicht wie geplant über das Lieferkettengesetz abstimmen, der Tagesordnungspunkt wurde gestrichen.

    Die Einschätzung der  Initiative Lieferkettengesetz ist klar: Das Gesetz jetzt noch zu blockieren bedeutet Täterschutz statt Opferschutz. Das Gesetz wurde auf Druck der Wirtschaftsverbände bereits stark entkernt. Wer es jetzt immer noch verhindern möchte, dem sind Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten gleichgültig.
    Hier der erste Pressekommentar

    Gestern hat im zuständigen Ausschuss für Arbeit und Soziales die Anhörung von Sachverständigen stattgefunden. Insgesamt haben sich in der Anhörung sieben der elf geladenen Sachverständigen klar für ein starkes Lieferkettengesetz ausgesprochen!
    Im Rahmen einer Aktion wurden im Vorfeld der Anhörung mehr als 32.000 "Lieferkettenbriefe" an Abgeordnete verschickt.
    Eine Aufzeichnung der Anhörung könnt ihr euch hier anschauen.

    Die evangelische und katholische Kirche haben schriftlich eine Stellungnahme zum Regierungsentwurf eingereicht