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Wir begrüßen Sie herzlich…

... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

Wir laden Sie ein, auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes zu entdecken.

Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jeder – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.


14. Oktober im Broadway Trier

System Error- Wie endet der Kapitalismus?

In seinem neuen Dokumentarfilm macht sich der zweifache Grimme Preis-Träger Florian Opitz auf die Suche nach einer Erklärung für einen der großen Widersprüche unserer Zeit: Warum sind wir so besessen vom Wirtschaftswachstum, obwohl wir wissen, dass es uns schadet?

Er trifft dabei auf so unterschiedliche "Player" wie den Hedgefods-Eigentümer und Ex-Berater Donald Trumps Anthony Scaramucci, den Präsidenten von Airbus China, Eric Chen, den Chefinvestor der Allianz, Andreas Gruber, Carlos Capeletti, den größten Hühnerproduzenten Brasiliens und Tim Jackson, Ökonom und Wachstumskritiker.
SYSTEM ERROR beleuchtet die bisher häufig verborgenen Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen - eines Systems, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende vielleicht selbst das Wasser ab - so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat.

Das ganze Agenda Kino Programm 2019 finden Sie unter: www.broadway-trier.de/besonderes/filmreihen/agenda-kino


Zukunftsdialog - Upgrade hautnah (offen für alle Interessierten)

Der Zukunftsprozess des Kolpingwerkes läuft bereits eine Weile. Nun geht es darum, erste Richtungsentscheidungen bei der Bundesversammlung im Herbst 2020 vorzubereiten.

Darum wollen wir einen möglichst breiten Dialog führen zu den Tendenzen, die sich aktuell abzeichnen.

Wie ist das konkret vor Ort in der Kolpingsfamilie umsetzbar?
Welche Argumente gibt es für bestimmte Veränderungen? Welche Bedenken habt ihr?

Dies und was an Hinweisen noch wichtig erscheint, wird an den Bundesverband weitergeleitet.

Stehkaffe ab 9:30 Uhr


Veranstaltung am 22.10.2019 ab 18:30 Uhr



Wir aktualisieren die Informationen laufend. Bitte schauen Sie doch wieder auf unserer Homepage vorbei.

  • Kolpingwerk Deutschland unterstützt den „synodalen Weg“

    Professor Dr. Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), war Gast bei der diesjährigen Tagung der Sekretäre und Geschäftsführer der Diözesan- und Landesverbände / Regionen im Kolpingwerk Deutschland in Rückersbach.

    Der Präsident des ZdK skizzierte die Entwicklung und den aktuellen Stand des "synodalen Weges". In einem intensiven Austausch wurden nicht nur Sorgen und Schwierigkeiten, sondern besonders die Notwendigkeit und die Chancen des "synodalen Weges" erläutert. Zugleich gab er einen realistischen Blick in Bezug auf die Erwartungen des "synodalen Weges". Dialog und nicht Dialogverweigerung sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen. Dieser Dialog ist Aufgabe des gesamten Volkes Gottes.

    Der "synodale Weg" gelingt nur gemeinsam mit den Gläubigen. Sie müssen teilhaben an dem lebendigen Prozess. Erfreulich ist, dass alle Texte veröffentlicht wurden und zugänglich sind. Rosalia Walter, die Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes, betonte im Austausch mit Prof. Sternberg: "Die christliche Grundberufung ist die Taufe. Es gibt zwar verschiedene Charismen, diese sind jedoch alle gleichwertig. Die Weihe erhöht die christliche Berufung nicht." Die Auseinandersetzung mit den Themen des "synodalen Weges" kann jeden Christen für seine Berufung stärken. Deshalb ist es sinnvoll, sich auch in den bundesweit mehr als 2.400 Kolpingsfamilien mit den Themen des "synodalen Weges" auseinanderzusetzen. Eine entsprechende Handreichung dazu ist in Vorbereitung.

    Bundespräses Josef Holtkotte berichtete von seinen guten Erfahrungen von der erweiterten gemeinsamen Konferenz: "Ich erlebte dort eine hörende Kirche, Bischöfe, Priester, getaufte Männer und Frauen, die miteinander geistlich unterwegs sein wollen. Alle Themen der vier Foren konnten offen besprochen werden."

    Professor Sternberg dankte dem Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland, der sich bereits im April 2019 in einer Erklärung positiv für den "synodalen Weg" ausgesprochen und seine Bereitschaft bekundet hat, diesen zu unterstützen. Auch beim Bundeshauptausschuss vom 8. bis 10. November 2019 in Freiburg wird ein Antrag zum "synodalen Weg" durch den Bundesvorstand eingebracht.

  • Erfolgreiches Prüferseminar

    Das Kolpingwerk Deutschland hat in Kooperation mit dem DGB ein Seminar für ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer im Handwerk veranstaltet.

    20 Teilnehmende aus verschiedenen Handwerksberufen diskutierten in Neuhof (bei Fulda) vom 27. bis 29. September 2019 die Vorgaben aus der Prüfungsordnung und die praktische Anwendung in den Prüfungsausschüssen. Interessant war die Zusammensetzung der Teilnehmenden aus dem Bereich der Arbeitnehmerseite, Lehrerinnen und Lehrern aus den Berufskollegs sowie von der Arbeitgeberseite. Informiert wurde auch über die zu erwartenden Änderungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit den Auswirkungen auf die Prüfungsordnung. Dazu gehörten auch die Forderungen der Gewerkschaften und die aktuelle Stellungnahme des Kolpingwerkes Deutschland zu diesem Thema. Für das Kolpingwerk Deutschland nahmen von der Kommission Handwerk Bernd Münzenhofer und Reinhard Ockel teil.

    Für 2020 sind wieder zwei gemeinsame Prüferseminare geplant.

  • Keine Neue Steuern für die Weiterbildung!

  • Bluttest auf Trisomie

    Gerade wenn (und weil) nach einem positiven Testergebnis mehr Empfehlung zur Selektion denn Begleitung stattfinden, spricht sich das Kolpingwerk Diözesanverband Trier gegen einen von den Krankenkassen finanzierten Test zur Früherkennung von Trisomie aus. Es braucht vielmehr ein gesellschaftliches Umdenken, das zu einer höheren Akzeptanz von Menschen führt, die aus der Norm fallen. Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Schutz seines Lebens. Niemand ist berechtigt zu entscheiden, wann ein Leben lebenswert ist.
    Foto von Drivaspacheco Daniel Rivas Pacheco - Eigene werk, CC BY-SA 3.0

    Pressemitteilung

     

  • Zukunftsdialog - Upgrade hautnah (offen für alle Interessierten)

    Der Zukunftsprozess des Kolpingwerkes läuft bereits eine Weile. Nun geht es darum, erste Richtungsentscheidungen bei der Bundesversammlung im Herbst 2020 vorzubereiten.

    Darum wollen wir einen möglichst breiten Dialog führen zu den Tendenzen, die sich aktuell abzeichnen.

    Wie ist das konkret vor Ort in der Kolpingsfamilie umsetzbar?
    Welche Argumente gibt es für bestimmte Veränderungen? Welche Bedenken habt ihr?

    Dies und was an Hinweisen noch wichtig erscheint, wird an den Bundesverband weitergeleitet.

    Stehkaffe ab 9:30 Uhr

  • Information des VDD - Berechnung von Lizenzgebühren durch die GEMA

    In den letzten Wochen sind beim Verband der Diözesen Deutschlands vermehrt Rückmeldungen und Nachfragen zu einzelnen Rechnungen der GEMA eingegangen. Eine Prüfung der diesen Rechnungen zugrundeliegenden Veranstaltungen hat gezeigt, dass dabei vielfältig Lizenzgebühren für die Musiknutzung bei Veranstaltungen in Rechnung gestellt wurden, die bereits über den zwischen dem VDD und der GEMA bestehenden Veranstaltungsvertrag pauschal vergütet sind.

    Auffällig ist insbesondere, dass für Konzerte der Ernsten Musik, der liturgischen Musik und Konzerte mit Gospelgesang kirchlichen Veranstaltern eine Lizenzgebühr berechnet wurde. Solche Musikaufführungen sind zwar melde-, nicht aber vergütungspflichtig. Diese Konzerte sind durch die jährlich durch den VDD zu zahlende Pauschalvergütung bereits vergütet, und zwar unabhängig davon,  ob von den Besuchern der Veranstaltung Eintritt verlangt wird oder nicht.

    Daneben sind kirchliche Veranstalter in letzter Zeit häufig mit Rechnungen für Filmaufführungen befasst gewesen. Der Vertrag zwischen dem VDD und der GEMA ist sehr veranstaltungsbezogen. Das heißt: Veranstaltungen wie Pfarrfeste, Jugendabende oder auch Seniorenveranstaltungen sind nicht gebührenpflichtig, unabhängig von der Wahl des Übertragungsgerätes. Filmaufführungen bei diesen Veranstaltungen sind ebenso wenig lizenzpflichtig wie die Nutzung von CD- oder MP3-Playern oder anderer Medien, die zur Übertagung von Musik genutzt werden. 

    Das Merkblatt zum Pauschalvertrag sowie den Fragebogen zur Anmeldung einer Veranstaltung könnt ihr hier abrufen.

    Bitte überprüft ihr bevor ihr eine Rechnung der GEMA begleichen anhand des Merkblattes und des Fragebogens, ob die Veranstaltung tatsächlich vergütungspflichtig ist. Überprüft bitte auch bereits geleistete Zahlungen an die GEMA auf ihre Rechtmäßigkeit anhand des Merkblattes und des Fragebogens. Bereits geleistete Zahlungen können von der GEMA zurückgefordert werden, wenn die betroffene Veranstaltung durch den Veranstaltungsvertrag pauschal abgegolten ist.

  • Die Klimafrage ist auch eine soziale Frage

    Für das Kolpingwerk Deutschland hängen das Wohl des Planeten und damit die Bewahrung der Schöpfung von der Klima- und Umweltpolitik ab.

    Dazu hat der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland nun eine Erklärung veröffentlicht. Schon Ende Dezember 2015 hatte das Kolpingwerk Deutschland aus Anlass der Pariser Klimakonferenz erklärt, dass die Industrie- und Schwellenländer, die den Klimawandel maßgeblich verursachen, ihren Zusagen nachkommen müssen, die Erderwärmung einzudämmen (mehr dazu). In der Diskussion um die Kohlenstoffdioxid-Abgabe hat das Kolpingwerk Deutschland nun mit Bedauern festgestellt, dass die Bundesregierung ihre eigenen für 2020 gesteckten Ziele nicht einhalten wird. Der nationale Klimaschutzplan 2050 sieht vor, dass die Kohlendioxidemissionen bis 2020 um 40 Prozent – gemessen am Referenzjahr 1990 – gesenkt werden. Nach vorliegenden Prognosen wird dieses Ziel deutlich verfehlt, und selbst die weniger ambitionierten Klimaziele der Europäischen Union werden vermutlich nicht erreicht. Es fehlt an einem umfassenden Konzept mit geeigneten Steuerungsinstrumenten, um die nationalen und europäischen Klimaziele umzusetzen.

    Mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Bundesregierung soll ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht werden. Wesentlicher Bestandteil eines solchen Gesetzes muss aus Sicht des Kolpingwerkes eine sozial ausgewogene und umfassende Belastung von Kohlendioxidemissionen sein. Bei Produzenten und Verbrauchern sollte gleichermaßen ein Bewusstsein dafür entsteht, dass ihr individuelles Handeln Rückwirkungen auf das Klima hat. Die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen dürfen nicht unverhältnismäßig stark belastet werden.

    Die Bundesregierung ist gefordert, sowohl die nationalen Klimaziele konsequent einzuhalten als auch auf europäischer Ebene Impulse zu setzen. Es gilt, schnell und zugleich besonnen auf die großen Klimaveränderungen, die sich in Europa, aber auch weltweit ergeben, zu reagieren. Hierbei muss Deutschland seiner besonderen Verantwortung gerecht werden.

    Die Erklärung im Wortlaut liest Du hier.

    Bild: pixabay.com