10 Jahre Engagement für Geflüchtete: Das Netzwerk blickt zurück und nach vorn


Mit dem Ende der aktuellen Förderlaufzeit endet nun auch die Reise des Mitmach-Mobils. Ein Abschied, der nicht leichtfällt, schließlich hat es die Arbeit des Netzwerks für Geflüchtete über viele Jahre begleitet und geprägt.
Dabei war das Projekt „Netzwerk für Geflüchtete“ ursprünglich lediglich für 36 Monate geplant. Inzwischen hat es sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Das zeigt, wie relevant seine Arbeit bis heute geblieben ist. Bereits 2016 wurde unter dem Stichwort „Kolping hilft“ das Ziel verfolgt, geflüchtete Menschen beim Ankommen in Deutschland zu unterstützen. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen setzt sich das Netzwerk weiterhin dafür ein, sachliche Informationen und persönlichen Austausch gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken.
Umso erfreulicher ist, dass das Netzwerk für Geflüchtete auch ohne das Mitmach-Mobil weiterbestehen und seine Arbeit fortsetzen wird. Unter anderem werden Inhalte des Mitmach-Mobils in eine Wanderausstellung überführt, die künftig an unterschiedlichen Orten in Deutschland zu Gast sein wird.
Mit dem Übergang in die neue Förderlaufzeit heißt es allerdings auch Abschied nehmen von zwei Kolleg*innen. Simone und Saskia werden dem Team sehr fehlen.
Zum Abschluss der aktuellen Förderlaufzeit gibt das Netzwerk außerdem die Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen drei Jahre weiter. In einer Handreichung wurde festgehalten, mit welchen Inhalten sich das Netzwerk für Geflüchtete beschäftigt hat, wie diese praktisch umgesetzt wurden und welche Aspekte bei der Planung und Durchführung entsprechender Angebote zu beachten sind.
Die Handreichung richtet sich an alle, die in diesem Themenfeld tätig sind oder einen Einblick in die praktische Umsetzung eines solchen Projekts erhalten möchten. Sie ist auf der Webseite des Netzwerks für Geflüchtete unter dem Reiter „Handreichung“ zu finden oder direkt hier abrufbar.
