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Gemeinsam Gutes tun – ein Rückblick auf zwei besondere Aktionen der Kolpingsfamilie Gebhardshain

Über viele Jahre hinweg hat die Kolpingsfamilie mit zwei besonderen Sammelaktionen Menschen unterstützt: mit der Schuhaktion „Mein Schuh tut gut!“ und der jährlichen Apfelernte.
Helfer mit einem Anhänger voller Äpfel
Datum:
17. Aug. 2026
Von:
Kristina Arens

Fast 6.000 Paar Schuhe für einen guten Zweck

Seit dem Start der Aktion „Mein Schuh tut gut!“ im Jahr 2016 wurden bei der Kolpingsfamilie fast 6.000 Paar Schuhe gesammelt. Schuhe wurden aus nah und fern gebracht, teilweise auch abgeholt, anschließend sorgfältig sortiert und verpackt und auf den Weg zu einem Kolping-Recyclingunternehmen gebracht.

Dort wurden die Schuhe sortiert und für die Weitervermarktung vorbereitet. So konnten gut erhaltene Schuhe weitergetragen werden und gleichzeitig soziale Projekte unterstützt werden.

Im Februar 2026 wurde die bundesweite Schuhaktion durch die Kolping Recycling GmbH beendet. Damit ruht auch die Schuhsammlung bei der Kolpingsfamilie Gebhardshain derzeit.

Was bleibt, sind viele schöne Begegnungen und die Erinnerung an eine Aktion, bei der zahlreiche Menschen mit ihrer Schuhspende etwas Gutes bewirken wollten. Allen Spenderinnen und Spendern, allen Helferinnen und Helfern sowie allen, die die Aktion über die Jahre unterstützt haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön!

63 Tonnen Äpfel für den guten Zweck

Auch die Apfelernte war über viele Jahre ein fester Bestandteil des Engagements unserer Kolpingsfamilie. 20 Jahre lang haben Mitglieder und viele eifrige Helferinnen und Helfer in den Gärten die zugesagten Äpfel geerntet.

Insgesamt kamen dabei stolze 63 Tonnen Äpfel zusammen. Die gesammelten Äpfel wurden zu den Keltereien gebracht und der daraus erzielte Erlös größtenteils an Kolping International und missio Aachen weitergeleitet.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ gilt deshalb allen Besitzerinnen und Besitzern der Apfelbäume, die ihre Äpfel zur Verfügung gestellt haben, den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern bei der Ernte sowie allen, die den Transport übernommen haben.

Beide Aktionen zeigen auf besondere Weise, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken: Aus dem, was wir haben und nicht mehr brauchen, kann etwas Gutes für andere entstehen.