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Wir begrüßen Sie herzlich…

... auf den Seiten des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier!

Wir laden Sie ein, auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes zu entdecken.

Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jeder – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.


Kolpingwerk Deutschland zu den Instruktionen aus Rom

Im Dienst an der Einheit
- nur gemeinsam und miteinander kann Verantwortung getragen werden

In seiner Erklärung stellt das Kolpingwerk Deutschland fest: Die Instruktion aus Rom verletzt, entmutigt und enttäuscht viele, die sich seit Jahren mit großem Engagement dem Dienst in der Kirche widmen.

Die Erklärung finden Sie hier.



Hinweise im Zusammenhang mit Corona

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden unsere Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte teilweise virtuell und teilweise wieder analog - unter Einhaltung geltender Schutzmaßnahmen - statt. Bitte beachten Sie unsere Ausschreibungen. 

Hier gibt es weitere Informationen und Hinweise (auch speziell für Kolpingsfamilien).

Kolping International hat einen Corona-Fonds aufgelegt zur Unterstützung in den Partnerländern weltweit.

Wir wünschen Ihnen allen, dass Sie gut und gesund durch diese Zeit kommen.

  • Kolpingwerk Trier unterstützt die Initiative Lieferkettengesetz

    Präsidium, Vorstand und Vorsitzende der Kolpingsfamilien im Diözesanverband Trier beschließen auf ihrer Tagung die Unterstützung der Initiative Lieferkettengesetz.

    „Schafft Recht und Gerechtigkeit“, forderte bereits der alttestamentliche Prophet Jeremia (22,3) vor rund 2.500 Jahren von seinem König. Dieser Leitvers der Initiative Lieferkettengesetz fasst bereits alles Wesentliche prägnant zusammen: Die Initiative setzt sich für weltweite Gerechtigkeit ein. Die globalen Systeme der Arbeitsteilung sollen nicht Vorteile für wenige, sondern für alle Beteiligten einbringen und nachhaltig zu einer positiven Entwicklung beitragen. Die Forderungen orientieren sich an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen. Die Initiative tritt für eine Welt ein, in der Unternehmen die Menschenrechte und die Umwelt achten, und zwar ganz konkret entlang der jeweils eigenen Lieferkette: von der Rohstoffproduktion bis zum Endkunden – und das sowohl im Inland wie auch im Ausland. Da freiwillige Verpflichtungen in der Vergangenheit nicht zu den notwendigen weitreichenden Veränderungen geführt haben, muss nun ein wirksames Gesetz der Bundesregierung folgen. Dieses soll Grundlage des Handelns sein für alle auf dem deutschen Markt anbietenden Unternehmen. ...

    Das Kolpingwerk Diözesanverband Trier geht noch einen weiteren Schritt: Der jährliche Preis für soziales Engagement vor Ort wird im Jahr 2021 um den gleichdotierten Sonderpreis für „Achtung und Unterstützung der Initiative Lieferkettengesetz“ ergänzt. Kolpingsfamilien im Bistum Trier, die Informationen zur Initiative verbreiten, für ihre Forderungen werben und darüber hinaus mit einem verantwortungsvollen Konsumbewusstsein punkten, können sich um den „Sonderpreis Lieferkettengesetz“ bewerben.

    21.09.2020

    Vollständiger Text der Pressemitteilung

  • Nötige Veränderungen in der Kirche

    Kolping – verwurzelt in Gott und mitten im Leben

    Stellungnahme zu nötigen Veränderungen in der Kirche

    Mit großer Aufmerksamkeit hat das Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Trier die Entwicklungen der Strukturreform verfolgt, die durch die Bistumssynode angestoßen und durch die römische Intervention und Instruktion massiv beeinflusst wurde. Die Strukturen im Kolpingwerk sind seit Adolph Kolping mit den Diözesanstrukturen der Kirche verbunden. Daher ist das Interesse des demokratisch verfassten Sozialverbands an tragfähigen Kirchenstrukturen und der Umsetzung der Synodenbeschlüsse – den strukturellen wie den inhaltlichen – groß. Die Kolpingsfamilien sind mit ihrer vielfältigen Arbeit Orte von Kirche. Sie zeigen generationenübergreifend von der Kolpingjugend bis ins hohe Alter ihr Engagement und ihre Mitverantwortung an der Gestaltung einer menschenwürdigen und gerechten Welt. 

    „In der Trierer Synode ging es um nicht weniger als die Zukunft unserer Kirche in all ihrer Pluralität: die Menschen in den Gemeinden, Gruppen und Verbänden, die ihre Talente und Charismen einbringen wollen“, erklärt Elke Grün, geistliche Leiterin des Kolpingwerks DV Trier und ehemalige Synodale. „Und das ist eine Frage von Partizipation, von Teilnahme, aber auch Teilhabe.“ Ausgrenzung aufgrund des Standes oder Geschlechts ist Verweigerung von Teilhabe und kann schwerlich Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander sein. Menschen entfalten ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten in einer sie stärkenden – und nicht zurückweisenden – Gemeinschaft. Für die Zukunft ist ein wertschätzender Dialog, gegenseitige Teilhabe an Erfahrung und Bündelung unserer Stärken und Kräfte notwendig. „Daran wollen wir im Bistum Trier mitarbeiten“, so Elke Grün.

    Das Kolpingwerk DV Trier wirkt nach dem Vorbild Adolph Kolpings aktiv in Kirche und Gesellschaft mit. Dieser hat die Nöte und Zeichen seiner Zeit gesehen und gehandelt: Aus tiefem Glauben an Jesus Christus und seine frohmachende Botschaft hat er mit den Gesellenvereinen mutig etwas Neuartiges aus der Taufe gehoben. In den letzten 150 Jahren hat sich das Kolpingwerk immer wieder verändert, sich geöffnet und die Ideen Kolpings weitergetragen in neue Aufgaben, Projekte und Länder. „Heute stehen wir in Gesellschaft und Kirche vor neuen Zeichen der Zeit und müssen weiter wachsen unserer Zukunft entgegen“, sagt Diözesanpräses Thomas Gerber. „Kraft und Zuversicht für anstehende Veränderungen ziehen wir aus unseren Wurzeln, doch unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach vorne.“ Rückwärtsgewandt lässt sich Zukunft nicht gestalten.

    12.08.2020

  • Was kann ich gegen Rassismus tun?

    Aufgrund der aktuellen Ereignisse wollen viele Menschen einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. – Impulse des Kolpingwerkes Trier

    Die Ermordung eines weiteren schwarzen US-Amerikaners durch einen Polizisten hat nicht nur in den USA zu breiten Protesten geführt. Das Thema Rassismus ist wieder mehr ins Bewusstsein gerückt.

    Weltweit werden Menschen unter anderem aufgrund ihrer Hautfarbe im Alltag ausgegrenzt oder vorverdächtigt. Gerade musste die deutsche Europa-Abgeordnete Pierette Herzberger-Fofana traumatisierende Erfahrungen mit der belgischen Polizei machen, als sie am Bahnhof ein Foto von einer Polizeiaktion gegen schwarze Jugendliche machte. Unter anderem erwiderten die Polizisten auf ihre Aussage, sie arbeite im Europaparlament, das könne ja nur als Putzfrau sein.

    Auch in Deutschland ist struktureller Rassismus und rassistische Gewalt ein Problem. Die nicht-weiße Bevölkerung sieht sich immer wieder mit Rassismus konfrontiert.

    Solidarische Kundgebungen sind ein wichtiger Schritt. Und es braucht sicher auch weitere gesetzliche Regelungen.

    Der Vorstand des Kolpingwerkes in der Diözese Trier weist jedoch darauf hin, dass für unsere Gesellschaft Grundlegendes im sozialen Miteinander, im Alltag der Menschen passiert. Was also kann jede und jeder persönlich tun?

    Das Netzwerk für Geflüchtete des Kolpingwerkes Deutschland hat dazu einige Tipps:

    • Sich informieren, weiterbilden und vor allem betroffenen Personen zuhören. (Tipps gibt es unter www.kolping.de /projekte-ereignisse/netzwerk-fuer-gefluechtete)
    • Sich selbst und die eigenen Privilegien hinterfragen.
    • Betroffenen Personen eine Stimme geben oder Ressourcen umverteilen, wie zum Beispiel an Organisationen und Vereine spenden, die sich aktiv für Antirassismusarbeit einsetzen. Am besten natürlich an Personen, die selbst von Rassismus betroffen sind.
    • Sich positionieren auch gegenüber nahestehenden Personen, wenn diese sich rassistisch verhalten (zum Beispiel rassistische Witze oder Diskriminierungen äußern).
    • Tief durchatmen, wenn man selbst als rassistisch bezeichnet wird und die eigenen Aussagen oder Handlungen überdenken.
    • Sich entschuldigen. Rassismus ist kein Problem einzelner Personen, sondern gesellschaftlich verankert. Alles richtig zu machen, ist also unmöglich. Wichtig ist es aber, Fehler anzuerkennen und es beim nächsten Mal besser zu machen.
    • Beim Kampf gegen Rassismus geht es nicht um die Frage der Schuld, sondern der Verantwortung.

    Im Bistum Trier setzen sich Jugendliche mit der Aktion „Wir gegen Rassismus“ für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft ein. Eine Wanderausstellung zeigt Portraits und Statements. Auch die Kolpingjugend hat bei der Aktion Gesicht gezeigt. Unter wir-gegen-rassismus.de gibt es weitere Infos. Die Ausstellung kann auch ausgeliehen werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.

    22.06.2020

  • Petition für ein Lieferkettengesetz

    Unterschriften noch bis Ende Juli möglich!

    Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur ein gesetzlicher Rahmen. Mit dieser gemeinsamen Überzeugung haben sich Gewerkschaften, Kirchen und Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Fairer Handel in der „Initiative Lieferkettengesetz“ zusammengeschlossen. Auch das Kolpingwerk Deutschland und Kolping International sind Unterstützer-Organisationen. 

    Schon 165.000 Menschen haben die Petition für ein Lieferkettengesetz unterschrieben! Wir setzen uns mit dafür ein, dass Ziel von 200.000 Unterschriften zu erreichen: Gemeinsam können wir die 200.000 knacken! Die Petition kann offline nur noch bis Ende Juni und online noch bis Ende Juli unterzeichnet werden. Weitere Informationen sowie die Petition sind online verfügbar unter: https://lieferkettengesetz.de

    Juni 2020

  • Verantwortung und Solidarität statt Egoismus und Spaltung!

    Kolpingwerk Diözesanverband Trier und Kolpingwerk Deutschland betrachten die aktuellen Proteste in der Corona-Krise mit Sorge.

    Unsere gesamte Gesellschaft befindet sich nun bereits seit mehreren Wochen in einem Zustand, der für uns alle mit großen Veränderungen einhergeht. Familien, Vereine und Verbände, aber auch Unternehmen sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften mussten ihre gewohnten Abläufe und Routinen verändern und sich einer neuen Realität stellen.

    Nach wie vor nehmen wir wahr, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung solidarisch und respektvoll an die Kontaktverbote und Hygienebestimmungen hält. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen, schützen sich selbst und diejenigen, die bedingt durch Vorerkrankungen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

    Dass die politischen Entscheidungen der vergangenen Wochen kritisch begleitet wurden, und weiterhin kritisch hinterfragt werden, ist gut. Eine solche Debatte zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Bürgerinnen und Bürgern ist wünschenswert und Kennzeichen einer lebendigen Demokratie. Sie fußt auf den unteilbaren Grundrechten und damit auch auf dem Recht der freien Meinungsäußerung.

    Mit Sorge betrachtet das Kolpingwerk Trier allerdings die Zunahme von Falschmeldungen und Verschwörungsmythen, durch die Teile der Bevölkerung und ihre berechtigten Anliegen instrumentalisiert und Aggressionen geschürt werden.

    Wer Abstandsgebote missachtet, Aggression und teilweise Gewalt schürt und dafür die Sorge um die Wahrung der Grundrechte als Deckmantel nutzt, agiert zutiefst unsolidarisch! Jene Personen offenbaren mit ihren Taten einen Egoismus, der die Gesundheit anderer in Gefahr bringt.

    Der Diözesanvorstand des Kolpingwerkes Trier unterstreicht die Einschätzungen des Kolpingwerkes Deutschland und verurteilt Äußerungen und Verhaltensweisen derjenigen in Gesellschaft und Kirche auf das Schärfste, die ohne Bezugnahme auf wissenschaftlich gesicherte Fakten die derzeitigen Verunsicherungen und Ängste der Bevölkerung dazu nutzen, ihre eigenen Ideologien zu verbreiten.

    Pressemitteilung

    Mai 2020

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