Ein erster Schritt wurde in Burkina Faso gegangen. Pater Paul Damien Sawadogo besuchte das Generalsekretariat von KOLPING INTERNATIONAL in Köln und tauschte sich mit Generalpräses Msgr. Christoph Huber über die nächsten Entwicklungsschritte aus. Die ersten Schulungen für zukünftige Mitglieder und Leitungskräfte sind bereits erfolgreich gestartet und stoßen auf großes Interesse. Ein bewegender Moment seines Aufenthalts war der Besuch am Grab des seligen Adolph Kolping in der Kölner Minoritenkirche, der neue Motivation für den weiteren Aufbau der Kolpingarbeit in Burkina Faso schenkte.
Auch im Tschad schreitet die Entwicklung voran. Während einer Reise vom Mitglied des Generalvorstandes von KOLPING INTERNATIONAL Dancille Mujawamariya zu verschiedenen Pfarreien und interessierten Gruppen konnten zahlreiche Gespräche über die Gründung erster Kolpingsfamilien geführt werden. Das große Interesse auch der Bischöfe des Landes bestätigt, dass die Kolpingidee auch hier auf fruchtbaren Boden fällt. In den kommenden Monaten sollen weitere Schulungen stattfinden und die ersten Kolpingsfamilien offiziell gegründet werden.
Ermutigende Entwicklungen gibt es ebenso in Pakistan, wie bereits berichtet werden konnte. Nach den ersten erfolgreichen Kolpingsfamilien treffen sich inzwischen weitere Gruppen regelmäßig, um sich mit Spiritualität, Selbsthilfe und den Grundlagen der Kolpingarbeit vertraut zu machen. Die Zahl der Interessierten wächst kontinuierlich – vor allem unter jungen Menschen.
„Die Gründung neuer Kolpingsfamilien ist weit mehr als die Entstehung neuer Strukturen“, betont Generalpräses Msgr. Christoph Huber. „Überall erleben wir Menschen, die sich von der Botschaft Adolph Kolpings ansprechen lassen und aus ihrem Glauben heraus Verantwortung übernehmen wollen. Diese Entwicklung erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Zuversicht.“

